Felix Loch
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Wintersport-Ticker: Alle News vom 29. Dezember bis 4. Januar

Rodler Felix Loch vom Königssee sichert sich in Sigulda seinen dritten Weltcupsieg im Olympia-Winter. Emma Aicher fährt in Kranjska Gora in die Top-Ten. Felix Hoffmann bezwingt die Bergiselschanze. Alle News vom Wintersport-Wochenende im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Die wichtigsten Wintersport-News vom 4. Januar

  • Bob: Friedrich schlägt im Vierer zurück und bezwingt Lochner (17.15 Uhr)
  • Skispringen: Felix Hoffmann fliegt in die Top-Five (15.30 Uhr)
  • Ski Alpin: Aicher in Top-Ten, Rast entthront Shiffrin (13.15 Uhr)
  • Rodeln: Loch dominiert in Sigulda bei deutschem Doppelpodium (12.00 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände

17.15 Uhr: Friedrich gelingt im Vierer Revanche gegen Lochner

Im Duell der weltbesten Bobpiloten hatte am Sonntag wieder mal Francesco Friedrich (Oberbärenburg) die Nase vorne. In Winterberg siegte der viermalige Olympiasieger im Vierer und revanchierte sich bei Johannes Lochner (Berchtesgaden) für die Niederlage im Zweier am Samstag. Dritter wurde wie am Vortag der dritte Deutsche im Bunde, Adam Ammour.

In der Weltcup-Gesamtwertung bleibt Johannes Lochner trotzdem vorne, dicht gefolgt von seinem Dauerkonkurrenten.

16.35 Uhr: Tour de Ski: Hoffmann stark bei Diggins Gesamtsieg

Die deutsche U23-Weltmeisterin aus Altötting in Oberbayern, Helen Hoffmann, zeigte ein starkes Rennen beim 10km Massenstart auf der Alpe Cermis - der letzten Etappe der Tour de Ski. Sie wurde zehnte in der Tageswertung und erreichte im Gesamtklassement als beste DSV-Athletin Platz 13.

US-Langläuferin Jessie Diggins hat zum dritten Mal die Tour de Ski gewonnen. Der 34-Jährigen reichte zum Abschluss in Val di Fiemme bei der "Bergetappe" auf der Alpe Cermis ein zweiter Platz, um sich mit einem Riesen-Vorsprung den Gesamtsieg zu sichern. Diggins musste sich am Sonntag nur der Norwegerin Karoline Simpson-Larsen geschlagen geben.

16.25 Uhr: Grünes Licht für Flutlicht in Innsbruck

Auf dem Weg zu einer Vierschanzentournee der Frauen scheint eine weitere Hürde aus dem Weg geräumt. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) und Vertreter aus der Politik besiegelten am Sonntag während des Bergisel-Springens der Männer in Innsbruck einen Vertrag über den Bau einer Flutlichtanlage an der altehrwürdigen Olympiaschanze von 1976. Für das Projekt sind 4,8 Millionen Euro an Kosten veranschlagt.

"Damit ist der Grundstein gelegt, um im kommenden Jubiläumsjahr der Vierschanzentournee erstmals auch die Damen in das Programm aufzunehmen", sagte FIS-Renndirektor Sandro Pertile. Die Tournee findet im kommenden Winter zum 75. Mal statt. Ohne Flutlicht wären Männer- und Frauen-Wettbewerbe an den beiden Tourneetagen in Innsbruck kaum zu bewältigen.

15.30 Uhr: Felix Hoffmann fliegt in die Top Five

Beim dritten Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck kann Felix Hoffmann die schicksalhafte Bergiselschanze bezwingen. Mit Sprüngen auf 126.5 und 130.5 Meter hat der Wahl-Rosenheimer beeindruckende Weiten gezeigt und landet auf Platz 5.

Die zweite deutsche Tournee-Hoffnung, Philipp Raimund aus Oberstdorf, dem die Schanze nach eigenen Angaben eigentlich gut liegt, konnte am Sonntag nicht mit den Spitzenspringern mithalten. 126 und 125 Meter reichten nicht für eine Top-Ten Platzierung, sondern nur für Platz 12.

Sieger des Springens in Innsbruck wurde überraschend der Japaner Ren Nikaido, der noch nie ein Weltcup-Springen gewinnen konnte. Dahinter sortieren sich der Slowene Domen Prevc auf Platz zwei und Österreicher Stephan Embacher auf Platz drei ein.

