US-Soldat bei einer Übung
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US-Soldat bei einer Übung

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Nahost-Ticker: News vom 28. März in der Nachlese

Die News vom 28. März in der Ticker-Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

22.45 Uhr: Hunderte Israelis protestieren gegen Iran-Krieg

Einen Monat nach Beginn des Iran-Kriegs haben hunderte Menschen in Tel Aviv und weiteren israelischen Städten gegen den Krieg demonstriert. Polizisten gingen in Tel Aviv am Abend gewaltsam gegen Demonstranten vor und stießen Protestierende zu Boden, mindestens ein Teilnehmer wurde in den Würgegriff genommen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Proteste wahre nicht genehmigt; aus Furcht vor iranischen Angriffen sind größere Menschenansammlungen in Israel derzeit verboten.

21.39 Uhr: Huthi-Miliz reklamiert zweiten Angriff auf Israel für sich

Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat einen zweiten Angriff auf Israel binnen 24 Stunden für sich reklamiert. Dabei seien Raketen und Drohnen eingesetzt worden, teilte Militärsprecher Jahja Sari in einer Fernsehansprache mit. Die militärischen Operationen würden in den kommenden Tagen fortgesetzt.

21.38 Uhr: Islamabad - Iran lässt 20 pakistanische Schiffe durch Straße von Hormus

Der Iran lockert nach pakistanischen Angaben für bestimmte Schiffe seine Blockade der für die Energieversorgung wichtigen Straße von Hormus. "Die iranische Regierung hat zugestimmt, 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten", teilte Pakistans Vize-Premierminister und Außenminister Ishaq Dar auf X mit. Nach seinen Worten werden täglich zwei dieser Schiffe die Meerenge passieren. Dar sprach von einem bedeutenden Schritt in Richtung Frieden. 

21.32 Uhr: Elf Verletzte bei iranischem Raketenangriff in Israel

Bei einem iranischen Raketenangriff auf ein Dorf im Zentrum Israels sind nach Angaben von Rettungskräften elf Menschen verletzt worden. Mehrere Gebäude in dem Dorf Eshtaol wurden bei dem Einschlag am Samstag schwer beschädigt, wie AFP-Journalisten berichteten. In der selben Region waren zu Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat neun Menschen durch eine iranische Rakete getötet worden.

21.22 Uhr: Übergriff auf CNN-Team? Vorwürfe gegen israelische Armee

Ein internationaler Presseverband hat der israelischen Armee die willkürliche und gewaltsame Festnahme eines CNN-Teams im Westjordanland vorgeworfen. Die Journalisten des US-Nachrichtensenders seien am Donnerstag von israelischen Soldaten festgenommen worden, als sie über die Folgen eines Angriffs israelischer Siedler sowie die Errichtung eines illegalen Außenpostens nahe dem Dorf Tajasir berichtet hätten, erklärte die Foreign Press Association (FPA) am Samstag.

Die Soldaten hätten "aggressiv ihre Gewehre" auf das Team sowie auf anwesende palästinensische Zivilisten gerichtet, kritisierte die Organisation. Sie hätten dem Team befohlen, das Filmen einzustellen, und gedroht, die Kamera zu beschlagnahmen. Anschließend habe ein Soldat einen CNN-Fotografen von hinten in den Würgegriff genommen, ihn zu Boden gerissen und seine Kamera beschädigt.

"Dies war kein Missverständnis. Es war ein gewaltsamer Übergriff auf klar erkennbare Journalisten und ein direkter Angriff auf die Pressefreiheit", erklärte die FPA, die hunderte Journalisten in Israel und den Palästinensergebieten vertritt. Gewehre auf Journalisten und Medienteams festzunehmen, spiegele "eine zutiefst Besorgnis erregende Feindseligkeit gegenüber den Medien wider und kann unter keinen Umständen geduldet werden", mahnte die Journalistenorganisation.

Die israelische Armee kündigte an, den Vorfall zu untersuchen. Das Verhalten der Soldaten spiegele nicht die Haltung der Armee wider, schrieb Militärsprecher Nadav Schoschani im Onlinedienst X. "Ich habe mich entschuldigt und sage es noch einmal – das hätte nicht passieren dürfen", fügte er hinzu.

21.09 Uhr: Exil-Iraner Pahlavi warnt vor Verhandlungen mit Teheran

Der iranische Oppositionelle Reza Pahlavi hat in den USA vor Friedensverhandlungen mit der derzeitigen Führung in Teheran gewarnt. Diese werde Gespräche nur nutzen, um Zeit zu gewinnen und zu betrügen, sagte der im Exil lebende Sohn des 1979 gestürzten Schahs auf einer Konferenz von US-Republikanern in Texas. Die Teilnehmer empfingen ihn mit stehendem Applaus.

