Präsident Donald Trump ist laut einem Zeitungsbericht bereit, den Iran-Krieg auch ohne eine Wiederöffnung der Straße von Hormus zu beenden.
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Präsident Donald Trump ist laut einem Zeitungsbericht bereit, den Iran-Krieg auch ohne eine Wiederöffnung der Straße von Hormus zu beenden.

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Nahost-Ticker: News vom 30. März in der Nachlese

Die News vom 30. März in der Ticker-Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

22.52 Uhr: Medien - US-Spezialeinheiten im Nahen Osten angekommen

Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind Medienberichten zufolge im Nahen Osten angekommen. Darunter befinden sich auch Soldaten der Army Rangers, die als Speerspitze der Kommandotruppen des US-Heeres gelten, sowie der Navy Seals, einer Eliteeinheit der US-Marine, wie die "New York Times" und der Sender CBS News übereinstimmend berichten. Die US-Medien berufen sich dabei auf zwei US-Militärbeamte beziehungsweise mit dem Einsatz vertraute Quellen. 

22.01 Uhr: Rubio - Trump hat Optionen zur Öffnung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump verfügt nach Angaben seines Außenministers Marco Rubio über mehrere Optionen für eine Wiederöffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus. Trump bevorzuge die Diplomatie, sagte Rubio am Montag der Sendung "Good Morning America" des Senders ABC. Auf die Frage nach möglichen Plänen für den Einsatz von US-Bodentruppen wiederholte Rubio aber nicht seine Aussage vom Freitag, wonach so ein Einsatz nicht nötig sei, um die Ziele der US-Regierung im Iran zu erreichen.

21.53 Uhr: Iran - Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von Hormus

Der Sicherheitsausschuss des iranischen Parlaments hat den Gesetzentwurf für ein Mautsystem in der Straße von Hormus gebilligt. Der Vorschlag solle umgehend im Parlament beraten und verabschiedet werden, sagte das Ausschussmitglied, Modschtaba Sarei, der Nachrichtenagentur Fars. Der Entwurf sieht laut Sarei außerdem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen den Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen. Die Maut soll laut Fars in der Landeswährung Rial erhoben werden. Der Iran will damit die Landeswährung Rial stärken und US-Sanktionen umgehen. Damit hat der Staat die volle Kontrolle über den Geldfluss.

21.51 Uhr: Rotkreuz-Föderation verurteilt Tötung von iranischer Ärztin

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hat die Tötung einer Ärztin bei einem Luftangriff im Iran verurteilt. Die 44-Jährige sei am Freitag bei einem Angriff ums Leben gekommen, als sie als freiwillige Helferin für den Roten Halbmond im Einsatz gewesen sei, hieß es in einer Stellungnahme des Verbands. Es sei inakzeptabel, dass Mitarbeitende humanitärer Organisationen angegriffen würden. "Wir fordern weiter den Schutz humanitärer Teams, die alles riskieren, um Leben zu retten - das ist eine moralische und rechtliche Pflicht", hieß es.

21.31 Uhr: US-Regierung kommentiert Berichte über Landminen-Einsatz nicht

Das Weiße Haus will sich nicht zu Berichten äußern, wonach in den USA hergestellte Landminen im Iran zum Einsatz kommen. Pressesprecherin Karoline Leavitt wollte am Montag nicht auf Fragen zu Meldungen eingehen, wonach die Landminen im Iran am Boden entdeckt worden seien. Sie wollte auch nicht sagen, ob US-Präsident Donald Trump deren Einsatz genehmigt habe. Auch zu der Frage, ob überhaupt irgendwelche Landminen im Krieg gegen den Iran eingesetzt würden, wollte Leavitt keinen Kommentar abgeben.

20.49 Uhr: Neuer Raketenangriff des Irans auf Israel

Israel hat am Abend einen erneuten Raketenangriff auf Israel gemeldet. Die israelische Armee wies die Bürger an, bis auf weiteres Schutzräume aufzusuchen. Im Großraum Tel Aviv heulten Warnsirenen, Einwohner berichteten von Explosionsgeräuschen. Das Nachrichtenportal "ynet" teilte unter Berufung auf Rettungskräfte mit, es gebe keine Berichte über Verletzte. Eine Rakete sei offenbar in offenem Gelände niedergegangen. Es war der erste Raketenangriff aus dem Iran seit mehreren Stunden. Über die Zahl der abgefeuerten Raketen gab es zunächst keine Angaben.

