Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
23.58 Uhr: Weitere humanitäre Visa für iranisches Frauen-Fußball-Team in Australien
Eine weitere iranische Fußballerin sowie ein Mitglied des Teams haben nach dem Aus beim Asien Cup Asyl in Australien erhalten. Das teilte Innenminister Tony Burke in der Hauptstadt Canberra mit. Beide seien nun wieder mit fünf Fußballerinnen vereint, die bereits vor der Rückreise der Auswahl in die Heimat humanitäre Visa erhalten hatten. Die übrige Delegation ist von Sydney aus auf dem Weg ins Heimatland.
23.21 Uhr: Israels Regierung will mit Sondervermögen Kriegslöcher im Haushalt stopfen
Israel will mit einem Sonderbudget den Luftkrieg gegen den Iran finanzieren. Dies teilen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Finanzminister Bezalel Smotrich in einer gemeinsamen Erklärung mit. Das Kabinett komme noch am Abend zusammen, um den Kriegshaushalt zu billigen, sagt Smotrich. "Dies ist keine Ausgabe, es ist eine Investition." Netanjahu zufolge belegen Zahlen, dass die israelische Wirtschaft trotz der seit mehr als zwei Jahren andauernden Kriege sehr robust sei.
22.20 Uhr: Netanjahu - Iraner müssen Schicksal in die Hand nehmen
Der israelische Ministerpräsident hat sich in einer Botschaft direkt an das iranische Volk gewandt und angekündigt, den Druck auf die Führung in Teheran weiter zu erhöhen. In einem Post Netanjahus auf der Plattform X hieß es, Israel werde gemeinsam mit den USA "mit wachsender Stärke gegen die Tyrannen vorgehen", die das iranische Volk seit Jahrzehnten unterdrückten. In den kommenden Tagen wolle man Bedingungen schaffen, die es den Menschen im Iran ermöglichen sollen, "ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen".
22.13 Uhr: Fast 760.000 Vertriebene im Libanon
Im Libanon wurden durch Angriffe des südlichen Nachbarn Israel nach offiziellen Angaben bisher nahezu 760.000 Menschen vertrieben. Darunter seien mehr als 122.000 Menschen, die sich derzeit in Notunterkünften aufhalten, teilte das Ministerium für soziale Angelegenheiten mit. 580 solcher Unterkünfte sind landesweit derzeit geöffnet. Allein innerhalb der vergangenen zwei Tage kamen nach Zählungen des Ministeriums mehr als 500.000 Vertriebene hinzu.
22.10 Uhr: Trump - Haben zehn iranische Minenlegeboote "komplett zerstört"
Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump zehn inaktive Minenlegeboote des Irans ausgeschaltet. Die Boote seien "komplett zerstört" worden, erklärte der Republikaner. Zuvor hatte er sich auf seiner Plattform Truth Social besorgt über eine mögliche Verminung der Straße von Hormus gezeigt, einer Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran, durch die in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls verschifft wird.
21.59 Uhr: Teheran fordert von UN "Verurteilen der Aggression" der USA und Israels
Irans Außenminister Abbas Araghtschi fordert von UN-Generalsekretär António Guterres und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit Blick auf den Iran-Krieg "stärkere und verantwortungsvollere Positionen". Es müsse ein "eindeutiges Verurteilen der Aggression" der USA und Israels geben, sagte Araghtschi laut der Nachrichtenagentur Tasnim.
In einem Telefonat mit Guterres habe der iranische Außenminister auf die Rolle der Vereinten Nationen als Friedensbewahrer hingewiesen, meldete Tasnim weiter. Es gebe eine entsprechende "ernsthafte Erwartung der iranischen Regierung und des iranischen Volkes", sagte der Minister demnach.
21.45 Uhr: USA kündigen Rückversicherung für Tanker in der Golfregion an
Die US-Regierung will mit Rückversicherungen in Höhe von 20 Milliarden Dollar Tankertransporte in der Golfregion wieder in Gang bringen. Die US-Entwicklungsfinanzierungsbehörde DFC teilte mit, die Summe werde auf rollierender Basis bereitgestellt, damit Reedereien gegen finanzielle Verluste durch instabile politische Bedingungen, staatliche Maßnahmen oder Gewalt versichert werden können. Derzeit befinden sich nach Angaben des Schiffsverfolgungsdienstes MarineTraffic etwa 400 Frachtschiffe untätig im Golf.
