Aus der Popkultur sind sie nicht wegzudenken: Figuren, die sich dem autistischen Spektrum zuordnen lassen. Warum das so ist, hat der Kulturwissenschaftler Ulrich Merkl untersucht. Und außerdem: Wie das die Wahrnehmung von Autismus verändert hat.
Am Dienstagnachmittag hat die Deutsche Filmakademie die Nominierten für den diesjährigen Filmpreis bekanntgegeben. Ein Film darf sich gleich in elf Kategorien Hoffnungen machen.
2020 zog sie sich aus der Öffentlichkeit weitestgehend zurück, jetzt hat Céline Dion ihr Bühnen-Comeback angekündigt. Trotz ihrer Erkrankung will Dion im Herbst zehn Konzerte in Paris geben.
Die Epstein-Akten werden noch immer ausgewertet, Sony plant jedoch schon jetzt eine Fiktionalisierung des Skandals um den US-amerikanischen Sexualstraftäter. Im Mittelpunkt der Mini-Serie soll eine Journalistin stehen.
ChatGPT soll unerlaubt Texte und Bilder aus der Kinderbuchreihe "Der kleine Drache Kokosnuss" wiedergeben. Nun geht der Verlag des Feuerdrachen gegen Chatbot-Entwickler OpenAI gerichtlich vor. Der Ausgang des Verfahrens könnte die KI-Welt verändern.
16 Jahre hat die Krankenhaus-Comedy "Scrubs" Pause gemacht. Fans freuen sich über das Revival um J.D., Turk und Elliot. Und tatsächlich: Anders als bei anderen Reboots rettet die Neuauflage den teilweise aus der Zeit gefallenen Humor des Originals.
Gibt es mehr blutige, brutale und gewaltvolle Szenen in Filmen als früher? Seitens der FSK gibt es dazu nicht gleich Widerspruch. Dennoch spielen in die Bewertung viele Faktoren hinein. Auch die Medienkompetenz und Gewöhnungseffekte sind relevant.
Seit 1972 befand sich das Gemälde "Interieur mit Kindern" im Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Was man zum Zeitpunkt des Erwerbs nicht ahnte: Es handelte sich um NS-Raubkunst. Deshalb will der Freistaat das Werk jetzt zurückgeben.
Jetzt kommt der Ruhestand: Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl beenden als Ivo Batic und Franz Leitmayr ihre Karriere als Münchner Tatort-Kommissare. Nach 35 Dienstjahren und 100 Fällen ist Schluss mit dem Ermitteln.
Ein spektakulärer Diebstahl erschüttert die italienische Kunstszene. Unbekannte haben wertvolle Gemälde von Renoir, Cézanne und Matisse aus einem Museum bei Parma entwendet - "in weniger als drei Minuten".
Wer eine Serie zusammen mit anderen Menschen genießen will, lädt zu einem Serienmarathon ein. Die Serie "Heated Rivalry" ist ein viraler Hit, ihre Fans haben noch einen anderen Weg gefunden, ihre Lieblingsshow gemeinsam zu feiern – im Club.
In einer Woche werden die Nominierten für die Lola, den Deutschen Filmpreis, verkündet. Ein Gewinner steht seit heute bereits fest. Den Ehrenpreis bekommt in diesem Jahr Regisseur Wim Wenders.
In seinem neuen Film "Horst Schlämmer sucht das Glück" tourt Hape Kerkeling als Humor-Botschafter in zahlreichen Rollen durch Deutschlands Tristesse. Markus Söder und der Kölner Kardinal Woelki haben Gastauftritte. Ob das die Zuschauer beglückt?
Kirill Petrenko dirigiert Gustav Mahlers monumentale 8. Symphonie wie ein Verkehrslotse im Orkan. Chöre, Solisten und Berliner Philharmoniker verschmelzen zum schlüssigen Klangereignis - und werden dafür in Salzburg bejubelt.