13.45 Uhr: Perfektes Heim-Wochenende für Nolte bei deutschem Dreifachpodium

Bob-Olympiasiegerin Laura Nolte hat auch im Zweierbob einen Sieg eingefahren. Nach ihrem ersten Platz im Monobob am Vortag lieferte sie im Zweierbob auf ihrer Heimbahn in Winterberg einen herausragenden zweiten Lauf und setzte sich gegen Teamkollegin Lisa Buckwitz vom BRC Thüringen durch. Die 27-Jährige dominiert den Weltcup wie keine andere, ist das im Zweier ihr vierter Saisonsieg im fünften Rennen, im Monobob Sieg fünf von fünf. Sie ist die klare Favoritin auf die olympische Goldmedaille. "Bei Olympia werden die Karten nochmal neu gemischt. Aber ich glaube, man muss auch erstmal an uns vorbeikommen. Wir sind in Topform, wir sind motiviert, wir sind gelassen. Wir haben Bock", sagte sie strahlend im ZDF.

Der Sonntag war für das ganze Bob-Team ein erfolgreicher Tag. Lisa Buckwitz holte sich mit Platz zwei die dritte Podestplatzierung in Folge. Die Wiesbadenerin Kim Kalicki machte als Dritte einen deutschen Dreifachsieg perfekt.

Video: Die Highlights des Slalom in Kranjska Gora

Emma Aicher fährt beim Slalom in Kranjska Gora in die Top-Ten
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Emma Aicher fährt in die Top-Ten

13.15 Uhr: Aicher patzt erneut im Steilhang, Rast entthront Shiffrin

Im zweiten Slalom-Durchgang von Kranjska Gora zeigte Emma Aicher wieder einen guten Lauf, bis sie erneut im steilen Zielhang patzte und wichtige Zeit verlor. Damit verbaute sie sich die Chance auf einen Podestplatz, landete aber noch auf einem soliden achten Platz.

Lena Dürr vom SC Germering konnte sich im zweiten Lauf deutlich verbessern und fünf Plätze gutmachen. Sie beendete das Rennen auf Platz elf. "Es ist noch nicht alles perfekt aber das war auf jeden Fall wieder ein Schritt in die richtige Richtung", sagte sie nach dem zweiten Lauf im ZDF.

Die US-amerikanische Slalom-Queen, die bisher jeden der fünf Weltcups in dieser Disziplin gewonnen hatte, hat nun Konkurrenz bekommen. Die nach dem ersten Lauf Führende Camille Rast konnte ihren Vorsprung von einem Zehntel halten und siegt in Kranjska Gora vor Mikaela Shiffrin mit 0.14 Sekunden Vorsprung. Beide fuhren im zweiten Lauf der Konkurrenz weit davon, mit +1.83 Sekunden hat die Schweizerin Wendy Holdener Platz drei belegt.

Audio: Rast entthront Shiffrin, Aicher fährt in die Top-Ten

Camille Rast bei ihrem Sieg in Kranjska Gora
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Camille Rast in Kranjska Gora

12.30 Uhr: Klæbo mit Rekordsieg, Moch ohne Chance

Johannes Høsflot Klæbo hat sich seinen zum fünften Mal den Sieg in der Tour de Ski gesichert und damit einen alleinigen Rekord aufgestellt. Dem Rekordweltmeister reichte bei der abschließenden "Bergetappe" der 20. Tour im Val di Fiemme auf der Alpe Cermis ein zwölfter Platz beim Tagessieg seines Landsmanns Mattis Stenshagen, um in der Gesamtwertung vorne zu bleiben. "Vor Klæbo kann man nur den Hut ziehen", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder im ZDF: "So eine Konstanz an Erfolgen ist eindrucksvoll und inspirierend."

Bester Deutscher wurde Florian Notz auf Platz 18. Der Memminger Friedrich Moch, der schon drei Podestplätze auf der Cermis-Etappe einfahren konnte, blieb diesmal chancenlos und beendete das Rennen auf Rang 46. Jan Stölben, der am Vortag überraschend im Sprint das Finale erreichen konnte und sich damit das Olympia-Ticket sicherte, fuhr auf Rang 51.

12.00 Uhr: Loch dominiert im Einsitzer bei deutschem Doppelpodium

Beim Finaldurchgang im Einsitzer in Sigulda ist Felix Loch der Dominator. Der 36-Jährige vom Königssee gewann mit 0.081 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Loch, der schon nach dem 1. Durchgang am Vortag die Startliste anführte, sicherte sich damit seinen dritten Weltcupsieg in der wichtigen Olympia-Saison und baute seine Führung im Gesamtweltcup aus. Sein Teamkollege Max Langenhan komplettierte das Podium mit dem dritten Platz. Die weiteren deutschen Rodler Timon Grancagnolo und David Nößler fuhren auf Platz neun und elf.

Felix Loch jubelt über Sieg - Archivbild
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Felix Loch jubelt über Sieg - Archivbild

11.25 Uhr: Top-Ergebnisse und Olympia-Tickets für deutsche Snowboarder

Beim Halfpipe-Weltcup im kanadischen Calgary hat Snowboarder Christoph Lechner vom Tegernsee mit Platz acht sein bestes Karriereergebnis eingeholt und sich damit für die Olympischen Spiele qualifiziert. Damit schickt Snowboard Germany ein vierköpfiges Team in die olympischen Halfpipe-Wettbewerbe. Auch die Pullacher Schwestern Schwestern Kona und Leilani Ettel erfüllten die Olympia-Norm, genauso wie Anne Hedrich aus Emmendingen.