21.07 Uhr: Israels Präsident verteidigt Iran-Krieg - und dankt Kanzler Merz
Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog hat sich hinter das militärische Vorgehen seines Landes gegen den Iran gestellt. "Die Iraner sind diejenigen, die überall in der Region und in der Welt Chaos und Terror verbreiten", sagte er der "Bild"-Zeitung. Es gehe nun darum, diese Bedrohung zu beseitigen. Einen konkreten Zeitplan für den Krieg nannte er nicht. Auch den Beschuss iranischer Ölanlagen verteidigte Herzog gegen internationale Kritik - etwa von den Vereinten Nationen, die vor den gesundheitlichen und ökologischen Folgen warnen.
Zugleich bedankte sich Herzog bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dafür, dass dieser in schwierigen Zeiten an der Seite Israels und der USA stehe. Mit Blick auf jüngste Proteste in Deutschland - nicht zuletzt gegen Israels Militäreinsatz im Gazastreifen - sprach Herzog hingegen von Heuchelei: "Sie hätten vor den iranischen Botschaften auf der ganzen Welt demonstrieren sollen, und sie hätten so laut wie möglich sein müssen."
21.01 Uhr: Trump droht Teheran wegen möglicher Seeminen
US-Präsident Donald Trump fordert den Iran auf, keine Minen in der Straße von Hormus zu platzieren. Die USA hätten zwar keine Berichte, wonach der Iran dies getan habe, erklärt Trump in seinem Online-Dienst Truth Social. Sollte der Iran aber dennoch "aus irgendeinem Grund" Minen in der Meerenge ausgelegt haben, so müsse er diese sofort entfernen. Sollte dies nicht unverzüglich geschehen, "wird dies für den Iran militärische Konsequenzen in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß haben". Sollten die Iraner hingegen "entfernen, was womöglich platziert wurde", wäre das "ein großer Schritt in die richtige Richtung".
20.50 Uhr: US-Regierung verkündet Treffer auf 5.000 Ziele im Iran
Die USA haben nach Angaben des Weißen Hauses mittlerweile mehr als 5.000 Ziele im Iran attackiert. Das teilte die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, in Washington mit. Die ballistischen Raketenangriffe des Irans seien seit Kriegsbeginn dagegen um mehr als 90 Prozent zurückgegangen und die Drohnenangriffe um etwa 85 Prozent. "Die amerikanischen Soldaten gewinnen diesen wichtigen Kampf noch schneller als wir erwartet haben", sagte Leavitt. Zudem kämen die USA bei ihrem Kriegsziel voran, die iranische Marine zu zerstören. "Wir haben mehr als 50 iranische Marineschiffe zerstört, darunter ein großes Drohnenträgerschiff."
20.46 Uhr: Iran will an Krieg gegen USA festhalten
Der Iran will im Krieg gegen Israel und die USA nach den Worten von Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf keine Waffenruhe. "Wir streben natürlich keine Waffenruhe an", erklärte Ghalibaf auf Englisch im Onlinedienst X: "Wir glauben, dass der Aggressor bestraft und ihm eine Lektion erteilt werden muss, die ihn von weiteren Angriffen auf den Iran abhalten wird."
20.20 Uhr: Schwerste Luftangriffe in Teheran
Einwohner der iranischen Hauptstadt Teheran haben einige der schwersten Luftangriffe seit Beginn des jüngsten Krieges im Nahen Osten geschildert. Sie berichteten von weitreichenden Stromausfällen in vielen westlichen Stadtvierteln. Ein Einwohner aus dem Westen Teherans sagte, sein Viertel habe unter den Angriffen in der Nacht zum Dienstag regelrecht gebebt. Ein weiterer Mann erklärte, er habe nicht daran geglaubt, dass er die Nacht überleben werde.
Die 27-jährige Mutter eines Kleinkinds schilderte, sie habe gesehen, wie ein Wohnhaus getroffen worden sei. Sie und andere, die der Nachrichtenagentur AP von ihren Erlebnissen berichteten, wollten aus Angst um ihre Sicherheit anonym bleiben. Iranische Medien berichteten, die meisten der Opfer der Angriffe seien Zivilisten gewesen. Die AP war nicht in der Lage, diese Angaben unabhängig zu prüfen.
20.13 Uhr: UN-Menschenrechtskommissar besorgt über Lage im Iran
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat sich angesichts einer "offensichtlichen Auge-um-Auge-Dynamik" im Iran-Krieg alarmiert gezeigt und vor den Auswirkungen des Konflikts auf die Zivilbevölkerung gewarnt. Türk erklärte, dass "gemäß Kriegsrecht Zivilisten und zivile Infrastruktur unter allen Umständen geschützt werden müssen". "Alle Parteien" müssten sich an die Vorgaben halten; andernfalls müssten sie zur Rechenschaft gezogen werden. Türk ergänzte: "Die Welt schaut zu."
