Mehrer Autos fahren in der Nacht auf einer Autobahn.
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Raser auf der A99 und A8 liefern sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei (Symbolbild).

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Mit mehr als 240 km/h: Raser von München bis Rosenheim unterwegs

Zwei Männer fuhren mit mehr als 240 km/h auf der A99 und der A8 – die Polizei hat sie rund 60 Kilometer lang verfolgt, bevor sie sie stoppen konnte. Die beiden Niederländer sind jetzt sowohl ihre getunten Sportwagen als auch ihre Führerscheine los.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Mit sehr hohen Geschwindigkeiten sind zwei junge Autofahrer über die Autobahnen 99 und 8 in Oberbayern gerast, von Haar bei München bis nach Rosenheim. Erst nach rund 60 Kilometern konnten Polizisten die beiden Fahrer mit ihren Sportwagen stoppen. Zwischenzeitlich seien die Beamten mit rund 240 km/h auf ihrem Tacho den Fahrzeugen nicht mehr hinterhergekommen, sagte ein Polizeisprecher.

Rennen in getunten Sportwagen

Auf der Strecke gibt es mehrere Geschwindigkeitsbegrenzungen, die von den beiden Rasern im Alter von 24 und 25 Jahren missachtet wurden. Deren PS-starke Boliden waren den Angaben zufolge getunt und in der Lage, bis etwa 300 Kilometer pro Stunde zu fahren.

Ein Autofahrer hatte der Polizei die gefährliche Fahrweise der beiden BMW-Fahrer auf der A99 in Höhe der Anschlussstelle Haar mitgeteilt. Sie seien anderen Fahrzeugen immer wieder dicht aufgefahren und hätten rechts überholt. Erst im Bereich Rosenheim gelang es den Einsatzkräften, die beiden zu stoppen.

Polizei sucht Zeugen

Wie die Verkehrspolizei Rosenheim berichtet, wurde die gefährliche Fahrweise der Niederländer durch eine nachfahrende Streifenbesatzung dokumentiert. Beide Männer mussten ihre Führerscheine abgeben und wurden wegen diverser Straftaten angezeigt. Ihre hochmotorisierten und getunten Sportwagen wurden beschlagnahmt.

Die Verkehrspolizei Rosenheim bittet Verkehrsteilnehmer, die von den beiden BMW M3 mit niederländischen Kennzeichen bedrängt oder rechts überholt wurden, sich zu melden. Gegen die Fahrer wird nun unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Mit Informationen der dpa

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