23.51 Uhr: Iranischer Insider – Garantierter Waffenstillstand Bedingung für Kriegsende
Ein ranghoher iranischer Vertreter hat gesagt, der Iran fordere einen garantierten Waffenstillstand, um den Krieg dauerhaft zu beenden. Vermittler hätten am Dienstag Kontakt zum Iran aufgenommen, wobei sich die Gespräche auf die Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen konzentriert hätten. Über die Vermittler habe es keine Gespräche über einen vorübergehenden Waffenstillstand gegeben.
23.32 Uhr: Nato-Chef Rutte trifft Trump kommende Woche in Washington
Das Weiße Haus teilte mit, Nato-Chef Mark Rutte werde US-Präsident Donald Trump in der kommenden Woche treffen. Die Nato teilt mit, Rutte werde zu einem seit langem geplanten Besuch nach Washington kommen.
23.22 Uhr: "NYT" – Iran will laut US-Geheimdiensten keine substanziellen Verhandlungen
Die "New York Times" berichtet, mehrere US-Geheimdienste seien in den letzten Tagen zu der Einschätzung gelangt, dass die iranische Regierung derzeit nicht bereit sei, substanzielle Verhandlungen zur Beendigung des Krieges aufzunehmen. Die Zeitung beruft sich auf US-Beamte.
21.33 Uhr: Tausende nehmen in Teheran Abschied von getötetem Marinekommandeur
Tausende Menschen haben in der iranischen Hauptstadt Teheran Abschied von dem bei einem israelischen Luftangriff getöteten Marinekommandeur der Revolutionsgarden genommen. Die Menschen versammelten sich mit iranischen Flaggen und Porträts des getöteten Aliresa Tangsiri auf dem Enghelab-Platz im Zentrum Teherans, wo der Sarg des Kommandeurs langsam durch die Menschenmenge gefahren wurde.
21.16 Uhr: Merz und Starmer stimmen sich vor Trump-Rede ab
Wenige Stunden vor der Rede an die Nation von US-Präsident Donald Trump stimmen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und der britische Premierminister Keir Starmer telefonisch über die Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine ab. Die britische Regierung teilt mit, beide Regierungschefs hätten die Notwendigkeit betont, die sichere Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Zudem müsse der Sanktionsdruck auf Russland aufrecht erhalten werden. Trump hat einem Medienbericht zufolge gedroht, die Hilfen für die Ukraine einzustellen, falls die Europäer nicht bei der Öffnung der Straße von Hormus helfen.
21.10 Uhr: US-Senatoren stärken Nato vor Trump-Rede den Rücken
Vor einer Rede von US-Präsident Donald Trump an die Nation haben ein republikanischer und ein demokratischer Senator der Nato den Rücken gestärkt. Der Republikaner Mitch McConnell und der Demokrat Chris Coons teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, "die Nato ist die erfolgreichste militärische Allianz der Geschichte". Sie betonten, dass Nato-Truppen an der Seite von US-Soldaten in Afghanistan und im Irak gekämpft hätten und ums Leben gekommen seien. "Die Amerikaner sind sicherer, wenn die Nato stark und vereint ist», hieß es. «Der Senat wird die Allianz weiterhin für den Frieden und den Schutz unterstützen, den sie Amerika, Europa und der Welt bietet."
21.04 Uhr: Iranischer Präsident an US-Bürger – Wir sind keine Bedrohung
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat dem amerikanischen Volk in einem Brief versichert, dass sein Land keine Feindschaft gegen einfache US-Bürger hegt. Den Iran als Bedrohung darzustellen, stimme "weder mit der historischen Realität noch mit den heute beobachtbaren Fakten überein", zitiert der Sender Press TV aus dem Schreiben. Hingegen richteten sich Angriffe auf die Infrastruktur des Iran gegen das iranische Volk und hätten Folgen, die weit über die Grenzen des Landes hinausreichen würden, warnt er laut Press TV.
