Manuel Neuer
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2:2 gegen den HSV: "Fühlt sich mehr an wie eine Niederlage“

Der FC Bayern lässt erneut Punkte liegen: Beim 2:2 gegen den HSV zeigen sich in der Bundesliga defensive Probleme. Kompany mahnt zur Ruhe, Neuer spricht von einem harten Kampf, Kane bleibt gelassen, doch der dichte Spielplan macht sich bemerkbar.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Im Jahr 2026 hat der FC Bayern noch kein Spiel zu null gespielt. Auch gegen den Hamburger SV konnten die Münchner beim 2:2 nicht gewinnen. "Wir hatten jetzt sieben Spiele in 20 Tagen", beschwichtigte Cheftrainer Vincent Kompany. Jetzt, wo sich der Spielplan wieder etwas beruhigt, können die Münchner ihre löchrige Defensive angehen.

Eberl: "Zu viele Torchancen zugelassen"

"Wir haben heute zu viele Torchancen zugelassen", befand auch Sportvorstand Max Eberl. Bisher kamen in dieser Saison selten Situationen vor, wie die in der 50. Minute. Luis Diaz, kurz zuvor noch Torschütze zum 2:1, leistete sich in der eigenen Hälfte einen katastrophalen Fehlpass. So konnte Fábio Vieira zentral aus 17 Metern abziehen, verfehlte aber das Tor.

Neuer: "Es war ein harter Kampf"

"Es war kein gutes Spiel für uns, aber ein gutes Spiel für die Bundesliga, weil die Intensität von beiden Teams da war", resümierte Kompany. Während der FC Bayern nach sieben Spielen in 20 Tagen nicht auf seinem Leistungsmaximum war, sah es auf der gegnerischen Seite ganz anders aus, erklärte Eberl: "Es war ein sehr, sehr emotionales Spiel, der HSV hat alles in die Waagschale geworfen, was du als Underdog gegen den FC Bayern in die Waagschale werfen musst."

So in der 24. Minute, als sich Nicolás Capaldo im Zweikampf mit dem international begehrten Innenverteidiger Dayot Upamecano nicht beirren ließ und gefährlich aufs Tor schoss. Den leicht abgefälschten Ball parierte Manuel Neuer stark. "Es war ein harter Kampf", sagte der Kapitän nach Abpfiff.

Kane: "Hatten unsere Momente"

Der FCB hat es gegen den HSV nicht geschafft, wie noch gegen RB Leipzig, nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, eine dominante zweite zu zeigen. "Trotzdem hatten wir unsere Momente, in denen wir es im letzten Drittel besser hätten machen können", so Stürmer Harry Kane, der in der 42. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1 traf.

Beschwerden über Schiri-Entscheidungen

Nach Abpfiff beschwerten sich die Münchner über den Schiedsrichter Harm Osmers: Viel sei zu Gunsten des HSV gelaufen. Das Problem war bloß, dass diese Beschwerden bereits im Spiel losgingen. So verpassten einige Bayern-Spieler in der 74. Minute nach einer Ecke, dass der HSV einen schnellen Gegenangriff gestartet hatte, weil sie noch diskutierten. Der herauseilende Manuel Neuer wurde von Rayan Philippe überspielt und Alphonso Davies konnte nur wegen seiner Schnelligkeit retten.

"Da müssen wir besser mit umgehen, da dürfen wir uns nicht so anstecken lassen", sah Eberl trotz des Schiri-Frusts ein. Für Manuel Neuer ist mit Blick auf die Motivation klar: "Wenn sich das wie eine Niederlage heute anfühlt, dann ist es ein gutes Zeichen." Auch Kane bleibt entspannt: "Es war ein extrem intensiver Monat mit vielen Spielen, da dürfen wir jetzt nicht jammern. Die Saison ist noch lang, es gibt keinen Grund, nervös zu werden. "

Im Video: Ruhe nach dem Sturm: FCB nach dem HSV-Schock

Vincent Kompany
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