20.41 Uhr: Weißes Haus - Trump erwägt Kostenabwälzung für Iran-Krieg auf arabische Länder

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses, die arabischen Länder aufzufordern, die Kosten für den Krieg gegen den Iran zu übernehmen. "Ich denke, es ist etwas, woran der Präsident durchaus interessiert wäre, sie dazu aufzufordern", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Reportern auf die Frage, ob arabische Länder sich an den Kosten des Krieges beteiligen würden. "Es ist eine Idee, von der ich weiß, dass er sie hat, und etwas, worüber Sie meiner Meinung nach noch mehr von ihm hören werden."

20.19 Uhr: Tausende US-Fallschirmjäger in Nahost angekommen

Im Nahen Osten sind nach Angaben von Vertretern der US-Regierung Tausende Soldaten der 82. US-Luftlandedivision eingetroffen. Bereits am Wochenende seien 2.500 Marineinfanteristen in die Region verlegt worden, sagten die US-Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Der genaue Einsatzort der Soldaten, zu denen auch eine Kampfbrigade sowie Logistik- und Kommandoeinheiten gehören, wurde zunächst nicht genannt. Die zusätzlich zu den bereits in Nahost stationierten Soldaten sollen einem der Insider zufolge die Kapazitäten für mögliche Einsätze erhöhen. Eine Entscheidung über Vorstöße von Bodentruppen im Iran sei jedoch noch nicht gefallen. US-Präsident Donald Trump wägt derzeit nach eigenen Angaben das weitere Vorgehen im Krieg gegen den Iran ab.

20.17 Uhr: USA - Verhandlungen mit dem Iran verlaufen gut

Die Gespräche mit dem Iran dauern nach Angaben des Weißen Hauses an und machen gute Fortschritte. "Trotz des öffentlichen Auftretens des Regimes und falscher Berichterstattung gehen die Gespräche weiter und verlaufen gut", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Was die Führung in Teheran öffentlich sage, unterscheide sich stark von dem, was den USA unter vier Augen mitgeteilt werde. Ob Leavitts Worte den Tatsachen entsprechen, ist unklar. Der Iran hat Gespräche bislang dementiert. Das Weiße Haus erklärte zudem, der Zeitplan für den Iran-Einsatz von vier bis sechs Wochen bleibe bestehen. US-Präsident Donald Trump hatte kurz nach beginn der Offensive Ende Februar gesagt, diese werde vier Wochen oder weniger dauern.

18.01 Uhr: Iran – US-Forderungen in 15-Punkte-Plan "äußerst überzogen"

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat einen von den USA vorgelegten 15-Punkte-Plan als unrealistisch zurückgewiesen. "Was uns mitgeteilt wurde – wie auch immer man es nennen mag, 15 Punkte oder mehr oder weniger – ist eine Reihe von äußerst überzogenen, unrealistischen und irrationalen Forderungen", sagte Esmail Baghaei am Montag bei einer Pressekonferenz. Er betonte, dass es bisher keine direkten Verhandlungen mit den USA gegeben habe.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor nahegelegt, dass Teheran auf viele der US-Forderungen eingehen wolle. "Sie haben uns die meisten Punkte gegeben. Warum auch nicht?" Tatsächlich hat der Iran eigene fünf Forderungen vorgelegt. Pakistan will zwischen den beiden Staaten vermitteln.

17.42 Uhr: Iraner per SMS zur Landesverteidigung aufgerufen

Viele Iraner sind per SMS aufgerufen worden, sich freiwillig zur Verteidigung ihres Landes zu melden und sich einer möglichen US-Bodenoffensive entgegenzustellen. In einer SMS, die der Nachrichtenagentur AP am Montag vorlag, hieß es, jene, die bereit seien, ihr Leben zu opfern, sollten sich über einen Link für den Kampf melden. Diese Freiwilligen könnten bald zum Einsatz kommen, hieß es in einer weiteren SMS. Ob die Nachrichten von einer Regierungsstelle abgeschickt worden waren, blieb allerdings zunächst unklar.

Im Iran wurden in der Vergangenheit mehrfach Freiwillige per SMS für regierungstreue Einheiten mobilisiert und Regierungsgegner mit Konsequenzen bedroht. Einige dieser Nachrichten stammen von der iranischen Revolutionsgarde. In anderen Fällen sind die Absender nicht zweifelsfrei zuzuordnen.

