Die wichtigsten News zum Ukraine-Krieg im Überblick:
- Zahl der Toten durch russische Angriffe steigt auf 22 (17.36 Uhr)
- Ukraine greift russische Ölraffinerie an (11.07 Uhr)
- Massiver russischer Angriff auf Kiew und die ganze Ukraine (02.23 Uhr)
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Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
19.55 Uhr: Selenskyj warnt vor weiterem russischen Großangriff
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einem erneuten massiven russischen Luftschlag. "Unseren Geheimdienstinformationen zufolge könnte es heute Nacht zu einem weiteren großangelegten Angriff kommen", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Er fordert die Bevölkerung eindringlich auf, auf Luftalarme zu achten.
17.47 Uhr: Zahl der Toten durch russische Angriffe steigt auf 22
Die Zahl der Toten durch die jüngsten russischen Angriffe steigt nach ukrainischen Angaben auf 22. Zudem gebe es mehr als 100 Verletzte bei den Attacken mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen. Allein in Dnipro im Südosten des Landes seien 16 Menschen in der Nacht ums Leben gekommen, teilen die Behörden mit. Bei erneutem russischen Beschuss im Laufe des Tages seien zwei weitere Menschen verletzt worden.
Im Video: Tote bei russischem Angriff auf Ukraine
Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine
14.14 Uhr: Gouverneur der Krim ruft angesichts von Benzinknappheit zu Ruhe auf
Der von Russland eingesetzte Regierungschef der annektierten Halbinsel Krim, Sergej Axjonow, hat die Bevölkerung angesichts von Benzinknappheit zur Ruhe und Geduld aufgerufen. Hintergrund sind Engpässe bei der Treibstoffversorgung auf der Krim.
Nach Angaben der russischen Behörden wurden die Lieferungen aus den angrenzenden, von Russland kontrollierten Gebieten durch ukrainische Drohnenangriffe eingeschränkt. Die Ukraine-Halbinsel Krim war bereits 2014 von Russland annektiert worden.
14.02 Uhr: Russland - Haben Anlagen der ukrainischen Rüstungsindustrie getroffen
Das russische Verteidigungsministerium hat erklärt, bei den nächtlichen Angriffen auf die Ukraine mehrere Einrichtungen der Rüstungsindustrie getroffen zu haben. Allein in Kiew seien zehn Rüstungsunternehmen angegriffen worden, darunter auch Firmen, die Kampfdrohnen herstellen. Zudem seien in anderen Regionen der Ukraine weitere Einrichtungen der Rüstungsindustrie beschossen worden.
Nach Angaben des Ministeriums griff Russland außerdem drei Rekrutierungszentren der ukrainischen Streitkräfte in Kiew an. Die Angriffe seien eine Reaktion auf einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim im russisch kontrollierten Luhansk im vergangenen Monat gewesen. Dabei seien nach russischen Angaben 21 Menschen getötet und 42 weitere verletzt worden. Die Ukraine weist den Vorwurf zurück und erklärt, Ziel des Angriffs sei ein Drohnen-Kommandozentrum in der Region gewesen.
13.44 Uhr: Merz drängt auf EU-Verhandlungen mit Ukraine
Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Empfang des ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar in Berlin gefordert, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine voranzubringen. Merz sagte, die Gespräche sollten nun auch mit dem ersten Kapitel offiziell eröffnet werden.
Zugleich zeigte er Verständnis dafür, dass Budapest zunächst bilaterale Fragen mit der Ukraine klären wolle, etwa die Rechte der ungarischen Minderheit im Land. Dies dürfe jedoch weder zulasten der europäischen Unterstützung für die Ukraine gehen noch den Beginn der Beitrittsverhandlungen verzögern, betonte Merz.
12.00 Uhr: Ukraine-Krieg tritt in "neues Paradigma" ein
Der Krieg in der Ukraine ist nach Darstellung des Kremls wegen ukrainischer Angriffe auf Zivilisten in eine neue Phase eingetreten. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, der Konflikt habe "ein neues Paradigma" erreicht. Er reagierte damit auf Fragen zu den schweren russischen Luftangriffen in der Nacht.