20.03 Uhr: USA fordern Israel laut Medien zum Stopp von Angriffen auf Energieanlagen auf
Die US-Regierung hat Israel einem Medienbericht zufolge aufgefordert, Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur einzustellen. Das Gesuch sei auf hoher politischer Ebene und an Israels Generalstabschef Ejal Samir übermittelt worden, meldet das Portal Axios unter Berufung auf Insider. Die US-Regierung habe ihr Anliegen unter anderem damit begründet, dass man nach dem Krieg mit dem iranischen Ölsektor zusammenarbeiten wolle. Zudem bestehe die Sorge, dass derartige Angriffe der iranischen Bevölkerung schadeten und massive Vergeltungsschläge gegen die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten auslösen könnten. Stellungnahmen des Weißen Hauses, des US-Außenministeriums sowie der israelischen Botschaft in Washington liegen zunächst nicht vor.
20.00 Uhr: Iran will laut US-Geheimdienst Straße von Hormus verminen
Die US-Geheimdienste verzeichnen laut Journalisten des Senders CBS News Anzeichen dafür, dass der Iran Vorbereitungen zur Verlegung von Minen in der Straße von Hormus treffe. Eine Bestätigung des auf dem Kurznachrichtendienst X verbreiteten Berichts liegt zunächst nicht vor.
19.52 Uhr: US-Regierung weist Berichte über Eskortierung von Tankern zurück
Das Weiße Haus hat Angaben aus der US-Regierung über die angebliche Eskortierung eines Öltankers in der Straße von Hormus dementiert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, stellte am Dienstag in Washington klar, die US-Marine habe "bislang keinen Tanker oder ein anderes Schiff eskortiert".
US-Energieminister Chris Wright hatte zuvor im Onlinedienst X zunächst von einer "erfolgreichen" Eskorte für einen Tanker durch die Meerenge geschrieben. Kurz danach wurde der Beitrag wieder gelöscht.
19.46 Uhr: US-Kriegsministerium meldet etwa 140 verletzte US-Soldaten
Seit dem Beginn des jüngsten Krieges im Nahen Osten sind etwa 140 US-Soldatinnen und Soldaten verletzt worden. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte mit, davon seien 108 bereits wieder im Dienst, acht seien jedoch schwer verletzt worden.
19.42 Uhr: Krieg in Nahost - Gespräch mit ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann
Sind sich die Kriegspartner USA und Israel über ihre Ziele im Iran-Krieg nicht einig?
18.20 Uhr: Großbritannien schickt Kriegsschiff ins östliche Mittelmeer
Das britische Kriegsschiff "HMS Dragon" sticht in Richtung östliches Mittelmeer in See. Der Einsatz erfolgt gut eine Woche nach einem Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern im Nachgang der Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Am 1. März war die Basis von einer im Iran hergestellten Drohne getroffen worden, die mutmaßlich aus dem Libanon oder dem Irak kam. Die britische Regierung steht in der Kritik, da Verbündete wie Griechenland und Frankreich nach den iranischen Vergeltungsangriffen am Golf wesentlich schneller Schiffe in die Region entsandt haben.
18.13 Uhr: Vier iranische Diplomaten im Libanon getötet
Iranische Staatsmedien melden den Tod von vier iranischen Diplomaten im Libanon. Sie seien bei einem israelischen Angriff am Sonntag getötet worden, heißt es in den Berichten unter Berufung auf Irans UN-Botschafter Amir Saeid Irawani.
17.55 Uhr: Milliardenkosten für USA durch Iran-Krieg
Das US-Verteidigungsministerium hat eine Schätzung der Munitionskosten im Iran-Krieg an den Kongress übermittelt. Wie die Nachrichtenagentur AP aus informierten Kreisen erfuhr, könnten sich die US-Kosten für Munition allein an den ersten beiden Tagen der US-israelischen Angriffe auf die Islamische Republik demnach auf fünf Milliarden Dollar belaufen haben. Die Schätzung enthalte allem Anschein nach keine weiteren Kriegsausgaben.
17.50 Uhr: Iranische Führung schießt verbal gegen EU-Kommissionspräsidentin
Das iranische Außenministerium hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeworfen, auf der "falschen Seite der Geschichte" zu stehen. Von der Leyen hatte zuvor auf X erklärt: "Die Menschen im Iran verdienen Freiheit, Würde und das Recht, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden. Auch wenn wir wissen, dass dies während und nach dem Krieg mit Gefahren und Instabilität verbunden sein wird."
