Kripo Ingolstadt führt die Ermittlungen im Fall der vergifteten Hipp-Babynahrung

Wien: Die Polizei fahndet in Österreich, Tschechien und der Slowakei nach einem möglichen Erpresser, der Hipp-Babynahrung vergiftet hat. Deutschland ist laut dem Unternehmen nicht betroffen. Da Hipp seinen Sitz in Pfaffenhofen hat, führt und koordiniert die zuständige Kripo Ingolstadt die Ermittlungen. In Österreich wird im Burgenland und Oberösterreich nach einem zweiten mit Rattengift versetzten Gläschen gesucht. Es war in einer Filiale der Supermarktkette Spar verkauft worden, rund zehn Kilometer vom ersten Fundort entfernt. Auch in Tschechien und der Slowakei sind verdächtige Produkte sichergestellt und daraufhin alle Hipp-Gläser aus dem Verkauf genommen worden. Ob es sich um eine Erpessung handelt und gegen wen sie sich richtet, dazu gibt es offiziell keine Informationen. Die manipulierten Gläser sind daran zu erkennen, dass der Boden ist mit einem weißen Aufkleber markiert und der Deckel nicht mehr vakuum verschlossen ist. Die

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 19.04.2026 14:00 Uhr

Zur BR24 Startseite