17.40 Uhr: Bewohner Teherans berichtet über Drohungen von Sicherheitskräften

Ein Bewohner Teherans hat der Nachrichtenagentur AP nach seiner Flucht aus der Heimat von den Verwüstungen durch US-israelische Luftangriffe und Drohungen der iranischen Sicherheitskräfte berichtet. "Es gab viele Explosionen", sagte der Mann, der aus Sorge um seine Angehörigen anonym bleiben wollte. In der Nähe seines Hauses sei ein Polizeirevier zerstört worden, und ein Verwandter habe seine Wohnung verlassen müssen, weil durch einen Angriff in der Nähe die Türen und Fenster des Apartments zu Bruch gegangen seien.

Der Mann berichtete weiter, in der Nacht des persischen Neujahrsfestes (20. März 2026) hätten er und seine Nachbarn von ihren Fenstern und Balkonen aus Parolen gegen die iranische Führung gerufen. Sicherheitskräfte in der Gegend hätten daraufhin Warnschüsse in die Luft abgegeben. Der Iran hat mehrfach damit gedroht, auf jene zu schießen, die sich an Anti-Regierungs-Demonstrationen beteiligen.

Die AP sprach mit dem Bewohner Teherans, kurz nachdem dieser die Grenze in die Türkei überquert hatte. Er sagte, er sorge sich um seine Familie und wolle in einigen Monaten wieder zurückkehren.

17.20 Uhr: Ein Todesopfer und viele Verletzte nach Luftangriff bei Beirut

Bei einem israelischen Luftangriff auf einen Vorort von Beirut ist am Montag nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums ein Mensch ums Leben gekommen. 17 weitere seien verwundet worden, zehn von ihnen Libanesen, sechs Syrer, darunter vier Kinder, und eine Frau aus Kenia, teilte das Ministerium mit.

Der infolge des Iran-Kriegs wieder aufgeflammte Konflikt zwischen Israel und der vom Iran unterstützten libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah hat seit dem 2. März mehr als 1.200 Menschen im Libanon das Leben gekostet. Auch mindestens elf libanesische Soldaten sind durch israelische Angriffe ums Leben gekommen. Israel meldete sechs tote Soldaten.

17.16 Uhr: Erneut iranisches Geschoss von Nato in der Türkei abgefangen

In der Türkei ist erneut ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden. Es sei in den türkischen Luftraum eingedrungen, teilte das türkische Verteidigungsministerium auf X mit. Alle notwendigen Maßnahmen würden entschlossen und ohne zu zögern gegen jede Bedrohung des Staatsgebiets und des Luftraums des Landes ergriffen, hieß es. Wo genau die Rakete abgefangen wurde, teilte das Ministerium nicht mit.

Es ist bereits der vierte Vorfall dieser Art in den vergangenen Wochen. Die Nato hatte die bisherigen Abfang-Aktionen bestätigt. Zuletzt war eine ballistische Rakete in den türkischen Luftraum eingedrungen und zerstört worden. Die iranische Führung dementierte bisher stets, die Türkei beschossen zu haben.

Die Türkei verhält sich im Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Das Land verstärkte zuletzt die Flugabwehr. Im Rahmen der Maßnahmen der Nato werde ein Patriot-Raketenabwehrsystem in der osttürkischen Provinz Malatya für den Einsatz vorbereitet.

15.13 Uhr: Israel – Haben Universität in Teheran angegriffen

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine den iranischen Revolutionsgarden unterstehende Universität in Teheran angegriffen. In den vergangenen Tagen sei "eine der zentralen militärischen Infrastruktureinrichtungen der Revolutionsgarden angegriffen" worden, teilte die israelische Armee am Montag mit. Sie befindet sich demnach "auf dem Gelände der Imam-Hossein-Universität, der wichtigsten militärischen Ausbildungsstätte der Revolutionsgarden". Die Revolutionsgarden sind die ideologische Armee der Islamischen Republik.

Die Einrichtung diene als "Notfallstütze für den Sicherheitsapparat des Regimes", hieß es weiter. Zudem werde dort "unter dem Deckmantel ziviler Aktivitäten" an der Entwicklung "hochmoderner Waffen" geforscht.

