ICE auf der Strecke München-Nürnberg (Archivbild)
Bildrechte: picture alliance / dpa | Tobias Hase

ICE auf der Strecke München-Nürnberg (Archivbild)

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Unbekannte legen große Steine aufs Gleis: ICE beschädigt

Auf der Bahnstrecke München-Nürnberg haben Unbekannte basketballgroße Steine auf die Schienen gelegt. Ein ICE konnte am Samstagnachmittag zwar noch bremsen, dennoch fuhr er über die Steine. Die Polizei ermittelt.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Ein ICE ist auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München am Samstagnachmittag gegen 17.30 Uhr durch drei basketballgroße Steine auf den Gleisen beschädigt worden. Das bestätigte die Bundespolizei dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage. Trotz Suche mit Hundeführer und Hubschrauber gibt es bislang keine Spur von dem oder den Tätern.

Lokführer erkannte Steine und bremste

Der Lokführer des ICE hatte die Steine laut Polizei während der Fahrt erkannt und sofort gebremst. Er konnte demnach aber nicht mehr verhindern, dass der Zug über die Steine fuhr. Die Bundespolizei zitierte einen mitreisenden Polizisten: "Der Zug bremste stark ab, dann war ein Krachen zu hören."

Keine Verletzten – Strecke inzwischen wieder frei

Verletzt wurde laut Polizei niemand. Der beschädigte ICE blieb fahrtüchtig. Der Zug fuhr etwa zwei Stunden nach dem Vorfall zum Hauptbahnhof Ingolstadt. Dort konnten die Passagiere aussteigen.

Die Bahnstrecke zwischen Ingolstadt und München war in beiden Richtungen gesperrt. Gegen 19.30 Uhr wurde sie wieder freigegeben.

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