22.55 Uhr: Mindestens ein Toter und zwei Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Israel
Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt worden. Ein älterer Mann sei seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom am Freitagabend mit. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. Zuvor hatte die israelische Armee vor iranischen Raketenangriffen gewarnt, in Jerusalem waren Sirenen zu hören.
22.21 Uhr: Sechs Einschläge und ein Toter in Israel
Nach einem iranischen Raketenangriff spricht der israelische Rettungsdienst von sechs Einschlägen im Großraum Tel Aviv. Feuerwehr und Rettungsdienst seien unterwegs zu den Einschlagsorten, sagte ein Sprecher am späten Abend. In Zentralisrael wurde den Angaben zufolge ein älterer Mann bewusstlos und in kritischem Zustand an einer der Einschlagstellen gefunden. Er sei wenig später aufgrund seiner schweren Verletzungen gestorben. Außerdem habe es mehrere Leichtverletzte gegeben.
21.27 Uhr: Israel startet neue Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in Beirut
Das israelische Militär hat nach Angaben eines Sprechers am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.
Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hatte am Abend bei einem Truppenbesuch im Südlibanon von "bedeutenden Plänen zur Fortsetzung des Einsatzes" gesprochen. "Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt", sagte Zamir. Israel verfolge einen Plan, "um die Sicherheitslage – von Teheran bis Beirut – grundlegend zu verändern."
19.45 Uhr: Humanitäre Hilfe durch Straße von Hormus soll leichter werden
Der Iran wird nach Angaben seines UN-Botschafters in Genf humanitäre Hilfe durch die Straße von Hormus "erleichtern und beschleunigen". Die Regierung in Teheran habe einer Anfrage der Vereinten Nationen zugestimmt, die sichere Durchfahrt von humanitären Hilfs- und Agrarlieferungen durch die kritische Wasserstraße zu ermöglichen, teilte Ali Bahreini am Freitag im Kurznachrichtendienst X mit.
"Diese Maßnahme spiegelt das anhaltende Engagement Irans wider, die humanitären Bemühungen zu unterstützen und sicherzustellen, dass lebenswichtige Hilfsgüter die Bedürftigen ohne Verzögerung erreichen", erklärte Bahreini. Wenige Stunden zuvor hatten die UN angekündigt, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit den Auswirkungen des Iran-Krieges auf den Transport von Hilfsgütern befassen solle.
18.23 Uhr: Erneut Atomanlagen im Iran angegriffen
Im Iran-Krieg hat die iranische Atombehörde neue Angriffe auf Atomanlagen des Landes gemeldet. Demnach wurde der Schwerwasserreaktor Chondab in der Provinz Markazi angegriffen. Das Gouverneursbüro erklärte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, wegen der im Vorfeld getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.
Der Schwerwasser-Forschungsreaktor in der Nähe der Stadt Arak war bereits im Vorjahr getroffen worden, als Israel und die USA iranische Atomanlagen angriffen. Damals hatte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA klargestellt, dass an dem Forschungsreaktor noch gebaut worden sei und dort deshalb kein Nuklearmaterial vorhanden sei.
Das israelische Militär bestätigte den Angriff und begründete ihn mit wiederholten Wiederaufbauversuchen des Irans nach den Zerstörungen im Vorjahr. "Die israelische Armee wird nicht zulassen, dass das iranische Terrorregime seine Bemühungen um die Weiterentwicklung seines Atomwaffenprogramms fortsetzt, das eine existenzielle Bedrohung für den Staat Israel und die gesamte Welt darstellt", sagte ein Militärsprecher.
Im Nahen Osten gehen die gegenseitigen Angriffe weiter. Dabei sollen auch Atomanlagen im Iran getroffen worden sein.
17.22 Uhr: G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg
Die G7-Staaten haben einen "sofortigen Stopp der Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturen" im Iran-Krieg gefordert. Nichts rechtfertigte es, Zivilisten ins Visier zu nehmen oder diplomatische Einrichtungen anzugreifen, betonten die G7-Außenminister, darunter auch US-Außenminister Marco Rubio, am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung.
Der Adressat des Aufrufs wurde nicht genannt. Sowohl die USA und Israel als auch der Iran greifen seit Beginn des Krieges immer wieder zivile Infrastruktur an, etwa Energieanlagen.
