Die wichtigsten Wintersport-News vom 18. Januar 2026
- Verfolger in Ruhpolding - kein Happy End für Nawrath (15.31 Uhr)
- Doppelsitzer Wendl/Arlt sind Europameister (14.20 Uhr)
- Straßer verpasst Podest in Wengen klar (13.50 Uhr)
- Preuß Siebte, Grotian knackt Olympia-Norm (13.01 Uhr)
- Aicher gewinnt Super G in Tarvisio (12.30 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
Video: Rodel-Europameister Wendl/Arlt und Weltcupsiegerin Aicher: Die Highlights des Wintersport-Sonntags.
Emma Aicher siegt in Tarvisio
18.55 Uhr: Bei Rückkehr nach Handbruch: Morgan knackt Olympia-Norm
Snowboarderin Annika Morgan hat rund anderthalb Monate nach ihrem Handbruch die Olympia-Norm geknackt. Die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen fuhr im Slopestyle-Wettbewerb der Laax Open in der Schweiz auf Platz sechs und erfüllte damit bei ihrer einzigen Chance die Vorgabe für die Winterspiele vom 6. bis 22. Februar in Italien.
"Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach der Verletzungspause so gut fahre. Jetzt bin ich einfach hungrig auf die Olympischen Spiele", sagte Morgan von der eine Top-8-Platzierung gefordert war. Bundestrainer Michael Dammert sagte nach dem Finaltag bei schwierigen Windbedingungen: "Das hat sie mega souverän gemacht. Von einer Verletzung zurückzukommen und sich hier unter diesen Bedingungen so zu präsentieren – darauf sind wir als Team sehr stolz."
Morgan hatte sich Anfang Dezember im Training einen Bruch des dritten Mittelhandknochens zugezogen und war operiert worden.
17.30 Uhr: Lochner patzt im Viererbob und wird Zweiter
Zweierbob-Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner hat in Altenberg im Viererbob knapp den Sieg verpasst. Im zweiten Durchgang unterlief dem Berchtesgadener kurz vor dem Ziel ein Fehler. Er musste sich im letzten Weltcuprennen seiner Karriere mit 0,02 Sekunden Rückstand auf Adam Ammour mit Platz zwei zufrieden geben. "Ich bin einfach froh, es war bis jetzt eine geile Reise", sagte Lochner am ZDF-Mikrofon. Das deutsche Dreifachpodium komplettierte Lokalmatador Francesco Friedrich mit 0,15 Sekunden Rückstand.
Nach einer herausragenden Saison und insgesamt neun Siegen in 14 Rennen will der Oberbayer Lochner bei den Winterspielen in Norditalien (6. bis 22. Februar) seinen ersten Olympia-Triumph einfahren. Danach beendet er seine Karriere. Der 32-Jährige hatte sich am Samstag auch den Gesamtweltcup im Zweier gesichert.
16.30 Uhr: Kombinierer Schmid stürmt mit Aufholjagd aufs Podest
Julian Schmid hat den deutschen Kombinierern bei der Weltcup-Rückkehr nach Oberhof einen Podestplatz beschert. Der viermalige WM-Zweite holte am Sonntag vor großer Kulisse im Schlussspurt noch Rang drei. Ganz vorne landeten die norwegischen Brüder Jens Luraas und Einar Luraas Oftebro.
Altmeister Johannes Rydzek, am Samstag als Fünfter zum dritten Mal in Folge bester Deutscher, kam bei strahlendem Sonnenschein auf den siebten Rang. Olympiasieger Vinzenz Geiger musste sich am Wochenende dagegen mit den Plätzen 23 und elf begnügen. Vor allem auf der Schanze im Kanzlersgrund tat sich Geiger schwer.
Rydzek, Schmid und Geiger haben alle die interne Olympia-Norm (zweimal Podium oder dreimal Top sechs) erfüllt.
Im Video: Biathleten Zobel und Grotian kämpfen um Olympia
David Zobel
15.31 Uhr: Verfolger in Ruhpolding - kein Happy End für Nawrath
Am Schießstand erwischte Philipp Nawrath nicht seinen besten Tag. Der Skijäger aus dem Allgäu musste drei Strafrunden drehen und kam als bester Deutscher auf Rang 10 ins Ziel. "Wenn man mit einem Fehler reinstartet, denkt man, man läuft nur hinter her", so der 32-Jährige, der nur im letzten Schießen alle Scheiben abräumen konnte. "Mit einer Null abzuschließen ist zumindest ein guter Abschluss." Bei der Laufzeit war Nawrath immerhin als Viertschnellster stark unterwegs. Teamkollege David Zobel reihte sich als 15. ein, Danilo Riethmüller kam als 25. ins Ziel.
15.15 Uhr: Armbruster feiert starkes Kombi-Wochenende
Die am vergangenen Wochenende noch disqualifizierte Nathalie Armbruster hat ein starkes Comeback in der Nordischen Kombination gezeigt. Die 20-Jährige ließ ihrem zweiten Rang vom Vortag einen weiteren Podestplatz beim Heimspiel in Oberhof folgen.
Armbruster musste sich auf Rang drei nur der norwegischen Dauersiegerin Ida Marie Hagen sowie der zweitplatzierten Finnin Minja Korhonen geschlagen geben. Für Hagen war es der 25. Sieg im Einzel-Weltcup. Keine Kombiniererin schaffte das öfter.
14.43 Uhr: Para-Langläufer ohne Sieg beim Heim-Weltcup
Die deutschen Para-Skilangläufer haben den Heim-Weltcup in Finsterau ohne Sieg beendet. Zum Abschluss wurde die offene Staffel mit Nico Messinger, Sebastian Marburger, Linn Kazmaier und Lennart Volkert Zweite hinter dem erstmals wieder startberechtigten russischen Team. An den vier Wettkampftagen im bayerischen Wald holte die Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) insgesamt drei zweite und vier dritte Plätze.
"Auch wenn wir hier kein Rennen gewinnen konnten: Wir haben uns gut verkauft", sagte Bundestrainer Ralf Rombach. Weiter geht es für die nordischen Athleten mit dem Biathlon-Weltcup im polnischen Jakuszyce (22. bis 25. Woche), ehe an gleicher Stelle noch ein Langlauf-Weltcup ansteht (28. Januar bis 1. Februar). Saison-Höhepunkt sind die Paralympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 15. März).
Audio: Rekord-Olympiasieger Wendl/Arlt Euopameister 2026
Rodeln: Weltcup Oberhof
14.20 Uhr: Doppelsitzer Wendl/Artl sind Europameister
Die Rekord-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt sind zum fünften Mal Rodel-Europameister geworden. Die beiden 38 Jahre alten Altmeister aus Bayern holten sich den ersten EM-Titel seit 2019 vor Toni Eggert und Florian Müller. Die WM-Dritten setzten sich bei den auch als Weltcup ausgetragenen Titelkämpfen souverän durch. "Unvorstellbar. Mir fehlen die Worte", sagt Tobias Wendl im ZDF. "Die Stimmung war unglaublich, richtig schön", sagte Arlt.
Die sechsmaligen Olympiasieger Wendl/Arlt bauten mit ihrem insgesamt 59. Weltcup-Sieg ihren Vorsprung in der Doppelsitzer-Gesamtwertung aus. Das Duo führt nach sechs von neun Doppelsitzerrennen mit 466 Punkten vor Gatt/Schöpf (384). Eggert/Müller sind Vierte (359), Orlamünder/Gubitz (234) belegen Rang neun.
