Neuer Rekord bei Anfragen an Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Kein Job wegen eines Kopftuchs, kein Zugang zum Restaurant, sexuelle Belästigung: Die Zahl der Betroffenen, die sich an die Antidiskriminierungsstelle wenden, ist auf einem Höchststand. Weil sie sich benachteiligt sahen oder abgewertet fühlten, haben sich im vergangenen Jahr rund 13.000 Menschen dort beraten lassen. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten Anfragen drehten sich um rassistische Diskriminierung, gefolgt von Betroffenen, die sich wegen einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit an die Stelle wandten. Etwas mehr als jede fünfte Anfrage bezog sich auf die Diskriminierung wegen des Geschlechts.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 02.06.2026 11:00 Uhr

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