17.00 Uhr: Iran meldet Tod von Diplomaten bei Angriff im Libanon
Teherans Außenministerium hat Israel einen tödlichen Angriff auf einen Wohnsitz iranischer Diplomaten im Libanon vorgeworfen. Das Ministerium sprach in einer Mitteilung von sechs getöteten Diplomaten und verurteilte den Angriff aufs Schärfste. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den iranischen Angaben.
16.59 Uhr: Staatsmedien - Angriff auf Schwerwasserreaktor im Iran
Bei einem Angriff der USA und Israels im Zentrum des Iran ist nach Angaben der iranischen Staatsmedien ein Schwerwasserreaktor getroffen worden. Die Atomanlage Chondab (früher Arak) sei in zwei Wellen angegriffen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Fars am Freitag unter Berufung auf die Verwaltung der Provinz Markasi. Nach Angaben der iranischen Atombehörde wurde zudem eine Uran-Aufbereitungsanlage in Arkadan im Zentrum des Landes getroffen.
Die Anlage zur Umwandlung von Uranoxid sei "vor wenigen Minuten vom amerikanisch-zionistischen Feind" ins Visier genommen worden, berichtete die Behörde im Onlinedienst Telegram. Radioaktives Material sei jedoch nicht freigesetzt worden. Auch bei dem Angriff auf den Schwerwasserreaktor trat laut Fars keine Radioaktivität aus. Niemand sei verletzt worden.
16.58 Uhr: Wadephul fordert Iran zu "ernsthaften Verhandlungen" mit den USA auf
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat den Iran zu "ernsthaften Verhandlungen" mit den USA aufgefordert. Das iranische Regime sei "gut beraten, jetzt in ernsthafte Verhandlungen mit den USA einzusteigen", sagte Wadephul am Freitag zum Abschluss des G7-Außenministertreffens in der Nähe von Paris.
Es gebe "erste Anzeichen, die zuversichtlich stimmen können, dass solche Gespräche stattfinden sollen", sagte der Minister. Ein künftiges Treffen von Vertretern der USA und des Irans sei durchaus möglich. Allerdings würde dies "unter Kriegsbedingungen" stattfinden, daher seien Kommunikation und Abstimmung schwierig, betonte er. Am Morgen hatte Wadephul Pakistan als möglichen Ort genannt.
Zunächst gehe es darum, eine Eskalation zu vermeiden, sagte der Außenminister. Der Iran müsse eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen. "Wir können die Erpressung der Weltwirtschaft durch das iranische Regime nicht zulassen", betonte Wadephul.
16.27 Uhr: Russland schickt tonnenweise Arzneimittel in den Iran
Russland hat große Mengen Medikamente in den Iran geliefert. 313 Tonnen Medizin seien auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin per Eisenbahn an die Grenze zwischen Aserbaidschan und dem Iran gebracht worden, teilte das russische Katastrophenschutzministerium am Freitag mit. Dort seien sie Vertretern des Irans übergeben worden. Vor einiger Zeit hatte das Ministerium 13 Tonnen humanitäre Hilfsgüter mit einem Flugzeug in den Iran gebracht.
16.22 Uhr: Wadephul - Haben gemeinsame Linie mit den USA zum Iran-Krieg
Nach Angaben von Außenminister Johann Wadephul haben die G7-Staaten eine gemeinsame Linie zum Iran-Krieg gefunden - und damit auch mit den USA. Zugleich wies er nach einem Treffen der G7-Außenminister in der Nähe von Paris den Eindruck eines Zerwürfnisses zwischen Washington und Deutschland zurück. "Es gab und es gibt keine Anforderung der Vereinigten Staaten von Amerika, insbesondere an uns, vor Ende der Kampfhandlungen einen militärischen Beitrag zu leisten", betonte der CDU-Politiker.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Kritik an der Position der Bundesregierung geäußert, für den Iran-Krieg der USA und Israels keine Unterstützung zu leisten.
15.55 Uhr: Iran-nahe Hacker - Wohl Zugang zur Mailbox von FBI-Chef Patel verschafft
Hacker mit Verbindungen zum Iran haben sich nach eigenen Angaben Zugang zum E-Mail-Account des FBI-Direktors Kash Patel verschafft und angebliches Material daraus veröffentlicht. Auf ihrer Website teilte die Hackergruppe Handala Hack Team mit, der Chef der US-Bundespolizei werde "nun seinen Namen auf der Liste der erfolgreich gehackten Opfer finden".