14.08 Uhr: Hennig Dotzler überzeugt, Gimmler überrascht
Katharina Hennig Dotzler hat mit Rang acht über zehn Kilometer ein starkes Heim-Wochenende der deutschen Skilangläuferinnen abgerundet. Einen Tag nach dem zweiten Platz durch Sprinterin Coletta Rydzek verbuchte die Teamsprint-Olympiasiegerin in Oberhof ihr bestes Ergebnis der Saison. Für die 29-Jährige war sogar noch mehr drin, nach 25:15,2 Minuten im klassischen Stil fehlten ihr nur 8,1 Sekunden zu Rang vier.
Für eine Überraschung sorgte Laura Gimmler, die nach dem vierten Platz im Sprint auch auf der längeren Distanz überzeugte und Elfte wurde. Auch Pia Fink (13.) und Sofie Krehl (17.) unterstrichen drei Wochen vor den Olympischen Spielen ihre gute Form. Der Sieg ging an Moa Ilar aus Schweden.
13.50 Uhr: Straßer verpasst Podest in Wengen klar
Linus Straßer ist nach Rang 11 im Schweizer Wengen weiter optimistisch: "Da ist noch vieles drin", sagte der 33-jährige Slalomspezialist und sieht sich nach seinem Materialwechsel Schritt für Schritt nach vorne gehen: "Es ist eine Challenge, die ich annehme, die hab ich selber ausgesucht."
Den Sieg feierte der Norweger Atle Lie McGrath, der sich überragend durch die Stangen kurvende. Auf Rang zwei schob sich mit einem fulminanten zweiten Durchgang noch der für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen. Henrik Kristoffersen komplettierte das quasi rein norwegische Podest. DSV-Startet Sebastian Holzmann holte als 24. noch Weltcup-Punkte.
13.30 Uhr: Snowboarderin Hofmeister in Bansko erneut auf Podium
Gut drei Wochen vor den Olympischen Spielen haben die deutschen Snowboarder um Rückkehrerin Ramona Hofmeister im Weltcup geglänzt und Medaillenhoffnungen geschürt. Nach ihrem Sieg am Samstag wurde Hofmeister (Bischofswiesen) am Sonntag in Bansko/Bulgarien Dritte im Parallel-Riesenslalom, ein Fehler im Halbfinale machte die Hoffnungen auf den dritten Erfolg im vierten Rennen bei ihrem Comeback nach dreieinhalbmonatiger Verletzungspause zunichte.
"Ein Patzer das ganze Wochenende: Damit kann ich leben", sagte Hofmeister: "Alles in allem bin ich so zufrieden und happy, dass ich wieder ganz vorne mitfahren kann. Mein Fuß macht auch alles mit. Mehr geht nicht."
Bei den Männern ließ Yannik Angenend zum zweiten Mal in 48 Stunden die Chance auf einen Podiumsplatz liegen. Wie am Vortag verlor der 25-Jährige das kleine Finale und wurde Vierter, dennoch war der Weltcup ein Highlight für Angenend, der zuvor als bestes Ergebnis Rang zwölf geholt hatte.
13.01 Uhr: Preuß Siebte, Grotian knackt Olympia-Norm
Die Französin Lou Jeanmonnot hat das Verfolgungsrennen in Ruhpolding gewonnen. Platz zwei ging an Hanna Öberg, die mit drei Fehlern ihren Vorsprung aus dem Sprint-Sieg nicht verteidigen konnte. Als Dritte schnappte sich Camille Bened (FRA) einen Podestplatz. Als beste Deutsche lief Franziska Preuß auf Rang sieben durchs Ziel. "Die Gefühle sind gemischt", so Preuß die den Top-drei-Platz im letzten Schießen vergab. Durch die Strafrunde verlor die bis dahin auf Platz fünf liegende Oberbayerin wertvolle Zeit und konnte nicht mehr vorne angreifen.
Mit Platz 13 konnte Selina Grotian die zweite Hälfte der Olympia-Norm noch erfüllen. Es war heute ein ganz schön hartes Rennen hinten raus", so Grotian. Sie sei sehr erleichtert. Teamkollegin Julia Tannheimer wurde 23., Sophia Schneider reihte sich als 26. ein.
Audio: Aicher mit viel Skigefühl zum Sieg
Ski alpin: Weltcup in Tarvisio
12.30 Uhr: Aicher gewinnt Super G in Tarvisio
Emma Aicher riss im Ziel jubelnd die Arme in die Höhe. Die 22-Jährig war in Bestzeit über die Piste gerast und ließ sich von der Spitzenposition auch nicht mehr zu verdrängen. US-Skistar Lindsey Vonn musste sich mit einem Rückstand von 0,37 Sekunden geschlagen geben. Platz drei ging an Ester Ledecka. Das starke Ergebnis rundete Kira Weidle-Winkelmann als Achte ab.
Audio: Die Sport-News um 12.15 Uhr bei BR24 Radio.
Biathlon: Weltcup in Ruhpolding
11.25 Uhr: Straßer hat Podium noch im Blick, Holzmann hofft auf Olympia-Quali
Slalom-Ass Linus Straßer hat beim Weltcup in Wengen trotz großen Rückstands noch Chancen auf eine Top-Ten-Platzierung. Nach dem ersten Lauf liegt der WM-Dritte schon 1,91 Sekunden hinter der Bestzeit des Norwegers Atle Lie McGrath, er geht damit aber von Rang zwölf aus ins Finale am "Männlichen".
Der bereits für Olympia qualifizierte Straßer hatte wie zahlreiche Läufer ab Startnummer acht große Probleme mit der tückischen Kurssetzung und den schwierigen Pistenverhältnissen. "Es ist eine Gratwanderung, ich habe noch nicht das Zutrauen, dass ich den Ski freilasse, und dann wird's teilweise schon ein Gewürge", sagte der als Neunter gestartete Münchner im ZDF.
Eine starke Leistung angesichts der Bedingungen bot Sebastian Holzmann, der noch um die Olympia-Nominierung kämpft. Er schob sich mit der Startnummer 34 zunächst auf Rang 18 (+2,40). McGrath am nächsten kamen noch die zeitgleichen Loic Meillard (Schweiz) und Henrik Kristoffersen (Norwegen/beide +0,40) und Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien/+0,50).
9.30 Uhr: Geiger kann in Japan endlich wieder lächeln - Prevc unschlagbar
Karl Geiger jubelte kurz, dann winkte er in die Kamera und strahlte endlich wieder: Das Sorgenkind des deutschen Skispringens hat im Land des Lächelns mit seinen besten Flügen der Saison doch noch die halbe Olympia-Norm erfüllt. Platz 14 im japanischen Sapporo beim erneuten Sieg des Dominators Domen Prevc dürfte für den Oberstdorfer allerdings zu spät kommen.
Und doch war Geiger erleichtert. Der 32-Jährige flog auf der Olympiaschanze von 1972 zweimal auf 128,0 m und hielt dem Druck stand - am Samstag war er im zweiten Durchgang noch vom zwölften auf den 27. Platz abgestürzt. Mit diesem Patzer habe er sich "selbst eine Chance genommen. Das tut weh, gerade in einer Phase, in der es um so viel geht", so Geiger.
Bester Deutscher war an beiden Tagen der zuletzt erkrankte Philipp Raimund mit den Rängen 15 und neun. "Ich habe mich noch ein bisschen schlapp gefühlt, aber es wird immer besser", meinte der Oberstdorfer. Luca Roth (31./46.) und Ben Bayer (52./47.) blieben ohne Punkte.