20.22 Uhr: Trump droht laut Zeitung Europäern – Waffen für Ukraine nur bei Hormus-Teilnahme
US-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge mit dem Ende von US-Waffenlieferungen an die Ukraine gedroht. Dadurch sollten die die europäischen Verbündeten dazu bewegt werden, sich einer "Koalition der Willigen" anzuschließen, die die Straße von Hormus wieder öffnen solle, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Personen, die über die Gespräche informiert seien. Trump habe damit gedroht, die Lieferungen an die von europäischen Ländern finanzierte Nato-Initiative PURL zur Waffenbeschaffung für die Ukraine einzustellen.
19.36 Uhr: Frankreich – Keine Hinweise auf Verminung der Straße von Hormus
Die französische Marine hat nach Angaben des Admirals Nicolas Vaujour keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist. Auf einer Sicherheitskonferenz in Paris fordert er zudem, China müsse sich stärker für eine Wiederöffnung der Meerenge einsetzen und seine Ungeduld über die anhaltende Sperrung deutlich machen. China und der Iran gelten als befreundete Staaten.
19.27 Uhr: USA sichern iranischen Spitzenpolitikern Schutz vor Angriffen zu
Im Zuge der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Iran-Krieges hätten die USA versichert, der iranische Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf würden nicht angegriffen. Das sagten zwei regionale Vertreter und eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
18.58 Uhr: Bahrain legt neuen UN-Resolutionsentwurf zur Straße von Hormus vor
Bahrain hat einen abgeschwächten UN-Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus vorgelegt. In dem überarbeiteten Entwurf zum Schutz der Schifffahrt in der Meerenge, wurde auf eine Ermächtigung zu UN-gestützten Militäraktionen verzichtet. Aus UN-Diplomatenkreisen verlautete, über den Text werde am Donnerstag abgestimmt. Der ursprüngliche Text wurde gemäß Kapitel VII der UN-Charta eingebracht, das dem Sicherheitsrat die Befugnis einräumt, Maßnahmen von Sanktionen bis hin zum Einsatz von Gewalt zu genehmigen. Das lehnten jedoch China und Russland, Irans Verbündete im Sicherheitsrat, ab, die beide ein Vetorecht besitzen. Die USA und die Golfstaaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, hatten sich für den Vorschlag eingesetzt.
17.46 Uhr: Macron fordert in Japan Waffenruhe in Nahost
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat während eines Besuchs in Japan eine Waffenruhe im Nahen Osten gefordert. Nach Gesprächen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi erklärte Macron, sie beide glaubten an das Völkerrecht, die internationale Ordnung und demokratische Werte. Aus diesem Grund setzten er und Takaichi sich "für eine Rückkehr zum Frieden, eine Waffenruhe, Ruhe und die freie Passage durch die Straße von Hormus" ein, erklärte Macron.
16.50 Uhr: Israel tötet ranghohen Hisbollah-Kommandeur
Das israelische Militär hat den ranghohen Hisbollah-Kommandeur Hadsch Jussef Ismail Haschem getötet. Der Befehlshaber der Südfront der Miliz sei durch einen Angriff der Marine ums Leben gekommen, teilt ein Armeesprecher mit. Die Hisbollah bestätigt den Tod. Einem Insider zufolge handelt es sich um den schwersten Verlust für die vom Iran unterstützte Gruppe seit dem Ausbruch der neuen Kämpfe im vergangenen Monat. Haschem sei bei einem Treffen mit anderen Kommandeuren von einem Kriegsschiff aus beschossen worden.
16.30 Uhr: Iran nennt Trumps Äußerung zu Bitte um Waffenruhe falsch
Der Iran weist die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurück, die Islamische Republik habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Die Äußerung sei falsch und unbegründet, berichtet das staatliche iranische Fernsehen unter Berufung auf einen Sprecher des Außenministeriums.