Irans Außenamtssprecher Ismail Baghaei reagierte ebenfalls auf X. Er beschuldigte von der Leyen, "Besatzung, Völkermord und Gräueltaten" gebilligt zu haben und jetzt "Kriegsverbrechen der USA und Israels" im Iran reinzuwaschen. "Schweigen angesichts von Gesetzlosigkeit und Gräueltaten ist nichts weniger als Mittäterschaft", so der Sprecher.
17.46 Uhr: Russland dementiert Unterstützung für den Iran
Russische Vertreter haben US-Präsident Donald Trump nach Darstellung des Sondergesandten Steve Witkoff versichert, keine Geheimdienstinformationen mit dem Iran zu teilen. "Wir können sie bei ihrem Wort nehmen", sagte Witkoff in einem Gespräch mit dem US-Sender CNBC und fügte hinzu: "Hoffen wir, dass sie tatsächlich keine Informationen teilen." Ihm zufolge hatten die Russen in einem Telefongespräch mit Trump bekräftigt, keine Informationen weiterzugeben.
17.07 Uhr: Teheran meldet mehree Festnahmen wegen Spionageverdachts
Im Iran sind nach Angaben des Geheimdienstministeriums 30 Menschen wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Unter den Festgenommenen sei ein ausländischer Staatsbürger, der "im Auftrag von zwei Golfstaaten" im Namen der USA und Israels spioniert habe, hieß es in einer auf der Website der iranischen Justiz, Misan Online, veröffentlichten Erklärung des Ministeriums. Die Nationalität des Festgenommenen wurde nicht genannt.
17.00 Uhr: Iran meldet schwere Luftangriffe
Der Iran meldet schwere Luftangriffe auf mehrere Ziele im Land. Nach Angaben des Roten Halbmondes wurden allein im Osten der Hauptstadt Teheran 40 Menschen getötet. Staatsmedien berichteten über Angriffe auf Wohngebiete im Norden, Westen und Osten Teherans sowie im Vorort Merschahr. Weitere Ziele waren demnach das Hafenareal Haghani in Bandar Abbas im Süden sowie eine Polizeiwache in Isfahan in Zentraliran gewesen. Getroffen worden sein soll auch der zum Weltkulturerbe gehörende Tschehel-Sotun-Palast in Isfahan. Augenzeugen in Teheran berichten, dass die Kampfflugzeuge der USA und Israels inzwischen deutlich tiefer fliegen. Sie werten das als Hinweis darauf, dass die iranische Luftabwehr geschwächt ist.
16.49 Uhr: Iran droht bei "Feindhilfe" mit härtesten Strafen
Die iranische Justiz warnt die Bevölkerung eindringlich davor, mit Israel oder den USA zu kooperieren. Justizsprecher Asghar Dschahngiri erklärte auf dem offiziellen Justizportal, nach geltendem Recht könnten auf jede Handlung, die als Unterstützung des Feindes eingestuft werden, schwerste Strafen verhängt werden – bis hin zur Todesstrafe oder Beschlagnahme von Eigentum.
Zudem warnte der Sprecher ausdrücklich Medien davor, sicherheitsrelevante Vorgaben zu missachten und an sensiblen Orten zu filmen. Laut Kultusministerium dürfen Bilder und Informationen über angegriffene Ziele im Inland nur mit Genehmigung des Generalstabs veröffentlicht werden.
Nach Angaben des Geheimdienstministeriums wurden 30 Menschen wegen des Verdachts der Spionage festgenommen. Unter den Festgenommenen sei ein ausländischer Staatsbürger, der "im Auftrag von zwei Golfstaaten" im Namen der USA und Israels spioniert habe, hieß es in einer am Dienstag auf der Website der iranischen Justiz, Misan Online, veröffentlichten Erklärung des Ministeriums. Die Nationalität des Festgenommenen wurde nicht genannt.
16.25 Uhr: Raketenalarm in Israel – Wadephul vom Flugzeug in Bunker
Kurz vor dem Abflug von Außenminister Johann Wadephul (CDU) nach einem überraschenden Kurzbesuch in Israel ist es in dem Land erneut zu Raketenalarm gekommen. Während das Militär-Transportflugzeug der Bundeswehr vom Typ A400M am internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv stand, gab es eine Vorwarnung vor einem neuen Raketenangriff aus dem Iran. Auch Einwohner des Großraums Tel Aviv berichteten, sie hätten entsprechende Warnungen erhalten.