Coach Hansi Höpfl ist erleichtert über die Qualifikation und freut sich, dass der Verband ein Quartett nach Livigno schicken kann: "Wir sind ja eher klein im Vergleich zu anderen Nationen wie Japan oder den USA, und es ist stark, was sich bei uns getan hat in den letzten Jahren."

11.05 Uhr: Taubitz mit Podest in Sigulda

Im 2. Durchgang im Einsitzer in Sigulda rodelte die führende aber angeschlagene Julia Taubitz "nur" auf Platz drei, dicht gefolgt von Merle Fräbel, die um nur fünf Tausendstel das Podest verfehlte. Die US-Amerikanerin Summer Britcher ging mit fünf Hundertstel Rückstand auf Taubitz in den zweiten Durchgang, konnte dann aber als Siegerin an ihr vorbeiziehen. Platz zwei sicherte sich die Österreicherin Lisa Schulte.

Die Berchtesgadenerin Anna Berreiter landete mit +0.385 Sekunden auf dem achten Platz, ihre Teamkollegin Anka Jänicke mit +0.881 Sekunden auf Rang 17.

10.30 Uhr: Aicher noch mit Podestchancen, Dürr abgeschlagen

Nach dem 1. Durchgang im Slalom in Kranjska Gora hat Emma Aicher noch Chancen aufs Podest. Mit einem schnellen Lauf setzte sie sich an Position Sechs, mit 0.43 Sekunden auf die Drittplatzierte Wendy Holdener. Mit einem sehr rhythmischen Lauf war sie lange vorne dabei, ein Fehler am Anfang des Zielhangs kostete allerdings Zeit. Für Durchgang zwei hat sie im ZDF einen klaren Plan: "Ich versuche einfach wieder das Gleiche zu machen, aber dieses Mal den ganzen Lauf durch."

Slalom-Queen Mikaela Shiffrin setzte sich mit einer starken Performance auf Platz zwei, nur die Schweizerin Camille Rast, die am Vortag den Riesenslalom gewonnen hatte, konnte sie um 0.10 Sekunden übertreffen.

Die Germeringerin Lena Dürr ging als Erste ins Rennen, kam aber nicht wirklich in ihren Rhythmus und landete auf dem mit Katharina Gallhuber geteilten 16. Platz mit +2.27 Sekunden Rückstand.

Audio: Die DSV-Fahrerinnen nach dem 1. Durchgang

Emma Aicher beim 1. Lauf im Slalom in Kranjska Gora
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Emma Aicher in Kranjska Gora

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 4. Januar 2026

  • Ski Alpin: 1. Durchgang Slalom der Frauen in Kranjska Gora (9.30 Uhr)
  • Rodeln: 2. Durchgang Einsitzer der Frauen in Sigulda (10.15 Uhr)
  • Bob: Zweierbob der Frauen in Winterberg (11.00 Uhr)
  • Rodeln: 2. Durchgang Einsitzer der Männer in Sigulda (11.25 Uhr)
  • Tour de Ski: 10km Massenstart Freistil Männer (11.30 Uhr)
  • Ski Alpin: 2. Durchgang Slalom der Frauen in Kranjska Gora (12.15 Uhr)
  • Rodeln: Mixed Team-Staffel in Sigulda (13.15 Uhr)
  • Skispringen: Vierschanzentournee in Innsbruck (13.30 Uhr)
  • Bob: Viererbob der Männer in Winterberg (15.00 Uhr)
  • Tour de Ski: 10km Massenstart Freistil Frauen (15.30 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände

Die wichtigsten Wintersport-News vom 3. Januar

  • Bob: Johannes Lochner siegt bei deutschem Dreifach-Erfolg in Winterberg (18.00 Uhr)
  • Tour de Ski: Klæbo siegt im Sprint, Stölben im Finale (16.30 Uhr)
  • Skispringen: Alle Deutschen Springer für Innsbruck qualifiziert (15.53 Uhr)
  • Rodeln: Rodlerinnen und Rodler mit Traumstart ins neue Jahr (14.25 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände

18.00 Uhr: Lochner setzt sich im Zweierbob durch

Johannes Lochner aus Berchtesgaden bleibt auch im neuen Jahr der dominierende Bob-Pilot des Olympiawinters. Der 32-Jährige setzte sich beim deutschen Dreifacherfolg in Winterberg im Zweier einmal mehr gegen seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich durch und feierte im kleinen Schlitten seinen vierten Sieg im fünften Weltcup-Rennen. Hinzu kommen bisher drei Erfolge in vier Vierer-Rennen. Er führt damit die Weltcupwertung in beiden Disziplinen an.

