23.53 Uhr: Bericht - Der Iran hat nicht um Aufschub bei Angriffen gebeten
Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge nicht um einen zehntägigen Aufschub der Angriffe auf seine Energieanlagen gebeten. Zudem stehe eine endgültige Antwort auf einen 15-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des Krieges noch aus, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vermittler. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, er setze die geplanten Angriffe auf Bitte der iranischen Regierung für zehn Tage aus.
23.38 Uhr: Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren im Iran
Israels Armee hat nach der Tötung des Marine-Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Admiral Aliresa Tangsiri, damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. "Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht." Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Tod des Marine-Kommandeurs.
21.28 Uhr: Trump verlängert Ultimatum an den Iran erneut
US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus ein weiteres Mal verlängert. Er werde vorerst bis zum 6. April von Bombenangriffen auf iranische Kraftwerke absehen, erklärte Trump am Donnerstag. Die Verhandlungen würden fortgesetzt und verliefen sehr gut.
Zuvor hatte Trump erklärt, der Iran habe mehreren Öltankern die Passage durch die strategisch wichtige Meerenge erlaubt. Er interpretiert dies als ein Zeichen guten Willens für Verhandlungen. "Ich denke, wir haben es mit den richtigen Leuten zu tun, sagte er.
Am vergangenen Wochenende hatte Trump noch gedroht, iranische Kraftwerke bombardieren zu lassen, falls der Iran die Straße von Hormus nicht vollständig für den Schiffsverkehr freigebe. Später erklärte er, wegen "guter und produktiver Gespräche" mit dem Iran werde das Ultimatum um fünf Tage verlängert. Diese Frist wäre am Wochenende ausgelaufen.
20.19 Uhr: Israel - Zwei Soldaten bei Kämpfen im Südlibanon getötet
Im Libanon sind im Laufe des Tages zwei israelische Soldaten getötet worden. Israels Armee meldete am Abend den Tod eines 21-Jährigen, am Morgen hatte sie bereits den Tod eines anderen, ebenfalls 21 Jahre alten Soldaten verkündet. Damit kamen Militärangaben zufolge bei den kürzlich begonnenen israelischen Bodeneinsätzen im Süden des Nachbarlandes bislang vier Soldaten ums Leben.
Israelischen Medienberichten zufolge wurde einer der beiden Soldat bei einem Raketenangriff der libanesischen Hisbollah-Miliz getötet. Laut Armee wurden bei dem Vorfall auch weitere Soldaten verletzt. Der andere Soldat sei bei einem Schusswechsel mit Mitgliedern der vom Iran unterstützten Schiitenorganisation getötet, berichteten lokale Medien weiter.
20.08 Uhr: Ultimatum an den Iran - Trump schließt Verschiebung nicht aus
US-Präsident Trump schließt bei seinem Ultimatum an den Iran eine weitere Verschiebung nicht aus. "Ich weiß es noch nicht", sagte er in Washington auf die Frage, ob die Frist aufgeschoben sei. Trump sagte, der Sondergesandte Steve Witkoff, Vizepräsident JD Vance und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner würden ihn über den Fortgang der Verhandlungen unterrichten. Davon hänge ab, ob es bei dem Ultimatum bleibe. "Wir haben jede Menge Zeit", sagte Trump.
Der US-Präsident hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen "sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten" für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.
17.55 Uhr: Iran zeigt sich offen für spanische Anfragen zur Straße von Hormus
Der Iran zeigt sich nach Angaben seiner Botschaft in Spanien offen für Anfragen aus Madrid zur Straßevon Hormus. Spanien respektiere das Völkerrecht, teilt die Vertretung auf der Plattform X mit. Laut einem Schreiben des iranischen Außenministeriums, das der Nachrichtenagentur Reutersvorliegt, dürfen "nicht-feindliche Schiffe" die Meerenge nach Rücksprache mit den Behörden passieren. Die spanische Regierung gehört zu den ersten Ländern, die die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als rücksichtslos und illegal verurteilt haben.