Wadephul und begleitende Personen mussten daraufhin das Flugzeug wieder verlassen und sich im Laufschritt in Richtung eines Schutzbunkers begeben. Kurz darauf kam die Entwarnung. Beim Wiedereinsteigen sagte Wadephul "Alles wohlauf hier" und zeigte mit dem Daumen nach oben.
16.12 Uhr: Große Raffinerie in Saudi-Arabien stellt nach Drohnenangriff vorerst Betrieb ein
In Saudi-Arabien hat eine der größten Raffinerien der Welt nach einem Drohnenangriff vorerst den Betrieb eingestellt. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, verlautete am Dienstag aus Unternehmenskreisen. Offiziell meldeten die Behörden in Saudi-Arabien einen Drohnenangriff auf ein Industriegebiet in Ruwais, wo auch die Raffinerie steht.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag töteten sie den obersten Anführer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Ziele sind auch zivile Einrichtungen - vor allem Flughäfen und Energieanlagen.
15.58 Uhr: WHO dokumentiert Dutzende Angriffe auf Kliniken im Iran und Libanon
Seit Beginn des Kriegs im Nahen Osten sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation Dutzende Male Kliniken, Krankenwagen und andere medizinische Einrichtungen angegriffen worden. Mindestens 22 Mitarbeiter des Gesundheitswesens seien dabei ums Leben gekommen, sagte Hanan Balkhy, die Leiterin des WHO-Büros für die Region um das östliche Mittelmeer, am Dienstag der Nachrichtenagentur AP.
18 dokumentierte Angriffe fanden demnach im Iran statt, 23 im Libanon. Nach dem Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon Anfang März seien allein dort zwölf Todesfälle und 26 Verletzte unter den Mitarbeitern des Gesundheitswesens bestätigt worden, sagte Balkhy. Es handele sich um eine "beispiellose Situation".
Die heftigen Angriffe und die Vertreibung von Menschen aus den betroffenen Regionen würden die Gesundheitssysteme beider Länder noch weiter belasteten, sagte Balkhy. Hunderttausende seien im Libanon und im Iran zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen worden.
15.10 Uhr: Merz: USA und Israel haben keinen Plan für Kriegsende
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat das Fehlen einer Strategie für eine schnelle Beendigung des Krieges gegen den Iran beklagt. Die USA und Israel führten diesen Krieg nun schon seit über einer Woche und mit jedem Tag würden sich mehr Fragen stellen, sagte der Kanzler bei einer Pressekonferenz mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis in Berlin. "Vor allem besorgt uns, dass es offensichtlich keinen gemeinsamen Plan gibt, wie dieser Krieg schnell zu einem überzeugenden Ende gebracht werden kann." Gleichzeitig gebe es "eine gefährliche Eskalation", fügte der Kanzler mit Blick auf die Gegenangriffe des Iran hinzu.
Merz warnte ausdrücklich vor einem Szenario, wie nach den Interventionen im Irak oder in Libyen. In beiden Fällen waren Chaos und Bürgerkrieg die Folge. Ein solches Szenario "würde auch uns allen schaden", mahnte der Kanzler.
Im Video: Merz - USA und Israel ohne Plan für Kriegsende
Kanzler Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis in Berlin (10.03.2026)
15.00 Uhr: Wadephul auf Krisenreise überraschend in Israel
Eineinhalb Wochen nach Beginn des Iran-Krieges ist Außenminister Johann Wadephul zu einem Solidaritätsbesuch nach Israel gereist. In Jerusalem kam der CDU-Politiker zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Gideon Saar zusammen. Der Besuch war aus Sicherheitsgründen bis zu dem Treffen geheim gehalten worden.
Wadephul ist der erste europäische Außenminister, der das Land seit Kriegsbeginn am 28. Februar besucht. Wegen der erhöhten Gefährdungslage angesichts der andauernden Angriffe Irans und der libanesischen Hisbollah-Miliz mit Raketen und Drohnen auf Israel reiste der Minister nicht wie sonst üblich mit einem Airbus der Flugbereitschaft der Bundeswehr an, sondern mit einem Militär-Transportflugzeug der Bundeswehr vom Typ A400M.
Zu Beginn seines Besuches in Israel informierte sich Wadephul in der Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem über Zerstörungen durch einen verheerenden iranischen Raketenangriff, bei dem am 1. März neun Menschen getötet und rund 50 weitere verletzt worden waren.