Bei den Angriffen wurden nach jüngsten Angaben mindestens 17 Menschen getötet und rund 100 weitere verletzt. Moskau bezeichnet die Luftangriffe als Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim im russisch kontrollierten Luhansk im vergangenen Monat, bei dem nach russischen Angaben 21 Menschen ums Leben kamen. Die Ukraine weist den Vorwurf zurück, das Wohnheim gezielt angegriffen zu haben, und erklärt, Ziel sei eine Drohnen-Kommandozentrale gewesen
11.35 Uhr: Totenzahl nach russischem Angriff auf Dnipro steigt laut Ukraine auf elf
Nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine ist die Zahl der Todesopfer in der südostukrainischen Großstadt Dnipro auf elf gestiegen. Wie der Gouverneur der Region, Oleksandr Hanscha, mitteilte, wurden die Leichen eines achtjährigen Jungen und einer Frau aus den Trümmern eines zerstörten vierstöckigen Gebäudes geborgen.
Unter den Todesopfern befindet sich den Angaben zufolge auch ein dreijähriger Junge. Zudem wurden bei dem nächtlichen Angriff in Dnipro 37 Menschen verletzt. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew kamen nach Behördenangaben bei den russischen Luftangriffen mindestens vier Menschen ums Leben.
11.07 Uhr: Ukraine greift russische Ölraffinerie an
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der südrussischen Region Krasnodar ein Feuer in der Ölraffinerie Ilsky ausgebrochen. Der ukrainische Generalstab bestätigte den Angriff und erklärte, die Anlage produziere Treibstoff für die russische Armee.
Ob der Betrieb der exportorientierten Raffinerie mit einer Kapazität von rund 138.000 Barrel pro Tag beeinträchtigt wurde oder Menschen zu Schaden kamen, war zunächst unklar. Auch Informationen darüber, ob der Brand inzwischen gelöscht werden konnte, lagen zunächst nicht vor.
08.34 Uhr: Luftangriffe auf Ukraine waren laut russischem Verteidigungsministerium Reaktion auf ukrainische Angriffe
Russland hat nach eigenen Angaben bei seinem schweren nächtlichen Luftangriff auf die Ukraine Ziele der Rüstungsindustrie angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, der Angriff sei eine Reaktion auf angebliche "Terroranschläge" der Ukraine gewesen. Alle vorgesehenen Ziele seien getroffen und die Aufgaben des Angriffs erfüllt worden.
Nach ukrainischen Angaben wurden bei dem Großangriff mindestens elf Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Zudem seien mehrere Wohngebäude beschädigt worden. Die russische Führung hatte zuvor mit "systematischen" Angriffen auf Kiew gedroht und dies mit einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in der von Russland besetzten Region Luhansk begründet. Dabei sollen nach russischen Angaben 21 Menschen getötet worden sein. Die Ukraine weist diese Vorwürfe zurück.
08.10 Uhr: Russland hat laut ukrainischer Luftwaffe mit 73 Raketen und über 650 Drohnen angegriffen
Russland hat bei seinem jüngsten Großangriff auf die Ukraine nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 73 Raketen und 656 Drohnen eingesetzt. Demnach konnten 40 Raketen und 602 Drohnen abgefangen werden, wie die Luftwaffe auf Telegram mitteilte. Hauptziel der Angriffe sei die Hauptstadt Kiew gewesen. Landesweit seien insgesamt 38 Objekte getroffen worden.
Nach Angaben eines Sprechers der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland bei dem nächtlichen Angriff zudem acht Zirkon-Hyperschallraketen ein. Dies sei vermutlich die bislang größte Zahl dieser Raketen, die seit Beginn des Krieges bei einem einzelnen Angriff auf die Ukraine abgefeuert worden sei.
Im Audio: Massiver russischer Angriff auf Kiew und die gesamte Ukraine
Bei einem neuen russischen Großangriff auf die Ukraine sind nach Angaben der Behörden mehrere Menschen getötet worden.