Ein Beamter des Justizministeriums bestätigte Reuters, dass Patels E-Mails kompromittiert worden seien, nannte aber keine Details. Später sagte eine Quelle aus dem Ministerium, das Material scheine echt zu sein.
15.53 Uhr: Bericht - Wichtige Stahlwerke bei US-israelischen Angriffen beschädigt
Bei US-israelischen Luftangriffen auf den Iran sind iranischen Medienberichten zufolge zwei wichtige Stahlwerke beschädigt worden. "Vor wenigen Minuten hat der amerikanisch-zionistische Feind in separaten Angriffen auf die Stahlfabriken Chusestan (im Südwestiran) und Mobarakeh in Isfahan (im Zentraliran) gezielt", berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Fars am Freitag. Rettungskräfte hätten sich unmittelbar vor Ort begeben, hieß es weiter. Auch der staatliche Rundfunk Irib berichtete über die Angriffe.
Ersten Informationen zufolge seien in der Fabrik von Mobarakeh "ein Umspannwerk und eine Produktionslinie für legierten Stahl" angegriffen worden, berichtete Fars. In der Fabrik von Chusestan sei ein Lager getroffen worden.
14.30 Uhr: Großbritannien - Iran darf Weltwirtschaft nicht als Geisel nehmen
Die britische Außenministerin Yvette Cooper hat eine rasche Lösung des Krieges im Nahen Osten und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus gefordert. Bei einem Treffen der G7-Außenminister außerhalb von Paris erklärte Cooper, die Regierung in Teheran untergrabe die Weltwirtschaft, indem sie den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiere.
"Es ist schlichtweg unzulässig, dass der Iran die Weltwirtschaft wegen einer Meerenge, die für internationale Schifffahrtsrouten und die Freiheit der Schifffahrt von entscheidender Bedeutung ist, als Geisel nimmt", sagte sie.
14.26 Uhr: US-Insider - Nur etwa ein Drittel des iranischen Raketenarsenals zerstört
Die USA können Insidern zufolge mit Sicherheit nur bestätigen, dass sie etwa ein Drittel des riesigen iranischen Raketenarsenals zerstört haben. Dies sagen fünf den US-Geheimdiensten nahestehende Personen. Der Status von etwa einem weiteren Drittel ist weniger klar, doch die Bombardements haben diese Raketen wahrscheinlich beschädigt, zerstört oder in unterirdischen Tunneln und Bunkern verschüttet, sagen vier der Insider. Ein Insider sagt, die Erkenntnisse seien ähnlich wie bei den Drohnenkapazitäten des Irans, wobei eine gewisse Sicherheit bestehe, dass etwa ein Drittel zerstört worden sei.
Die Einschätzung, über die bisher noch nicht berichtet wurde, zeigt, dass zwar die meisten iranischen Raketen entweder zerstört oder unzugänglich sind, Teheran jedoch immer noch über einen beträchtlichen Raketenbestand verfügt und möglicherweise in der Lage sein könnte, einige verschüttete oder beschädigte Raketen wiederherzustellen, sobald die Kämpfe aufhören.
14.08 Uhr: Dombrovskis - EU droht durch den Iran-Krieg Stagflation
Die Wirtschaft der Europäischen Union ist EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis zufolge von Stagflation bedroht. Grund sei der durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran verursachte Anstieg der Energiepreise, sagt Dombrovskis nach einem Treffen der EU-Finanzminister.
"Die Aussichten sind von großer Unsicherheit überschattet, aber es ist klar, dass wir Gefahr laufen, einen stagflationären Schock zu erleben, das heißt eine Situation, in der ein langsameres Wachstum mit einer höheren Inflation einhergeht." Dies gelte auch, wenn die Unterbrechungen der Energieversorgung relativ kurz sein sollten.
"In einem solchen Szenario deutet unsere Analyse darauf hin, dass das Wachstum in der EU im Jahr 2026 um etwa 0,4 Prozentpunkte niedriger ausfallen könnte als in unserer Herbstprognose prognostiziert, und die Inflation um bis zu einen Prozentpunkt höher", sagt er.
