Einigung zu künftigen Fluggstrechten steht weiter aus

Brüssel: Europaparlament und EU-Staaten haben sich trotz langer Gespräche weiterhin nicht auf eine Neuregelung der künftigen Fluggastrechte einigen können. Vom Parlament verlautete, man sei nicht bereit einen Kompromiss zu akzeptieren, der die derzeit geltenden Rechte der Reisenden verwässere. Sollte es bis Mitte Juni zu keiner Reform kommen, bleiben die Rechte wie gehabt. Knackpunkt ist neben der Höhe der Entschädigung auch die Frage, ab welcher Verspätung sie greift. Die EU-Staaten wollen künftig Passagieren weniger und erst ab vier beziehungsweise sechs Stunden Verspätung Entschädigung gewähren, das Parlament will an der Regelung mit drei Stunden und den jetzigen Summen festhalten. Auch Deutschland lehnt die geplante Neuregelung ab.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.06.2026 08:00 Uhr

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