17.52 Uhr: Trump interpretiert Durchfahrt von Tankern als Zeichen guten Willens
Der Iran lässt nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Öltanker unter pakistanischer Flagge durch die Meerenge von Hormus fahren. Iranische Regierungsvertreter, mit denen die USA geheime Gespräche führten, hätten "acht Ölschiffe" durch die Straße von Hormus passieren lassen, sagte Trump am Donnerstag und interpretierte dies als ein Zeichen guten Willens für Verhandlungen. "Ich denke, wir haben es mit den richtigen Leuten zu tun", sagte er.
17.33 Uhr: Golf-Staaten - Iran hat rote Linien überschritten
Die Golf-Staaten haben die iranischen Angriffe auf arabische Länder am Golf stark kritisiert. Irans Verhalten sei destabilisierend und habe roten Linien überschritten, sagte der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats, Dschasim al-Budaiwi, einem Bericht des saudischen Fernsehsenders Al-Arabija zufolge vor Diplomaten. Dazu gehöre, die Straße von Hormus zu schließen und Gebühren für deren Passage zu verlangen. Im laufenden Krieg habe der Iran 85 Prozent seiner Raketen auf Golf-Staaten abgefeuert, sagte al-Budaiwi den Angaben zufolge. Seine Region übe "größtmögliche Zurückhaltung gegenüber der iranischen Aggression". Die Staaten hätten entschieden, nicht zu reagieren, um den Konflikt nicht auszuweiten.
17.25 Uhr: Bericht - Iran antwortet mit Gegenvorschlag auf US-Plan für Kriegsende
Der Iran hat laut einem Medienbericht mit einem Gegenvorschlag auf den von der US-Regierung vorgelegten 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges am Golf geantwortet. Die iranische Reaktion auf den US-Plan sei Washington am Mittwochabend über Vermittler übersandt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise.
Dem Bericht zufolge legte die iranische Regierung einen fünf Punkte umfassenden Gegenvorschlag vor. Dieser fordere ein Ende der "Aggression" gegen den Iran, die Schaffung eines Mechanismus, der die USA und Israel von einem erneuten Krieg abhalten soll, finanzielle Wiedergutmachung für die Kriegsschäden und ein Ende der Kämpfe an allen Fronten.
Dies würde heißen, dass Israel auch den Kampf gegen die pro-iranische Hisbollah im Libanon und möglicherweise auch gegen die Hamas im Gazastreifen einstellen soll. Zudem fordere die iranische Führung, dass ihr die Aufsichtshoheit über die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus zuerkannt wird.
17.15 Uhr: Trump - Kontrolle über Irans Öl ist eine Option
Die USA könnten Präsident Donald Trump zufolge die Kontrolle über das iranische Öl übernehmen. Dies sei eine Option, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung. Weitere Angaben dazu lehnt er ab.
17.12 Uhr: Iranischer Vertreter bei UN sieht sein Land auf der Siegerstraße
Der iranische UN-Botschafter in Genf sieht sein Land im Krieg gegen die USA und Israel im Vorteil. Die Kriegsgegner seien bereits von ihren ursprünglichen Kriegszielen abgerückt, sagte Ali Bahreini am Donnerstag. Sie versuchten jetzt nur noch, die Straße von Hormus für Schiffe aus Ländern offenzuhalten, die auf Öllieferungen aus der Region um den Persischen Golf angewiesen seien.
Bahreini sagte, der Iran sei auf "jedes Szenario" vorbereitet. Jeder Versuch Israels und der USA, eine Bodeninvasion im Iran zu starten, wäre ein großer Fehler.
17.05 Uhr: Trump - Iran lässt zehn Öltanker durch Straße von Hormus
Der Iran hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zehn Öltanker die Straße von Hormus passieren lassen. Darunter seien Schiffe unter pakistanischer Flagge gewesen, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Zugleich wirft er dem Land vor, eine Maut für die Durchfahrt zu erheben. Dies dürfe der Iran eigentlich nicht tun. Trump hatte am Dienstag von einem "großen Geschenk" des Irans im Zusammenhang mit der Straße von Hormus gesprochen, das sich auf Öl und Erdgas beziehe. Einzelheiten nannte er nicht. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
16.53 Uhr: Ein Toter bei Raketenangriff auf Nordisrael
Im Norden Israels ist nach Behördenangaben ein Mann durch eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete getötet worden. Der etwa 30-Jährige sei in der Gegend um die Küstenstadt Nahariya getötet worden, erklärte der Rettungsdienst Magen David Adom am Donnerstag. Ein weiterer Mann wurde demnach schwer verletzt.