Pahlavi kündigte an, die Bevölkerung im Iran zu einem geeigneten Zeitpunkt erneut zu landesweiten Protesten aufzurufen. Pahlavi bringt sich selbst als möglichen Anführer einer Übergangsregierung ins Spiel. US-Präsident Donald Trump hat sich wiederholt skeptisch über Pahlavi geäußert.

20.49 Uhr: Israel – Irans Waffenproduktion "in wenigen Tagen" zerstört

Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion "in wenigen Tagen" weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum "die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen", sagte Armeesprecher Effie Defrin am Abend vor Journalisten.

"Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden", fügte er hinzu. "Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen." Die israelische Luftwaffe fliegt seit Beginn des Iran-Kriegs vor vier Wochen intensive Angriffe gegen Ziele der iranischen Militärindustrie. Der "Times of Israel" zufolge geht das israelische Militär davon aus, schon bis jetzt an die 90 Prozent der Schlüsselanlagen der iranischen Waffenindustrie angegriffen zu haben.

Auch in der Nacht zum Samstag bombardierten israelische Kampfflugzeuge Militärproduktionsstätten im Iran. Nach Angaben der Armee soll dabei auch das Hauptquartier der Organisation der Marineindustrien getroffen worden sein. Die Institution ist unter anderem für die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zuständig.

19.03 Uhr: WHO – Neun Sanitäter bei Angriffen im Südlibanon getötet

Bei fünf Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen im Südlibanon sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neun Sanitäter getötet und sieben weitere verletzt worden. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte mit, die wiederholten Angriffe beeinträchtigten die Gesundheitsversorgung in der Region beträchtlich. Inzwischen seien vier Krankenhäuser und 51 Gesundheitszentren geschlossen, während andere Einrichtungen nur noch mit reduzierter Kapazität arbeiteten.

18.21 Uhr: Bericht – Pipeline Saudi-Arabiens erreicht volle Kapazität

Die saudi-arabische Ost-West-Pipeline wird einem Medienbericht zufolge inzwischen mit ihrer vollen Kapazität genutzt. Durch die Röhre zur Umgehung der vom Iran blockierten Straße von Hormus würden sieben Millionen Barrel Öl pro Tag gepumpt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider. Der saudi-arabische staatliche Ölkonzern Aramco lehnte eine Stellungnahme ab. Aramco-Chef Amin Nasser hatte Anfang März erklärt, dass die Pipeline bald voll ausgelastet werde.

17.24 Uhr: Ministerium – Fast 1.200 Tote im Libanon

Einen Monat nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran hat die Zahl der Todesopfer im Libanon nach offiziellen Angaben an der Marke von 1.200 gekratzt. Wie das Gesundheitsministerium in Beirut mitteilte, kostete der infolge des Iran-Krieges, der am 28. Februar begonnen hatte, seit dem 2. März wieder aufgeflammte Konflikt zwischen Israel und der Schiitenmiliz Hisbollah 1.189 Menschen im Libanon das Leben. 3.427 weitere Menschen seien verletzt worden. Binnen 24 Stunden seien zuletzt 47 Menschen getötet und 112 weitere verletzt worden.

17.13 Uhr: Katar – Iranische Drohnen abgefangen

Katar hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehrere iranische Drohnen abgefangen. Es war das erste Mal seit mehr als einer Woche, dass der Golfstaat einen Angriff meldete. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AP hatte am Freitag zweimal gehört, wie Alarmsirenen ausgelöst wurden, um vor herannahenden Raketen oder Drohnen zu warnen. Anschließend habe es jedoch keine Explosionen gegeben.

17.02 Uhr: US-Marineinfanterie-Eingreiftruppe erreicht Nahen Osten

Einen Monat nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran hat eine US-Marineinfanterie-Eingreiftruppe den Nahen Osten erreicht. Das amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" sei angekommen, meldete das U.S. Central Command, das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs.

An Bord befinden sich demnach etwa 2.500 US-Marines, die – wie die "Tripoli" – normalerweise in Japan stationiert sind. Als sie vor rund zwei Wochen in den Nahen Osten beordert wurden, hielten sie gerade Übungen im Gebiet um Taiwan ab. Laut dem Central Command befinden sich auch Transport- und Kampfflugzeuge sowie Mittel für amphibische Angriffe an Bord des Schiffs.

Auf dem Weg sind den Angaben zufolge auch die "USS Boxer" und zwei weitere Schiffe, die eine weitere Eingreiftruppe in die Region bringen sollen und im kalifornischen San Diego ablegten.