12.14 Uhr: Rotes Kreuz - Mehr als 1.900 Menschen im Iran ums Leben gekommen
Im Iran sind nach Angaben des Roten Kreuzes mehr als 1.900 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 20.000 Personen seien verletzt worden, teilte das Rote Kreuz mit, das sich auf Angaben des im Iran vertretenen Roten Halbmondes bezieht. 17 Zentren des Roten Halbmondes seien getroffen worden, nahezu 100 Krankenwagen beschädigt oder zerstört worden. 289 Gesundheitseinrichtungen seien beschädigt worden.
Auch etwa 600 Schulen und andere Bildungseinrichtungen seien getroffen worden. Das Rote Kreuz ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Einsätze der Hilfsorganisation im Iran zu unterstützen.
11.56 Uhr: Selenskyj - Engere Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und Ukraine
Saudi-Arabien und die Ukraine wollen laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Verteidigung enger zusammenarbeiten. Beide Seiten hätten eine entsprechende Vereinbarung geschlossen, teilte Selenskyj während eines Besuchs in Saudi-Arabien in den sozialen Medien mit. Das Dokument bilde die Grundlage für künftige Verträge, technologische Kooperation und Investitionen. Details nannte Selenskyj nicht.
Mit ihren Erfahrungen in der Drohnenabwehr aus dem vierjährigen Krieg gegen Russland unterstützen ukrainische Experten laut Selenskyj fünf Länder im Nahen Osten und am Golf bei der Abwehr von iranischen Angriffen. Der ukrainische Präsident kündigte an, sich im Laufe des Tages mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu treffen.
11.47 Uhr: Iran - Zahlreiche Kulturstätten beschädigt
Bei den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran sind nach Angaben Teherans zahlreiche Museen und andere Kulturstätten beschädigt worden. "Mindestens 120 Museen, historische Gebäude und Kulturstätten in verschiedenen Provinzen wurden direkt angegriffen und erlitten schwere bauliche Schäden", sagte ein Vertreter des Ministeriums für Kulturerbe in Teheran dem Staatsfernsehen. Er nannte unter anderem den zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Golestan-Palast sowie den Saadabad-Palast, den Marmor-Palast und das sogenannte Kriegsmuseum in Teheran.
11.31 Uhr: Saudi-Arabien - Iran feuert Raketen auf Riad ab
Der Iran hat nach Angaben aus Saudi-Arabien sechs Raketen auf die Hauptstadt Riad abgefeuert. Vier der Raketen seien in den Persischen Golf gestürzt oder auf unbewohntem Gelände eingeschlagen, teilte das Königreich am Freitag mit. Zwei weitere Geschosse seien abgefangen worden.
11.26 Uhr: Iran - Mindestens 15 Menschen bei Luftangriff auf Ghom getötet
Bei einem Luftangriff auf Ziele in der iranischen Stadt Ghom sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere zehn Personen seien verletzt, sagte der stellvertretende Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Mortesa Heidari, der staatlichen Nachrichtenagentur Isna. Die Rettungskräfte suchten im Stadtviertel Pardisan weiterhin nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch steigen. Es liegen keine Angaben über die getroffenen Ziele vor, und es gibt keine unabhängige Bestätigung.
Ghom gilt als religiöses Zentrum im Iran und zählt zu den wichtigsten schiitischen Wallfahrtsorten weltweit. Die Region ist zudem wegen strategischer Industrie- und Atomanlagen von strategischer Bedeutung.
11.20 Uhr: Australien betont Unterstützung für Golfstaaten
Nach Kritik von US-Präsident Donald Trump hat Australien seine praktische Unterstützung für den Iran-Krieg unterstrichen. Das Land habe mit der Entsendung eines militärischen Aufklärungsflugzeugs einen konstruktiven Beitrag geleistet, sagte Premierminister Anthony Albanese. "Wir haben das E-7 Wedgetail-Flugzeug bereitgestellt, das eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Golfstaaten spielt", erklärte der Regierungschef und bezog sich dabei auf ein von den Vereinigten Arabischen Emiraten angefordertes Aufklärungsflugzeug.
Der Botschafter der Emirate in Australien, Fahad Obaid Mohamed Altaffag, sagte dem Rundfunksender ABC, die Wedgetail sei einsatzbereit und habe sich als sehr hilfreich erwiesen. "Sie hat uns in unserer weiterhin verfolgten defensiven Haltung maßgeblich unterstützt."