16.32 Uhr: US-Sondergesandter Witkoff: Einigung mit dem Iran sehr gut möglich
Die Vereinigten Staaten haben dem Iran eine 15 Punkte umfassende Aktionsliste als Grundlage für Verhandlungen zur Beendigung des aktuellen Konflikts übermittelt. Dies erklärt der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Es gebe eine "hohe Wahrscheinlichkeit", dass eine Einigung erreicht werden könne, so Witkoff. Die "Aktionsliste" Washingtons sei über den Vermittler Pakistan an Teheran weitergeleitet worden. "Sollte es zu einer Einigung kommen, wäre das großartig für den Iran, die gesamte Region und die ganze Welt."
16.00 Uhr: Trump - Iran bettelt um Deal, nicht ich
US-Präsident Donald Trump räumt ein, dass die Iraner "großartig im Verhandeln" seien. Er sei sich aber nicht sicher, ob die USA willens seien, einen "Deal" mit dem Iran zu schließen. Es seien die Iraner, die um einen "Deal" bettelten, nicht er. Man müsse sehen, dass man einen richtigen "Deal" erziele und die Straße von Hormus geöffnet werde. Der Iran müsse einem "Deal" zustimmen oder sich auf weitere Angriffe einstellen.
15.40 Uhr: Iranischer Insider - US-Vorschlag einseitig, aber Tür für Diplomatie offen
Ein ranghoher offizieller Vertreter des Iran äußert sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters zu einem von Pakistan übermittelten Vorschlag der USA zur Beendigung des Kriegs. Der Vorschlag sei Mittwochnacht von hochrangigen iranischen Vertretern und einem Vertreter des Obersten Führers des Iran "eingehend geprüft worden". In einer ersten Reaktion sei er als "einseitig und unfair" eingestuft worden. "Kurz gesagt sieht der Vorschlag vor, dass der Iran seine Fähigkeit zur Selbstverteidigung aufgeben würde, im Austausch für einen vagen Plan zur Aufhebung von Sanktionen." Dem Vorschlag fehlten die Mindestvoraussetzungen für einen Erfolg. Womöglich könne man dennoch vorankommen, sollte Realismus in Washington vorherrschen. Es gebe aber "noch keine Vereinbarung für Verhandlungen, und kein Plan für Gespräche erscheint zum jetzigen Zeitpunkt realistisch". Die Türkei und Pakistan versuchten, dabei zu helfen, "eine gemeinsame Basis zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten zu schaffen und Differenzen abzubauen".
15.36 Uhr: Mindestens fünf Tote bei israelischen Angriffen auf Libanon
Im Libanon sind bei israelischen Angriffen nach Medienberichten mindestens fünf Menschen getötet worden. Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden bei einem Angriff auf ein Gebäude in Nabatäa im Süden des Landes zwei Menschen getötet, drei weitere kamen demnach im als Hochburg der Hisbollah-Miliz bekannten Bint Dschubail nahe der Grenze zu Israel ums Leben. Insgesamt tötete die israelische Armee nach eigenen Angaben seit Beginn des Iran-Kriegs rund 700 Hisbollah-Anhänger.
15.34 Uhr: Wadephul fordert "abgestimmte Politik" mit den USA
Mit Blick auf den Iran-Krieg hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) zu einer engen Abstimmung mit den USA aufgerufen. "Für die Bundesregierung ist es von großer Bedeutung, dass wir genau wissen, was unsere amerikanischen Partner beabsichtigen", sagte Wadephul am Donnerstag beim G7-Außenministertreffen in Cernay-la-Ville bei Paris. Die Bundesregierung erwarte, "dass wir eine abgestimmte Politik formulieren", betonte er. Er zeigte sich zuversichtlich, dass mit Blick auf den Iran-Krieg eine "gemeinsame Position" mit den USA definiert werden könne.
15.25 Uhr: Rutte - Europäer brauchten "Zeit" für Positionierung im Iran-Krieg
Angesichts der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump an den europäischen Verbündeten im Zusammenhang mit den Iran-Krieg hat sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte um Vermittlung bemüht. Europa habe "Zeit" gebraucht, weil die US-Regierung ihre Verbündeten "aus guten Gründen" nicht über die Angriffe auf den Iran habe informieren können, sagte Rutte am Donnerstag in Brüssel. Das habe im Weißen Haus "zu einiger Frustration" geführt, räumte er ein.
