Gipfel der Zugspitze
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Die sonnigsten Orte Deutschlands liegen in Bayern

Statusbericht des Deutschen Wetterdiensts: Trotz Erderwärmung zählte 2025 nicht zu den wärmsten Jahren in Deutschland. Gleich drei Wetterrekorde stellte die Zugspitze auf – so war Deutschlands höchster Berg im vergangenen Jahr der sonnigste Ort.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seinen Klimastatusbericht für 2025 und seine Projektionen für die künftige klimatische Entwicklung in Deutschland vorgelegt. Demnach lag vergangenes Jahr die Jahresdurchschnittstemperatur bei 10,0 Grad. Damit steht 2025 auf Platz 8 in der Rangliste der wärmsten Jahre seit Beginn der Auswertungen 1881.

"Keine Entwarnung im globalen Maßstab"

"Ein national nicht rekordwarmes Jahr bedeutet jedoch keine Entwarnung im globalen Maßstab", schreibt der Leiter der Abteilung Klimaüberwachung, Andreas Becker, in seinem Vorwort zum Statusbericht. Die Erderwärmung werde sich fortsetzen. Hitzewellen als Folge davon werden DWD-Berechnungen zufolge in der Zukunft vor allem Süd- und Ostdeutschland treffen.

Für den Sommer 2026 geht der DWD von mehr Trockenheit insbesondere im Westen aus, von mehr Regen insbesondere in Bereichen im Nordosten. Für den Südosten erwartet er trockenere Herbste.

Zugspitze mit gleich drei Wetterrekorden

Die Zugspitze vereinte für 2025 gleich drei Wetterrekorde. Der höchste Berg Deutschlands war mit minus 2,38 Grad im Jahresschnitt der kälteste Ort im Land. Von der Zugspitze wurde mit minus 21,1 Grad am 11. Januar auch die tiefste Temperatur gemeldet. 2.193,35 Sonnenstunden machten den Berg außerdem zum sonnigsten Ort.

Der wärmste Ort in Deutschland war 2025 nach DWD-Angaben Waghäusel-Kirrlach in Baden-Württemberg mit einer Durchschnittstemperatur von 12,11 Grad. Den Temperaturrekord hatte Andernach in Rheinland-Pfalz mit 39,3 Grad am 2. Juli. 

Karte: Die sonnigsten Orte in Deutschland

Zweitmeiste Sonnenstunden auf dem Hohen Peißenberg

Auch Platz zwei und drei der meisten Sonnenstunden gingen an Stationen im Freistaat: Auf dem Hohen Peißenberg und in Nürnberg wurden jeweils über 2.100 Sonnenstunden gemessen. Die Landeshauptstadt München liegt mit 2.078,6 nicht weit dahinter. Allerdings lag auch der Ort mit den wenigsten Sonnenstunden (Oberstdorf) in Bayern.

Entsprechend liegen die bayerischen Stationen insgesamt eher im Mittelfeld. Die wenigsten Sonnenstunden haben im Mittel die beiden DWD-Stationen in Bremen gemessen – den höchsten Durchschnitt hatte das Saarland.

Allgäu: Oberstdorf sehr schattig, Balderschwang ziemlich nass

Das ebenfalls in Bayern gelegene Balderschwang im Oberallgäu war der nasseste Ort mit einem Jahres-Niederschlag von 1841,8 Millimeter. Den höchsten Niederschlag an einem einzigen Tag verbuchte hingegen Bedburg-Weiler Hohenholz in Nordrhein-Westfalen mit 134 Millimeter am 8. September.

Mit Informationen von dpa

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