Der Bayer Lochner lag mit seinem Anschieber Georg Fleischhauer am Samstag nach zwei Läufen 0,30 Sekunden vor Adam Ammour (Oberhof) und Alexander Schaller. Der langjährige Dominator Friedrich, der Lochner in diesem Winter erst zweimal schlagen konnte, fiel noch auf den dritten Rang zurück (+0,51).

16.30 Uhr: Klæbo siegt im Sprint, Stölben im Finale

Beim klassischen Sprint der Tour de Ski in Val di Fiemme gewinnt der Norweger Johannes Høsflot Klæbo vor dem Franzosen Jules Chappaz und dem Schweden Anton Grahn. Der deutsche Langläufer Jan Stölben (Ernstberg) schaffte es zum ersten Mal in seiner Karriere ins Finale, beendete das Rennen dann auf dem sechsten Platz.

Bei den Frauen geht es weiter mit den gesundheitlichen Problemen. Nun hat auch Pia Fink eine vorzeitige Heimreise angetreten, weil sie sich nicht vollständig fit fühlte. Fink qualifizierte sich im klassischen Sprint auf der Olympia-Strecke in Val di Fiemme noch für das Viertelfinale. Dort trat die 30-Jährige aus Vorsicht nicht mehr an. Die Allgäuerin Sofie Krehl schaffte es im klassischen Sprint nicht über das Viertelfinale hinaus. Bei der vorletzten Etappe siegte die Finnin Jasmi Joensuu vor der Schweizerin Nadine Fähndrich und der Schwedin Johanna Hagström.

15.50 Uhr: Alle Deutsche Skispringer für Innsbruck qualifiziert

Beim Qualifikationsspringen in Innsbruck haben sich alle deutschen Skispringer für das dritte Springen der Vierschanzentournee am Sonntag qualifiziert. Als bester Deutscher landete dabei Felix Hoffmann mit 123 Metern auf Platz fünf, Philipp Raimund (Oberstdorf) wurde mit 116,5 Metern Sechzehnter. Auch Pius Paschke (Kiefersfelden/119 Meter, Platz 23) und Karl Geiger (Oberstdorf/115,5 Meter, Platz 38) sprangen in die besten 50. Andreas Wellinger (Ruhpolding) schaffte mit 115 Metern und etwas Glück auf Platz 49 noch die Qualifikation.

14.45 Uhr: Laura Nolte siegt mit Heimvorteil im Monobob

Beim Monobob-Weltcup in Winterberg hat Laura Nolte ihr Heimspiel gewonnen. Die Zweierbob-Olympiasiegerin von Peking und zweimalige Monobob-Weltmeisterin gewann auf ihrer Hausbahn vor der Kanadierin Cynthia Appiah mit einem Vorsprung von 0.160 Sekunden. Dritte wurde Lisa Buckwitz. Die Thüringerin hatte nach dem ersten Durchgang noch mit vier Hundertsteln vor Nolte geführt. Kim Kalicki konnte sich als dritte deutsche Starterin auf dem elften Rang platzieren.

Audio: Laura Nolte im Interview nach ihrem Weltcupsieg

Laura Nolte jubelt nach ihrem Weltcupsieg in Winterberg.
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Laura Nolte jubelt in Winterberg

14.25 Uhr: Rodlerinnen und Rodler mit Traumstart ins neue Jahr

Im neuen Jahr können sowohl die Rodlerinnen als auch die Rodler jubeln. Beim Doppelsitzer in Sigulda fuhren Dajana Eitberger und Magdalena Matschina auf Platz zwei mit +0.031 Sekunden Rückstand auf die Siegerinnen aus Österreich Egle / Kipp. Platz drei holten sich die Italienerinnen Vötter / Oberhofer.

Auch die deutschen Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt jubeln auf Platz zwei. Sie mussten sich nur dem lettischen Duo Sevics-Mikelsevics / Krasts um +0.078 Sekunden geschlagen geben. Die Rodler aus Lettland fuhren gleich zwei Podestplatzierungen ein, mit Bots / Plume auf dem dritten Platz.

13.55 Uhr: Schweizerin Rast siegt, Dürr nur in den Top-20

Beim Riesenslalom in Kranjska Gora hat die Schweizerin Camille Rast gewonnen. Mit 0.20 Sekunden Vorsprung auf die Österreicherin Julia Scheib holte sie sich trotz Fehler im zweiten Lauf ihren ersten Sieg im Riesenslalom. Die US-Amerikanerin Paula Moltzan komplettiert das Podest mit 0.47 Sekunden Rückstand. Die einzige Deutsche im zweiten Durchgang, Lena Dürr, zeigte einen soliden Auftritt, hatte allerdings Schwierigkeiten auf ihre Geschwindigkeit zu kommen und landete am Ende auf Platz 18. Emma Aicher, Jana Fritz und Fabiana Dorigo hatten alle drei den zweiten Lauf verpasst.