Bei dem Einsatz habe die israelische Armee "militärische Einrichtungen auf dem Universitätsgelände mehrfach angegriffen", hieß es in der Erklärung weiter. Ziel der Angriffe sei es gewesen, den Fähigkeiten des Regimes zu Produktion und Entwicklung von Waffen erheblichen Schaden zuzufügen".

Zerstört wurden demnach Windkanäle unter der Universität, das Chemiezentrum der Einrichtung sowie das Technologie- und Ingenieurzentrum der Abteilung für Mechanik und Entwicklung. All diese Strukturen dienten demnach der Entwicklung von Waffen.

14.48 Uhr: Merz – Eskalation könnte Wirtschaftsfolgen wie bei Covid haben

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor einer Ausweitung des Iran-Krieges zu einem regionalen Großkonflikt gewarnt. Ein solcher Konflikt könne Deutschland und Europa "so stark belasten, wie wir es zuletzt in der Covid-Pandemie oder zu Beginn des Ukraine-Krieges erlebt haben", sagte Merz am Montag bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin. Der Krieg betreffe bereits jetzt alle, sagte er. "Er ist in unseren Alltag eingekehrt. Seit Wochen steigen die Benzinpreise, die Energiepreise in deutschen Haushalten und Unternehmen."

Zudem müsse vor Synagogen und jüdischen Gemeinden erneut der Polizeischutz verstärkt werden. Für die Zeit nach einem Ende des Kriegs schlug Merz die Einrichtung einer internationalen Kontaktgruppe vor, um die Hilfe bestmöglich zu koordinieren.

Deutschland sei bereit, seinen Beitrag zu leisten. "Wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, dann wird Deutschland selbstverständlich bereit sein, seinen Beitrag zur freien Schifffahrt in der Straße von Hormus zu leisten", erklärte der Kanzler.

14.46 Uhr: Ein Toter bei Angriff auf Entsalzungsanlage in Kuwait

Bei einem Angriff auf eine Entsalzungsanlage in Kuwait sind offiziellen Angaben zufolge ein Mensch getötet und ein Gebäude beschädigt worden. Das Opfer sei indischer Staatsbürger, hieß es in einer Mitteilung des zuständigen kuwaitischen Ministeriums. Auf der Anlage befinde sich zudem ein Kraftwerk.

Kuwait, Saudi-Arabien und Katar verurteilten diesen und weitere Angriffe auf Kuwait als "abscheuliche Attacken" des Iran. Zehn kuwaitische Soldaten seien in einem separaten Angriff auf ein Militärlager verletzt worden, hieß es in einer Stellungnahme der Arabischen Liga.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf einen Militärsprecher, die Angriffe auf die Entsalzungsanlage seien von Israel durchgeführt worden. Dies sei unter dem Vorwand erfolgt, den Iran zu beschuldigen.

14.40 Uhr: Ägypten fordert Trump zur Beendigung des Iran-Kriegs auf

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat seinen US-Kollegen Donald Trump aufgerufen, dem Iran-Krieg ein Ende zu machen. "Niemand kann den Krieg in unserer Region, dem Golf, beenden außer Ihnen", sagte al-Sisi in einer Rede am Montag. "Ich spreche zu Ihnen im Namen der Menschheit und im Namen all jener, die den Frieden lieben – und Sie gehören zu den Menschen, die den Frieden lieben."

Al-Sisi sagte, eine Fortsetzung dieses Krieges hätte gefährliche Folgen. Er sende Trump im Namen der Region eine direkte Botschaft: "Bitte helfen Sie uns, den Krieg zu beenden – Sie sind dazu in der Lage", sagte der Präsident.

14.38 Uhr: Offenbar Hisbollah-Mitglieder bei israelischem Angriff getötet

Bei einem israelischen Luftangriff auf die südlichen Vororte von Beirut sind Sicherheitskreisen zufolge mindestens drei Hisbollah-Mitglieder getötet worden. Der Angriff vom Montag habe sich gegen ein von der pro-iranischen Miliz genutztes Büro in einem Wohnhaus gerichtet, verlautete aus diesen Kreisen. Dabei habe es neben den drei Toten auch drei Schwerverletzte in den Reihen der Hisbollah gegeben. Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, sie habe am Montag "mit Angriffen auf terroristische Infrastrukturen der Hisbollah in Beirut begonnen".

Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, die betroffene Wohnung befinde sich in einem Viertel mit zahlreichen Geschäften und Gewerbeeinrichtungen. Mehrere von ihnen wurden demnach bei dem Angriff beschädigt. Dem Fotograf zufolge errichteten bewaffnete Hisbollah-Mitglieder nach dem Angriff eine Sicherheitsabsperrung.

14.03 Uhr: Iran-Krieg treibt deutsche Inflationsrate im März auf 2,7 Prozent

Die durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Ölpreise schlagen auf die Verbraucherpreise in Deutschland durch. Die Inflationsrate schnellte im März auf 2,7 Prozent nach oben, von 1,9 Prozent im Februar, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilte. Daten aus den Bundesländern zufolge zogen vor allem die Preise für Kraftstoffe und Heizöl stark an.

13.55 Uhr: Trump droht Iran erneut mit Kraftwerk-Zerstörungen

US-Präsident Donald Trump hat den Iran abermals zur Öffnung der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus gedrängt. Er drohte erneut mit Angriffen auf zivile Energieanlagen im Iran, sollte Teheran nicht bald in die Bedingungen für eine Waffenruhe einwilligen. "Die Vereinigten Staaten von Amerika führen ernsthafte Gespräche mit einer neuen und vernünftigeren Regierung, um unsere Militäroperationen im Iran zu beenden", schrieb Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social.

Es seien große Fortschritte erzielt worden, doch sollte wider Erwarten aus irgendeinem Grund in Kürze keine Einigung erzielt werden, "werden wir unseren schönen 'Aufenthalt' im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Charg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!) in die Luft jagen und vollständig auslöschen, die wir absichtlich noch nicht 'angetastet' haben", schrieb Trump. "Dies geschieht als Vergeltung für unsere vielen Soldaten und andere, die der Iran während der 47-jährigen "Schreckensherrschaft" des alten Regimes abgeschlachtet und getötet hat."

11.55 Uhr: Opferzahlen im Iran-Krieg und der weiteren Region

Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat auch Nachbarländer betroffen. Seit Beginn der Angriffe am 28. Februar wurden im Iran über 1.900 Menschen getötet, in Israel 19, darunter fünf Soldaten.

Der Konflikt mit der vom Iran unterstützten Hisbollah hat seit dem 2. März mehr als 1.200 Todesopfer im Libanon gefordert, darunter 52 Menschen aus dem Gesundheitswesen. Im Irak kamen 80 Sicherheitskräfte durch iranische Milizen ums Leben. In den Golfstaaten wurden 20 Todesopfer gemeldet, im Westjordanland vier.

Laut dem US-Verteidigungsministerium starben 13 US-Soldaten. Die Zahlen stammen größtenteils von den Kriegsparteien und sind schwer zu verifizieren.

11.28 Uhr: Wieder Raketenbeschuss auf Israel - Ölraffinerie in Haifa in Brand

Der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz haben am Vormittag erneut Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. Israelischen Medien zufolge wurden dabei zwei Menschen leicht verletzt. Israels Polizei sowie der Rettungsdienst Magen David Adom meldeten Schäden nach Einschlägen. Nach Medienberichten brach infolge der Angriffe in Israels größter Ölraffinerie in Haifa ein Brand aus.

10.47 Uhr: Drohnenangriff auf syrische Armeestützpunkte an irakischer Grenze

Die syrischen Streitkräfte haben am Montag einen großangelegten Drohnenangriff auf ihre Stützpunkte an der Grenze zum Irak gemeldet. Laut den Angaben wurden mehrere Armeestützpunkte im Morgengrauen angegriffen, die meisten Drohnen konnten jedoch abgefangen werden. "Wir prüfen unsere Optionen und werden angemessen reagieren, um jede Bedrohung zu neutralisieren", erklärte die syrische Armee. Details zur Herkunft der Drohnen wurden nicht genannt.

10.35 Uhr: Wadephul sagt syrischem Übergangspräsidenten Hilfe bei Wiederaufbau zu

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa die Unterstützung Deutschlands beim Wiederaufbau Syriens nach dem Bürgerkrieg zugesichert. "Wir stehen an der Seite Syriens", sagte Wadephul am Montag bei einem deutsch-syrischen Wirtschaftstreffen in Berlin. "Die Syrer verdienen eine Chance, und wir möchten helfen, dass diese gut genutzt wird." Deutschland könne eine "starke Rolle" beim wirtschaftlichen Wiederaufbau spielen, fügte Wadephul hinzu. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprach von "Geschäftschancen" für deutsche Unternehmen und hofft auf einen "florierenden Handel" mit Syrien.