16.33 Uhr: Iran meldet Angriff auf Lagerhaus mit Ukraine-Bezug in Dubai

Der Iran hat nach eigenen Angaben ein Lagerhaus mit Bezug zur Ukraine in Dubai angegriffen. Iranische Staatsmedien zitierten das zentrale Hauptquartier "Chatam Al-Anbija", das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt, mit der Aussage, dass sich mehr als 20 Ukrainer in dem Lagerhaus in den Vereinigten Arabischen Emiraten befunden hätten. Ihr Schicksal sei unbekannt.

Heorhij Tychyj, Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, habe die Angaben aus dem Iran als Lüge bezeichnet, berichtete der ukrainische Rundfunk.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj befindet sich aktuell in der Golfregion.

16.29 Uhr: Zahl der Verletzten nach Raketenangriff in Israel steigt auf elf

Die Zahl der Verletzten bei eine Raketenangriff auf die zentralisraelische Ortschaft Eschtaol in der Nähe von Jerusalem ist auf elf gestiegen. Das teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Die Sanitäter waren zunächst von sieben Verletzten ausgegangen. Einige der Menschen seien durch die Explosion verletzt worden, andere bei dem Versuch, Schutzräume zu erreichen. Unter den Opfern seien auch ein 75-Jähriger, dessen Hausdach eingestürzt sei, und ein 47-Jähriger, dessen Tür weggesprengt wurde.

15.47 Uhr: Palästinenser – Drei Tote in Gaza bei israelischen Luftangriffen

Israel setzt nach palästinensischen Angaben auch seine Luftangriffe im Gazastreifen fort. Am Samstag seien dort bei zwei verschiedenen Einsätzen insgesamt drei Palästinenser getötet worden, teilten lokale Gesundheitsbehörden und Sanitäter mit.

Ein Mann starb demnach bei einem Angriff auf ein Auto in der Gegend von Chan Junis im Süden des Küstengebiets. Zwei Brüder seien im Osten von Gaza-Stadt getötet worden. Augenzeugen zufolge lieferten sich die beiden bewaffneten Männer zunächst ein Gefecht mit einer von Israel unterstützten palästinensischen Miliz. Dann seien sie von Drohnen ins Visier genommen worden. Weder die Hamas noch eine andere militante Gruppe haben die Brüder als Mitglieder identifiziert. Das israelische Militär reagierte zunächst nicht auf die Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters um eine Stellungnahme.

Eigentlich gilt im Gazastreifen seit mehr als fünf Monaten eine Waffenruhe. Dennoch hält die Gewalt an.

15.38 Uhr: Bericht – Thailand einigt sich mit Iran zu Öltransport

Nach Angaben von Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul will der Iran thailändischen Öltankern die sichere Passage der Straße von Hormus erlauben. Mit dem Iran sei ein Übereinkommen ausgehandelt worden, sagte Anutin nach Angaben der "Bangkok Post" und stellte in Aussicht, dass Ölimporte für das Land bald wieder gewährleistet sein sollten. Weitere Angaben machte er aber zunächst nicht.

Gleichwohl entschuldigte sich Anutin auf der Pressekonferenz beim thailändischen Volk für das "Chaos", das seine Regierung im Umgang mit den Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Spritpreise im Land verursacht habe. Die Störung der Öllieferungen halte länger an als erwartet, sagte Anutin zur Begründung.

Thailand leidet wie ein Großteil Asiens unter der weitgehenden Blockade der Meerenge vor der Küste Irans, ausgelöst durch den Iran-Krieg, der sich auf die gesamte Golf-Region ausgeweitet hat.

In den ersten drei Wochen des Iran-Kriegs hatte die Regierung die Spritpreise mit Finanzspritzen gedeckelt. Als die Subventionen gestrichen wurden, wartete am Mittwochabend der große Preisschock an Thailands Zapfsäulen. Seither sind die Preise weiter gestiegen.

14.47 Uhr: Journalisten von Hisbollah-nahen Sendern bei Angriff Israels getötet

Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon sind offenbar eine Reporterin und ein Reporter von zwei Hisbollah-nahen Fernsehsendern getötet worden. Der TV-Sender Al-Manar, der der pro-iranischen Hisbollah-Miliz nahe steht, meldete, dass sein langjähriger Korrespondent Ali Schuaib bei einem Angriff bei Dschesin im Süden des Landes ums Leben gekommen sei. Zudem berichtete der pro-iranische Sender Al-Majadin, der auch der Hisbollah nahe steht, dass bei dem Angriff ihre Reporterin Fatima Fatuni getötet worden sei.