11.16 Uhr: Iran - Harte Maßnahmen bei Transit durch Straße von Hormus
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben erklärt, dass der Schiffsverkehr "von und zu Häfen von Verbündeten und Unterstützern der israelisch-amerikanischen Feinde" über jeden Korridor und zu jedem Zielort verboten sei. Das berichten iranische Staatsmedien. Die Straße von Hormus sei gesperrt. Jeder Transit durch die Wasserstraße werde mit harten Maßnahmen geahndet. Drei Containerschiffe verschiedener Nationalitäten seien nach Warnungen der Marine der Garden aus der Straße von Hormus zurückgeschickt worden.
11.02 Uhr: EASA - Warnung für Luftraum über Konfliktgebieten verlängert
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) verlängert ihre Warnung für Fluggesellschaften für den Luftraum über dem Iran, Israel und mehreren Golfstaaten. Die Empfehlung den Luftraum aufgrund erhöhter militärischer Aktivitäten zu meiden, gelte nun bis zum 10. April, teilte die EASA mit. Zuvor galt die Empfehlung bis zum 27. März.
10.37 Uhr: Iranische Medien - Iran fordert zu Evakuierung von Gebieten rund um US-Stützpunkte auf
Irans Revolutionsgarden fordern laut iranischen Medien die Zivilbevölkerung in der Nahost-Region auf, Gebiete, in denen US-Streitkräfte stationiert sind, zu verlassen.
09.41 Uhr: Flüchtlingsrat ruft zu Ende des Krieges auf
Der Norwegische Flüchtlingsrat hat vor verheerenden Folgen des Iran-Krieges für die iranische Bevölkerung gewarnt. Generalsekretär Jan Egeland sagte, die Mitarbeiter der Organisation im Iran hätten ihm berichtet, dass unzählige Häuser, Krankenhäuser und Schulen beschädigt oder zerstört worden seien. Nahezu jedes Viertel in der Hauptstadt Teheran habe Schäden erlitten.
"Die Zivilbevölkerung zahlt den höchsten Preis für diesen Krieg – er muss beendet werden", teilte Egeland mit. Wenn der Krieg andauere, drohe eine weitaus größere humanitäre Katastrophe. "Millionen Menschen könnten gezwungen sein, über Grenzen zu fliehen, was eine ohnehin schon überlastete Region enorm unter Druck setzen würde."
08.19 Uhr: Schäden an Hafen in Kuwait-Stadt
Der wichtigste Hafen in Kuwait ist bei einem Angriff beschädigt worden. Die Behörden teilten mit, Ziel des Angriffs sei der Hafen Schuwaich in Kuwait-Stadt gewesen. Es seien Schäden entstanden, aber keine Verletzten gemeldet worden. In den Golfstaaten Bahrain und Katar wurde am Vormittag wegen eines drohenden iranischen Angriffs Raketenalarm ausgelöst.
08.15 Uhr: Israel nimmt erneut iranische Raketenproduktionsstätten unter Beschuss
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele im Iran angegriffen. Ins Visier seien dabei unter anderem Produktionsstätten für ballistische Raketen, Raketenlager und Raketenabschussrampen genommen worden, teilte das israelische Militär am Morgen mit. Angriffe habe es unter anderem in der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben. Ziel sei es, den iranischen Beschuss auf Israel einzuschränken.
Dennoch heulten wegen Angriffen aus dem Iran in der Nacht erneut die Sirenen in Israel, darunter in der Küstenmetropole Tel Aviv. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.
08.11 Uhr: Wadephul - USA und Iran haben indirekt miteinander kommuniziert
Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge hat es indirekte Kontakte zwischen den USA und dem Iran gegeben. Derzeit liefen Vorbereitungen für direkte Gespräche, sagt Wadephul im Deutschlandfunk. Diese sollte zeitnah in Pakistan stattfinden. "Und das ist doch eine gute Nachricht, dass diese Gespräche stattfinden können." Anscheinend seien bereits erste Positionen über Dritte schriftlich ausgetauscht worden. Eventuell gebe es beim G7-Treffen in Frankreich von US-Außenminister Marco Rubio mehr Details.