Ein halbes Jahrhundert auf der Bühne und immer noch neugierig. Zum Jubiläum stellt sich Anne-Sophie Mutter mit dem Album "ASM Forte Forward" ihrer größten musikalischen Herausforderung: zeitgenössischer Musik.
Mit einem Highlight wurde am Samstag die Ballettfestwoche in München eröffnet. In einem dreiteiligen Abend unter dem Titel "Common Ground" stellt das Bayerische Staatsballett drei fulminante Werke vor.
Die beiden großen Kirchen haben ihre jährliche Statistik veröffentlicht. Demnach verlieren sie weiter Mitglieder. In Bayern sind noch vier von zehn Menschen katholisch. Die evangelische Kirche trifft es stärker.
Bayern hat ein dichtes Netz aus Kirchen und Kapellen. Doch der Druck wächst, Gebäude aufzugeben oder neu zu nutzen. Ein Symposium in München zeigt, wo es hakt: am Geld und oft an ganz praktischen Dingen – wie denkmalgeschützten Kirchenbänken.
Nur zwei Tage lang ist in München ein Original zu sehen, das die Welt veränderte: die Gutenberg-Bibel. Warum sie seit 17 Jahren nicht mehr öffentlich gezeigt wurde, weshalb sie so streng geschützt ist und was die ausgestellte Seite verrät.
Es ist ein dunkler Fleck in der Erlanger Stadtgeschichte: der antisemitische Doppelmord an Rabbi Shlomo Lewin und Frida Poeschke 1980. Bis heute gibt es kein Urteil. Das ist der Ausgangspunkt für "Brauner Schnee über Franken" am Schauspiel Erlangen.
Was wirklich geschah, als die Oberammergauer 1634 zum ersten Mal die Passion Christi aufführten – das ist Robert Löhr nicht wichtig. Sein Roman "Oberammergau" spielt lieber durch, was alles geschehen hätte können bei so einem Jahrhundertvorhaben.
Zwei Giganten des Kabaretts zusammen auf einer Bühne – das war am Montag in München zu erleben. Gerhard Polt und Josef Hader sind in der Fat Cat aufgetreten. Wie war der Abend mit den beiden großen alten Herren der Kleinkunst?
Vom Symbol für Jugend und Potenz über geschlechtstypische Klischees bis hin zu Frisuren mit politischer Aussagekraft: eine große Ausstellung in der Kunsthalle München geht dem Thema Haare in jede erdenkliche Richtung nach. Absolut sehenswert!
Mitte April soll in der Gedenkstätte Buchenwald an die Befreiung aus dem Konzentrationslager erinnert werden. Noch ist zu Beginn ein Grußwort von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer geplant. Zwei Buchenwald-Verbände haben damit aber ein Problem.
Nach vier Jahren Funkstille feiert die K-Pop-Band BTS ihr lange ersehntes Comeback. Das Album "Arirang" ist ein Neustart auf mehreren Ebenen. Im Zentrum stehen koreanische Einflüsse und die Frage, ob BTS an alte Erfolge anknüpfen kann.
Im Vorfeld der 61. Biennale in Venedig toben schon die Konflikte: Künstler und Kuratoren rufen zum Boykott Israels auf. Russland will zum Entsetzen vieler seinen Pavillon wieder bespielen. War da etwa auch was mit Kunst?
Er wurde nur 54 Jahre alt: Schauspieler Nicholas Brendon, bekannt aus der Kultserie "Buffy – Im Bann der Dämonen", ist tot. Er sei "friedlich im Schlaf eines natürlichen Todes" gestorben, gab seine Familie bekannt.
Das National Archive in Washington D.C. schaltete Millionen von mikroverfilmten Personendaten über Nazis frei. Seitdem scheint das Interesse riesig, teilweise gab es Zugangsprobleme. Offenbar sind vor allem deutsche Nutzer daran interessiert.