Das israelische Militär gab an, einen "gezielten" Angriff auf Schuaib verübt zu haben. Die Armee warf ihm vor, Mitglied der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan gewesen zu sein. Er habe sich als "Journalist getarnt", hieß es. In dem Zuge habe er über Standorte von israelischen Truppen berichtet, die im Süden des Libanons im Einsatz waren. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zu Fatuni äußerte sich das Militär zunächst nicht.

Der libanesische Informationsminister Paul Morcos verurteilte den Angriff scharf. Seinen Angaben zufolge ist dabei auch der Kameramann und Bruder Fatunis, Mohammed Fatuni, getötet worden. "Wir verurteilen auf das Schärfste Israels wiederholte und vorsätzliche Angriffe auf Journalisten", betonte Morcos.

Libanons Präsident Joseph Aoun schrieb auf der Plattform X, Israel verstoße wieder einmal "gegen die grundlegendsten Regeln des Völkerrechts, des humanitären Völkerrechts und des Kriegsrechts". Israel nehme "Journalisten ins Visier, die letztlich Zivilisten sind und die ihrer beruflichen Pflicht nachkommen".

Getötete Journalisten: Zerstörtes Fahrzeug nach israelischem Angriff im Bezirk Dschesin
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Getötete Journalisten: Zerstörtes Fahrzeug nach israelischem Angriff im Bezirk Dschesin

14.44 Uhr: Huthi-Miliz greift in Iran-Krieg ein

Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat ihren Eintritt in den Iran-Krieg verkündet. Die Miliz erklärte im Onlinedienst X, Raketen auf militärische Ziele in Israel abgefeuert zu haben. Die israelische Armee meldete den "Abschuss einer Rakete aus dem Jemen in Richtung der israelischen Gebiete" gemeldet. Der Kriegseintritt der Huthis könnte die Schifffahrt im Roten Meer beeinträchtigen und somit dem weltweiten Handel weiteren Schaden zufügen.

Die israelische Armee erklärte, die Luftabwehr sei im Einsatz. Örtlichen Medien zufolge konnte die Rakete aus dem Jemen abgefangen werden. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet.

Die Huthi-Miliz, die weite Teile des Jemen kontrolliert, hatte zuvor bereits mit einem Eingreifen in den Iran-Krieg gedroht. Die vom Iran unterstützte Miliz ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen "Achse des Widerstands". Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

14.42 Uhr: Emirate melden Dutzende Angriffe und sechs Verletzte

Bei Drohnen- und Raketenangriffen auf die Vereinigten Arabischen Emirate sollen mindestens sechs Menschen verletzt worden sein. Nach örtlichen Angaben wurde die Luftabwehr am Samstag gegen 20 ballistische Raketen und 37 Drohnen aktiv. Laut dem Verteidigungsministerium wurden seit dem Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran 413 Raketen und 1.872 Drohnen gegen die Emirate eingesetzt. Zehn Menschen kamen den Angaben zufolge ums Leben, 178 weitere wurden verletzt.

Die sechs Verletzten vom Samstag entfielen alle auf ein Industriegebiet in der Hauptstadt Abu Dhabi, wo nach dem Abfangen einer Rakete mehrere Brände ausbrachen.

14.28 Uhr: Sanitäter – Sieben Verletzte bei Angriff nahe Jerusalem

Bei einem Raketenangriff auf die zentralisraelische Ortschaft Eschtaol in der Nähe von Jerusalem sollen mindestens sieben Menschen verletzt worden sein. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, einige der Menschen seien durch die Explosion verletzt worden, andere bei dem Versuch, Schutzräume zu erreichen.

14.10 Uhr: Russland – Lage am iranischen AKW Buschehr verschlechtert

Die Lage am iranischen Atomkraftwerk Buschehr verschlechtert sich nach Angaben des russischen Staatskonzerns Rosatom weiter. Angriffe in der Nähe der Anlage stellten eine direkte Bedrohung für die nukleare Sicherheit dar, erklärt der Rosatom-Chef. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) teilte am Freitag mit, der Iran habe einen weiteren Angriff im Umfeld von Buschehr gemeldet. Dies ist den Angaben zufolge der dritte derartige Zwischenfall innerhalb von zehn Tagen. Schäden am Reaktor oder ein Austritt von Radioaktivität seien nicht gemeldet worden.

