Zweikampf zwischen Jeremy McKenna (EHC) und Peter Spornberger (ERC)
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Zweikampf zwischen Jeremy McKenna (EHC) und Peter Spornberger (ERC)

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DEL-Play-offs: Straubing liegt zurück, München jubelt erneut

In der dritten Runde der Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) können die Straubing Tigers sich erneut nicht gegen die Eisbären Berlin durchsetzen. Der EHC München gewinnt gegen den ERC Ingolstadt und liegt im oberbayerischen Duell nun vorne.

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Titelverteidiger Eisbären Berlin kommt in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) langsam in Schwung und macht es den Straubing Tigers nicht leicht, dagegenzuhalten. Im dritten Viertelfinale setzte sich der Rekordmeister mit 4:2 (2:1, 2:1, 0:0) auswärts durch und geht in der Best-of-seven-Serie mit 2:1 in Führung. 

Straubing liegt in Play-off-Serie zurück

Nach einem überraschenden und deutlichen Sieg (5:1) im ersten und einer bitteren Niederlage (1:2) im zweiten Spiel war für die Straubing Tigers in der Play-off-Runde gegen die Eisbären Berlin noch alles offen. Sie starteten denkbar schlecht ins Spiel und kassierten bereits in der vierten Minute den ersten Gegentreffer durch Les Lancaster. Doch die direkte Antwort gab Mike Connolly drei Minuten später durch seinen Ausgleichstreffer. In einem recht ausgeglichenen ersten Drittel, in dem die Eisbären jedoch eine deutlich besser Schussquote erlangten, erhöhte Marcel Noebels in seinem 100. Playoffspiel noch auf 2:1 (10.).

Zu Beginn des zweiten Drittels nutzte Marcel Brandt das Powerplay und glich zum 2:2 aus (22.). Aber die Tigers konnten die Führung wieder nicht lange halten. Zum dritten Mal gingen die Eisbären in Führung, nachdem Lean Bergmann zum 3:2 traf (27.). Einen Gegenangriff kurz danach konnten die Niederbayern nicht verwandeln, stattdessen erhöhte der Titelverteidiger in Person von Ty Ronning auf 4:2 (28.). Trotz mehrerer Powerplay-Chancen konnten die Straubing Tigers den Rückstand nicht mehr aufholen.

EHC München legt vor

Auch in der oberbayerischen Play-off-Serie war die Ausgangslage nach den ersten zwei Spielen ausgeglichen. Der EHC München startete mit einem fulminanten Doppelschlag ins Spiel gegen den ERC Ingolstadt. In der dritten Minute trafen Markus Eisenschmid und Taro Hirose zur 2:0-Führung. Im zweiten Drittel antwortete dann Ingolstadt ebenfalls mit zwei schnellen Toren in unter einer Minute. Zunächst traf Philipp Krauß zum Anschlusstreffer, bevor Myles Powell zum 2:2 ausglich (33.).

Im weiteren Spielverlauf behielt aber der EHC weiterhin die Überhand und reagierte auf den Ausgleich mit einer erneuten Führung durch Jeremy McKenna (34.). Dann war es wieder Eisenschmid, der mit seinem zweiten Treffer auf 4:2 erhöhte (38.). Im letzten Abschnitt setzte Tobias Rieder mit seinem Tor zum 5:2 dem Sieg den Deckel auf (50.).

In Spielrunde vier der Play-off-Serien empfängt Berlin zuhause die Straubing Tigers, während der EHC München nach Ingolstadt reisen wird. Beide Spiele sind für Dienstag, 19.30 Uhr angesetzt.