16.29 Uhr: Iran würde Russland als Vermittler begrüßen
Der Iran würde nach Angaben seines Botschafters in Moskau eine Vermittlerrolle Russlands zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel begrüßen. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass und zitiert den iranischen Botschafter Kasem Dschalali. Der Iran und Russland sind verbündet. Die beiden Staaten haben im vergangenen Jahr ein auf zwanzig Jahre angelegtes Abkommen über eine strategische Partnerschaft abgeschlossen, um ihre militärische, wirtschaftliche und politische Kooperation zu vertiefen.
15.40 Uhr: Iran zu Waffenruhe-Behauptung
Die iranischen Revolutionsgarden reagierten auf Trumps Behauptung nach einer Waffenruhe-Forderung und erklärten, die Straße von Hormus werde nicht für "Feinde" geöffnet. Die Meerenge stehe "fest und umfassend unter der Kontrolle" ihrer Seestreitkräfte und "wird nicht für die Feinde dieser Nation geöffnet", hieß es in Teheran. Seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar haben die Revolutionsgarden die Straße von Hormus fast vollständig blockiert. Ein US-Ultimatum für die Freigabe läuft am 7. April ab.
15.12 Uhr: Trump kündigt baldigen US-Abzug aus dem Iran an
US-Präsident Donald Trump hat einen baldigen Abzug aus dem Iran-Konflikt sowie einen möglichen Austritt der USA aus der Nato in Aussicht gestellt. Die USA würden "ziemlich schnell aus dem Iran abziehen", sagt Trump in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Man könne aber für "gezielte Schläge" zurückkehren, falls dies nötig sei. Trump kündigt zudem an, er werde in einer für den Abend (Ortszeit) geplanten Rede an die Nation erklären, dass er einen Austritt der USA aus dem Verteidigungsbündnis Nato erwäge. Es sei zwar "möglich, dass wir vorher eine Einigung erzielen", sagte Trump. Die USA würden jedoch erst dann "abziehen", wenn die Regierung das Gefühl habe, dass die Iraner "nicht in der Lage sein werden, eine Atomwaffe zu entwickeln".
14.54 Uhr: Trump behauptet, Iran hätte um Waffenruhe gebeten
Der Iran hat die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten. "Wir werden das in Betracht ziehen, wenn die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Bis diese Bedingung erfüllt sei, würden die USA den Iran "zurück in die Steinzeit" bomben, drohte der Präsident.
Trump schrieb, die Bitte um eine Waffenruhe gehe vom neuen Präsidenten des Iran aus. Dieser sei "viel weniger radikalisiert und deutlich intelligenter als seine Vorgänger". Eine Bestätigung aus Teheran zu den Angaben lag vorerst nicht vor. Trump hatte am Mittwoch gesagt, die USA würden den Iran "sehr bald" verlassen und eine Dauer von zwei bis drei Wochen in Aussicht gestellt. Das US-Ultimatum für den Iran, die für den Öltransport wichtige Straße von Hormus wieder freizugeben, läuft am 7. April aus.
14.26 Uhr: UN sieht Freiheitsrechte in Nahost gefährdet
Im Zuge des Iran-Kriegs beobachtet das UN-Menschenrechtsbüro eine massive Beschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit im gesamten Nahen Osten. Menschenrechtskommissar Volker Türk verwies am Mittwoch in Genf neben zahlreichen Verhaftungen im Iran auch auf Repressionen der israelischen Besatzungsmacht gegen Palästinenser und auf Festnahmen in den Golfstaaten und in Jordanien. Durch Verhaftungswellen und umfassende Repressionen, meist aufgrund vage formulierter Anschuldigungen, werde die Bevölkerung eingeschüchtert, erklärte Türk. Viele Bürger lebten ohnehin schon in Unsicherheit, Angst und Sorge.