11.25 Uhr: Einzig Lena Dürr schafft den 2. Lauf im Riesenslalom

Zum Jahresauftakt im Ski Alpin im slowenischen Kranjska Gora konnte nur Lena Dürr in den 2. Durchgang fahren. Mit +1.89 Sekunden auf die führende Schweizerin Camille Rast landete Dürr auf Platz 13. Die weiteren deutschen Skirennläuferinnen konnten im neuen Jahr noch nicht überzeugen. Jana Fritz (+3,10s), Fabiana Dorigo (+3,25s) und Emma Aicher (+3,78s) verpassten den zweiten Durchgang.

Dürr war zufrieden mit dem Lauf, auch wenn der Kurs ihr nicht optimal lag. "Es wäre sicherlich noch mehr gegangen. Es war unglaublich drehend. Ich war oben am dritten, vierten Tor schon zu spät und dann ist es wirklich schwer, reinzukommen", analysierte die Münchnerin am ZDF-Mikrofon nach dem Rennen.

Camille Rast führt mit einem Vorsprung von 0.33 Sekunden auf Paula Moltzan (USA), knapp dahinter folgen die Albanerin Lara Colturi (+0.37s) und die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+0.38s).

Lena Dürr
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Lena Dürr

11.15 Uhr: Felix Loch dominiert den 1. Durchgang im Einsitzer

Im lettischen Sigulda hat auch Felix Loch die Führung eingenommen. Der 36-Jährige vom Königssee kam mit 0.019 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Nico Gleirscher ins Ziel. Der zweitbeste Deutsche Max Langenhan sortierte sich auf dem vierten Platz hinter Jonas Müller ein. David Nößler fuhr mit einem Rückstand von +0.432 Sekunden auf Platz neun, kurz dahinter steht Timon Grancagnolo auf Platz 11.

Der zweite Durchgang im Einsitzer der Männer findet am Sonntag, 4. Januar, ab 11.25 Uhr statt.

9.30 Uhr: Julia Taubitz führt in Sigulda

Nach dem 1. Durchgang im Einsitzer im lettischen Sigulda steht Julia Taubitz auf Platz eins. Die 29-Jährige vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal führt mit nur 0.001 Sekunden auf die Österreicherin Lisa Schulte und 0.005 Sekunden auf die US-Amerikanerin Summer Britcher. Zweitbeste Deutsche wurde Merle Fräbel auf Platz fünf. Die Berchtesgadenerin Anna Berreiter fuhr auf Platz 15, Anka Jänicke bildet das deutsche Schlusslicht auf Platz 19.

Der zweite Durchgang im Einsitzer der Frauen findet am Sonntag, 4. Januar, ab 10.15 Uhr statt.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 3. Januar 2026

  • Rodeln: Einsitzer der Frauen in Sigulda (8.30 Uhr)
  • Ski Alpin: Riesenslalom der Frauen 1. Durchgang in Kranjska Gora (10.00 Uhr)
  • Rodeln: Einsitzer der Männer in Sigulda (10.05 Uhr)
  • Rodeln: Doppelsitzer der Frauen in Sigulda (11.30 Uhr)
  • Monobob der Frauen in Winterberg (11.30 Uhr)
  • Rodeln: Doppelsitzer der Männer in Sigulda (12.00 Uhr)
  • Ski Alpin: Riesenslalom der Frauen 2. Durchgang in Kranjska Gora (13.00 Uhr)
  • Skispringen: Vierschanzentournee-Qualifikation der Männer in Innsbruck (14.30 Uhr)
  • Tour de Ski: Sprint klassisch der Frauen & Männer in Val di Fiemme (14.45 Uhr)
  • Zweierbob der Männer in Winterberg (15.30 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände

Die wichtigsten Wintersport-News vom 2. Januar

15.10 Uhr: Ski Alpin - Olympia-Aus für Österreicherin Katharina Liensberger

Das österreichische Ski-Team muss rund einen Monat vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) einen Rückschlag verkraften. Skirennläuferin Katharina Liensberger, in Peking 2022 Olympiasiegerin mit der Mannschaft, ist am Freitagvormittag beim Riesenslalom-Training in St. Michael gestürzt und hat sich dabei schwer am Knie verletzt.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die 28-Jährige mit dem Hubschrauber umgehend zur genaueren Abklärung in die Klinik Hochrum bei Innsbruck gebracht. Bei einer MRT-Untersuchung wurden eine Fraktur des Schienbeinkopfes sowie ein Meniskus- und Innenbandriss im rechten Knie diagnostiziert. Liensberger, die vor dem Jahreswechsel beim Weltcup in Semmering/Österreich das Podest als Vierte knapp verpasst hatte, soll noch am Freitag operiert werden.

