Feldbetten in einer Turnhalle (Symbolbild)
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Feldbetten in einer Turnhalle (Symbolbild)

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Kriege und Katastrophen: Wie gut schützt uns der Staat?

Die Regierung will zehn Milliarden Euro in die Hand nehmen, um Deutschland besser auf Krisen oder kriegsbedingte Gefahren vorzubereiten. Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) hat seine Pläne am Mittwoch vorgestellt. Mehr bei BR24 live um 16 Uhr.

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Für die Bundeswehr hat die "Zeitenwende" längst begonnen. Beim deutschen Zivilschutz ist dagegen nach Einschätzung von Praktikern noch reichlich Luft nach oben. Bis 2029 sollen nach den aktuellen Plänen zehn Milliarden Euro dafür investiert werden.

Milliardenpaket für Bevölkerungsschutz und THW

Von dem Geld sollen unter anderem 1.000 Spezialfahrzeuge beschafft werden. Drei Milliarden Euro sind für die Modernisierung des Technischen Hilfswerks (THW) vorgesehen. Auch die medizinische Versorgung bei Vorfällen mit vielen Verletzten soll verbessert werden. Öffentliche Schutzräume wie Bunker, Tunnel oder Tiefgaragen sollen erfasst und in die öffentliche Warn-App Nina eingepflegt werden – so sieht es der "Pakt für den Bevölkerungsschutz" von Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) vor.

Das ist unser Thema heute bei BR24 um 16 Uhr. BR-Korrespondent Jakob Mayr aus dem Hauptstadtstudio Berlin wird uns die Pläne der Bundesregierung genauer darlegen. Albrecht Broemme ist Feuerwehrmann und Experte für Zivil- und Katastrophenschutz. Er soll erklären, was im Ernstfall wichtig ist und was zum bestmöglichen Schutz der Bevölkerung getan werden muss. Den Livestream finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.

Schutzräume mit großem Sanierungsbedarf

Aktuell verzeichnet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) noch 579 öffentliche Schutzräume mit etwa 478.000 Plätzen. Die genannten Schutzräume sind allerdings sanierungsbedürftig, da sie seit Jahrzehnten nicht mehr gepflegt wurden. Bis zum Ende des Kalten Krieges gab es in Westdeutschland etwa 2.000 öffentliche Schutzräume mit rund 1,6 Millionen Plätzen.

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