14.20 Uhr: Bemühungen um Schutz für Schifffahrt in der Straße von Hormus
Schon kurz nach Kriegsbeginn hatte US-Präsident Donald Trump von Sicherheitsgarantien für den Handelsverkehr durch die Straße von Hormus in Aussicht gesprochen. Angesichts dramatisch steigender Öl- und Gaspreise bekommt das Thema neue Dringlichkeit.
Das US-Militär stellt nun erneut Maßnahmen für den Schutz von Schiffen für den Fall dort in Aussicht - allerdings ohne konkret zu werden. "Sollten wir den Auftrag zum Eskortieren erhalten, werden wir die verschiedenen Optionen prüfen, um die militärischen Voraussetzungen dafür zu schaffen", so US-Generalstabschef Dan Caine vor der Presse.
Auch Großbritannien arbeitet angesichts iranischer Drohungen gemeinsam mit Verbündeten an Optionen zum Schutz der kommerziellen Schifffahrt in der Straße von Hormus: Dies sagt ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer nach Telefonaten Starmers mit Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
13.00 Uhr: UNO - Binnen eines Tages 100.000 Menschen im Libanon vertrieben
Im Libanon sind nach Angaben der Vereinten Nationen innerhalb eines Tages 100.000 weitere Menschen durch israelische Angriffe vertrieben worden. "Bis heute haben sich mehr als 667.000 Menschen im Libanon auf der Onlineplattform der (libanesischen) Regierung als vertrieben gemeldet", sagte die Libanon-Verantwortliche des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Karolina Lindholm Billing, am Dienstag Reportern. Die Zahl sei binnen eines Tages um 100.000 gestiegen, fügte sie hinzu.
Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon wieder eskaliert. Dabei wurden nach Angaben der libanesischen Behörden bislang mindestens 486 Menschen getötet und mehr als 1300 verletzt.
12.45 Uhr: Iran kontert Trumps Drohungen: "Passen Sie selbst auf"
Der hochrangige iranische Funktionär Ali Laridschani hat neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer Warnung erwidert. Man habe keine Angst vor Drohungen und selbst größere Nationen hätten Iran nicht zerstören können, schrieb Laridschani auf X. "Passen Sie selbst auf, dass Sie nicht ausgelöscht werden", schrieb der Generalsekretär des Sicherheitsrats.
Trump hatte zuvor mit deutlich härteren Angriffen gedroht, sollte die iranische Führung den Ölhandel durch die Straße von Hormus zu behindern. "Außerdem werden wir leicht zerstörbare Ziele ausschalten, die es praktisch unmöglich machen werden, dass Iran jemals wieder als Nation aufgebaut werden kann - Tod, Feuer und Zorn werden über sie herrschen - aber ich hoffe und bete, dass es nicht dazu kommt!", so Trump auf seiner Plattform Truth Social.
11.12 Uhr: Putin bietet Trump Vermittlung in Nahost an
Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angebotenen Optionen zur Vermittlung im Iran-Konflikt sind nach offiziellen Angaben weiter aktuell. Diese Vorschläge liegen noch auf dem Tisch, teilt der Kreml mit. Die Regierung in Moskau sei bereit, jede mögliche Unterstützung zu leisten, um die Spannungen im Nahen Osten abzubauen, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Einzelheiten zu den Überlegungen, die Putin in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump angesprochen hat, nannte der Sprecher nicht.
10.45 Uhr: Israel hält an Sturz iranischer Regierung als Kriegsziel fest
Israel hält ungeachtet des von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten raschen Endes des Krieges mit dem Iran am Sturz der Führung der Islamischen Republik fest. "Unser Bestreben ist es, das iranische Volk dazu zu bringen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen", teilte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag mit. Es bestehe kein Zweifel, dass Israel der Führung mit den bisherigen Maßnahmen die "Knochen bricht".
10.42 Uhr: Neun Kliniken im Iran nach Angriffen außer Betrieb
Im Iran haben neun Krankenhäuser infolge der israelisch-amerikanischen Luftangriffe ihren Betrieb einstellen müssen. Seit Beginn des Krieges seien zudem 18 Rettungswachen und 25 Gesundheitszentren beschädigt sowie 14 Rettungswagen zerstört worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ilna unter Berufung auf den Parlamentsabgeordneten Mohammed Dschamalian, Mitglied der Gesundheitskommission.