12.14 Uhr: Wintereinbruch - Skeleton-Weltcup in Winterberg abgebrochen

Zu viel Schnee für den Eiskanal in Winterberg: Das Weltcup-Rennen der Skeletonis ist aufgrund des Wintereinbruchs im Sauerland abgebrochen worden. Ob und wie das erste Männer-Rennen im Olympia-Jahr fortgesetzt oder wiederholt werden kann, ließ der Weltverband IBSF in seiner Mitteilung etwa eine Stunde nach Ende des ersten Durchgangs zunächst offen. Das Frauen-Rennen wurde zunächst von 13.00 auf 14.00 Uhr verschoben.

Schon im ersten Durchgang hatte der anhaltende Schneefall das Feld kräftig durcheinandergewirbelt. Als letzter Starter fuhr der Österreicher Alexander Schlintner überraschend auf Platz eins, als bester Deutscher lag Olympiasieger Christopher Grotheer auf Rang vier aussichtsreich auf Podestkurs. Die beiden Weltcup-Dominatoren Matt Weston (Rang 18) und Marcus Wyatt (8.) aus Großbritannien lagen zur Halbzeit hingegen schon deutlich zurück.

Im Audio: Coletta Rydzek verlässt Tour de Ski

Coletta Rydzek
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Coletta Rydzek

10.27 Uhr: Langläuferin Rydzek verlässt Tour de Ski vorzeitig

Langläuferin Coletta Rydzek ist bei der Tour de Ski vor den letzten beiden Etappen ausgestiegen. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte, sei die Sprintspezialistin leicht angeschlagen und verzichte damit auf die abschließenden Wettbewerbe in Val di Fiemme am Samstag und Sonntag.

Rydzek hatte bei der Tour mit einem zweiten Platz im Sprint geglänzt und nach zwei Etappen den dritten Platz in der Gesamtwertung belegt. Im langen Verfolgungsrennen am Neujahrstag war sie weit zurückgefallen. Zuvor war bereits Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler aus der Tour de Ski ausgestiegen.

Die wichtigsten Wintersport-News vom 1. Januar 2026

18.05 Uhr: Freitag starke Dritte in Oberstdorf

Skispringerin Selina Freitag ist auch am zweiten Tag der "Two Nights Tour" auf das Podest geflogen. Beim tränenreichen Abschied von Rekordweltmeisterin Katharina Schmid aus Oberstdorf überzeugte die Oberwiesenthalerin auf Rang drei. Ihren ersten Weltcupsieg holte die Kanadierin Abigail Strate, der Gesamtsieg der wohl letzten "halben Vierschanzentournee" ging erneut an Nika Prevc aus Slowenien.

16.05 Uhr: Prevc gewinnt auch Neujahrsspringen

Domen Prevc hat auch das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der Slowene siegte vor Jan Hörl und Stephan Embacher (beide Österreich) und baute seine Führung in der Gesamtwertung der 74. Vierschanzentournee nach zwei Wettkämpfen aus. Als bester Deutscher landete Felix Hoffmann am Donnerstag auf Rang sechs, in der Gesamtwertung ist der Thüringer nun Vierter. Philipp Raimund landete auf Platz sieben. Andreas Wellinger und Karl Geiger verpassten den Sprung in den zweiten Durchgang.

13.35 Uhr: Langläuferin Fink verpasst Top Ten knapp

Beim Sieg der US-Amerikanerin Jessie Diggins zeigte Pia Fin in der Verfolgung bei der Tour de Ski einen starken Auftritt. Fink lief in Toblach von Platz 18 auf zwölf nach vorne.

Die 30-Jährige lag 2:54,6 Minuten hinter Diggins zurück, die ein einsames Rennen lief und aus 54 Sekunden Vorsprung beim Start satte 1:35,2 Minuten auf die zweitplatzierte Schwedin Moa Ilar machte. Katherine Sauerbrey als 20. und Helen Hoffmann als 21. überzeugten aus deutscher Sicht ebenfalls. Sprintspezialistin Coletta Rydzek, bis Silvester auf dem Gesamtpodest, kämpfte sich tapfer durch, war aber wie erwartet chancenlos und wurde von Platz sieben auf 42 durchgereicht.  

Nach ihrem 30. Weltcupsieg ist Diggins ihr dritter Tour-Erfolg nach 2021 und 2024 bei den beiden abschließenden Etappen am Wochenende in Val di Fiemme kaum mehr zu nehmen. Auf der Olympia-Anlage der kommenden Winterspiele stehen und der finale Massenstart zur Alpe Cermis an.

Audio: Diggins gewinnt erneut

Jessie Diggins
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Jessie Diggins

11.30 Uhr: Einsamer Kläbo dominiert den Verfolger bei der Tour de Ski

Norwegens Langlaufstar Johannes Hösflot Kläbo hat mit einer eindrucksvollen Soloshow einen Riesenschritt zum historischen fünften Gesamtsieg bei der Tour de Ski gemacht. Der 29-Jährige feierte in Toblach im Klassik-Verfolgungsrennen über 20 km einen Start-Ziel-Sieg und lief bei seinem 103. Weltcup-Erfolg über die komplette Distanz weit vor dem Feld.

