Paul Will und Louey Ben Farhat
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Kalte Dusche und späte Nackenschläge: Fürth verliert beim KSC

Die SpVgg Greuther Fürth muss bei ihrem Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga gegen den Karlsruher SC einen späten Nackenschlag hinnehmen und kassiert eine bittere Niederlage. Dabei startet das Kleeblatt eigentlich gut in die Partie.

Über dieses Thema berichtet: Blickpunkt Sport am .

Die SpVgg Greuther Fürth hat am Freitagabend in der 2. Bundesliga beim Karlsruher SC verloren. Die Mittelfranken kassierten eine 1:3-Niederlage gegen die Badenser und bleiben damit in der Tabelle auf Rang 14. Der KSC sichert dagegen seinen achten Platz.

Fürth mit perfektem Start

Die Fürther, bei denen Felix Klaus nach Wadenproblemen wieder in der Startelf stand, kamen perfekt in die Partie. Das Team von Trainer Heiko Vogel lief die Hausherren hoch an. Dzenis Burnic verlor am eigenen Sechzehner den Ball, der über Umwege bei Dennis Srbeny landete. Torwart Hans Christian Bernat entschärfte den Abschluss des 31-Jährigen noch, aber Noel Futkeu war zur Stelle und versenkte den Abpraller zum 1:0 (5.).

Der KSC blieb aktiv und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, ließ aber die nötige Präzision vermissen, um Kleeblatt-Keeper Silas Prüfrock ernsthaft zu fordern. Stattdessen folgte auf den frühen Rückstand auch noch eine Verletzung: Lilian Egloff musste mit Problemen im linken Knie unter Tränen ausgewechselt werden. Für ihn kam Philipp Förster in die Partie (27.).

KSC mit kalter Dusche für Fürth nach der Pause

Bis zum Pausenpfiff verflachte die Partie zusehends, weil aufgrund diverser Fouls immer wieder der Spielfluss unterbrochen wurde. Dementsprechend ging es mit 1:0 für die Gäste in die Kabine. Nach der Halbzeit wechselte Fürth. Luca Itter ersetzte Reno Münz, während Fabian Schleusener bei Karlsruhe für Roko Simic kam.

Anders als noch bei Spielbeginn verschlief Fürth dieses Mal den Wiederanpfiff. Burnic konnte von der linken Seite ungestört in den Strafraum flanken, wo Rafael Pinto Pedrosa zur Stelle war und den Ball zum Ausgleich über die Linie drückte (47.).

In der Folge gestaltete sich die Partie ausgeglichen, wobei beide Teams vielversprechende Gelegenheiten liegen ließen. Ein Pfostentreffer von Karlsruhes Marvin Wanitzek in der 69. Minute blieb dabei lange Zeit die brenzligste Situation.

In der Nachspielzeit kassierten die Fürther dann gleich zwei späte Nackenschläge. Erst verlängerte Schleusener eine Hereingabe in den Strafraum zu Shio Fukuda, der mit dem Kopf zur Führung traf, dann vollendete Schleusener quasi mit dem Schlusspfiff einen Konter zum 3:1 für den KSC.

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