Alle Wintersport-Wettbewerbe am 18. Januar 2026
- Skispringen: Einzel Männer, Sapporo (3 Uhr)
- Nordische Kombination: Normalschanze Frauen, Oberhof (8.30/14.35 Uhr)
- Nordische Kombination: Individual Compact Männer, Oberhof (9.15/15.45 Uhr)
- Bob: Zweierbob Frauen Altenberg (10 Uhr)
- Ski Alpin: Slalom, Männer, 1. Durchgang, Wengen (10 Uhr)
- Rodeln: Doppelsitzer Männer, Oberhof (10.25 Uhr)
- Skilanglauf: 10 km klassisch Männer Oberhof (10.45)
- Bob: Zweierbob Männer Altenberg (11 Uhr)
- Ski Alpin: Super G, Frauen Tarvisio (11.15 Uhr)
- Biathlon: Verfolgung Frauen Ruhpolding (12.30 Uhr)
- Skilanglauf: 10 km klassisch Frauen Oberhof (12.55)
- Rodeln: Doppelsitzer Frauen, Oberhof (13.00 Uhr)
- Ski Alpin: Slalom, Männer, 1. Durchgang, Wengen (13 Uhr)
- Bob: Viererbob Männer Oberhof (14.45 Uhr)
- Biathlon: Verfolgung Männer Ruhpolding (15 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
Die wichtigsten Wintersport-News vom 17. Januar 2026
- Bob: Lochner brilliert bei deutschem Dreifach-Sieg (16.24 Uhr)
- Biathlon: Zobel löst Olympia-Ticket im Sprint von Ruhpolding (15.37 Uhr)
- Snowboard-Ass Hofmeister auch in Bansko nicht zu schlagen (13.48 Uhr)
- Ski alpin: Weidle-Winkelmann schlägt US-Star Vonn (12.10 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
Video: Zusammenfassung des Wintersport-Samstags
David Zobel in Ruhpolding
17.39 Uhr: Rydzek sprintet in Oberhof aufs Podest
Die deutschen Langläuferinnen Coletta Rydzek und Laura Gimmler (beide SC Oberstdorf) haben beim Weltcup-Sprint in Oberhof ein starkes Ergebnis für den Deutschen Ski-Verband (DSV) eingefahren. Rydzek landete hinter der Schwedin Jonna Sundling auf Rang zwei, während Gimmler als Vierte nur knapp am Podest vorbeischrammte.
17.06 Uhr: Fräbel jubelt bei Rodel-EM - Blech für Berreiter
Merle Fräbel (RT Suhl) ist neue Rodel-Europameisterin. Auf ihrer Heimbahn in Oberhof triumphierte die 22-Jährige vor der Österreicherin Lisa Schulte (+0,279 Sekunden) und der Schweizerin Natalie Haag (+0,281 Sekunden). Anna Berreiter (RC Berchtesgaden) verpasste das Podest als Vierte mit einem Rückstand von 0,323 Sekunden denkbar knapp. Weltmeisterin Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) wurde Sechste (+0,408 Sekunden).
16.24 Uhr: Lochner brilliert bei deutschem Dreifach-Sieg
Johannes Lochner (Berchtesgaden) hat das Zweierbob-Rennen beim Weltcup in Altenberg mit einer Machtdemonstration gewonnen. Der Oberbayer triumphierte 0,45 Sekunden vor dem zweitplatzierten Europameister Adam Ammour (Gießen) und seinem langjährigen Rivalen Francesco Friedrich (Pirna) auf Rang drei. Dabei gelang Lochner mit Anschieber Georg Fleischhauer in beiden Läufen die Bestzeit. Sein Sieg brachte ihm zudem den Kristallkugel im Zweierbob.
15.54 Uhr: Rodler Loch verpasst nur knapp vierten EM-Titel
Rennrodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen vierten EM-Titel im Einsitzer knapp verpasst. Der 36-Jährige aus Berchtesgaden raste bei dem im Race-in-Race-Modus ausgetragenen Weltcuprennen in Oberhof auf den zweiten Rang und musste sich mit 0,091 Sekunden Rückstand nur dem neuen Europameister Jonas Müller aus Österreich geschlagen geben. Bei seinem Heimspiel kam Weltmeister Max Langenhan (+0,275) auf den dritten Rang.
Trotzdem wies Loch wenige Woche vor den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) erneut seine starke Form nach: Der Altmeister fuhr im sechsten Weltcuprennen zum fünften Mal auf das Podium (drei Siege).
15.46 Uhr: Ski-Freestylerin Mohr löst Olympia-Ticket
Ski-Freestylerin Muriel Mohr (Aschheim) hat ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo gelöst. Die 19-Jährige wurde beim Slopestyle-Weltcup im schweizerischen Laax gute Sechste und erfüllte damit die vom Verband gefordert Norm für die Teilnahme an den Winterspielen. Bemerkenswert: Mohr hatte sich erst im vergangenen März das Kreuzband gerissen. Der Tagessieg ging an die für China startende US-Amerikanerin Eileeen Gu.
Video: David Zobel löst Olympia-Ticket in Ruhpolding
David Zobel in Ruhpolding
15.37 Uhr: DSV-Herren bei Biathlon-Sprint in Ruhpolding abgeschlagen
Die Starter des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) haben im Sprint des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding enttäuscht. Beim Sieg des Schweden Sebastian Samuelsson lief nur David Zobel (SC Partenkirchen) als Neunter unter die besten Zehn und löste als vierter Deutscher sein Olympia-Ticket. Der 29-Jährige lag aber trotz einer fehlerfreien Leistung am Schießstand bereits 47,6 Sekunden zurück. Philipp Nawrath (Füssen) leistete sich einen Fehlschuss und wurde Elfter (+55,4 Sekunden).
Audio: David Zobel überzeugt im Biathlon-Sprint von Ruhpolding
David Zobel schaffte in Ruhpolding die Olympia-Norm
15.20 Uhr: Rydzek und Schmid in Oberhof in Top 10
Johannes Rydzek und Julian Schmid (beide Oberstdorf) haben beim deutschen Heim-Weltcup in der Nordischen Kombination in Oberhof für zwei Top-10-Platzierungen gesorgt. Beim Sieg des Norwegers Jens Luraas Oftebro kam Rydzek als Fünfter (+10,3 Sekunden) ins Ziel. Schmid wurde mit einem Rückstand von 53,1 Sekunden Neunter.
14.25 Uhr: Slalom-Ass Vlhova kündigt Comeback für Olympia an
Die Duelle mit US-Skistar Mikaela Shiffrin prägten lange den Weltcup. Doch eine Verletzung stoppte die Slowakin. Nach zwei Jahren ohne Rennen peilt Slalom-Spezialistin Petra Vlhova nun ihr Comeback an und hat gleich große Ziele. Via Instagram informierte sie die Fans, dass sie von ihren Physiotherapeuten grünes Licht für das Skirennfahren bekommen habe. "Nach zwei herausfordernden Jahren sind das wirklich wunderschöne Nachrichten für mich", erklärte die Slalom-Olympiasiegerin von 2022. Obwohl wenig Zeit bleibt, will sie noch um ihre Chance kämpfen, bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Amopezzo und Mailand antreten zu können. Dafür will sie jeden Tag, ihr "absolut bestes geben." Eine Entscheidung über ihren Start, will sie dann 48 Stunden vor dem Slalom am 18. Februar fällen.