13.23 Uhr: Iranisches Militär – ukrainische Drohnenabwehrsysteme in den Emiraten zerstört

Das iranische Militär hat nach eigenen Angaben in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Depot mit ukrainischen Systemen zur Drohnenabwehr zerstört. Das Depot habe sich in Dubai befunden und der Unterstützung des US-Militärs gedient, erklärte das operative Zentralkommando der iranischen Streitkräfte. Die Ukraine wies die Angaben umgehend zurück. "Das ist eine Lüge", sagte ein Sprecher des ukrainischen Außenministeriums. "Das iranische Regime führt oft solche Desinformationsoperationen aus - genau wie die Russen."

13.04 Uhr: Irans Präsident droht mit Vergeltungsschlägen

Irans Präsident Massud Peseschkian hat mit harten Vergeltungsschlägen gegen Nachbarländer gedroht, falls die Infrastruktur oder Wirtschaftszentren im Land attackiert werden. In einer "Botschaft an die Länder der Region" schrieb Peseschkian auf der Plattform X: "Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus führen."

Zuvor hatten israelische und US-Luftstreitkräfte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der Rüstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet. 

12.58 Uhr: Ministerium – Zwei Häfen in Kuwait bei Angriffen beschädigt

Die kuwaitischen Häfen Mubarak al-Kabir und Schuwaich sind bei Drohnen- und Raketenangriffen schwer beschädigt worden. Das Verteidigungsministerium teilte mit, binnen 24 Stunden sei das ölreiche Land mit vier ballistischen Raketen, einem Marschflugkörper und sieben Drohnen angegriffen worden. Opfer habe es nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben.

12.25 Uhr: Israel – weitere Angriffswelle auf Ziele in Teheran

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran angegriffen. Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilte das Militär mit. Details zu den genauen Zielen und möglichen Auswirkungen gab es zunächst nicht. 

In Israel wurde derweil über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes gab es Raketenalarm.

Im Video: Angriffe dauern an

Explosionen in Teheran
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Angriffe dauern an

12.19 Uhr: Iran bleibt im Internet-Blackout

Auch vier Wochen nach Beginn der Internetsperre ist im Iran kein Ende der Blockade absehbar. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb auf X, vor genau einem Monat sei der Iran in eine "digitale Dunkelheit" gestürzt worden, als die Behörden den Zugang zum weltweiten Internet gekappt hätten. Damit werde das Recht der Iraner auf Kommunikation und Information verletzt. 

Es handelt sich um die bislang längste ununterbrochene Internetsperre in der Geschichte des Landes. Die Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschränkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt. Dagegen nutzt ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

Als Folge der Sperre ist der Onlinehandel nahezu vollständig zusammengebrochen. Hunderttausende Unternehmen sind betroffen. Viele Händler sind auf soziale Netzwerke wie Instagram angewiesen, um Produkte und Dienstleistungen zu bewerben.

11.52 Uhr: Pakistanischer Premier telefoniert mit Irans Präsident

Der pakistanische Premier Shehbaz Sharif hat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian über den Krieg im Nahen Osten gesprochen. Sharifs Büro teilte mit, der pakistanische Regierungschef habe in einem mehr als einstündigen Telefonat mit Peseschkian ausführlich über die regionalen Feindseligkeiten und Bemühungen um ein Ende des US-israelischen Krieges mit dem Iran diskutiert.

Pakistans Außenminister Ishaq Dar und Armeechef Feldmarschall Asim Munir hätten Peseschkian über diplomatische Bemühungen informiert, die USA, mehrere Golfstaaten und andere islamisch geprägte Länder einzubinden, um die Voraussetzungen für Friedensgespräche zu schaffen, hieß es in der Mitteilung.

Sharif habe sich hoffnungsvoll gezeigt, dass man gemeinsam einen Weg aus der Krise finden könne. Peseschkian habe die Friedensbemühungen Pakistans gelobt, aber die Notwendigkeit betont, Vertrauen aufzubauen, um Dialog und Vermittlung zu ermöglichen, hieß es in der Mitteilung.

11.31 Uhr: Kreise – mehr als 20 US-Soldaten auf saudischem Stützpunkt verletzt

Bei iranischen Angriffen auf einen saudischen Luftwaffenstützpunkt sollen mehr als zwei Dutzend US-Soldaten verletzt worden sein. Zwei Personen mit Detailkenntnis berichteten der Nachrichtenagentur AP, bei einem Angriff auf die Prince Sultan Airbase am Freitag seien mindestens 15 Militärangehörige verletzt worden, fünf davon schwer. US-Behördenvertreter hatten zunächst von zehn Verletzten gesprochen, zwei davon schwer.

Davor habe es innerhalb weniger Tage zwei weitere Angriffe auf den Stützpunkt gegeben, sagten die Hinweisgeber, die anonym bleiben wollten. Bei einem Vorfall seien mindestens 14 US-Soldaten verletzt worden.