07.50 Uhr: VAE erwägen offenbar Beteiligung an Einsatz zur Öffnung der Straße von Hormus
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen sich einem Zeitungsbericht zufolge an einem multinationalen Marine-Einsatz zur Wiederöffnung der Straße von Hormus beteiligen. Die VAE hätten ihre Bereitschaft dazu den USA und anderen westlichen Verbündeten mitgeteilt, berichtet die "Financial Times" (FT) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dem Bericht zufolge bemühen sich die VAE zudem darum, Dutzende Länder für die Bildung einer "Hormus-Sicherheits-Truppe" ("Hormuz Security Force") zu gewinnen. Diese solle die Meerenge vor iranischen Angriffen schützen und die Schifffahrt eskortieren.
Die VAE arbeiten laut "FT" zusammen mit Bahrain an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die ein Mandat für einen Einsatz erteilen soll. Frankreich hatte am Donnerstag mitgeteilt, es habe Gespräche mit rund 35 Ländern über einen Einsatz zur Öffnung der Meerenge geführt, allerdings erst für die Zeit nach einem Ende des Krieges.
07.46 Uhr: Russland will Iran nicht mit Aufklärungsdaten unterstützt haben
Russlands Regierung hat den Vorwurf der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Iran zur Bekämpfung von US-Militärobjekten im Nahen Osten zurückgewiesen. "Wir haben dem Iran bestimmte Arten militärischer Güter geliefert, aber dem Vorwurf, dass wir dem Iran mit Aufklärungsdaten helfen, können wir nicht zustimmen", sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Sender France Television, das auf der Homepage des Ministeriums veröffentlicht wurde. Die Koordinaten der US-Militärbasen in der Region seien bekannt und offen zugänglich. Sie müssten nicht vom Geheimdienst übermittelt werden.
07.29 Uhr: Moskau beruft Sitzung des UN-Sicherheitsrates ein
Der UN-Sicherheitsrat wird nach Berichten russischer Staatsmedien am Freitag hinter verschlossenen Türen über den Iran-Krieg beraten. Russland habe die Beratungen in New York "aufgrund der anhaltenden Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran, darunter Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen" beantragt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Sprecher des russischen UN-Botschafters.
07.14 Uhr: Libanesische Medien melden israelischen Angriff auf Beirut
Israel hat nach Berichten libanesischer Staatsmedien einen Angriff auf den Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete, der Angriff habe am frühen Morgen den südlichen Vorort Tahouitet al-Ghadir getroffen.
Reportern der Nachrichtenagentur AFP zufolge sind mehrere Explosionen zu hören gewesen. Aufnahmen zeigten am frühen Freitagmorgen Rauch, der aus den südlichen Vororten, die als Hochburg der pro-iranischen Hisbollah-Miliz gelten, aufstieg. Libanesische Medien meldeten israelische Angriffe. Die israelische Armee hatte im Vorfeld weder eine Warnung ausgesprochen noch zur Evakuierung aufgerufen.
07.11 Uhr: Israel fliegt weitere Angriffe auf Teheran - Luftalarm in Tel Aviv
Das israelische Militär hat am frühen Freitagmorgen eigenen Angaben zufolge eine Reihe von Angriffen "im Herzen Teherans" gestartet. Zudem arbeite die Armee daran, einen Raketenstart aus dem Iran abzufangen. In Tel Aviv, umliegenden Gebieten und zentralen Teilen des von Israel besetzten Westjordanlands heulten Sirenen. Rettungsdienste erklärten später, es gebe keine Berichte über Einschläge oder Opfer.
06.31 Uhr: Pistorius betont Sicherheit in Europa
Verteidigungsminister Boris Pistorius ist Befürchtungen wegen der Reichweite iranischer Raketen entgegengetreten, die theoretisch auch Ziele in Europa erreichen könnten. Europa sei "sicher, zumal Deutschland sich ja nicht alleine verteidigt im Rahmen der Luftverteidigung, sondern es im Kontext passiert mit den Nato-Luftverteidigungskräften", erklärte der SPD-Politiker bei einem Besuch in einer australischen Kaserne nahe der Ostküstenmetropole Brisbane.
Er verwies dabei auch auf den Aufbau des in Israel beschafften Luftverteidigungssystems Arrow 3, das in Kürze einsatzbereit sei. "Das ist ein Riesensprung nach vorne. Ich erinnere mich noch an die kritischen Stimmen, als wir es beschafft haben. Es gäbe ja gar keine Raketen, die das Ding abwehren müsste", sagte Pistorius.