Der Gesamtführende war mit 45 Sekunden Vorsprung gestartet, machte daraus zwischenzeitlich über eine Minute und lag schließlich 51,1 Sekunden vor seinem Landsmann Mattis Stenshagen. Dritter wurde der Schwede Edvin Anger (+59,8).

Als bester Deutscher kam Janosch Brugger auf Platz 25 (+2:51,9 Minuten) und verlor dabei nur 36 Sekunden auf Kläbo. Friedrich Moch, vor zwei Jahren noch Gesamtzweiter der Tour de Ski, kam auf Platz 55.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 1. Januar 2026

  • Langlauf, 20 km Verfolgung der Männer bei der Tour de Ski (10.30 Uhr)
  • Langlauf, 20 km Verfolgung der Frauen bei der Tour de Ski (12.30 Uhr)
  • Skispringen, Neujahrsspringen der Männer in Garmisch-Partenkirchen (14 Uhr)
  • Skispringen, Two-Nights-Tour der Frauen in Oberstdorf (16.15 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände

Die wichtigsten Wintersport-News vom 31. Dezember 2025

  • Skispringen: Embacher mit Schanzenrekord in Garmisch-Partenkirchen-Quali (17.20 Uhr)
  • Skispringen: Norweger monieren österreichische Bindung - FIS klärt auf (16.30 Uhr)
  • Skispringen: Nika Prevc gewinnt Auftakt bei "Two Nights Tour" (14.25 Uhr)
  • Langlauf: Jessica Diggins macht US-Erfolgstag perfekt - Rydzek verliert Podestplatz (15.54 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände

17.20 Uhr: Embacher mit Schanzenrekord in Garmisch-Partenkirchen-Quali

Die deutschen Skisprung-Hoffnungen Philipp Raimund und Felix Hoffmann haben die Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen souverän gemeistert. Raimund (135 Meter) landete auf Rang fünf, für den Oberstdorf-Dritten Hoffmann (134 Meter) ging es auf Platz acht. Den Sieg in der Vorausscheidung holte sich wieder einmal Domen Prevc aus Slowenien. Der souveräne Gewinner von Oberstdorf sprang 139,5 Meter weit.

Für einen Höhepunkt sorgte an Silvester der Österreicher Stephan Embacher, dem mit 145,5 Metern ein Schanzenrekord auf der Großen Olympiaschanze gelang. Danach verkürzte die Jury den Anlauf um zwei Luken. Embacher verpasste den Sieg in der Qualifikation auch, weil er den Sprung in diesem Weitenbereich nicht mehr sauber landen konnte und deshalb große Abzüge bei den Haltungsnoten bekam.

Im Video: Domen Prevc gewinnt Quali fürs Neujahrsspringen

Philipp Raimund
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Philipp Raimund

16.30 Uhr: Norweger monieren österreichische Skisprung-Bindung - FIS klärt auf

Die Materialdebatten im Skispringen haben einen neuen kleinen Aufreger. Denn in norwegischen Medien ist nach dem Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf ein Foto aufgetaucht, das eine angeblich verbotene Bindung von Österreichs Manuel Fettner zeigen soll. Die norwegische Tageszeitung "Dagbladet" spekulierte über eine "selbstgemachte", "verdächtige" und möglicherweise "illegale" Bindung.

Besonders pikant: Im vorigen Winter waren die norwegischen Skispringer beim Anzugskandal noch selbst betroffen, unter anderem die Skispringer Marius Lindvik und Johann Andre Forfang wurden suspendiert und im Sommer gesperrt. Österreichischen Medienberichten zufolge hat die FIS die Betrugsvorwürfe am Mittwoch allerdings als falsch zurückgewiesen, der Weltverband klärte laut der österreichischen Presseagentur "APA" in einem Statement auf. "Die Bindung ist seit etwa zehn Jahren in Nutzung und wurde genehmigt", hieß es.

Routinier Fettner mit anderem Sprungschuh als der Rest

"Viel Lärm um nichts", sagte ein FIS-Sprecher am Silvestertag zur APA. "Ein ganz alter Kuchen." Die FIS stellte am Dienstag im Team Captains Meeting klar, dass die adaptierte Bindung von Fettner bereits seit Jahren abgesegnet ist. "Diese Bindung ist adaptiert worden, weil Manuel Fettner einen anderen Sprungschuh als alle anderen hat. Diese Änderung war notwendig, damit es überhaupt funktioniert für seinen Schuh. Es gibt keinen Vorteil", erklärte der ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl.