13.57 Uhr: Odermatt gewinnt Klassiker in Wengen - Jocher 22.
Speed-Ass Marco Odermatt hat den Klassiker in Wengen gewonnen. Die Konkurrenz konnte den Schweizer nicht annähernd gefährlich werden. 0,79 Sekunden fehlten dem Österreicher Vincent Kriechmayr auf Odermatts Bestzeit. Auf Rang drei grüßte Super-G-Sieger Giovanni Franzoni erneute vom Podest.
Bei den deutschen Starter konnte Simon Jocher mit Startnummer 42 noch auf Rang 22 rauschen. Luis Vogt wurde 37.. Enttäuschend endete das Rennen für Romed Baumann, der die Punkteränge als 47. ebenfalls klar verpasste.
13.48 Uhr: Snowboard-Ass Hofmeister auch in Bansko nicht zu schlagen
Deutschlands Top-Snowboarderin Ramona Hofmeister zeigt sich nach ihrem Weltcup-Comeback weiter in bestechender Form. Eine Woche nach ihrem famosen Sieg im schweizerischen Scuol gewann die Oberbayerin auch den Parallel-Riesenslalom im bulgarischen Bansko. Im Finale bezwang sie die Polin Aleksandra Krol-Walas. Drei Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Italien war es der nächste bemerkenswerte Auftritt von Hofmeister.
12.44 Uhr: Nolte erstmals Gesamtweltcupsiegerin
Laura Nolte hat erstmals den Monobob-Gesamtweltcup gewonnen - einen Sieg bei der Olympia-Generalprobe in Altenberg aber verpasst. Auf der Bahn im Erzgebirge kam die 27 Jahre alte Winterbergerin am Samstag hinter Tagessiegerin Kaillie Humphries (USA) und Breanna Walker (Australien) auf Rang drei.
Der Gesamtweltcup "war das Ziel. Deswegen bin ich sehr, sehr happy", sagte Nolte am ZDF-Mikrofon: "Es rückt vorne alles dichter zusammen. Aber spannende Rennen machen ja immer Spaß." Nach zwei Läufen lag sie 19 Hundertstelsekunden hinter Humphries.
12.10 Uhr: Weidle-Winkelmann schlägt US-Star Vonn
Kira Weidle-Winkelmann hat bei der Weltcup-Abfahrt im italienischen Tarvisio eine fast perfekte Fahrt in den Schnee gezaubert. Die 29-Jährige zeigte kurz vor den Olympischen Spielen, dass sie um die Medaillen mitfahren kann. Weidle-Winkelmann erwischte allerdings zwei Schwünge nicht optimal, was sie wohl am Ende den Sieg kostete. "Grundsätzlich war es eine gute Fahrt“, so die DSV-Speedspezialistin. Und ergänzte: "Zwei kleinere Fehler heute ... Das kostet auf jedenfall.“ Und "Tut weh“. Aber "Ich weiß, dass es möglich ist, ein Rennen zu gewinnen."
Die Skirennfahrerin vom SC Starnberg musste sich zwar Lokalmatadorin Nicol Delago um zwei Zehntelsekunden geschlagen geben. War allerdings schneller unterwegs, als die zweimalige Abfahrtssiegerin der Saison Lindsey Vonn (USA). Die holte im fünften Rennen bereits den fünften Podest-Platz.
Auch Emma Aicher war gut unterwegs und machte das gute DSV-Ergebnis mit Platz fünf perfekt. "Es ist ganz okay", sagte Aicher zum Ergebnis auf der Strecke, die sie zum ersten Mal im Weltcup gefahren war. "Ich weiß es geht besser. Aber ich bin zufrieden."
Audio: Kira Weidle-Winkelmann fuhr in Tarvisio zu Rang zwei
12 Uhr: Kombiniererin Armbruster stürmt aufs Podest
Natalie Armbruster rauschte beim Weltcup in Oberhof nur 7,7 Sekunden hinter Siegerin Ida Marie Hagen durchs Ziel und machte auf der schweren Strecke Platz zwei perfekt. "Ich freu mich riesig hier vor heimischem Publikum", so die 20-Jährige. Teamkollegin Jenny Nowak wurde starke Elfte. Weltcup-Punkte sammelten auch Trine Göpfert, Ronja Loh, Sofia Eggensberger und Maja Loh auf den Rängen 22, 23, 27 und 29.
11.50 Uhr: Agnes Reisch Fünfte in Zhangjiakou
Skispringerin Nika Prevc ist rund drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen weiter unschlagbar. Die 20-Jährige gewann erneut beim Weltcup in chinesischen Zhangjiakou und feierte ihren sechsten Weltcup-Sieg in Serie.
Die Schwester von Vierschanzentournee-Gewinner Domen Prevc sprang 134,5 Meter weit. Dieser eine Sprung reichte zum Sieg mit großem Vorsprung. Der Wettkampf wurde nach nur einem Durchgang abgebrochen. Wegen widriger Windbedingungen war schon der Start des ersten Durchgangs mehrfach verschoben worden.
Freitag diesmal nicht in den Top Ten
Beste Deutsche auf der Olympia-Großschanze von 2022 war Agnes Reisch auf Rang fünf. Katharina Schmid wurde Zehnte. Selina Freitag, die tags zuvor noch Dritte geworden war, belegte diesmal mit einem Sprung auf 117,5 Meter Rang zwölf. Juliane Seyfarth landete auf dem 13. Platz.
Rang zwei sicherte sich die Norwegerin Anna Odine Stroem. Dritte wurde die Japanerin Nozomi Maruyama. Im Gesamtweltcup führt Prevc klar vor Maruyama.
9.45 Uhr: Deutsche Snowboardcrosser verpassen Finals
Die deutschen Snowboardcrosser haben beim ersten Weltcup des Jahres eine Topplatzierung verpasst. Leon Ulbricht (Rötteln) schied im chinesischen Dongbeiya im Halbfinale aus und landete nach dem kleinen Finale auf Rang acht. Der frühere Gesamtweltcupsieger Martin Nörl (Adlkofen) scheiterte bereits im Achtelfinale und belegte nach seinem verheißungsvollen Saisonstart diesmal Position 20.
Der 20 Jahre alte Julius Reichle arbeitete sich dagegen bis ins Viertelfinale vor und erfüllte mit Platz 15 die zweite Hälfte der Olympia-Norm. Die deutsche Vorgabe für die Winterspiele in Norditalien (6. bis 22. Februar) hatten Ulbricht und Nörl ebenso wie Jana Fischer (Löffingen) bei den Frauen bereits vor dem Jahreswechsel souverän erfüllt. Fischer landete in China nach ihrem Aus im Viertelfinale diesmal auf Rang 15.
9.15 Uhr: Geiger vor Olympia-Aus
Der fünfmalige Skisprung-Weltmeister Karl Geiger hat kaum noch Chancen auf die Olympischen Winterspiele. Der 32-Jährige verpasste nach einem guten ersten Sprung auf 132 Meter und zwischenzeitlich Rang zwölf im japanischen Sapporo eine Top-15-Platzierung. Geiger schaffte es im zweiten Durchgang nur auf 114 Meter und belegte am Ende den 27. Platz.
Für eine Teilnahme an den Winterspielen in Italien muss der Oberstdorfer im Weltcup entweder zweimal unter die besten 15 springen oder einmal unter den Besten acht landen. Beides hat er in dieser Saison noch nicht geschafft.