10.25 Uhr: Regierung – Dutzende historische Orte im Iran beschädigt

Laut iranischen Regierungsangaben wurden bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen Dutzende historische Orte beschädigt. Insgesamt verzeichnete die Regierung Schäden an 131 historischen Bauwerken, wobei die Provinz Teheran mit 61 betroffenen Stätten am stärksten betroffen ist, gefolgt von Isfahan mit 23 beschädigten Kulturdenkmälern. Das Ministerium für Kulturerbe, Tourismus und Handwerk berichtete zudem von Schäden an touristischen Orten, darunter Hotels und Erholungskomplexe in zehn Provinzen.

10.21 Uhr: Spanien sperrt Luftraum für Militärflüge im Iran-Krieg

Die spanische Regierung hat den Luftraum für Flugzeuge gesperrt, die mit dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran in Verbindung stehen. Diese Maßnahme soll die spanische Neutralität in dem einseitig begonnenen Krieg unterstreichen, der gegen das Völkerrecht verstößt, erklärte Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo im Interview mit "Cadena Ser". Das Verbot betrifft nicht nur Flüge von Spanien, sondern auch den Überflug militärischer Flugzeuge, die von Stützpunkten in Großbritannien oder Frankreich aus operieren, berichteten "El País" und Europa Press.

10.20 Uhr: Israels Armee meldet Angriff auf Produktionsstätten für Waffen

Die israelischen Streitkräfte haben laut eigenen Angaben in den letzten zwei Tagen dutzende Waffen-Produktionsstätten im Iran angegriffen, darunter auch eine Anlage zur Herstellung von Boden-Luft-Raketen in Teheran. Insgesamt wurden rund 40 Waffenproduktions- und Forschungseinrichtungen in der Hauptstadt getroffen, teilte die israelische Armee am Montag mit.

09.54 Uhr: Iran bestätigt "Märtyrertod" von Marine-Kommandeur

Der Iran hat die Tötung des Marinekommandeurs Konteradmiral Aliresa Tangsiri bestätigt. In einer Erklärung der Revolutionsgarden, die von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet wurde, wurde Tangsiri als "Kämpfer auf dem Wege Gottes" und "großer Held" bezeichnet. Israel gab an, ihn bei einem Luftangriff am Mittwoch getötet zu haben.

09.44 Uhr: Staatsministerin über Iran: Emirate wollen "einen normalen Nachbarn"

In den Vereinigten Arabischen Emiraten mehren sich die Hinweise, dass eine Waffenruhe nur im Iran-Krieg nicht ausreichen könnte. Nura al-Kaabi, Staatsministerin im Außenministerium, verurteilte in der Zeitung "The National" iranische Drohnen- und Raketenangriffe sowie die Blockade der Straße von Hormus. "Wir wollen einen normalen Nachbarn", erklärte sie und betonte, dass ein Iran, der Raketen auf Wohnhäuser abfeuert und den Welthandel als Waffe nutzt, nicht mehr akzeptabel sei. Al-Kaabi forderte eine Garantie, dass solche Angriffe nie wieder geschehen.

09.08 Uhr: Syriens Übergangspräsident al-Scharaa von Steinmeier in Berlin empfangen

Zum Beginn seines Berlin-Besuchs wurde der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa am Montagmorgen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen. Al-Scharaa traf am Schloss Bellevue ein, wo er von Steinmeier begrüßt wurde. Im Verlauf des Besuchs nimmt er an einem deutsch-syrischen Wirtschaftsforum im Auswärtigen Amt teil und trifft sich am Mittag mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Laut Bundesregierung stehen beim Antrittsbesuch die Themen Wiederaufbau Syriens und die Rückführung syrischer Flüchtlinge im Fokus. Auch der Iran-Krieg dürfte ein zentrales Gesprächsthema sein.

08.59 Uhr: Iran weist 1.200 Staatsbürger der Emirate aus

Vor dem Hintergrund des Kriegs weist die iranische Regierung 1.200 Staatsbürger der Vereinigten Arabischen Emirate aus. Ihre Aufenthaltstitel seien aufgehoben worden, berichtete das Onlineportal Nurnews unter Berufung auf die Justiz. Sie seien angewiesen, den Iran innerhalb von einer Woche zu verlassen. Zuvor hatten die Emirate ihrerseits Iranerinnen und Iraner zur Ausreise gezwungen.