Rutte sagte, er verstehe, dass die USA die Verbündeten vor den Angriffen nicht hätten informieren können. "Ich kritisiere das nicht." Die Europäer hätten daher "etwas Zeit" gebraucht, um zusammenzukommen, doch "das passiert jetzt".
15.10 Uhr: Iran übermittelt Antwort auf 15-Punkte-Plan der USA
Der Iran hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seine Antwort auf einen 15-Punkte-Vorschlag der USA für ein Ende des Kriegs übermittelt. Dies sei in der vergangenen Nacht über Mittelsmänner geschehen, erklärte die Agentur unter Berufung auf eine informierte Quelle. Teheran warte jetzt auf eine Antwort aus Washington.
Das iranische Präsidialamt und die mächtigen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, der Plan sei zurückgewiesen worden.
14.52 Uhr: Insider - EU fordert wegen Iran-Krieg rasche Befüllung der Gasspeicher
Die EU-Kommission fordert Insidern zufolge die Mitgliedstaaten auf, ihre Gasspeicher angesichts des Iran-Kriegs so schnell wie möglich für den kommenden Winter aufzufüllen. Hintergrund seien die Turbulenzen an den globalen Energiemärkten, sagen EU-Diplomaten der Nachrichtenagentur Reuters. Bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen ermutigt die Brüsseler Behörde die Regierungen demnach, bereits im April mit der Einspeicherung zu beginnen. Zwar betone die Kommission, dass es keine unmittelbare Gefahr für die europäische Gasversorgung gebe, da die EU vor allem aus Norwegen und den USA beliefert werde. Ein frühes Auffüllen solle jedoch den stark gestiegenen Preisen entgegenwirken und einen späteren Ansturm auf Gas verhindern.
13.16 Uhr: Malaysia - Unsere Schiffe dürfen wieder durch Hormus
Malaysias Regierung hat nach eigenen Angaben für Schiffe aus dem asiatischen Land eine Erlaubnis zur Passage der Straße von Hormus erhalten. Die Meerenge, durch die unter anderem ein erheblicher Anteil der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte verschifft wird, ist seit Beginn des Kriegs gegen den Iran weitgehend blockiert. Malaysias Ministerpräsident Anwar Ibrahim teilt in einer Fernsehansprache mit, dass er mit Spitzenvertretern des Iran, Ägyptens, der Türkei und anderer Staaten in der Region gesprochen habe und dass nun malaysische Schiffe durch die Straße von Hormus gelassen würden. Er danke Irans Präsident für die Erlaubnis der Passage.
13.10 Uhr: Kreise - Pakistan setzt sich für Schutz von Araghtschi und Ghalibaf ein
Pakistan hat sich Sicherheitskreisen zufolge für den Schutz zweier Spitzenvertreter des iranischen Machtapparats eingesetzt. Geheimdienste des Landes sollen demnach bei den USA dafür geworben haben, den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi sowie den Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf nicht anzugreifen. Hintergrund soll demnach sein, dass die beiden iranischen Vertreter mögliche Friedensgespräche anführen könnten, hieß es.
13.02 Uhr: Russland weist Bericht über Drohnen-Lieferung an den Iran zurück
Moskau hat einen Bericht über eine russische Drohnen-Lieferung an den Iran als "Lüge" zurückgewiesen. "Die Medien verbreiten so viele Lügen … Schenken Sie ihnen keine Beachtung", sagte am Donnerstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf eine entsprechende Frage der Nachrichtenagentur AFP in Moskau. Zuvor hatte die "Financial Times" unter Berufung auf westliche Geheimdienstmitarbeiter berichtet, dass Russland Drohnen nach Teheran bringe und die Lieferung bis Ende März abgeschlossen werden solle.
