Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen USA und gibt Deutschland Mitschuld an Menschenrechtskrise

Berlin: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Trump erhoben. Dessen Politik sei ein systematischer Angriff auf die Menschenrechte, sagte die Generalsekretärin von Amnesty Deutschland, Duchrow, anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Jahresberichts. Die Bundesregierung dürfe, so wörtlich, "nicht zur Komplizin autoritärer Regierungen werden" und müsse "klare Kante bei Völkerrechtsverstößen" zeigen. Zugleich kritisierte Amnesty International, dass in Deutschland rechtsstaatliche Grundsätze nicht immer eingehalten würden - etwa als Innenminister Drobrindt erklärt habe, trotz eines Gerichtsurteils weiter Asylbewerber an der deutschen Grenze abzuweisen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 21.04.2026 09:00 Uhr

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