Alle Wintersport-Wettbewerbe am 17. Januar 2026
- Skispringen: Einzel Männer, Sapporo (7.15 Uhr)
- Nordische Kombination: Individual Compact Frauen, Oberhof (9.00/11.45 Uhr)
- Skispringen: Einzel Frauen, Zhangjiakou (9.00 Uhr)
- Nordische Kombination: Individual Compact Männer, Oberhof (9.45/12.30 Uhr)
- Bob: Monobob Frauen Altenberg (10 Uhr)
- Ski Alpin: Abfahrt Frauen Tarvisio (10.45 Uhr)
- Snowboard: Parallel-Riesenslalom Männer und Frauen, Bansko (12.00)
- Rodeln: Einsitzer Männer, Oberhof (12.20/15.10)
- Ski Alpin: Abfahrt Männer, Wengen/Schweiz (12.30 Uhr)
- Ski Freestyle: Slopestyle Männer und Frauen (13.30)
- Rodeln: Einsitzer Frauen, Oberhof (13.46/16.15)
- Eiskunstlauf: Kür Männer (14.00 Uhr)
- Biathlon: 10 km Sprint Männer, Ruhpolding (14.30)
- Bob: Zweierbob Männer Altenberg (14.00 Uhr)
- Skilanglauf: Sprint Männer und Frauen, Finals, Oberhof (16.05)
- Eiskunstlauf: EM Kür Frauen, Sheffield (19.30 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
Die wichtigsten Wintersport-News vom 16. Januar 2026
- Ski Alpin: Weltcup-Rennen in Crans-Montana finden statt (16.50 Uhr)
- Skeleton: Drei Zweitplatzierte in Altenberg (16.30 Uhr)
- Biathlon: Preuß verpasst Podest, Grotian holt halbe Olympia-Norm (15.40 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
18.15 Uhr: Deutsche Eistänzer im EM-Finale
Die Eistänzer Charise Matthaei und Max Liebers stehen im Kürfinale bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften im britischen Sheffield. Das von der Deutschen Eislauf-Union nachnominierte Duo belegt nach dem Rhythmustanz mit 63,49 Punkten den 17. Platz. Matthaei/Liebers rückten für Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan nach. Die deutschen Meister mussten wegen eines Infekts bei Steffan kurzfristig auf ihre EM-Teilnahme verzichten.
16.50 Uhr: Weltcup-Rennen in Crans-Montana finden statt
Trotz der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht werden die drei Weltcuprennen im Schweizer Skiort Crans-Montana wie geplant Ende Januar stattfinden. Die Veranstalter kündigten am Freitag jedoch ein angepasstes Rahmenprogramm an. Vom 30. Januar bis 1. Februar sollen eine Abfahrt und ein Super-G der Frauen sowie eine Männer-Abfahrt ausgetragen werden.
"Das Event-Setup wird auf die Rennen und die Zuschauerbereiche entlang der Pisten und im Zielbereich beschränkt", hieß es in einer Erklärung. Alle sonstigen Begleitveranstaltungen wurden gestrichen, stattdessen soll es einen Monat nach dem Brand in der Bar "Le Constellation" mit 40 Todesopfern und 119 Verletzten Momente der Stille und des Gedenkens geben.
Video: Freitag springt aufs Podest, Franzoni gewinnt Super-G: Der Wintersport am Freitag
Selina Freitag bei der Siegerehrung
16.30 Uhr: Drei Zweitplatzierte beim Skeleton in Altenberg
Christopher Grotheer und Axel Jungk springen mit dem geteilten zweiten Platz beim Weltcupfinale in Altenberg zum zweiten Mal in dieser Saison auf das Podest. Den Sieg sicherte sich Marcus Wyatt vor seinem Teamkollegen Matt Weston und den beiden Deutschen (+0,18 Sekunden), die alle drei zeitgleich auf Platz zwei fuhren. Sowohl für Jungk als auch für Grotheer war es jeweils der zweite Podestplatz der Saison. Jungk gelang dies im Dezember in Lillehammer, Grotheer in der vergangenen Woche in St. Moritz.
Video: So lief der Frauen-Sprint in Ruhpolding
Franziska Preuß in Ruhpolding
15.40 Uhr: Preuß verpasst Podest, Grotian mit halber Olympia-Norm
Beim 7,5km Sprint der Frauen in Ruhpolding hat Franziska Preuß knapp das Podest verpasst. Nach der vergeigten Staffel am Vortag blieb die Oberbayerin beim Heimspiel am Freitag fehlerfrei im Schießen und lief auf Platz fünf, mit +16,5 Sekunden auf die Bestplatzierte Hanna Öberg. Das Podest komplettierten die Französin Lou Jeanmonnot und die Italienerin Lisa Vittozzi. Knapp vor Preuß konnte sich noch Elvira Öberg auf Platz vier einsortieren.
Selina Grotian hat einen wichtigen Schritt Richtung Olympia-Qualifikation gemacht. Mit Platz 15 (+51,3) hat die Mittenwalderin die erste Hälfte der Olympia-Norm geschafft. Nachdem sie zu Saisonbeginn lange wegen Corona gefehlt hatte, steht sie nun vor der letzten Chance, das Ziel Olympia zu erreichen. Am Sonntag bei der Verfolgung gilt es, wieder unter die besten 15 zu kommen, um sich final für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren.
"Mit Druck funktioniere ich nicht", sagte die Oberbayerin nach dem Sprint im ZDF. "Deswegen einfach entspannt versuchen, an die Rennen heranzugehen. Das Feld vorne ist brutal eng (...). Ich glaube, da ist sehr viel möglich und wenn ich dann konzentriert am Schießstand arbeite, ist da noch viel drinnen am Sonntag."
Knapp hinter Grotian lief die 20-jährige Nachwuchsathletin Julia Tannheimer (+51,8) ins Ziel. Die Traunsteinerin Sophia Schneider kam an Position 28 ins Ziel. Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt beendeten den Sprint auf den Plätzen 42 (+1:40) und 43 (+1:42).
Audio: So lief der Sprint der Frauen in Ruhpolding
Franziska Preuß in Ruhpolding
14.05 Uhr: Italiener Franzoni gewinnt Super-G in Wengen
Erster Starter, beste Zeit: Wie schon im Training fuhr der Italiener Giovanni Franzoni mit einer Zeit von 1:45,19 Min im Super-G von Wengen allen davon. Auf der längsten Strecke des Winters sprang der 24-Jährige am Hundschopf gleich mal 40 Meter weit und brachte seinen ersten Weltcupsieg ins Ziel. Nachdem Stefan Babinsky im letzten Abschnitt etwas die Puste ausging, reichte es für den Österreicher für Rang zwei (+0,35). Zwei Hundertstel langsamer fuhr Franjo von Allmen aus der Schweiz auf Rang drei. Der Vorjahressieger und Weltcup-Führende Marco Odermatt musste sich mit dem unliebsamen vierten Platz zufrieden geben (+0,53). Bester Deutscher wurde Simon Jocher auf Rang 27 mit einem Rückstand von +2,84 Sekunden auf den starken Italiener.
12.30 Uhr: Pfeifer feiert in Altenberg zweiten Skeleton-Saisonsieg
Die dreimalige Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Pfeifer hat beim Weltcup-Finale in Altenberg ihren zweiten Saisonsieg gefeiert und bei der Olympia-Generalprobe im Erzgebirge ein Ausrufezeichen gesetzt. Die 30-Jährige gewann nach einem Bahnrekord im zweiten Lauf souverän und triumphierte wie zuletzt beim Auftakt Ende November auf der Bahn der kommenden Winterspiele in Cortina d'Ampezzo.
