Zahl der Asylanträge in Deutschland sinkt auf Rekordtief

Berlin: Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist auf ein Rekordtief gefallen. Das berichtet die "Welt am Sonntag" und beruft sich dabei auf Zahlen der EU-Asylagentur. Demnach belegt Deutschland erstmals seit 2015 den vierten Platz in der europäischen Statistik - nach Frankreich, Spanien und Italien. Dem Bericht zufolge wurden in den ersten drei Monaten des Jahres knapp 29.000 Anträge gestellt. Das sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast ein Viertel weniger. Auch in den übrigen EU-Ländern seien die Antragszahlen gesunken. Die meisten Asylsuchenden kamen demnach aus Afghanistan. In den vergangenen Jahren war Syrien noch das Land Nummer eins mit den meisten Antragstellern gewesen. Experten sehen in dem Rückgang von Asylanträgen aus Syrien und der Ukraine einen wesentlichen Grund für den Einbruch der Zahlen in Deutschland.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 19.04.2026 09:00 Uhr

Zur BR24 Startseite