Vincent Kompany arbeitete in Manchester drei Jahre unter Pep Guardiola
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Vincent Kompany arbeitete in Manchester drei Jahre unter Pep Guardiola

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Emotionale Worte: Kompany verneigt sich vor Mentor Guardiola

Der Rücktritt von Pep Guardiola bei Manchester City bewegt auf FC-Bayern-Trainer Vincent Kompany. Auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Stuttgart gibt Kompany tiefe Einblicke, wie Guardiola ihn beeinflusst hat.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Eigentlich wollte Vincent Kompany den Fokus auf das unmittelbar bevorstehende Endspiel im DFB-Pokal am Samstag (20.00 Uhr in der BR24Sport-Livereportage) legen, doch bei diesem Thema wurde auch der sonst zielorientierte Belgier weich.

Kompany weicht für Guardiola von Final-Fokus ab

"Es ist natürlich schwierig, die Frage zu beantworten, wenn wir morgen das DFB-Pokal-Finale haben. Aber ich werde trotzdem eine Sache sagen", erklärte der Trainer des FC Bayern München. Was ihn nachgeben ließ, war nicht etwa die viel diskutierte Nominierung des deutschen WM-Kaders, sondern der Rücktritt von Pep Guardiola bei Manchester City, den der Katalane am Freitag bekannt gegeben hatte.

Kompany kennt den 55-Jährigen gut, der zwischen 2014 und 2016 auch die Geschicke des deutschen Rekordmeisters geleitet hatte. Schließlich hatte Kompany selbst drei Jahre lang bei den Skyblues unter Guardiola gespielt und dabei insgesamt sechs Titel - darunter zwei englische Meisterschaften - gewonnen.

Kompany: Trainer dank Guardiola

Kein Wunder also, dass der Abschied Guardiolas nach zehn Jahren Manchester auch dessen ehemaligen Abwehrchef nicht kalt ließ. Zumal dieser Kompanys Weg nach dem Ende von dessen aktiver Karriere in eine andere Richtung geleitet hat, wie Kompany enthüllte.

"Ich habe meine eigene Persönlichkeit, meinen eigenen Charakter", stellte er klar: "Aber dieses Vertrauen und diesen Glauben, dass ich Trainer werden könnte, habe ich Pep zu verdanken. So groß ist sein Einfluss."

Kompany über Guardiola: "Unglaublich an seine Führungsart geglaubt"

In München, wo Kompany als Hauptübungsleiter in Sachen Beliebtheit mittlerweile sogar Jupp Heynckes Konkurrenz macht, muss man Guardiola nach Kompanys Worten beinahe doppelt dankbar sein. Erstens, weil dieser seinen ehemaligen Schützling zum Trainer-Dasein inspiriert hat. Zweitens, weil Guardiola den FCB-Verantwortlichen im Sommer 2024 dazu geraten hatte, den 40-Jährigen zu verpflichten, wie Ehrenpräsident Uli Hoeneß vor rund einem halben Jahr verraten hatte.

Kompany gab am Freitagabend weitere Einblicke, was seiner Ansicht nach von Guardiola auf ihn übergesprungen ist. "Ich war vielleicht nicht der Spieler in der Kabine, der sein bester Freund war oder den er immer geliebt hat. Aber ich habe einfach unglaublich an seine Führungsart geglaubt. Es wird viel zu viel über Taktik oder Technik gesprochen. Es geht einfach um diesen absoluten Willen, alles zu gewinnen. Egal, was es ist", berichtete der langjährige belgische Nationalspieler.

Kompany: Zusammenarbeit mit Guardiola "ein Geschenk"

Über die Rolle, die Guardiola in seinem Leben gespielt hat, ist Kompany bis heute froh. "Deswegen war es für mich ein Geschenk, dass ich in dieser Zeit mit ihm arbeiten durfte. Ich weiß, dass ich diesen Hunger, Trainer zu werden, den Jahren mit Pep zu verdanken habe", meinte der Bayern-Trainer.

Bei aller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit mit Guardiola konnte Kompany sich aber nicht von der Aufgabe gegen Stuttgart am Samstagabend freimachen. "Ich glaube, dass er es verdient hat, dass jemand von einem Verein, bei dem er auch eine wichtige Rolle gespielt hat, ein paar Worte sagt, obwohl morgen DFB-Pokal-Finale ist", beendet er seine Ausführungen.

Im Video: Kompany im exklusiven Interview

Vincent Kompany und Manuel Neuer
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Vincent Kompany und Manuel Neuer

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