08.58 Uhr: Trump prüft offenbar Militäreinsatz zur Uran-Bergung

US-Präsident Donald Trump prüft laut einem Bericht des "Wall Street Journal" einen Militäreinsatz im Iran zur Bergung von rund 400 Kilogramm hochangereichertem Uran. Der Präsident erwäge derzeit, wie gefährlich dies für die eingesetzten Bodentruppen wäre, eine Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen. IAEA-Chef Rafael Grossi schätzt, dass sich das Uran hauptsächlich in unterirdischen Tunneln und Lagerstätten in den Atomanlagen Isfahan und Natans befindet, die im Juni von den USA und Israel bombardiert worden waren.

08.36 Uhr: Iranischer Abgeordneter rät zu Austritt aus Atomwaffensperrvertrag

Der iranische Abgeordnete, Alaeddin Borudscherdi, hat den Austritt des Iran aus dem Atomwaffensperrvertrag vorgeschlagen. In einem Interview mit dem Staatsfernsehen sagte er: "Warum sollten wir die Einschränkungen akzeptieren?" Der Iran strebe keine Atomwaffen an, doch es sei nicht notwendig, sich an die Spielregeln zu halten, wenn man bombardiert werde.

07.57 Uhr: Iranische Medien – Petrochemie-Anlage im Norden des Irans angegriffen

Im Norden des Irans wurde laut iranischen Medien eine Petrochemie-Anlage angegriffen. Bei dem Angriff auf die Tabriz Petrochemical-Anlage seien keine Gefahrstoffe freigesetzt worden. Das Unternehmen verarbeitet Erdöl und Erdgas zu chemischen Produkten, die in der Herstellung von Alltagsmaterialien verwendet werden.

07.41 Uhr: Staatsmedien – Iran richtet zwei Oppositionelle hin

Im Iran wurden laut staatlichen Medien zwei Männer, die der Opposition nahe stehen, wegen Verbindungen zur Volksmudschahedin und der Planung bewaffneter Angriffe in Teheran hingerichtet. Das Nachrichtenportal der Justiz berichtete, dass sie dafür verurteilt wurden, nannte jedoch keine weiteren Details zum Zeitpunkt ihrer Festnahme.

07.14 Uhr: Ölpreise ziehen an – Brent nähert sich Marke von 120 Dollar

Die Ölpreise sind zu Beginn der fünften Handelswoche nach dem Iran-Krieg gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Mai kletterte in der Nacht auf Montag um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar, was sich dem Zwischenhoch von 119,50 Dollar vor drei Wochen nähert. Am frühen Morgen lag der Preis bei 115,55 Dollar, 2,7 Prozent höher als Ende letzter Woche.

Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Preis für Brent um fast 60 Prozent gestiegen. Auch die Preise anderer Ölsorten, wie WTI, zogen kräftig an und lagen am Montagmorgen bei über 100 Dollar, was einem Anstieg von mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Beginn des Konflikts entspricht.

06.43 Uhr: Israel meldet iranischen Raketenbeschuss

Die israelische Armee hat einen iranischen Raketenbeschuss auf Israel gemeldet. Sirenen heulten in der Nähe des wichtigsten israelischen Atomforschungszentrums. Das Gebiet war in den vergangenen Tagen wiederholt Ziel von Angriffen. Auch in Bahrain gab es bis zum Morgen zweimal Raketenalarm.

06.26 Uhr: Trump – Würde am liebsten das Öl im Iran nehmen

Experten warnen vor den Risiken eines Angriffs auf die iranische Insel Charg. Sie befürchten, dass US-Soldaten nach einer möglichen Einnahme und Besetzung der Insel leichte Ziele für iranische Angriffe wären. In einem Interview sagte Trump: "Um ehrlich zu sein, würde ich am liebsten das Öl im Iran nehmen, aber einige dumme Leute in den USA sagen: 'Warum tust du das?' Das sind dumme Leute." Trump setzte dem Iran eine Frist bis zum 7. April, um ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel zu akzeptieren. Andernfalls drohen US-Angriffe auf Irans Energiesektor.