11.05 Uhr: Bahrain meldet mehr als 40 Luftangriffe in 24 Stunden

Bahrain hat innerhalb von 24 Stunden mehr als 40 Luftangriffe registriert. Die Luftabwehr habe auf 20 Raketen- und 23 Drohnenangriffe reagiert, teilte das Inselkönigreich mit. Bahrain beheimatet die 5. Flotte der US-Marine.

Seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran wurde Bahrain mit bislang 174 Raketen und 385 Drohnen angegriffen. Sowohl Militärstützpunkte als auch Ölanlagen gerieten unter Beschuss.

10.44 Uhr: Brände nach Raketenangriff in Abu Dhabi unter Kontrolle

Beim Abfangen einer ballistischen Rakete entfachte Brände in Abu Dhabi sind nach Angaben der örtlichen Behörden unter Kontrolle. Das Medienbüro der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate teilte weiter mit, die Zahl der Opfer sei auf sechs gestiegen. Unter ihnen sei ein pakistanischer Staatsbürger, der im Gebiet der Wirtschaftszone Chalifa von herabfallenden Trümmerteilen getroffen worden sei.

10.28 Uhr: Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei beraten über Iran-Krieg

Pakistan will am Sonntag und Montag mit Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten über den Iran-Krieg beraten. Bei dem zweitägigen Treffen der Außenminister in Islamabad gehe es um "intensive Diskussionen über eine Reihe von Themen, einschließlich der Bemühungen um eine Deeskalation der Spannungen in der Region", teilte das pakistanische Außenministerium mit.

Laut dem türkischen Außenminister Hakan Fidan soll ein Mechanismus zur Deeskalation geschaffen werden. Ziel des Treffens seien rasch "umsetzbare Schritte" zur Beendigung des Krieges, bevor es zu weiteren Zerstörungen in der Region und noch mehr Schäden für die Weltwirtschaft komme, sagte Fidan auf einer Konferenz in Istanbul. Die neue "polyzentrische Ordnung" der Welt erfordere eine Lösung zum Schutz wichtiger Energie- und Handelsrouten.

Das Treffen findet vor dem Hintergrund von Versuchen für eine Vermittlung zwischen den USA und dem Iran statt. Pakistan hat sich als möglicher Verhandlungsort angeboten und der Führung in Teheran bereits einen 15-Punkte-Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges übermittelt.

10.22 Uhr: Irna – Universitätsgebäude bei Luftangriff in Teheran beschädigt

Bei einem Luftangriff auf die iranische Hauptstadt Teheran sollen mehrere Gebäude der Universität für Wissenschaft und Technologie beschädigt worden sein. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete unter Berufung auf die Pressestelle der Universität, es seien sowohl Forschungs- als auch Lehrgebäude getroffen worden.

10.07 Uhr: Israel greift erneut Ziele im Süden des Libanon an

Israel hat beim militärischen Vorgehen gegen die islamistische Hisbollah-Miliz erneut zahlreiche Ziele im Süden des Libanon angegriffen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete von morgendlichen Luftangriffen auf Städte wie Madschdal Selm, Kafra, Adlun und Tulin. In der Stadt Nabatije seien Wohngebäude, Geschäfte und eine Tankstelle getroffen worden. Die israelischen Streitkräfte sprachen von Angriffen auf die "terroristische Infrastruktur der Hisbollah" im Libanon. 

09.18 Uhr: Schwere Schäden am Flughafen von Kuwait durch Drohnenangriff

Ein Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait hat zu schweren Schäden geführt. Die amtliche Nachrichtenagentur des Golfstaats berichtete unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, bei dem Angriff sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Menschen seien dagegen nicht zu Schaden gekommen.

Derweil berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP von einer schweren Explosion nahe des internationalen Flughafens von Erbil, der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion im Irak. Ein Augenzeuge berichtete, Rauch steige auf. In Erbil befindet sich ein großer US-Konsulatskomplex. Auf dem Flughafen der nordirakischen Stadt sind zudem Soldaten der von den USA geführten Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert.

07.17 Uhr: Oman – Ein Verletzter bei Drohnenangriff auf Hafen Salalah

Bei einem Drohnenangriff auf den Hafen von Salalah im Oman ist ein Arbeiter verletzt worden. Zudem sei ein Kran leicht beschädigt worden, teilte die Regierung des Sultanats auf der Arabischen Halbinsel mit. Der Oman hatte vor Ausbruch des Kriegs zwischen den USA und dem Iran als Vermittler versucht, eine Eskalation des Konflikts zu verhindern.

