In knapp viereinhalb Monaten rollt der Ball bei der bisher größten Weltmeisterschaft der Fußballgeschichte in Kanada, Mexiko und den USA. Doch vor dieser WM wird viel diskutiert. Auch diesmal, wie schon beim Turnier in Katar, geht es vor allem um die Weltpolitik.
Der zentrale Diskussionspunkt heißt wieder: Sollen Spieler, Verbände und Fans das Turnier boykottieren? Hintergrund dafür sind diverse politische Entscheidungen der US-Regierung unter Donald Trump. Die Bundesregierung ruft seit Anfang der Woche Reisende in die USA zu erhöhter Vorsicht auf. Angesichts der angespannten politischen Lage dort fühlt es sich für manche Fans falsch an, den Fußball einfach so abzufeiern.
Einige Fans spielen offen mit dem Gedanken ihre Tickets nicht zu nutzen oder die WM generell nicht zu verfolgen. Auf der anderen Seite argumentieren Fans, dass der Sport und gerade internationale Turniere wie eine Weltmeisterschaft genau dafür da seien, Konflikte zu überwinden, Unterschiede Nebensache sein zu lassen und gemeinsam den Fußball zu bejubeln.
Für den DFB und seine Nationalspieler ist ein möglicher WM-Boykott Stand jetzt kein Thema. Nach dem Vorstoß von Vizepräsident Oke Göttlich, der die Diskussion über einen Boykott anregen wollte, ließ der Verband am Freitag in einer Pressemitteilung verlauten, das Präsidium sei sich "einig, dass sportpolitische Debatten intern und nicht öffentlich geführt werden".
Was sagen also die bayerischen Fußballfans dazu?
Die Frage der Woche:
WM 2026: Fußballfieber oder Fernbleiben?
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