Pfeifer lag nach zwei Läufen 33 Hundertstel vor Susanne Kreher, die damit für einen deutschen Doppelsieg sorgte und sich auf ihrer Heimbahn auf den letzten Drücker das Ticket für ihre ersten Olympischen Spiele sicherte.
11.14 Uhr: Prevc springt wieder zum Sieg - Freitag wird Dritte
Überfliegerin Nika Prevc hat ihren fünften Weltcup in Serie gewonnen. Die slowenische Ausnahme-Skispringerin setzte sich auf der Großschanze im chinesischen Zhangjiakou sehr deutlich vor der Japanerin Nozomi Maruyama durch. Selina Freitag wurde Dritte.
Auf der gigantischen Anlage der Olympischen Winterspiele von 2022 sprang Prevc 136,5 und 130 Meter weit. Die Schwester von Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc baute damit ihre Führung im Gesamtweltcup vor Maruyama weiter aus. Freitag landete nach 128,5 und 125 Metern.
10.05 Uhr: Skispringer Kasai scheitert in der Quali
Japans Skisprung-Ikone Noriaki Kasai muss vorerst auf seinen nächsten Altersrekord im Weltcup warten. Der 53-Jährige wurde am Freitag in der Qualifikation von Sapporo nur 55. unter 66 gewerteten Startern und verpasste damit den Einzug in den Wettkampf der besten 50 am Samstag (7.15 Uhr).
Kasai, der vor 37 Jahren an gleicher Stelle sein Weltcup-Debüt gefeiert hatte, war zuletzt Anfang 2025 ebenfalls in Sapporo in der ersten Liga des Skispringens angetreten. In der Qualifikation für das zweite Springen am Sonntag besitzt der Skiflug-Weltmeister von 1992 eine weitere Chance.
9.00 Uhr: Biathletin Grotian kämpft in Ruhpolding um Olympiaticket
Bei den Frauen steht die zu Saisonbeginn lange wegen Corona fehlende Selina Grotian unter Druck. Die Mittenwalderin hat bislang noch nicht das Ticket für Olympia gelöst. Der Sprint in Ruhpolding ist eine der letzten Chancen, noch auf den Olympia-Zug aufzuspringen. Für Franziska Preuß geht es um Wiedergutmachung vor heimischem Publikum nach ihrem verpatzten Staffelrennen.
Audio: Vorschau Sprint Frauen Ruhpolding
Selina Grotian
Alle Wintersport-Wettbewerbe am 16. Januar 2026
- Skispringen, Einzel Frauen, Zhangjiakou (9.00 Uhr)
- Skeleton, Einzel Frauen Altenberg (9.30 Uhr)
- Ski Alpin, Super-G Männer Wengen (12.30 Uhr)
- Eiskunstlauf-EM in Sheffield, Rhythmustanz Eistanz (13.00 Uhr)
- Skeleton, Einzel Männer Altenberg (13.00 Uhr)
- Biathlon, 7,5-km-Sprint Frauen (14.30 Uhr)
- Skeleton, Einzel Mixed Altenberg (17.00 Uhr)
- Eiskunstlauf-EM in Sheffield, Kür Frauen (19.00 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
Die wichtigsten Wintersport-News vom 15. Januar 2026
- Biathlon: DSV-Männer beenden Durststrecke mit Staffel-Podest in Ruhpolding (15.43 Uhr)
- Skispringen: Trio um Hoffmann verpasst Weltcup in Sapporo (13.31 Uhr)
- Skispringen: FIS sperrt Norwegen-Trainer Brevig wegen Anzugskandal (13.31 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
15.43 Uhr: DSV-Staffel beendet einjährige Podest-Durststrecke
Die deutsche Männer-Staffel hat beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding ihre rund einjährige Podest-Durststrecke beendet. Justus Strelow, Danilo Riethmüller, David Zobel und Schlussläufer Philipp Nawrath sorgten beim Heim-Rennen in Oberbayern mit Rang drei für das erste Podium seit fast einem Jahr. Damals war ebenfalls in Ruhpolding ein dritter Platz gelungen. Der Nesselwanger Nawrath lief eine bärenstarke Schlussrunde und musste sich letztlich nur den siegreichen Franzosen und den Norwegern geschlagen geben.
Video: DSV-Staffel auf dem Podium
Deutsche Biathlon-Staffel Ruhpolding
13.31 Uhr: DSV-Trio um Hoffmann verpasst Skisprung-Weltcup in Sapporo
Der Traunsteiner Andreas Wellinger, der Wahl-Rosenheimer Felix Hoffmann und Pius Paschke (München) fehlen dem Deutschen Ski-Verband (DSV) beim Skisprung-Weltcup im japanischen Sapporo. Hoffmann, der bereits vergangenes Wochenende in Zakopane ausgesetzt hatte, laboriert weiter an Knieproblemen. Wellinger und Paschke erhalten eine geplante Ruhepause. Angeführt wird das Aufgebot von Rückkehrer Philipp Raimund und Karl Geiger (beide Oberstdorf), der in Japan versucht, seine letzte Chance auf ein Olympia-Ticket zu nutzen. Neben Raimund und Geiger starten Ben Bayer (Pfullingen) und Luca Roth (Meßstetten) für die DSV-Adler.
13.20 Uhr: FIS sperrt Skisprung-Trainer Brevig nach Anzugskandal lange
Die FIS hat den norwegischen Skisprung-Cheftrainer Magnus Brevig wegen seiner Rolle im Anzugskandal rund um die Nordische Ski-WM 2025 in Trondheim für 18 Monate gesperrt. Die Strafe des 42-Jährigen gilt rückwirkend ab dem 12. März 2025, da Brevig seit diesem Datum bereits vorläufig durch den Verband suspendiert war. Der Assistenztrainer Thomas Lobben und Servicemann Adrian Livelten wurden auf die selbe Art sanktioniert. Das Trio kritisierte die Entscheidung und teilte in einer Stellungnahme gegenüber dem norwegischen Sender NRK mit, dass man sich die Option auf einen Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS vorbehalte.
9.43 Uhr: Deutsche Biathlon-Männer mit neuer Staffel-Aufstellung in Ruhpolding
Der Deutsche Ski-Verband (DSV) hat nach dem Krimi beim Biathlon-Weltcup in Oberhof seine Männer-Staffel für das Heim-Rennen in Ruhpolding neu aufgestellt. Nachdem Justus Strelow, Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath und David Zobel am vergangenen Wochenende auf Rang fünf ins Ziel kamen, ändert sich beim Wettbewerb in Bayern Einiges. Strelow eröffnet zwar nach wie vor, aber der aus dem IBU Cup berufene Danilo Riethmüller ersetzt Fratzscher, während der Allgäuer Nawrath im Rollentausch mit Zobel den Schlussläufer gibt.