06.43 Uhr: Thailand einigt sich mit Teheran auf Durchfahrt von Öltankern durch Straße von Hormus

Thailand hat sich nach Angaben von Regierungschef Anutin Charnvirakul mit dem Iran auf die Durchfahrt seiner Öltankern durch die Straße von Hormus geeinigt. Durch die Einigung werde "thailändischen Öltankern eine sichere Durchfahrt" ermöglicht, erklärte Charnvirakul vor Journalisten in Bangkok. So könne die Sorge über Ölimporte und steigende Treibstoffpreise gemindert werden.

06.07 Uhr: Merz vermisst klare US-Strategie gegen den Iran

Bundeskanzler Merz hat die USA und Israel wegen des Iran-Kriegs ungewöhnlich scharf kritisiert. Auf einer Veranstaltung am Abend sagte er, er vermisse eine Strategie beider Länder, diese verstrickten sich mit jedem Tag tiefer in diesen Konflikt. Es sei eine Eskalation mit offenem Ausgang und bedrohlich für alle. Falls ein Regimewechsel in Teheran das Ziel sei, dann glaube er nicht, dass dies gelingt.

Der Krieg - mit all seinen Folgen - werde wohl noch länger dauern. Ein gutes Verhältnis mit den USA zu erhalten, ist nach Merz Worten aktuell eine Gratwanderung - aber er lege großen Wert auf ein funktionierendes transatlatisches Bündnis: man wisse ja auch nicht, was nach Trump kommt.

Im Audio: Merz kritisiert USA für Planlosigkeit im Iran-Krieg

Bundeskanzler Friedrich Merz
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Merz übt deutliche Kritik an Trump wegen Iran-Krieg

06.06 Uhr: Verletzte und Brände bei iranischem Luftangriff auf Industriegebiet in den Emiraten

Infolge eines iranischen Luftangriffs auf ein Industriegebiet in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind mindestens fünf Menschen verletzt worden. Wie die Behörden in Abu Dhabi am Morgen mitteilten, brachen zwei Brände durch herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen iranischen Rakete aus. Fünf indische Staatsbürger seien verletzt worden.

05.12 Uhr: Israel – Erstmals Rakete aus dem Jemen abgefeuert

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben den Start einer Rakete aus dem Jemen erfasst. Dies sei das erste Mal seit Ausbruch des Krieges, dass ein Geschoss von dort abgefeuert werde, teilten die Streitkräfte am frühen Morgen mit. Zuvor hatten die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen mit einem Eingreifen in den Konflikt gedroht.

Im Audio: Huthis – Erster Raketenangriff auf Israel im Iran-Krieg

Huthi-Unterstützer in Sanaa
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Huthis bestätigen ersten Raketenangriff auf Israel im Iran-Krieg

05.03 Uhr: Iran-Krieg schürt Angst vor neuer Inflationswelle

Neun von zehn Menschen in Deutschland rechnen mit steigenden Lebenshaltungskosten in den kommenden Monaten. Auf deutlich steigende Preise stellt sich immerhin knapp ein Drittel (32,2 Prozent) der 2.028 Erwachsenen ein, die das Marktforschungsinstitut YouGov im März im Auftrag der Postbank befragt hat.

"Viele Menschen erinnern sich noch gut daran, wie stark der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine im Jahr 2022 die Preise getrieben hat", ordnet Ulrich Stephan ein, Chefanlagestratege Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, zu der die Postbank gehört. "Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten zeigen, dass geopolitische Konflikte erneut das Potenzial haben, die Inflation über steigende Energiepreise anzuheizen."

Auch viele Volkswirte rechnen damit, dass die Teuerungsrate in den nächsten Monaten in Folge deutlich gestiegener Preise für Öl und Gas anziehen wird. In der Postbank-Umfrage gibt bereits jetzt jeder Achte (12,8 Prozent) an, kaum noch die laufenden Kosten für das tägliche Leben aufbringen zu können. In Haushalten mit einem Nettoeinkommen unter 2.500 Euro sagt dies sogar fast jeder vierte Befragte (23,5 Prozent).

05.02 Uhr: Iran-Krieg lässt Düngerpreise steigen

Der Iran-Krieg zieht eine Gefahr für Bauern und Lebensmittelpreise rund um den Globus nach sich: Mineraliendünger hat sich auf den Weltmärkten seit Jahresbeginn um rund 30 bis 40 Prozent verteuert, so Philipp Spinne, der Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV). Damit sei eine ähnliche Situation eingetreten wie im Februar 2022: "Die Weltmarktpreise für Stickstoffdünger nähern sich immer mehr dem Höchstniveau an, das wir zu Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine hatten", sagt Spinne. 