10.37 Uhr: Irans Außenministerium fordert Garantien für Waffenstillstand
Irans Außenministerium fordert für den Fall eines Waffenstillstands mit den USA und Israel Sicherheitsgarantien: "Wenn ein Waffenstillstand zustande kommen oder der Krieg beendet werden soll, muss es eine Garantie geben, dass aggressive Handlungen gegen Iran nicht erneut wiederholt werden", zitiert die Zeitung "Shargh" Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi. Andernfalls sei ein Waffenstillstand bedeutungslos.
10.20 Uhr: Parlamentspräsident – Iran strebt keine Waffenruhe an
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Kalibaf hat Andeutungen zurückgewiesen, sein Land bemühe sich im Krieg gegen die USA und Israel um eine Waffenruhe. Solche Bestrebungen gebe es nicht, schrieb Kalibaf am Dienstag auf der Plattform X. "Wir sind der Ansicht, dass der Aggressor einen Faustschlag ins Gesicht bekommen sollte, damit er eine Lektion lernt und nie wieder daran denkt, unseren geliebten Iran anzugreifen", erklärte der Parlamentspräsident.
10.15 Uhr: Australien schickt Soldaten in Golfregion
Australien entsendet auf Bitte der Vereinigten Arabischen Emirate ein militärisches Aufklärungsflugzeug, Luft-Luft-Raketen und rund 85 Soldaten in das Gebiet am Golf. Ziel sei es, das Land gegen Angriffe aus dem Iran zu unterstützen, erklärte Ministerpräsident Anthony Albanese. Er betonte, der Einsatz diene ausschließlich der Verteidigung und dem Schutz australischer Staatsbürger in der Region. Zu Beginn des Konflikts haben sich laut dem Verteidigungsministerium rund 115.000 dort aufgehalten. Mehrere Sicherheitsexperten sagten, Australien werde damit faktisch in den Krieg hineingezogen.
10.10 Uhr: Ölpreis gibt nach – Trump nennt keine Detail zu Straße von Hormus
Nach den Äußerungen von US-Präsident Trump zu einem baldigem Ende des Krieges im Nahen Osten ist der Rohölpreis am Dienstag weiter zurückgegangen, liegt aber derzeit noch 30 Prozent über dem Rohstoffpreis vor Beginn des Krieges Ende Februar.
Zur möglichen Beendigung des Krieges hatte Trump keine konkreten Angaben gemacht. Zudem nannte er keine weiteren Details zum Plan, Tanker durch die Straße von Hormus am Persischen Golf zu eskortieren. Der Transport von Energierohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die Straße von Hormus ist durch den Krieg praktisch zum Erliegen gekommen.
Im Audio: Trump stellt schnelles Kriegsende in Aussicht
US-Präsident Donald Trump bezeichnet einem Sender zufolge den Krieg gegen den Iran als weitgehend entschieden.
09.37 Uhr: Iran - Haben Öllager in Haifa mit Drohnen angegriffen
Die iranische Armee erklärt, sie habe Raffinerien und Öllager in der israelischen Hafenstadt Haifa mit Drohnen angegriffen. Dies sei eine Vergeltung für Angriffe auf Öllager in der Islamischen Republik.
09.19 Uhr: G7-Energieminister beraten am frühen Nachmittag
Die Energieminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) kommen am frühen Nachmittag zusammen, um über die Lage am Gas- und Ölmarkt zu beraten. Das Treffen sei für 13.45 Uhr (MEZ) angesetzt, sagt ein EU-Vertreter.
09.15 Uhr: Israelischer Botschafter – Sind bei Kriegszielen im Iran dem Zeitplan voraus
Israel ist bei der Erreichung seiner Kriegsziele im Iran nach Aussagen des Botschafters in Frankreich dem Zeitplan voraus. Dazu gehörten unter anderem die Schwächung der Behörden, damit das iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, sagt Joshua Zarka. Im Libanon sei es der libanesischen Regierung noch nicht gelungen, die Hisbollah zu entwaffnen, sagt Zarka in dem Interview mit dem französischen Fernsehsender BFMTV. Ihm sei nicht bekannt, dass Israel die Entscheidung getroffen habe, mit dem Libanon über ein Ende des Krieges verhandeln zu wollen.
08.15 Uhr: Türkei – US-Patriot-System in Südosten des Landes verlegt
Nach türkischen Angaben ist ein US-Patriot-Luftabwehrsystem in der südöstlichen Provinz Malatya stationiert worden. Dies sei Teil der Maßnahmen der Nato zur Stärkung der Luftabwehr ihres Verbündeten angesichts der Raketenbedrohung durch den Iran-Krieg, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. In Malatya befindet sich die Nato-Radarstation Kurecik. Diese liefert wichtige Daten für das Bündnis und hat zur Identifizierung von zwei iranischen Raketen beigetragen.
