Panorama vom Säuling mit Blick ins Tal
Bildrechte: picture alliance / CHROMORANGE | Walter G. Allgöwer

Panorama vom Säuling mit Blick ins Tal

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Bergsteiger stirbt nach Absturz am Zwölf-Apostel-Grat bei Füssen

Ein 58-jähriger Bergsteiger ist in den Allgäuer Alpen nahe Füssen im Ostallgäu tödlich verunglückt. Bergwanderer entdeckten herrenlose Ausrüstung, eine Suchaktion von Bergwacht und Polizei führte schließlich zum Fund des Mannes.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Schwaben am .

Unterhalb des Zwölf-Apostel-Grats bei Füssen, zwischen Pilgerschrofen und Säuling, ist ein Bergsteiger tödlich verunglückt. Wie das Polizeipräsidium Schwaben-Südwest berichtet, war der 58-jährige Deutsche beim Klettern an einer ausgesetzten Kletterstelle abgestürzt. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Bergwanderer hatten zuvor einen herrenlosen Rucksack und weitere Ausrüstungsgegenstände entdeckt. Die Wanderer verständigen daraufhin die Bergwacht Füssen, die das Gebiet in den Allgäuer Alpen zunächst vom Boden aus absuchte. Wegen des unübersichtlichen, steilen Felsgeländes wurde die Suche ausgeweitet, um ein mögliches Unglück auszuschließen.

Großangelegte Suchaktion mit Drohne und Hubschrauber

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West kam bei der anschließenden Suchaktion auch eine Drohne zum Einsatz, um das Gebiet unterhalb des Grats aus der Luft abzufliegen. Schließlich entdecken die Einsatzkräfte einen leblosen Körper in einer steilen Rinne. Der Fundort liegt laut Bergwacht rund 100 Höhenmeter unterhalb der Felskante beziehungsweise des Grats.

Unfall vermutlich bereits am Donnerstag

Bei dem Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 58-jährigen Deutschen. Nach bisherigem Ermittlungsstand war der Mann allein unterwegs und befand sich beim Abstieg in einem ausgesetzten Felsbereich. Dort stürzte er aus bislang ungeklärter Ursache ab und erlitt tödliche Verletzungen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich der Bergunfall bereits am Donnerstag (28.5.26) ereignet hat, der Mann also mehrere Tage unentdeckt im Absturzgelände lag.

Notärztin kann nur noch Tod feststellen

Zur Versorgung des Verunglückten wurde der Rettungshubschrauber "Christoph 17" in das Gebiet nahe Füssen angefordert. Die Notärztin konnte vor Ort jedoch nur noch den Tod des 58-Jährigen feststellen. Für die Bergung war die Alpine Einsatzgruppe der Polizei im Einsatz. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers sowie der Bergwacht Füssen wurde der Leichnam aus der steilen Rinne geborgen. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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