Im allerletzten Spiel der Saison, im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart, muss der FC Bayern München ohne Manuel Neuer auskommen. Das hat der Verein am Freitag gemeldet. Nach erneut auftretenden muskulären Problemen in der Wade wolle der Kapitän laut einem Bericht von Sky kein Risiko mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft eingehen. Im Endspiel am Samstagabend soll daher erneut Jonas Urbig das Tor der Münchner hüten.
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Joshua Kimmich (links) und Vincent Kompany
Wadenprobleme zur Unzeit - WM nicht in Gefahr
Für Neuer ist die Situation besonders bitter: Erst am Donnerstag war der 40-Jährige nach seinem DFB-Rücktritt erstmals wieder überraschend für die WM nominiert worden. Die deutsche Nationalmannschaft beginnt bereits am Mittwoch in Herzogenaurach mit der Turniervorbereitung, wo Neuer als klare Nummer eins vorgesehen ist.
Die Verletzung hatte sich Neuer am vergangenen Samstag beim 5:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln zugezogen. In der 60. Minute musste der Torhüter angeschlagen ausgewechselt werden. Bereits zuvor hatte ihn in dieser Saison mehrfach ein Muskelfaserriss in der Wade außer Gefecht gesetzt.
"Er kann morgen nicht spielen, die WM ist nicht in Gefahr", sagte Sportvorstand Max Eberl bei der Veranstaltung "Bild 100 Sport" in Berlin. "Es macht keinen Sinn, ihn ins Tor zu stellen mit dem Risiko, dass er sich schwerst verletzten könnte. Deswegen haben wir alle gemeinsam entschieden, so schwer es dem Manu auch gefallen ist, auf das Finale zu verzichten."
Für Jonas Urbig wird das Finale in Berlin bereits der 20. Pflichtspieleinsatz für Bayern in dieser Spielzeit sein, darunter der dritte im DFB-Pokal.
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