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Nach der Aufregung über eine Genehmigungspflicht von Auslandsaufenthalten junger Männer wollte das Verteidigungsministerium Klarheit schaffen – mit einer Verwaltungsvorschrift. Doch jetzt kommen Fragen an der Rechtmäßigkeit auf. Ein Überblick.

Cybersicherheit

So lief die Übung des IT-Bataillon 292 in Dillingen ab
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Das IT-Bataillon 292 am Standort Dillingen kümmert sich um die Verteidigungsfähigkeit im Cyberraum. Dazu gehören der Schutz vor Hackerangriffen, die elektronische Kampfführung und die Sicherstellung militärischer Kommunikation. Ein Standortbesuch.

(Symbolbild): Cybersicherheit
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Erstmals proben Deutschland und Israel gemeinsam den Ernstfall im Netz: Mit der Übung "Blue Horizon" wird der neue Cyber-Sicherheitspakt greifbar. Ziel ist ein deutscher "Cyberdome", der Angriffe früh erkennt und Abwehrkräfte beider Länder vernetzt.

Rechts: Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), links Xi Jinping, Staatspräsident der Volksrepublik China und Russlands Präsident Wladimir Putin,
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Cyberattacken haben deutsche Firmen 2024 laut Schätzung 179 Milliarden Euro gekostet. Worauf wir uns einstellen müssen, nicht nur in der Wirtschaft, erklärt die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Claudia Plattner.

Bundeswehr

Reservistinnen und Reservisten marschieren im Rahmen des Nationalen Veteranentags in der Zitadelle Vechta.
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Die Bundeswehr soll mit Blick auf die Bedrohung durch Russland stark anwachsen. Dabei setzt die Regierung auch auf mehr und aktivere Reservisten. Wie deren Einsatz bisher geregelt ist und was ein neues Gesetz jetzt vorschlägt.

Collage: Postkarte der Bundeswehr mit Namenssymbol
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Vor ein paar Tagen haben Jugendliche, die nächstes Jahr volljährig werden, eine Postkarte von der Bundeswehr bekommen. Das Besondere: Auf der Postkarte prangt groß der eigene Familienname. Das hat für Aufregung gesorgt.

Reservisten während des Heimatschutzeinsatzes im unterfränkischen Hammelburg.
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Im vergangenen Jahr hat die Bundeswehr den Heimatschutz umstrukturiert. Im Falle eines Krieges sollen die Soldatinnen und Soldaten im Inland kritische Infrastruktur sichern. Die meisten von ihnen sind Reservisten. Wie sie den Ernstfall üben.

Zivilschutz

Person im Schutzanzug bei der Vorstellung der Zivilschutz-Pläne von Bundesinnenminister Dobrindt.
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Die Bundesregierung rüstet auch im Inneren auf: Sie will die Bevölkerung mit Milliarden-Investitionen besser vor Krisen, Katastrophen und Konflikten schützen. Bundesinnenminister Dobrindt räumt ein, dass es Nachholbedarf gibt.

Im Frieden unterirdische Sporthalle, im Konfliktfall Bunker für bis zu 6.000 Menschen. Anlage in Finnlands Hauptstadt Helsinki
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"Sisu" statt Schulterzucken: Finnland gilt vielen als Vorbild, wenn es um die Vorbereitung auf Krisen geht – von Bunkern über Vorräte bis zur Industrie. Was Deutschland von der finnischen Hartnäckigkeit lernen kann.

Eine bayernweite Umfrage von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber soll zeigen, wie krisensicher die Landwirtschaft tatsächlich ist.
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Damit auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall genug Essen auf unseren Tellern landet, sind wir auf eine funktionierende Landwirtschaft angewiesen. Doch wie krisenfest sind die Landwirte in Bayern wirklich? Das soll nun eine Umfrage klären.

NATO

(Symbolbild) US-Soldaten und Panzer der Armee
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Dass Donald Trump Europas Verteidigung weitgehend den europäischen Nato-Staaten übertragen will, steht fest. Jetzt soll der amerikanische Anteil an den Nato-Einheiten sinken, die im Krisenfall mobilisiert werden – etwa im Falle eines Angriffs.

Soldat steht vor Militärfahrzeugen der US-Army
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Truppenabzüge für die einen, mehr Militärpräsenz woanders: Aufgrund "guter Beziehungen" sendet US-Präsident Trump 5.000 Soldaten nach Polen. Für andere Länder gibt es Kritik und drohende Demobilisierung. Strafe sei das keine, so Außenminister Rubio.

Präsident Putin mit führenden Militärs
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2029 könnte ein kritisches Jahr für die Nato werden. Militärexperten gehen davon aus: Das russische Militär ist bis dahin so gut ausgestattet, dass es in der Lage ist, die Nato anzugreifen. Sie sehen mehrere Szenarien.

Rüstungsindustrie

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG, steht vor der Bilanz-Pressekonferenz vor einem Mercedes-Benz Markenlogo (Archivbild vom 12.02.2026).
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Nach VW will nun ein weiterer deutscher Autobauer vom Auftragsboom in der Rüstungsindustrie profitieren: Mercedes-Chef Källenius hat erklärt, er könne sich einen Einstieg des Unternehmens vorstellen. Gibt es also womöglich bald Panzer mit Stern?