06.50 Uhr: Israels Luftwaffe fliegt schwere Angriffe auf den Iran
Das israelische Militär teilte mit, in zwei großen Angriffswellen militärische Ziele im Iran ins Visier genommen zu haben. In der Hauptstadt Teheran sei eine Kommandozentrale der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden und in Isfahan eine Stätte zur Herstellung und Lagerung von Waffen getroffen worden, heißt es in einer Armeemitteilung.
06.40 Uhr: Trump zu baldigem Kriegsende – Reaktion des Iran
US-Präsident Donald Trump hat überraschend ein baldiges Ende des Krieges ins Spiel gebracht. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan".
Die iranischen Revolutionsgarden reagierten scharf auf Trumps Äußerungen. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik."
06.16 Uhr: UNO warnen vor Umweltschäden durch Angriffe auf Ölanlagen
UN-Generalsekretär António Guterres hat vor "schwerwiegenden" Umweltschäden durch Angriffe auf Ölanlagen im Nahen Osten gewarnt. Die Vereinten Nationen seien angesichts der "Vielzahl von Berichten über kürzlich erfolgte Angriffe auf Ölanlagen besonders besorgt", sagte Guterres' Sprecher Stephane Dujarric am Montag (Ortszeit) vor Journalisten.
06.03 Uhr: USA offenbar für Angriff auf Schule im Iran verantwortlich
Aufnahmen eines Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran untermauern die Vermutung, dass die USA für die Militäroperation am 28. Februar verantwortlich war. Das Video, das zuerst die Investigativgruppe Bellingcat analysierte, wurde am Tag des Angriffs aufgenommen und erst am Sonntag von der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Mehr veröffentlicht. Es zeigt, wie eine Rakete ein Gebäude trifft und Rauch in die Luft steigt.
Ein Forscher der Expertengruppe Bellingcat identifizierte die Munition als Tomahawk-Marschflugkörper - eine Waffe, über die in diesem Krieg nach bisherigem Wissen nur die USA verfügen. Auch ein mit internen Beratungen zu dem Vorfall vertrauter US-Vertreter sagte der Nachrichtenagentur AP, der Angriff sei wahrscheinlich von den USA ausgeführt worden. Bei der Explosion starben mehr als 165 Menschen. Auch die Lage der Schule - direkt neben dem Stützpunkt der Revolutionsgarden und in der Nähe von Unterkünften einer Marineeinheit - könnte auf einen US-Angriff hindeuten.
Trump hatte am Wochenende nahegelegt, der Iran sei selbst für die Explosion verantwortlich. Auf einer Pressekonferenz zum Iran-Krieg in Florida sagte Trump am Montag, Tomahawk-Marschflugkörper seien weit verbreitet, und der Iran habe Zugang zu den Waffen, die von dem amerikanischen Rüstungskonzern Raytheon hergestellt werden. Am Samstag hatte Verteidigungsminister Pete Hegseth zudem angekündigt, die USA untersuchten den Vorfall.
05.38 Uhr: Wadephul zu Nahost-Krisengesprächen auf Zypern
Außenminister Johann Wadephul ist angesichts des Iran-Kriegs zu Krisengesprächen auf der Mittelmeerinsel Zypern eingetroffen. Der CDU-Politiker will heute in der Hauptstadt Nikosia mit seinem Kollegen Konstantinos Kombos über die Lage beraten. Vor einigen Tagen hatte eine Drohne iranischer Bauart den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern getroffen.
05.35 Uhr: Südkorea kann Verlegung von US-Patriot-Systemen in Nahen Osten nicht verhindern
Südkorea kann die Verlegung von US-Raketenabwehrsystemen aus dem Land nicht stoppen. Dies räumte Präsident Lee Jae Myung am Dienstag ein, nachdem Berichte über eine mögliche Verlegung von Patriot-Systemen in den Nahen Osten bekannt geworden sind. Seoul habe zwar seinen Widerstand zum Ausdruck gebracht, sei aber nicht in der Position, Forderungen zu stellen.
05.30 Uhr: Teheran erlebt die schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn
Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von schweren Luftangriffen getroffen worden. Bürger meldeten in der Nacht zum Dienstag mehr als 20 schwere Explosionen, vor allem im westlichen Teil der Stadt. In einigen Vierteln sei der Strom ausgefallen. Die Angriffe waren den Angaben zufolge die heftigsten seit Beginn des Krieges.
Dienstag, 10. März 2026
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