Geplante EU-Abschiebepolitik wird kritisch gesehen

Wer kein Recht auf Asyl hat, soll in Abschiebezentren ins Ausland gebracht werden - für diese Verschärfung der Migrationspolitik hat die EU jetzt den Weg freigemacht. Doch die Maßnahme bleibt umstritten. Der für Migration zuständige EU-Kommissar Brunner lobte die Einigung. Das sei genau das, was sich die Bürger erwarteten. Das Zeitalter der Rückführungen habe begonnen, erklärte die rechtsgerichtete ECR-Fraktion, die das Abkommen zusammen mit den Christdemokraten im Europaparlament unterstützt hatte. Kritische Stimmen gab es auch. Man habe der Panikmache der Rechten in Europa nachgegeben, heißt es bei der SPD im Europaparlament, die von einer erbarmungslosen Abschiebepolitik spricht. Auch Linke und Grüne äußerten Bedenken.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 02.06.2026 13:00 Uhr

Zur BR24 Startseite