05.32 Uhr: Israelisches Militär greift Infrastruktur in Teheran an

Die israelische Luftwaffe setzt ihre Angriffe im Iran fort. Laut einer Mitteilung der Armee am frühen Morgen werde "militärische Infrastruktur" in Teheran angegriffen, ohne dass weitere Details bekannt gegeben wurden. Kurz zuvor erklärte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social, dass das US-Militär "viele seit langem verfolgte Ziele" im Iran angegriffen und zerstört habe.

05.14 Uhr: Indischer Arbeiter bei Angriff auf Kuwait getötet

Bei einem iranischen Angriff auf ein Kraftwerk und eine Entsalzungsanlage in Kuwait wurde ein indischer Arbeiter getötet. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna, ohne den betroffenen Betrieb zu benennen. Laut kuwaitischen Behörden blieb die Strom- und Wasserversorgung durch den Angriff unversehrt.

04.26 Uhr: Trump spekuliert über Einnahme der iranischen Insel Charg

US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit der "Financial Times" über die Möglichkeit spekuliert, dass US-Truppen die iranische Insel Charg einnehmen könnten. "Vielleicht nehmen wir Charg ein, vielleicht auch nicht. Wir haben viele Optionen", sagte Trump. Er fügte hinzu, dass dies auch bedeuten würde, "dass wir eine Weile dort sein müssten". Das Interview wurde in der Nacht zum Montag veröffentlicht.

04.40 Uhr: Iran gewährt mehr Öltankern Durchfahrt – Trump sieht schnelle Waffenruhe

US-Präsident Donald Trump zufolge kommen die indirekten Gespräche zwischen den USA und dem Iran über pakistanische Vermittler gut voran. Ein Abkommen über eine Waffenruhe könne demnach zügig erzielt werden, berichtet die "Financial Times". Zudem habe der Iran nun 20 Öltankern unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlaubt – doppelt so viele wie zuvor. Diese Entscheidung wurde von Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf genehmigt.

03.40 Uhr: Israelisches Parlament verabschiedet Haushalt mit erhöhten Verteidigungsausgaben

Das israelische Parlament hat einen 850 Milliarden Schekel (235 Milliarden Euro) schweren Haushalt für 2026 verabschiedet, der die Verteidigungsausgaben angesichts des Iran-Kriegs um 30 Milliarden Schekel auf insgesamt 142 Milliarden Schekel erhöht. Die Knesset stimmte mit 62 zu 55 Stimmen. Die Entscheidung verhinderte Neuwahlen, die bei einer Nicht-Verabschiedung des Haushalts fällig gewesen wären. Finanzminister Smotrich bezeichnete den Haushalt als "historischen Wendepunkt" für Israel. "Wir haben die Möglichkeit, den Nahen Osten neu zu gestalten", sagte er vor der Abstimmung. "Dieser Haushalt versetzt unser Land in die Lage, zu gewinnen."

01.32 Uhr: UN-Blauhelmsoldat im Libanon getötet

Bei einer Explosion in einer UN-Friedenstruppen-Stellung im Libanon wurde ein Blauhelmsoldat getötet, ein weiterer schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Süden des Landes, teilte die UN-Beobachtermission Unifil mit. Die Mission betonte, dass "niemand, der dem Frieden dient, sein Leben verlieren sollte". Die Herkunft des Geschosses ist noch unklar, Ermittlungen laufen.

01.19 Uhr: IAEA meldet Beschädigung von Schwerwasserreaktor im Iran

Irans Forschungsreaktor Chondab wurde laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) durch einen Beschuss stark beschädigt und ist nicht mehr betriebsfähig. Die IAEA, die sich auf Satellitenbilder und eigene Informationen stützt, teilte auf X mit, dass die Anlage kein deklariertes Nuklearmaterial enthält. Der Iran meldete den Vorfall am 27. März.

00.54 Uhr: Israels Armee – Erneut Drohnen der Huthi-Miliz abgefangen

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat Israel erneut mit Drohnen angegriffen. Es seien zwei Drohnen aus dem Jemen abgefangen worden, teilte die israelische Armee in der Nacht mit. Zuvor hatten im Raum der Hafenstadt Eilat am Roten Meer im Süden Israels die Sirenen geheult. 

Montag, 30. März 2026

Audio: Trump spekuliert über Einsatz von Bodentruppen

(Archivbild): US-Bodentruppen im Einsatz
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(Archivbild): US-Bodentruppen im Einsatz

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