02.23 Uhr: Massiver russischer Angriff auf Kiew und die ganze Ukraine
Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zum Dienstag mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der ostukrainischen Stadt Dnipro kamen nach Angaben der Regionalbehörden mindestens vier Menschen ums Leben, 16 weitere wurden verletzt. Auch in der Hauptstadt Kiew gab es mehrere heftige Explosionen. Dort wurden nach Behördenangaben mehrere Menschen verletzt.
Aus dem Stadtzentrum von Kiew stieg eine große Rauchwolke auf. Viele Einwohner suchten mit Taschen und Decken Schutz in Bunkern und Schutzräumen. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass die Luftabwehr im Einsatz sei, und rief die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben. Zudem seien durch die Angriffe mehrere Brände ausgebrochen. Nach Angaben der Militärverwaltung setzte Russland bei den Angriffen auch ballistische Raketen ein.
Dienstag, 2. Juni 2026
22.15 Uhr: Drohneneinschlag in Rumänien - Dutzende UNO-Mitglieder verurteilen Russland
Vor einer UNO-Dringlichkeitssitzung zum Einschlag einer Drohne in Rumänien in der vergangenen Woche haben dutzende Mitgliedsländer "das inakzeptable Verhalten Russlands" verurteilt. Die Drohne sei "Teil eines Angriffs auf die Ukraine" gewesen, erklärte die rumänische Außenministerin Oana-Silvia Toiu am Montag vor Pressevertretern in New York. Der Erklärung schlossen sich 56 Länder an, darunter Mitglieder der EU und der Nato.
Durch den Drohnen-Einschlag in der Nacht zum vergangenen Freitag waren in der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine ein 14-Jähriger und eine 53 Jahre alte Frau verletzt und ein Feuer ausgelöst worden.
22.00 Uhr: Selenskyj - "Operation Spinnennetz" trifft Russland schwer
Die Ukraine hat Russland mit der vor einem Jahr begonnenen «Operation Pawutina (Spinnennetz)» nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj schwer in Bedrängnis gebracht. "Diese Operation hat vieles verändert", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Zu dieser Operation gehörten neben dem Einsatz neuer, weitreichender Drohnen gegen die russische Erdöl- und Militärindustrie auch gezielte und koordinierte Kommandoeinsätze hinter den feindlichen Linien. Weitere Details wollte Selenskyj nicht verraten.
21.17 Uhr: Bericht - Russland prüft Import von Flugzeugtreibstoff
Die russischen Behörden erwägen einem Medienbericht zufolge den Import von Flugzeugtreibstoff. Das Nachrichtenportal RBC beruft sich auf zwei Insider. Demnach weist Vizeministerpräsident Alexander Nowak das Energie- und das Verkehrsministerium sowie die Luftfahrtbehörde Rosawiazija an zu prüfen, ob die Betankungsanlagen Kerosin der Sorte JET A-1 aus dem In- und Ausland aufnehmen können. Zuvor verhängte Russland ein Exportverbot für Kerosin bis zum 30. November 2026. Die Ukraine hat den russischen Energiesektor ins Visier genommen und greift etwa Raffinerien im Landesinneren an.
19.23 Uhr: Ukrainischer Stabschef - Kriegsende vor dem Winter ist realistisch
Der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, hält nach eigenen Angaben ein Abkommen zur Beendigung des Krieges noch vor dem Winter für machbar. Es sei die Anweisung des Präsidenten, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden, wenn irgendwie möglich noch vor dem Winter, sagt Budanow. "Meiner Meinung nach ist dies absolut richtig, rechtzeitig und realistisch." Er erwarte in Kürze den Besuch einer US-Delegation in Moskau und Kiew. Die von den USA vermittelten Friedensgespräche stocken, die Regierung in Washington konzentriert sich auf den Konflikt im Iran.