14.20 Uhr: Oberster Führer im Iran will antiisraelische Kräfte weiter stützen
Der Oberste Führer des Irans will antiisraelische Kräfte im Nahen Osten weiter unterstützen. In einem Schreiben von Ajatollah Modschtaba Chamenei an die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah, das am Mittwoch im iranischen Staatsfernsehen verlesen wurde, hieß es: "Ich erkläre hiermit entschlossen, dass die konsequente Politik der Islamischen Republik Iran, die den Weg des verstorbenen Imams und Märtyrerführers fortsetzt, darauf beruht, den Widerstand gegen den zionistisch-amerikanischen Feind weiter zu unterstützen."
14.01 Uhr: Hilfsorganisationen warnen vor Hungerkrise wegen Iran-Krieg
Die Welthungerhilfe sowie die Vereinten Nationen haben angesichts der aktuellen Lage im Iran vor einer weltweiten Hungerkrise gewarnt. "Das Risiko, dass sich die global bereits angespannte Ernährungslage verschärft und regionale Hungerkrisen entstehen, ist sehr real“, erklärte die Welthungerhilfe auf Anfrage der "Frankfurter Rundschau". Ähnlich bewertet die Situation das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. "Die Gefahr einer nochmaligen Verschärfung der weltweiten Hungerkrise ist sehr real", sagte Martin Frick, Direktor des Welternährungsprogramms für Deutschland.
13.25 Uhr: Briten planen Hormus-Konferenz noch diese Woche
Der britische Premierminister Keir Starmer hat eine internationale Konferenz zur Wiederöffnung der Meerenge von Hormus für den Schiffsverkehr angekündigt. Außenministerin Yvette Cooper werde die Zusammenkunft leiten, die noch diese Woche stattfinden solle, sagte Starmer am Mittwoch. 35 Länder hätten sich verpflichtet, gemeinsam an der Wiederherstellung der Seesicherheit auf der wichtigen Öltransportroute zu arbeiten.
12.55 Uhr: LNG-Lieferungen aus Oman angelaufen
Ungeachtet des Iran-Krieges sind die ersten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) aus dem Oman an den bundeseigenen Gasversorger SEFE angelaufen. "Die Lieferungen im Rahmen unserer Vereinbarung mit Oman LNG haben planmäßig begonnen", sagte am Mittwoch ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht des Magazins "Capital". Sie seien aktuell nicht von den Entwicklungen in der Golfregion betroffen. Es gebe auch keine Bedenken hinsichtlich zukünftiger Lieferungen.
12.07 Uhr: London kündigt internationales Treffen zur Sicherung der Straße von Hormus an
Die britische Regierung hat ein internationales Treffen zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Großbritannien habe 35 Länder hinter seiner Initiative "zur maritimen Sicherheit" in der Golfregion vereint, sagte der britische Regierungschef Keir Starmer am Mittwoch in London. Außenministerin Yvette Cooper werde im Laufe dieser Woche erstmals Vertreter dieser Länder zu Beratungen empfangen.
Das Treffen diene dazu, alle "diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen", sagte Starmer.
11.06 Uhr: Angeschossener Öl-Tanker ohne Umweltfolgen
Ein Öltanker ist vor der Küste von Katar von einer iranischen Rakete getroffen worden. Ein Marschflugkörper sei in den von der staatlichen Energiegesellschaft QatarEnergy geleasten Tanker eingeschlagen, erklärte das Verteidigungsministerium des Golfstaats am Mittwoch. Zwei weitere vom Iran abgefeuerte Marschflugkörper wurden demnach abgefangen. Eine Evakuierung des Tankers sei angeordnet worden. Verletzt wurde demnach niemand. QatarEnergy erklärte, der Angriff auf die "Aqua 1" habe "keine Folgen für die Umwelt".
10.30 Uhr: Luftangriff trifft laut Zeugen frühere US-Botschaft in Teheran
Ein Luftangriff auf Teheran hat Zeugenaussagen zufolge offenbar das Gelände der früheren US-Botschaft im Iran getroffen. Zeugen berichteten am Mittwoch von zerbrochenen Fenstern rund um das Gelände in der Taleghani-Straße in Teheran. Es war jedoch kein Raketeneinschlag in der Umgebung sichtbar. Die Zeugen vermuteten deshalb, dass der Angriff innerhalb des Geländes eingeschlagen hat.