06.28 Uhr: Thailändischer Frachter sinkt vor iranischer Insel
Ein unter thailändischer Flagge fahrendes Frachtschiff ist nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim vor der Insel Keschm auf Grund gelaufen. Die "Mayuree Naree" war Anfang des Monats in der Straße von Hormus bereits von unbekannten Geschossen getroffen worden. Thailändischen Angaben zufolge hatte die omanische Marine 20 Besatzungsmitglieder gerettet, nachdem eine Explosion im Heck des Frachters ein Feuer im Maschinenraum ausgelöst hatte.
06.09 Uhr: Iran warnt UN wegen Drohungen gegen Außenminister Araghtschi
Der Iran hat sich im Zusammenhang mit Drohungen gegen Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf mit einem Schreiben an die Vereinten Nationen gewandt. Das Schreiben, unterzeichnet von UN-Botschafter Amir Saeid Iravani, bezieht sich auf Medienberichte, wonach Araghtschi und Ghalibaf vorerst von Israel und den USA verschont worden seien, während die Verhandlungen über eine Waffenruhe im Krieg andauern.
"Die Berichte deuten auf die Existenz eines operativen Rahmens hin, der die Ermordung der ranghöchsten politischen Vertreter der Islamischen Republik Iran vorsieht", heißt es in dem Schreiben. Dass diese Pläne aktuell ausgesetzt würden, bedeute, "dass die Bedrohung real, gezielt und anhaltend ist". Ein solches Vorgehen sei "staatlich geförderter Terrorismus", hieß es weiter.
05.50 Uhr: Iran sieht Sperrung der Straße von Hormus als rechtmäßig
Der Iran bezeichnet es als sein legitimes Recht, Schiffe des "Feindes und seiner Verbündeten" an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern. Dies erklärt der iranische Außenminister in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres, wie der iranische Sender Press TV berichtet.
04.33 Uhr: US-Medien - Pentagon könnte 10.000 zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten schicken
Das Pentagon erwägt Medienberichten zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Dies würde US-Präsident Donald Trump zusätzliche Flexibilität in den Gesprächen mit Teheran einräumen, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Portal "Axios" schrieb unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, die Entscheidung werde nächste Woche getroffen. Die Soldaten würden aus anderen Kampfeinheiten stammen als diejenigen, die bereits in die Region entsandt worden seien.
Laut WSJ dürfte die Einsatztruppe aus Infanteristen bestehen, die zu den rund 5.000 Soldaten vor Ort und Tausenden Fallschirmjägern der 82. Luftlandedivision hinzukämen. Diese seien bereits in die Region beordert worden.
04.10 Uhr: Iran beschießt Golfstaaten und Israel
Die iranischen Revolutionsgarden haben ihre Angriffe auf Israel sowie auf von der US-Armee genutzte Stützpunkte in mehreren Golfstaaten mit Raketen und Drohnen fortgesetzt. Bei den Luftschlägen seien Lang- und Mittelstreckenraketen sowie "zerstörerische und umherstreifende Drohnen" eingesetzt worden, hieß es in einer von den iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Irna und Fars verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden. Die Attacken hätten sich gegen Ziele in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait und Bahrain gerichtet. In Bahrain sei eine Wartungsanlage für das US-Luftverteidigungssystem Patriot ins Visier genommen worden.
01.12 Uhr: Iran untersagt Sportteams Teilnahme an Events in feindlichen Ländern
Die iranische Regierung hat ein Verbot für die Entsendung von Sportmannschaften zu Veranstaltungen in "feindlichen" Ländern verhängt. "Die Anwesenheit von National- und Vereinsmannschaften in Ländern, die als feindlich gelten und nicht in der Lage sind, die Sicherheit iranischer Athleten und Teammitglieder zu gewährleisten, ist bis auf Weiteres verboten", teilte das iranische Sportministerium in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur Isna verbreiteten Erklärung mit. Grund für das Verbot sind dem Ministerium zufolge Nachrichten über das Aufeinandertreffen der iranischen Fußballmannschaft Tractor mit einem Team aus den Emiraten in Saudi-Arabien in der AFC Champions League, dem asiatischen Gegenstück zur UEFA Champions League.
Freitag, 27. März 2026
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