12.52 Uhr: Kanada ruft G7 zu gemeinsamer Anstrengung für Deeskalation im Iran-Krieg auf
Kanada hat die G7-Staaten zu einer gemeinsamen Anstrengung für eine Deeskalation im Iran-Krieg aufgerufen. Es müsse sichergestellt werden, dass sich alle "gemeinsam für eine Deeskalation und die Öffnung der Straße von Hormus einsetzen", sagte die kanadische Außenministerin Anita Anand am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP zum Auftakt eines G7-Außenministertreffens im Cernay-la-Ville bei Paris.
12.50 Uhr: Iran - Mehr als 1.900 Tote seit Kriegsbeginn
Im Iran sind seit Beginn der israelischen und US-Luftangriffe Ende Februar dem stellvertretenden Gesundheitsminister Ali Dschafarian zufolge mehr als 1.900 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien 240 Frauen und mehr als 200 Kinder, sagte Dschafarian dem arabischen Sender Al Jazeera. Mehr als 24.800 Menschen seien verletzt worden.
12.03 Uhr: Pakistan - Es laufen indirekte Gespräche zwischen USA und Iran
Das pakistanische Außenministerium erklärt auf X, dass indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Gange seien. Pakistan übermittle Nachrichten zwischen beiden Seiten. Die Türkei und Ägypten würden die Bemühungen unterstützen.
12.00 Uhr: Trump: Es wird verhandelt - Iran sollte ernst machen
US-Präsident Donald Trump bekräftigt nachdrücklich, dass es sehr wohl Verhandlungen mit dem Iran gebe. "Die iranischen Verhandler sind ganz anders und 'seltsam'. Sie 'flehen' uns an, einen Deal abzuschließen, was sie auch tun sollten, da sie militärisch vernichtet wurden und null Chancen auf ein Comeback haben, und dennoch erklären sie öffentlich, dass sie unseren Vorschlag lediglich 'prüfen'. FALSCH!!!", schreibt Trump in einem Beitrag auf seinem Online-Dienst Truth Social. "Sie sollten besser bald ernst machen, bevor es zu spät ist, denn sobald das geschieht, gibt es KEIN ZURÜCK, und das wird nicht schön werden!" Von iranischer Seite wurde wiederholt dementiert, dass es Verhandlungen mit den USA gebe.
11.45 Uhr: Trump holt gegen Nato aus - Hat nicht bei Iran geholfen
US-Präsident Donald Trump wirft der Nato erneut mangelnde Unterstützung vor. In Großbuchstaben schreibt er auf seinem Online-Dienst Truth Social, die Nato habe absolut nichts getan, um beim Iran behilflich zu sein. Die USA seien auf die Nato nicht angewiesen, aber sie würden diesen sehr wichtigen Moment in der Geschichte niemals vergessen.
11.41 Uhr: Israel: Chef der Marine von iranischer Revolutionsgarde getötet
Israel hat nach eigenen Angaben den Chef der Marine der einflussreichen iranischen Revolutionsgarde getötet. Aliresa Tangsiri sei wie auch andere ranghohe Marinevertreter bei einem Angriff in der Nacht zum Donnerstag ums Leben gekommen, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit. Tangsiri soll maßgeblich für die Blockade der für den globalen Ölhandel wichtigen Straße von Hormus verantwortlich gewesen sein. Der Iran bestätigte seine Tötung zunächst nicht.
11.10 Uhr: Militär - Intensiver Raketenbeschuss auf Israel
In mindestens sieben Wellen binnen weniger Stunden flogen am Morgen nach Militärangaben iranische Geschosse auf Israel. In zahlreichen Gebieten – darunter im Großraum Tel Aviv, Jerusalem sowie im Norden des Landes – gab es Raketenalarm. Nach Angaben von Armee und Rettungskräften kam es an mehreren Orten zu Einschlägen. Es gab Berichte zu Verletzten in Tel Aviv und in einer arabischen Ortschaft östlich der Küstenmetropole. Auch vom Libanon aus gab es in der Nacht und am Morgen erneut Beschuss des israelischen Nordens.
10.38 Uhr: Medienbericht - USA erwägen Umleitung von Ukraine-Militärhilfe nach Nahost
Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafür sei, dass der Krieg im Iran Bestände des US-Militärs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
09.42 Uhr: China fordert sofortige Waffenruhe im Nahen Osten
China ruft alle Parteien im Krieg zwischen den USA und Israel sowie dem Iran auf, die Angriffe einzustellen. China dringe auf eine Lösung des Konflikts durch Dialog und auf die Vermeidung einer Eskalation, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jiang Bin, in Peking. Die chinesische Führung werde an einer Deeskalation arbeiten. Entscheidend sei eine sofortige Waffenruhe.