09.51 Uhr: Irans Außenminister dementiert jegliche Verhandlungen mit den USA
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat erneut jegliche Verhandlungen mit den USA dementiert. "Es gibt keine Grundlage für Verhandlungen", sagte Araghtschi in einem am Mittwoch gesendeten Interview mit dem Fernsehsender Al Dschasira. "Wir bekommen Botschaften von der amerikanischen Seite, einige direkt und einige über unsere Freunde in der Region, und wenn nötig antworten wir auf diese Botschaften", schilderte der Minister weiter.
08.59 Uhr: Schwere Bombardierung in Teheran
Im Morgengrauen ist die iranische Hauptstadt Teheran wieder von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Nutzer in den sozialen Medien teilten Fotos, auf denen dichte Rauchwolken zu sehen waren, die über den Dächern im Nordosten der Millionenmetropole aufstiegen. Ein Luftangriff soll sich im Viertel Nobonjad ereignet haben, wo ein Komplex der Verteidigungsindustrie angesiedelt ist. Auch in anderen Stadtteilen Teherans, wo rund 15 Millionen Menschen leben, gab es Bombardierungen.
In Israel schlugen Raketen ein und auch in Teheran gab es Bombardierungen.
08.18 Uhr: Verletzte durch iranischen Raketenangriff
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel ist ein elfjähriges Mädchen schwer verletzt worden. Das Kind erlitt bei dem Angriff im Zentrum des Landes am Morgen Verletzungen durch Splitter, wie der israelische Rettungsdienst berichtete. Eine Frau und ein 13-Jähriger wurden ebenfalls von Splittern getroffen, elf weitere Menschen erlitten leichtere Verletzungen. Die Polizei sprach von Schäden in mehreren Gebieten im Zentrum Israels. Israelische Medien berichteten, bei den Geschossen habe es sich um Streubomben gehandelt.
07.01 Uhr: Raketenangriff auf Israel aus dem Jemen
Die israelische Armee hat einen Raketenangriff aus dem Jemen gemeldet. Israelischen Medien zufolge wurde die Rakete abgefangen. Im Süden Israels heulten am Mittwochmorgen die Sirenen von Beerscheba bis an die Mittelmeerküste. Es gab keine Berichte über Opfer oder Schäden.
Zuvor hatte es ungewöhnlich lange keinen Raketenalarm mehr gegeben - weder vor Angriffen aus dem Iran noch vor Beschuss aus dem Libanon. Die Huthi-Miliz, die weite Teile des Jemen kontrolliert, hatte am Wochenende Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel für sich beansprucht.
06.45 Uhr: Israelische Armee hat seit Kriegsbeginn 800 Angriffe auf Iran geflogen
Die israelische Luftwaffe hat seit Beginn des gemeinsam mit den USA geführten Krieges mehr als 800 Angriffe im Iran geflogen. Dabei seien rund 16.000 verschiedene Munitionstypen eingesetzt worden, teilte die Armee am frühen Morgen mit. Gemeinsam mit den Geheimdiensten würden die "gezielten Angriffe" gegen das iranische "Terrorregime" fortgesetzt, hieß es. Derweil habe man weitere großangelegte Angriffe gegen Infrastruktur des iranischen Machtapparats beendet.
06.10 Uhr: Iran meldet Explosionen in Hauptstadt Teheran
Das iranische Staatsfernsehen hat Angriffe in weiten Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran gemeldet. Im Norden, Osten und Zentrum der Stadt seien Explosionen zu hören gewesen, berichtete der Sender Irib am Mittwoch und sprach von "Angriffen auf Teheran". Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
05.37 Uhr: Attacken auf mehrere Golfstaaten
In mehreren Golfstaaten ist es in der Nacht erneut zu Angriffen gekommen. Das Innenministerium Bahrains etwa teilte mit, bei einer "iranischen Aggression" sei ein Feuer in einer Betriebsstätte ausgebrochen. Das saudiarabische Verteidigungsministerium gab derweil bekannt, mehrere Drohnen seien "abgefangen und zerstört" worden.