In Europa sind die Auswirkungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher bisher nicht unmittelbar zu spüren. Denn viele Landwirte hatten ihren Dünger für dieses Frühjahr schon vor Kriegsbeginn gekauft, wie ein Sprecher des Bayerischen Bauernverbands sagte. Doch sollte der Krieg lang dauern, werden die Produktionskosten der deutschen Landwirte voraussichtlich steigen, und damit auch die Erzeugerpreise.

03.38 Uhr: Explosionen über Damaskus

In der syrischen Hauptstadt Damaskus und ihrer Umgebung waren Explosionen zu hören. Dabei handele es sich um Einsätze der israelischen Luftabwehr, die im syrischen Luftraum iranische Raketen abfange, berichtete das Staatsfernsehen.

01.24 Uhr: Trump kritisiert Merz für Haltung im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien - und kam dann auf Deutschland zu sprechen: "Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'". Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.

01.18 Uhr: Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr

Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen zehn Tage hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) im Zuge des Iran-Kriegs einen Angriff nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr gemeldet. Es seien laut iranischen Angaben weder Schäden am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am späten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden. 

01.04 Uhr: Saudi-Arabien – Zwölf US-Soldaten bei iranischem Raketenangriff verletzt

Bei einem iranischen Raketenangriff auf die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien sind zwölf US-Soldaten verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Dies sagte ein US-Beamter der Nachrichtenagentur Reuters. Damit steigt die Zahl der verletzten US-Soldaten seit Beginn des Krieges gegen den Iran am 28. Februar auf mehr als 300. Zuvor teilte das US-Militär mit, dass 273 von ihnen bereits wieder im Dienst sind. In dem Konflikt sind bislang 13 US-Soldaten ums Leben gekommen.

00.46 Uhr: Vereinige Arabische Emirate fangen iranische Geschosse ab

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) fangen nach Angaben ihres Verteidigungsministeriums anfliegende Raketen und Drohnen aus dem Iran ab. Im benachbarten Inselstaat Bahrain heulen zudem Sirenen, wie das dortige Innenministerium mitteilt.

00.35 Uhr: Witkoff hofft auf Gespräche mit Teheran "in dieser Woche"

US-Unterhändler Steve Witkoff geht davon aus, dass der Iran in der kommenden Woche zu Gesprächen mit Washington über eine Beendigung des Iran-Krieges bereit sein wird. "Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich", dass es "ein Treffen in dieser Woche geben wird", sagte Witkoff am Freitag (Ortszeit) auf einem Wirtschaftsforum in Miami. Die USA erwarteten nun eine Antwort Teherans auf einen vorgelegten Plan für ein Ende des Krieges.

"Wir haben einen 15-Punkte-Plan auf dem Tisch. Wir erwarten, dass die Iraner darauf reagieren. Das könnte alles lösen", erklärte Witkoff.

Pakistan hatte zuvor bestätigt, einen 15-Punkte-Plan der US-Regierung im Rahmen von indirekten Verhandlungen mit Teheran unter Unterstützung der Türkei, Ägyptens und weiterer "Bruderstaaten" übermittelt zu haben. Laut Medienberichten sieht der US-Plan die Wiederöffnung der weitgehend gesperrten Straße von Hormus für den Schiffsverkehr sowie strikte Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vor. Im Gegenzug sollen demnach die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.

00.09 Uhr: Trump stellt Beistand für Nato-Verbündete infrage

US-Präsident Donald Trump stellt den Beistand seines Landes für die Nato-Verbündeten infrage. Die USA gäben jährlich Hunderte Milliarden für die Allianz aus, sagt er auf einem Investorenforum in Miami. Bislang seien die USA immer für die Partner da gewesen. "Aber jetzt, angesichts ihres Handelns, müssen wir das wohl nicht mehr", sagt Trump. "Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind? Sie waren für uns nicht da." Trump hat sich wiederholt beklagt, dass die Nato-Verbündeten nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran nicht auf deren Seite eingegriffen haben.

Im Video: Trump stellt Beistand für Nato-Partner infrage

US-Präsident Donald Trump verlässt Miami
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Trump stellt Beistand für Nato-Partner infrage

00.26 Uhr: AFP-Reporter - Ein Dutzend Explosionen in Teheran

Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von Explosionen erschüttert worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, waren am Samstag gegen 01.00 Uhr Ortszeit (Freitag 22.30 Uhr MEZ) im Osten der Stadt rund ein Dutzend Detonationen zu hören. Im Laufe des Tages waren bereits mehrere Regionen des Landes von erneuten Luftangriffen getroffen worden.

Samstag, 28. März 2026

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