09.36 Uhr: Pakistan - Israel nimmt Araghtschi und Kalibaf von Liste potenzieller Angriffsziele
Israel hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf von einer Liste potenzieller Angriffsziele genommen. "Die Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie ausschalten", sagte ein Vertreter der pakistanischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann." Daraufhin hätten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen. Bei den Angriffen des israelischen und des US-Militärs, die am 28. Februar begonnen haben, wurden etliche Mitglieder der iranischen Führung gezielt getötet.
09.28 Uhr: Zwei Tote durch Raketentrümmer in Abu Dhabi
In Abu Dhabi sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen getötet worden, als Trümmer einer abgefangenen Rakete auf eine Straße fielen. Drei weitere Personen seien verletzt und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, teilte das Medienbüro des Emirats am Persischen Golf mit. Weitere Details sind zunächst nicht bekannt.
08.19 Uhr: Golfstaaten melden Raketen- und Drohnenbeschuss
Mehrere Golfstaaten haben am Morgen auf Drohnen- und Raketenbeschuss reagiert. Auf Handys wurden Menschen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten vor Raketen gewarnt. Das saudi-arabische Verteidigungsministerium teilte mit, es habe mehrere Drohnen über der ölreichen Ostprovinz abgefangen. Kuwait gab an, auf iranische Geschosse zu reagieren. Bahrain ließ die Sirenen heulen, die vor Raketenangriffen warnen.
08.10 Uhr: Militärangaben - Einschläge im Großraum Tel Aviv
Bei neuen Raketenangriffen des Irans auf Israel am Morgen hat es nach Militärangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Sechs Menschen seien in der Ortschaft Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus dem Iran sowie aus dem Libanon auf den Großraum Tel Aviv gegeben.
07.00 Uhr: Aktivisten - Angriffe rund um iranische Stadt Isfahan gemeldet
Aktivisten im Iran berichteten von heftigen Angriffen rund um Isfahan, etwa 330 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran. Die pro-reformistische Zeitung "Ham Mihan" meldete online Angriffe in der Region. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars, die der paramilitärischen Revolutionsgarde nahesteht, teilte mit, die Angriffe hätten zwei Wohngebiete getroffen, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte das israelische Militär mitgeteilt, eine "umfangreiche Welle von Angriffen" im gesamten Iran, darunter auch Isfahan, abgeschlossen zu haben.
06.55 Uhr: Vereinigte Arabische Emirate melden Raketen und Drohnen aus dem Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind nach Angaben des emiratischen Verteidigungsministeriums mit Raketen und Drohnen aus dem Iran angegriffen worden. Die emiratische Luftabwehr "reagiert derzeit auf anfliegende Raketen- und Drohnen-Bedrohungen aus dem Iran", erklärte das Ministerium am Donnerstagmorgen im Onlinedienst X.
06.42 Uhr: G7-Außenminister wollen über Iran- und Ukraine-Krieg beraten
Die Außenminister der G7-Staaten wollen am Donnerstag in der Nähe von Paris über die Lage im Nahen Osten und den Ukraine-Krieg beraten. US-Außenminister Marco Rubio reist aus Washington an, es ist seine erste Auslandsreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul wird erwartet. Das Treffen findet in einem Luxushotel auf dem Gelände der mittelalterlichen Zisterzienserabtei Les Vaux-de-Cernay etwa 50 Kilometer westlich von Paris statt.
06.09 Uhr: Verteidigungsminister Pistorius bereit zur Absicherung des Friedens
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Iran-Krieg in Aussicht gestellt. "Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar", warnte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra.
Nötig sei eine diplomatische Lösung "so schnell wie möglich", sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an den Iran, aber auch die USA. "Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen", sagte Pistorius. Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. "Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern", sagte Pistorius. Und: "Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern."
Im Video: Krieg gegen Iran - Gibt es Verhandlungen oder nicht?
Irans Außenminister Abbas Araghtschi (Archivbild, 18.04.2025)
Donnerstag, 26. März 2026
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