05.14 Uhr: Flughafen in Kuwait bei Drohnenangriff beschädigt
Kuwait ist erneut unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen seien getroffen worden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Einsatzkräfte seien im Einsatz. Die "unverhohlenen Angriffen" des Iran und der "von ihm unterstützten bewaffneten Gruppen" hätten Treibstofftanks ins Visier genommen und einen "großen Brand" verursacht, zitierte die kuwaitische staatliche Nachrichtenagentur Kuna am Mittwoch einen Sprecher der Luftfahrtbehörde. Nach ersten Erkenntnissen sei durch den Beschuss nur Sachschaden entstanden. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
05.09 Uhr: Rubio kündigt Neubewertung der Nato an
US-Außenminister Marco Rubio hat für die Zeit nach dem Iran-Krieg eine Veränderung des Verhältnisses der USA zur Nato angedeutet. "Es besteht leider kein Zweifel daran, dass wir, nachdem dieser Konflikt beendet ist, diese Beziehung neu bewerten müssen", sagte Rubio in einem Interview mit dem US-Sender Fox News.
Washington habe seine Verbündeten zwar nicht darum gebeten, Luftangriffe im Rahmen des Iran-Krieges gegen den Iran auszuführen, sagte Rubio. "Aber wenn wir sie brauchen, damit sie uns die Nutzung ihrer Armeestützpunkte erlauben, und ihre Antwort lautet 'Nein'? Warum sind wir dann in der Nato?", fügte er hinzu. Diese Frage müsse gestellt werden.
04.43 Uhr: Drohnenangriff im Norden des Irak
Im Norden des Iraks ist es zu Drohnenangriffen gekommen. In Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan, habe es in der Nacht Attacken mit rund 20 Drohnen gegeben, teilte eine Quelle in der Regionalregierung Kurdistan der Deutschen Presse-Agentur mit. Es gebe erheblichen Schaden an zivilen Gebäuden in mehreren Stadtteilen aufgrund herabfallender Trümmerteile. Berichte über Tote oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Unklar ist, wer für die Angriffe verantwortlich war.
04.26 Uhr: Washington bestätigt Entführung von US-Journalistin im Irak
Eine US-Journalistin ist nach Angaben des US-Außenministeriums in der irakischen Hauptstadt Bagdad entführt worden. Die US-Behörden arbeiteten daran, die Freilassung der Journalistin "so schnell wie möglich" zu erreichen, teilte das US-Außenministerium mit. Ein Mensch mit Verbindungen zur pro-iranischen paramilitärischen Katajeb Hisbollah, "die im Zusammenhang mit der Entführung stehen soll, ist von den irakischen Behörden festgenommen worden", erklärte der Staatssekretär für Globale Öffentlichkeitsarbeit im US-Außenministerium, Dylan Johnson, im Onlinedienst X.
03.59 Uhr: Vereinigte Arabische Emirate sanktionieren iranische Staatsbürger
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Iranern die Einreise und den Transit durch das Land untersagt. Das ging aus einer Mitteilung hervor, die die Fernfluggesellschaften Emirates und Etihad sowie die Billigfluggesellschaft FlyDubai auf ihren Webseiten veröffentlichten. Die Behörden äußerten sich offiziell nicht zu der Entscheidung.
03.18 Uhr: Attacke auf Tanker vor Katar
Vor der Küste des Golfstaats Katar ist ein Tanker unter Beschuss geraten. Das Schiff sei rund 31 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha von einem nicht näher beschriebenen Projektil getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Es sei ein Schaden im Rumpf oberhalb Wasseroberfläche entstanden. Die Besatzung sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb zunächst unklar.