18.55 Uhr: Selenskyj spricht von stabilen Fronten
Die Lage an den Fronten der Ukraine ist nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj stabil. Einen entsprechenden Rapport habe er von Oberkommandeur Olexander Syrskyj bei einer Stabssitzung entgegengenommen, schrieb Selenskyj auf Facebook. "Die ukrainischen Positionen sind stark, und das ist ein Ergebnis, das unser Staat dringend benötigt", betonte er. Dies werde auf jeden Fall die diplomatischen Bemühungen Kiews um eine friedliche Lösung unterstützen.
Auch der ukrainische Militärblog DeepState, der die Lage an den Fronten akribisch dokumentiert, sah eine weitgehend gefestigte Linie. Den russischen Truppen sei es im Mai lediglich gelungen, 14 Quadratkilometer ukrainisches Territorium zu besetzen - die niedrigste Zahl in den vergangenen drei Jahren. "Der Krieg tritt in eine neue Phase ein, und für den ukrainischen Staat ist es wichtig, die Initiative nicht aus der Hand zu geben", schrieben die Analysten auf Telegram.
17.22 Uhr: Lukoil-Raffinerie in Wolgograd setzt nach Angriff Betrieb aus
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff hat zwei Insidern zufolge die russische Lukoil-Raffinerie in Wolgograd die Ölverarbeitung ausgesetzt. Der Angriff vom 29. Mai habe Brände und Schäden verursacht, heißt es aus den Branchenkreisen. Unter anderem sei eine Rohöldestillationsanlage, die 40 Prozent der Kapazität ausmache, abgeschaltet worden. Lukoil äußert sich zunächst nicht dazu. Die Raffinerie im Süden Russlands steht mit 13,5 Millionen Tonnen verarbeitetem Öl im Jahr 2024 für etwa fünf Prozent der russischen Gesamtverarbeitung.
17.07 Uhr: Russland überlegt Exportverbot für Benzin
Russland will zur Deckung des heimischen Bedarfs die Kraftstofflieferungen aus Belarus erhöhen und die Kontrollen für Benzin- und Dieselexporte verschärfen. Zudem sei ein vollständiges, zweimonatiges Exportverbot für Benzin im Gespräch, berichtet das Nachrichtenportal RBC unter Berufung auf zwei Insider. Dies könnte auch einige zwischenstaatliche Abkommen betreffen. Die Ukraine hat den russischen Energiesektor ins Visier genommen und greift etwa Raffinerien im Landesinneren an.
14.56 Uhr: Russland hat Probleme mit Treibstoff
Russland macht eine Treibstoffknappheit auf derKrim infolge ukrainischer Angriffe zu schaffen. Die Behebung dieser Probleme habe hohe Priorität, teilt das Präsidialamt in Moskau mit. Man arbeite an einer Lösung. Zuvor hatten die Behörden auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel den Verkauf von Kraftstoffen offiziell eingeschränkt. Grund dafür ist ein Versorgungsengpass nach verstärkten ukrainischen Angriffen auf Logistikrouten und Energie-Anlagen. Russland hatte die Krim 2014 von der Ukraine annektiert.
11.52 Uhr: Moskau verurteilt Festsetzung von Öltanker
Der Kreml hat die Festsetzung des Öltankers "Tagor" durch Frankreich als illegal bezeichnet. Das Vorgehen grenze an Piraterie, erklärt das Präsidialamt in Moskau. Russland werde als Reaktion auf den Vorfall Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit von Seefracht zu gewährleisten, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Der Tanker ist französischen Angaben zufolge mit internationalen Sanktionen belegt.
08.22 Uhr: Zahlreiche ukrainische Verletzte nach russischen Attacken
In der Ukraine sind bei russischen Angriffen erneut rund ein Dutzend Menschen verletzt worden. In der grenznahen Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine habe es Einschläge in zwei Wohnblocks gegeben, teilte Gouverneur Oleh Synjehubow mit. Dabei seien in Charkiw zwei Personen verletzt worden, eine weitere Frau habe es in der Kleinstadt Bohoduchiw getroffen, schrieb er auf Telegram. Drei Verletzte gab es in der Nacht im südukrainischen Cherson infolge von russischem Artilleriebeschuss. Vier weitere Personen wurden nach Behördenangaben in den Landkreisen der Region verletzt, allerdings blieb bei diesen Angaben offen, ob die Opfer in der Nacht oder im Verlaufe des Vortags getroffen wurden.