(Symbolbild) Der Kampfpanzer Leopard 2 von KNDS bei einer Übung der Bundeswehr.
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Der Rüstungskonzern KNDS drängt an die Börse – und der deutsche Staat ringt um Milliarden und Einfluss: Soll er Großaktionär werden, um eine französische Dominanz zu verhindern?

Massenfertigung von Drohnen beim deutsch-ukrainischen Joint Venture Quantum Frontline Industries
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Finnlands Präsident Alexander Stubb hatte vor kurzem erklärt, Europa brauche die Ukraine inzwischen dringender als umgekehrt. Das gilt vor allem für Rüstungsprojekte. Gerade bayerische Firmen profitieren sehr stark von Know-How aus der Ukraine.

Wehrdienst / Wehrpflicht

Soldaten in mehreren Reihen blicken nach vorne
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Seit Januar müssen 18-jährige Männer in Deutschland einen Fragebogen ausfüllen, ob sie bereit sind, freiwillig Wehrdienst zu leisten. Wie viele haben sich bisher gemeldet und was droht, wenn jemand den Fragebogen nicht zurückschickt?

Erneut gehen bundesweit Schülerinnen und Schüler gegen den Wehrdienst auf die Straße gehen.
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Erneut gehen bundesweit Schülerinnen und Schüler gegen den Wehrdienst auf die Straße. Mobil machen dabei auch Gruppierungen aus dem linksextremen Spektrum. Sicherheitsbehörden gelten sie mitunter als "Treiber" hinter den Protesten.

(Symbolbild) Ein junger Mann bei der Musterung, ein Arzt misst seinen Blutdruck.
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An vier bayerischen Standorten sollen bald Musterungszentren entstehen. Das Verteidigungsministerium hat sich für gut erreichbare Orte in Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte entschieden. Und damit – so die Hoffnung – mit vielen Bewerbern.

US-Soldaten: Abzug aus Deutschland

Archivbild: Start einer Tomahawk-Rakete
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Der angekündigte Teilabzug von US-Truppen in Deutschland hat zuletzt die Schlagzeilen beherrscht. Auch wegen der Folgen für betroffene Regionen. Doch eine andere Nachricht aus Washington dürfte strategisch noch schwerer wiegen.

Archivbild: Ein Militärkonvoi fährt durch den Eingang der Rose Barracks in Vilseck auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr.
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Der von US-Präsident Trump angekündigte Truppenabzug aus Deutschland trifft vor allem die Oberpfalz. Nach Informationen des BR wird eine Brigade mit knapp 5.000 Soldaten den Standort Vilseck verlassen. Der Region drohen schwere Einbußen.

US-Präsident Donald Trump spricht mit Journalisten, bevor er auf dem Palm Beach International Airport auf dem Weg nach Miami in die Air Force One steigt.
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Erst am Freitag hatte das Pentagon angekündigt, die US-Truppen in Deutschland um 5.000 Soldaten zu verringern. Nun hat Präsident Trump nachgelegt: Er spricht von "weit mehr" Soldaten. Derweil versucht die Nato, sich Klarheit zu verschaffen.

Bedrohung durch Drohnen

Bayerische Polizei mit Drohnenabwehr
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Immer wieder werden in Bayern Drohnen über kritischer Infrastruktur gesichtet. Die bayerische Polizei soll darauf schnell und effizient reagieren können – unter anderem durch ein neues Abwehrzentrum. Experten sehen aber weitere Stellschrauben.

Israelische "Iron Beam" Drohnenabwehr
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Die erste Aufregung um Drohnenflüge an Flughäfen in Westeuropa hat sich gelegt. Aber die Bedrohung besteht weiter. Um die Drohnenabwehr zu verbessern, forschen jetzt viele Staaten und Firmen an laserbasierten Systemen – mit Vor- und Nachteilen.

Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei simulieren die Bekämpfung einer Drohne.
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Das Bundeskriminalamt hat in diesem Jahr bereits mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge registriert. Wer dahinter stecke, wisse man nicht genau. Vermutet wird ein staatlich gesteuertes Vorgehen, um Verunsicherung zu stiften.

Münchner Sicherheitskonferenz

Heeresinspekteur Christian Freuding bei seiner Ankunft auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz blickt Heeresinspekteur Christian Freuding im BR24-Exklusivinterview auf die Zukunft des Heeres. In Litauen will er weiter auf Freiwillige setzen, zu Hause die Reserve stärken.

Bundeskanzler Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026
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Nach der Münchner Sicherheitskonferenz geht die Debatte um einen europäischen Atomwaffen-Schutzschirm weiter – angestoßen von einer Rede des Bundeskanzlers. Doch viele deutsche Politiker äußern sich zurückhaltend.

Archivbild: Carsten Breuer
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Zwischen Abschreckung und Transparenz: Generalinspekteur Breuer warnt vor einer öffentlichen Debatte über Europas nukleare Strategie – und setzt auf vertrauliche Gespräche. Zugleich erwartet er keinen vorschnellen Rückzug der USA aus der Nato.

Podcast Tipp: Die Entscheidung - Comeback der Wehrpflicht

Bundeswehrsoldaten sichern in Tillia während des Besuchs der deutschen Verteidigungsministerin den Airbus A400M der Luftwaffe.
Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons der Bundeswehr treten an zu einem Empfang im Bendlerblock in Berlin, 10.02.2025.