02.34 Uhr: Trump kündigt Rede zum Iran-Krieg an
US-Präsident Donald Trump will eine Rede an die Nation zur Lage im Iran-Krieg halten. Trump werde am Mittwoch um 21.00 Uhr Ortszeit (3.00 Uhr MESZ am Donnerstag) "ein wichtiges Update zum Iran" geben, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, in der Nacht mit.
02.07 Uhr: Netanjahu will an Krieg festhalten
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Fortführung des Kriegs gegen den Iran angekündigt. "Die Kampagne ist noch nicht vorbei", sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache und fügte an: "Wir werden das Terrorregime weiterhin zerschlagen." Israel sei seiner "Mission treugeblieben", habe "das Gesicht des Nahen Ostens verändert" und sich zu einer "Regionalmacht" entwickelt, sagte Netanjahu weiter.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hatte sich zuvor offen für eine Beendigung des Kriegs gezeigt. Sein Land habe "den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden", sagte Peseschkian in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident António Costa. Er forderte zugleich "notwendige Garantien", um "eine Wiederholung der Aggression zu verhindern" sowie "finanzielle Entschädigungen".
02.00 Uhr: Ranghoher Kommandeur der Hisbollah im Libanon laut israelischen Angaben getötet
Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht erneut schwere Luftangriffe auf Ziele in der libanesischen Hauptstadtregion Beirut ausgeführt. Es seien ein ranghoher Kommandeur der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz sowie ein weiterer "Terrorist" getroffen worden, teilte die israelische Armee auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den Angriffen insgesamt sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Bewohner berichteten von lauten Explosionen und Bränden in der Nähe des internationalen Flughafens von Beirut. Die Hisbollah hatte zuvor erneut Raketen und Drohnen auf den Norden Israels gefeuert.
01.35 Uhr: Israel meldet Attacke auf Fabrik für Chemiewaffen im Iran
Israels Armee hat nach eigenen Angaben im Iran einen Hauptlieferanten für die mutmaßliche Entwicklung von Chemiewaffen bombardiert. Das Werk, das sich als ziviles Unternehmen ausgegeben habe, habe dem Machtapparat chemische Substanzen, darunter Fentanyl, für die Forschung und Entwicklung chemischer Waffen geliefert, behauptete die Armee in der Nacht. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Es ist nicht bekannt, ob der Iran zuletzt tatsächlich an der Entwicklung von Chemiewaffen für den militärischen Einsatz arbeitete.
01.30 Uhr: USA weisen Verantwortung für Straße von Hormus von sich
US-Präsident Donald Trump hat die Verantwortung für die Sicherung der Straße von Hormus zurückgewiesen. Dies sei nicht die Aufgabe der USA. Trump erklärte, die USA würden "nichts damit zu tun haben", was in der Meerenge geschehe. Stattdessen sagte er Reportern, die Verantwortung, die wichtige Wasserstraße offen zu halten, liege bei den Ländern, die auf sie angewiesen sind. Der Präsident sagte, es gebe "keinen Grund für uns, das zu tun". "Das ist nicht unsere Aufgabe. Das wird Frankreich übernehmen. Das werden diejenigen übernehmen, die die Meerenge nutzen", sagte Trump.
01.12 Uhr: Trump rechnet mit Ende der Angriffe im Iran in wenigen Wochen
US-Präsident Donald Trump stellt ein baldiges Ende des Krieges gegen den Iran in Aussicht. Das könne innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen, sagt Trump vor Reportern im Weißen Haus. "Wir werden sehr bald abziehen", sagt Trump. Es habe bereits einen Regimewechsel gegeben, erklärt Trump weiter. Möglicherweise könne vorher noch eine Vereinbarung getroffen werden. Der Iran müsse jedoch kein Abkommen schließen, damit die USA ihren Krieg beenden, fügt der Präsident hinzu.
Mittwoch, 1. April 2026
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