Philipp Nawrath zeigte als Schlussläufer in Ruhpolding eine starke Leistung
Alle Wintersport-Wettbewerbe am 15. Januar 2026
- Eiskunstlauf-EM in Sheffield, Kurzprogramm Männer (14.00 Uhr)
- Biathlon 4x7,5-km-Staffel Männer Ruhpolding (14.30 Uhr)
- Eiskunstlauf-EM in Sheffield, Kür Paare (20.00 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
Alle Wintersport-News vom 14. Januar 2026
- Biathletin Preuß verpatzt Staffel-Auftritt (15.40 Uhr)
- Ski Alpin: Shiffrin und Vonn als Olympia-Team? (16.40 Uhr)
- Skisprung-Oldie Kasai hofft auf Olympia - "Gebe mein Bestes" (13.25 Uhr)
- FIS bewilligt Vierschanzentournee der Frauen ab 2026 (09.50 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
Lindsey Vonn (l.) und Mikaela Shiffrin bei Olympia 2018
16.40 Uhr: Shiffrin und Vonn als Olympia-Team?
In der Vorsaison bei der WM in Saalbach-Hinterglemm gab es das Top-Team aus Lindsey Vonn und Mikaela Shiffrin noch nicht. Nun deutet sich die Weltklasse-Paarung aber für Olympia in Mailand und Cortina an. "Es wäre mir eine Ehre, egal mit wem aus dem Team zu fahren. Es ist eine tolle Möglichkeit, aber wenn es so sein sollte, wäre es mit Lindsey eine ziemlich aufregende Paarung", sagte Shiffrin im Interview mit dem österreichischen Sender ORF.
"Wir werden sehen, jeder muss bis dahin seinen Job machen, und dann schauen wir weiter. Aber es war letztes Jahr für mich schon ein Vergnügen, in diesem Bewerb dabei zu sein." In Saalbach/Hinterglemm fand die Premiere des neuen Teamwettbewerbs statt. Er besteht aus Abfahrt oder Super-G und Slalom. Shiffrin gewann mit Breezy Johnson Gold.
Franziska Preuß
15.40 Uhr: Biathletin Preuß verpatzt Staffel-Auftritt
Die DSV-Staffel rund um Franziska Preuß hat beim Heimrennen in Ruhpolding einen Podestplatz verpasst. Das Quartett lag zwischenzeitlich zwar sensationell in Führung - hauptsächlich durch die grandiose Leistung von DSV-Youngster Julia Tannheimer. Doch dann patzte Janina Hettich-Walz am Schießstand und Schlussläuferin Preuß musste sogar auf eine Strafrunde. Den Sieg sicherte sich Norwegen vor Italien und Schweden, Deutschland hatte im Ziel nach 4 x 6 Kilometern 1:01,8 Minuten Rückstand.
13.25 Uhr: Skisprung-Oldie Kasai hofft auf Olympia: "Gebe mein Bestes"
Skisprung-Routinier Noriaki Kasai hat vor seinem Weltcup-Comeback die Hoffnung auf eine neunte Olympia-Teilnahme noch nicht aufgegeben. "Es ist zu 99 Prozent unmöglich. Aber ich werde mein Bestes geben und auf das eine Prozent hoffen", sagte der 53-jährige Japaner vor dem Wochenende im heimischen Sapporo. Neun Teilnahmen bei Winterspielen hat noch niemand geschafft, bislang teilt sich Kasai den Rekord mit Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, die ihre Karriere beendet hat. Kasai braucht in Sapporo allerdings Top-Ergebnisse, um Ryoyu Kobayashi, Ren Nikaido, Naoki Nakamura oder Yukiya Sato noch aus dem Olympia-Team zu verdrängen.
09.55 Uhr: FIS bewilligt Vierschanzentournee der Frauen ab 2026
Der Weltskiverband (FIS) hat die Vierschanzentournee für die Frauen ab der Saison 2026/27 bewilligt. Die Athletinnen werden dann bei allen vier Tournee-Stopps - in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen - dabei sein. Das gab die FIS in einer Mitteilung bekannt.
09.40 Uhr: Biathlon: Frauen-Quartett jagt drittes Podest in Ruhpolding
Heimrennen für die deutschen Biathletinnen: Drei Tage nach dem letzten Wettkampf in Oberhof geht es am Mittwoch für das deutsche Quartett in Ruhpolding um das dritte Mannschaftspodest in diesem Winter. Die 4x6-Kilometer-Staffel der Frauen eröffnet die Rennen in der Chiemgau Arena. Neben Lokalmatadorin Franziska Preuß nominierte der DSV auch Janina Hettich-Walz, Julia Tannheimer, Vanessa Voigt, Sophia Schneider und Selina Grotian. In der Staffel muss sich das DSV-Team jedoch gegen die Französinnen messen. In Oberhof gewann Frankreich mit großem Vorsprung und holte sich so den zweiten Sieg aus drei bisherigen Staffel-Rennen.
Alle Wintersport-Wettbewerbe am 14. Januar 2026
- Eiskunstlauf-EM in Sheffield, Kurzprogramm Paare (14.00 Uhr)
- Biathlon 4x6-km-Staffel Frauen Ruhpolding (14.30 Uhr)
- Snowboard, Mixed-Parallelslalom, Bad Gastein (16.00 Uhr)
- Eiskunstlauf-EM in Sheffield, Kurzprogramm Frauen (18.00 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
Alle Wintersport-News vom 13. Januar 2026
- Gebrauchter Abend für Dürr und Aicher beim Slalom in Flachau (21.45 Uhr)
- Snowboarderin Hofmeister erleidet Rückschlag in Bad Gastein (19.00 Uhr)
- Lawine tötet Schweizer Snowboard-Legende (14.00 Uhr)
- Wintersport live - Alle Ergebnisse und Weltcupstände
21.45 Uhr: Aicher und Dürr scheiden im Flachau-Slalom aus
Lena Dürr und Emma Aicher haben beim Slalom in Flachau einen Abend zum Vergessen erlebt. Routinier Dürr verpatzte schon den ersten Lauf und qualifizierte sich als Zwölfte für das Finale. Im zweiten Lauf kam sie aber wieder nicht zurecht und fädelte im Mittelteil ein. "Es hat gar nichts zusammengepasst heute", sagte Dürr, "der Einfädler hat sicher dazu gepasst. Es hat nicht so viel in meine Karten gespielt, aber ich muss weitermachen und darf nicht vergessen, dass ich diesen Winter schon einen schnellen Schwung hatte. Der kommt bestimmt auch schnell wieder."
Auch Emma Aicher, nach dem ersten Lauf noch auf Rang sieben, kam im zweiten Durchgang nicht ins Ziel. Die 22-Jährige fädelte kurz vor dem Ziel noch ein und schied ebenfalls aus. Die dritte Deutsche Jessica Hilzinger hatte das Finale gar nicht erst erreicht.
Der Sieg ging zum sechsten Mal im siebten Slalom-Rennen in dieser Saison an die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (1:50,52 Minuten), die ihre Halbzeitführung mit 0,41 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Paula Moltzan ins Ziel brachte. Dritte wurde die Österreicherin Katharina Truppe (+0,65 Sekunden).
Kam nicht zurecht auf der Piste in Flachau: Lena Dürr
19.00 Uhr: Snowboarderin Hofmeister erleidet Rückschlag in Bad Gastein
Snowboarderin Ramona Hofmeister konnte nicht an ihre Zauberfahrt am Wochenende anknüpfen. Beim Weltcup in Bad Gastein scheiterte die Bischofswieserin im Parallelslalom nach einem Fahrfehler schon im Achtelfinale gegen die US-Amerikanerin Iris Pflum. Hinterher wollte sie sich trotzdem nicht zu sehr ärgern. "Ich bin einfach froh und dankbar, dass ich wieder da sein darf. Mir geht's gut, meinem Fuß geht's gut - alles in Ordnung", sagte sie.
Bei den Männern schied Stefan Baumeister aus Bad Aibling erst im Halbfinale aus. Im anschließenden kleinen Finale konnte er seinen Lauf nicht beenden und wurde Vierter. Für den 32-Jährigen war es seine beste Saisonplatzierung nach Platz zwei in Mylin (China) im Dezember.