Vier weitere Verletzte gab es in der Region Dnipropetrowsk. Eine 54-Jährige schwebe in Lebensgefahr, teilte der Gouverneur Olexander Hanscha am Morgen mit. Zum Zeitpunkt der Angriffe machte er keine Angaben.
08.18 Uhr: Russland stoppt Kerosinexporte
Angesichts der ukrainischen Drohnenangriffe auf Raffinerien und andere Energieinfrastruktur hat die russische Regierung ein Exportverbot für Kerosin verhängt. Die Maßnahme gilt bis zum 30. November 2026. Ziel des Verbots sei es, die Stabilität auf dem heimischen Kraftstoffmarkt zu gewährleisten, teilte die Regierung mit. Russland exportiert Flugtreibstoff hauptsächlich per Bahn nach Zentralasien, insbesondere nach Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan. Moskau hatte bereits die Ausfuhr von Benzin eingeschränkt.
07.34 Uhr: Erneuter Schlag gegen russische Schattenflotte im Atlantik
Die französische Marine hat im Atlantik erneut einen aus Russland kommenden Öltanker festgesetzt. Der Tanker "Tagor" sei am Sonntagmorgen in internationalen Gewässern mit Unterstützung Großbritanniens und weiterer Partner gestoppt worden, erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag im Onlinedienst X. "Es ist inakzeptabel, dass Schiffe internationale Sanktionen umgehen, das Seerecht verletzen und den Krieg finanzieren, den Russland seit mehr als vier Jahren gegen die Ukraine führt", erklärte Macron. Es war die vierte Festsetzung dieser Art durch Frankreich im Kampf gegen die sogenannte russische Schattenflotte.
06.36 Uhr: EVP-Chef Weber begrüßt Idee von EU-Sonderstatus für die Ukraine
Der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, hat sich hinter den Vorschlag von Bundeskanzler Friedrich Merz für einen EU-Sonderstatus der Ukraine gestellt. Dies sei ein kreativer und guter Vorstoß, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Ukraine werde mit ihrer erfahrenen Armee und Verteidigungstechnik ein echter Sicherheitsgewinn für Europa sein. "Wir können unsere Ostflanke dauerhaft gemeinsam sichern", erklärte Weber.
Merz hatte zuvor eine vorübergehende Teilmitgliedschaft ins Spiel gebracht, um die Annäherung an die Europäische Union zu beschleunigen. Dem Kanzler schwebt vor, dass das Land ohne Stimmrecht an EU-Ratstreffen teilnimmt und einen Vertreter in die EU-Kommission entsendet. Zudem sollen bestehende Beistandsgarantien auf die Ukraine übertragen werden.
01.14 Uhr: Frau stirbt nach Angriff auf Dnipropetrowsk
Ukrainische Behörden haben einen weiteren Todesfall infolge russischer Angriffe in der Region Dnipropetrowsk gemeldet. Der örtliche Gouverneur Oleksandr Hanscha erklärte, dass eine 50-jährige Frau im Bezirk Nikopol bei einem Angriff getötet worden sei. Zudem seien vier weitere Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer.
00.33 Uhr: Drohne tötet Kind in Cherson
Im von Russland besetzten Teil der Ukraine ist nach russischen Angaben ein Kind bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur in der besetzten Region Cherson, Wladimir Saldo, teilte mit, dass eine ukrainische Drohne ein "Mehrfamilienhaus" in der Schwarzmeerstadt Genitschesk nahe der Halbinsel Krim getroffen habe. Dabei sei ein 2020 geborener Junge ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt.
Montag, 1. Juni 2026
Im Audio: IAEA meldet Schäden an AKW Saporischschja
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) stellt nach einem Drohnenangriff Schäden an der Außenseite des Atomkraftwerks Saporischschja fest.
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