Der ERC Ingolstadt gewinnt gegen den EHC München
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DEL-Play-offs: 7:2-Gala für Ingolstadt - Straubing droht das Aus

Während der ERC Ingolstadt mit einem Offensivfeuerwerk die Serie gegen den EHC München ausgleicht, geraten die Straubing Tigers nach der nächsten Niederlage gegen die Eisbären Berlin in den DEL-Play-offs unter Druck.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Der ERC Ingolstadt hat mit einem klaren 7:2-Sieg gegen München die Playoff-Serie ausgeglichen, während die Straubing Tigers erneut gegen die Eisbären Berlin unterlagen und nun vor dem Aus stehen. Ingolstadt legte mit einem furiosen Dreierschlag im ersten Drittel den Grundstein und dominierte die Partie klar, ehe eine schwere Verletzung kurz vor Schluss das Spiel überschattete. In Berlin hingegen scheiterten die Tigers einmal mehr an ihrer Chancenverwertung und verloren 1:2, wodurch sie in der Serie mit 1:3 zurückliegen und nun kein Spiel mehr verlieren dürfen.

Dreierschlag in 50 Sekunden

Ingolstadt begann druckvoll und ging in der 4. Minute durch Philipp Krauß mit 1:0 in Führung. Der spielentscheidende Moment folgte dann in der 11. Minute: Innerhalb von nur 50 Sekunden trafen Riley Barber (2:0), Alex Breton (3:0) und erneut Barber (4:0) – ein spektakulärer Dreierschlag in Überzahl, der München früh den Stecker zog. Kurz vor der Pause erhöhte Myles Powell auf 5:0 (19.).

München kam verbessert aus der Kabine und verkürzte in Überzahl durch Chris DeSousa auf 5:1 (26.). Doch Ingolstadt ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und stellte durch ein weiteres Powerplaytor von Alex Breton den alten Abstand wieder her (6:1, 38.).

Viele Strafen und ein verfrühtes Ende

Im dritten Drittel lief das Spiel komplett aus dem Ruder. München machte mit Strafen für harte Vergehen auf sich aufmerksam, traf in der 44. Minute zum 6:2 durch Veit Oswald, doch Alex Breton erhöhte in doppelter Überzahl zum 7:2.

Besonders unschön war eine Szene kurz vor Schluss: Fabio Wagner checkte Edwin Tropmann vollkommen ohne Bedrängnis gegen den Kopf. Tropmann musste verletzt auf der Trage vom Eis gebracht werden. Nach dieser Szene einigten sich die Teams darauf, das Eis zu verlassen und ließen die Uhr runterlaufen.

Tigers dürfen kein Spiel mehr verlieren

Wie in den zwei Spielen zuvor, verwandelten die Straubing Tigers gegen die Eisbären Berlin ihre Chancen nicht. Der Meister gewann gegen die Tigers mit 2:1 (2:0, 0:0, 0:1) und führt damit in der Serie mit 3:1. Bei der 1:2-Niederlage in der Hauptstadt offenbarten die Straubinger erneut Probleme im Überzahlspiel. Selbst beim Vier-Minuten-Powerplay im ersten Drittel wollte kein Treffer gelingen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Tigers bereits mit 0:2 zurück.

Mehr als der Anschlusstreffer durch Tyler Madden eine Minute vor dem Ende gelang nicht mehr. Durch die erneute Niederlage dürfen die Tigers in der Best-of-Seven-Serie nun kein Spiel mehr verlieren. Ansonsten würde das Team von Trainer Craig Woodcroft zum dritten Mal in Folge in den Playoffs an den Eisbären aus Berlin scheitern. Am Gründonnerstag (02.04.2026, 19:15 Uhr) gibt es am heimischen Pulverturm noch einmal die Chance, das vorerst zu verhindern.

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