18.30 Uhr: Dürr verpatzt ersten Lauf in Flachau - Aicher mit Podestchancen
Lena Dürr hat den ersten Lauf beim Weltcup-Slalom in Flachau verpatzt. Die Athletin vom SV Germering leistete sich zu Beginn direkt einen Fahrfehler und fand nie in ihren Rhythmus. Am Ende schwang sie mit über zwei Sekunden Rückstand ab. Sie geht mit 2,41 Sekunden Rückstand auf die Führende Mikaela Shiffrin als Dreizehnte in den zweiten Lauf (ab 20.45 Uhr im Sportschau-Livestream).
Besser lief es für Emma Aicher, die sich mit 0,87 Sekunden als Siebte platzierte und nur eine halbe Sekunde Rückstand auf das Podest hat. Shiffrin führt vor ihrer Landsfrau Paula Moltzan (+0,19 Sekunden) und Katharina Truppe aus Österreich (+0,35 Sekunden). Die dritte Deutsche Jessica Hilzinger verpasste den zweiten Lauf.
Im Video: Lena Dürrs erster Lauf im Slalom in Flachau
Lena Dürr
17.40 Uhr: Emotionale Trauerfeier für Biathlet Bakken
Mit einer emotionalen Zeremonie ist der norwegische Biathlet Sivert Guttorm Bakken am Dienstagvormittag in seiner Heimatstadt Lillehammer beigesetzt worden. Neben Familie und Freunden verabschiedeten sich auch zahlreiche Teamkollegen wie Sturla Holm Laegreid, Johan-Olav Botn und Vetle Sjåstad Christiansen von dem 27-Jährigen in der vollbesetzten Kirche Nordre Al.
"Es war eine ungemein würdige Ehrung. Aber das Schöne und das Traurige gehen oft Hand in Hand. Es war natürlich unglaublich traurig, aber es wurden sehr viele schöne Worte gesagt, die Sivert so beschrieben haben, wie er war", sagte Christiansen. "Er war echt und ehrlich und ein durch und durch aufrechter Mensch." Er werde sich immer an die vielen schönen Momente mit seinem Teamkollegen erinnern.
14.00 Uhr: Lawine tötet Schweizer Snowboard-Legende
Der Schweizer Snowboard-Olympiamedaillengewinner Ueli Kestenholz (50) ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Das bestätigte der Verband Swiss-Ski. Er war am Sonntag in Lötschental im Kanton Wallis unterwegs gewesen, als sich auf etwa 2.400 Metern Höhe eine Lawine löste.
Über das Unglück hatte die Polizei des Kantons Wallis berichtet, ohne Namen zu nennen. Nach ihren Angaben waren in dem betroffenen Gebiet ein Ski- und ein Snowboardfahrer unterwegs. Der Skifahrer habe sich in Sicherheit bringen können, der Snowboardfahrer sei von der Lawine mitgerissen worden. Er sei von Rettern aus dem Schnee geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden.
Snowboard-Pionier mit Erfolgen
Kestenholz kam in seiner aktiven Zeit ab Anfang der 1990er Jahre im Weltcup mehrmals auf Podestplätze. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewann er im Snowboard-Riesenslalom die Bronzemedaille. 2006 war er auch bei der olympischen Premiere von Snowboardcross dabei. "Wir sprechen den Angehörigen und Nahestehenden von Ueli unser tiefstes Beileid aus", sagt der Präsident des Schweizer Skiverbands, Peter Barandun.
Im Audio: Schweizer Snowboard-Legende stirbt bei Lawinenunglück
Ueli Kestenholz
09.30 Uhr: Nachtslalom in Flachau am Dienstagabend
Beim Nachtslalom in Flachau hat Lena Dürr vom SC Germering wieder die Chance, ihre gute Form zu beweisen. Mit der vielversprechenden Startnummer drei geht sie ins Rennen. Bisher konnte die 34-Jährige ihr eigentlich starkes Potential noch nicht abrufen. Für ihre Teamkollegin Emma Aicher gilt es, sich von der Abfahrt am Samstag direkt auf den Slalom umzustellen. Der Disziplinenwechsel klappte bisher bei ihr recht gut. Beide deutschen Fahrerinnen gelten als Favoritinnen in diesem Slalom - einfach wird ein Sieg oder Podest aber nicht. Vor allem Slalom-Dominatorin Mikaela Shiffrin ist die heißeste Anwärterin auf den Sieg. Bisher hat die US-Amerikanerin fünf von sechs Slalomrennen gewonnen.
Audio: So stehen die deutschen Chancen in Flachau
Lena Dürr in Flachau
07.00 Uhr: Kilde verzichtet auf Wengen-Rückkehr
Zwei Jahre nach seinem schweren Sturz verzichtet Skistar Aleksander Aamodt Kilde auf einen Start an diesem Wochenende am Unfallort in Wengen. "Dieses Jahr ist es einfach noch etwas zu früh", teilte der Norweger via Instagram mit. Stattdessen wolle er sich auf Trainingstage konzentrieren. Im Januar 2024 hatte Kilde bei der Lauberhorn-Abfahrt im Ziel die Kontrolle verloren und war heftig in die Fangnetze gekracht. Der 33-Jährige musste daraufhin mehrmals operiert werden. Ende November 2025 hatte er nach fast zweijähriger Leidenszeit sein Comeback gegeben.
06.30 Uhr: Skispringer Raimund fit für Sapporo - Hofmann fraglich
Philipp Raimund kehrt nach überstandener Erkrankung schon in dieser Woche in den Skisprung-Weltcup zurück. Nach eigener Aussage fühlt er sich bereit, am Wochenende im japanischen Sapporo zu starten. Bereits beim letzten Springen der Vierschanzentournee hatte sich Raimund unwohl gefühlt. Danach wurde er von den Verantwortlichen aus dem Kader für den Weltcup am vergangenen Wochenende in Zakopane genommen. "Ich bin wieder unter den Lebenden. Ich hatte für zwei Tage gut Fieber. Nun habe ich mich aber wieder erholt", sagte der Oberstdorfer bei der Olympia-Einkleidung in München.
Sein Zimmer-Kollege und Tournee-Sechster Felix Hoffmann wird dagegen aller Voraussicht auch in Japan fehlen. Nach einer Kniereizung zum Tournee-Finale war auch er vorsorglich aus dem Team genommen worden. "Die Pause hat gut getan, es wird von Tag zu Tag besser. Aber mit der Entscheidung zu pausieren, hat sich auch eine Erkältung breitgemacht", sagte Hoffmann.
06.00 Uhr: Biathletin Anna Weidel beim Heim-Weltcup in Ruhpolding nicht dabei
Lokalmatadorin Franziska Preuß führt das Frauen-Team an und freut sich sehr auf ihren Start beim Heim-Weltcup in Ruhpolding. "Das Stadion ist für mich ein besonderer Ort, da ich dort täglich trainiere“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der vorigen Saison. Außerdem dabei sind Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz, Julia Tannheimer, Selina Grotian und die zuletzt im IBU-Cup aktive Sophia Schneider. Dafür pausiert Anna Weidel, die aber laut Sportdirektor Bitterling in Nove Mesto zurückkehren soll.
Bei den Männern fehlt weiter der erkrankte Philipp Horn, aber auch er soll in Nove Mesto wieder am Start sein. Für ihn kehrt Danilo Riethmüller auf die Weltcup-Bühne zurück. Daneben sind noch Lucas Fratzscher, Johannes Kühn, Philipp Nawrath, Justus Strelow und David Zobel dabei.






