Im Audio: US-Doppelsieg im Langlauf - Hennig Dotzler abgereist

Jessica Diggins (l.) und Katharina Hennig Dotzler
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Jessica Diggins (l.) und Katharina Hennig Dotzler

15.54 Uhr: Jessica Diggins macht US-Erfolgstag perfekt - Rydzek verliert Podestplatz

Auch im Massenstart der Frauen gewinnt eine US-Amerikanerin: Nach dem Erfolg von Gus Schumacher am Mittag des Silvestertags feierte am Nachmittag Jessica Diggins. Die Langlauf-Dominatorin siegte dagegen weniger überraschend als ihr Landsmann vor den Schwedinnen Emma Ribom und Moa Ilar. Diggins bleibt damit auch Gesamtführende der Tour de Ski.

Langläuferin Coletta Rydzek hat dagegen ihren Podestplatz in der Gesamtwertung verloren. Bei der Premiere des umstrittenen "Heat Mass Starts"-Format über 5 km kam die 28 Jahre alte Oberstdorferin an Silvester in Toblach nicht über Platz 61 hinaus und rutschte in der Tourneewertung auf Platz sieben ab. Angesichts der schweren Rennen in den kommenden Tage besaß Sprintspezialistin Rydzek ohnehin keine realistische Podestchance.

Im Video: Nika Prevc gewinnt Springen in Garmisch-Partenkirchen vor Selina Freitag

Nika Prevc (M.) gewinnt in Garmisch-Partenkirchen
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Nika Prevc (M.) gewinnt in Garmisch-Partenkirchen

14.25 Uhr: Sloweniens Skispringerin Nika Prevc gewinnt den Auftakt bei der "Two Nights Tour"

Skispringerin Selina Freitag hat dem deutschen Team erstmals einen Podestplatz bei einem Wettbewerb der Two-Nights-Tour beschert. Die 24-Jährige schaffte es in Garmisch-Partenkirchen auf Weiten von 127 und 135,5 Metern und musste sich als Zweite nur der slowenischen Siegerin Nika Prevc geschlagen geben. Dritte wurde die Japanerin Nozomi Maruyama, die den Gesamtweltcup angeführt.

13.55 Uhr: Olympia-Medaillenchance für Finn Sonnekalb erhöht sich

Für die deutsche Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb (18) haben sich die Chancen auf eine olympische Medaille erhöht - und das ohne eigenes Zutun: Olympiasieger Kjeld Nuis (36) qualifizierte sich auf Sonnekalbs Paradestrecke über 1500 m nicht für die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar). Am letzten Wettkampftag des niederländischen Qualifikationsturniers in Heerenveen verpasste Nuis, der 2018 und 2022 Gold über 1500 m gewann und den Weltrekord hält, als Vierter das Ticket. Über 1000 m wird Nuis bei Olympia dagegen an den Start gehen.

Im Audio: Gus Schumacher gewinnt Massenstart

Gus Schumacher
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Gus Schumacher

12.44 Uhr: Langlauf: Gus Schumacher gewinnt überraschend Massenstart-Etappe bei Tour de Ski

Der US-Amerikaner Gus Schumacher hat überraschend die dritte Etappe bei der Tour de Ski gewonnen. Der 25-Jährige setzte sich in dem auf vier Läufe aufgeteilten Rennen in Toblach vor dem Österreicher Benjamin Moser und Lars Heggen aus Norwegen durch. Für Schumacher war es der zweite Weltcupsieg - nach einem Erfolg im Februar 2024 in Minneapolis in seiner Heimat USA.

Des einen Freud, des anderen Leid: Norwegens Langlauf-Star Johannes Hösflot Kläbo hat bei der Tour de Ski zwar die Gesamtführung erfolgreich verteidigt, aber schlechte Erfahrungen mit dem neuen "Heat Mass Start"-Modus gemacht. Weil Kläbos Konkurrenten im dritten von vier Läufen dem Topfavoriten die Tempoarbeit weitgehend überließen, war das Rennen relativ langsam - und Kläbo landete, obwohl souverän als Erster im Ziel, nur auf Platz zwölf der Tageswertung.

Bei dem neuen Format des "Teil-Massenstarts" wurden die rund 100 Starter auf vier Läufe verteilt, die besten Läufer der Gesamtwertung wurden in unterschiedliche Rennen gepackt. Damit soll verhindert werden, dass Läufer wie gerade der endschnelle Kläbo sich nicht wie oft bei einem regulären Massenstart über weite Strecken im Feld verstecken und dann nur auf den Schlussspurt setzen.

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Katharina Hennig Dotzler

11.25 Uhr: Langläuferin Hennig Dotzler steigt bei Tour de Ski aus

Langlauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler ist bei der Tour de Ski ausgestiegen. Dies gaben die Organisatoren des Etappenrennens kurz vor dem Start des dritten Teilstücks über 5 km im neuen "Heat Mass Start"-Format in Toblach bekannt, sie fühle sich aktuell nicht ganz fit, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit.

"Das ist ihre neue Stärke, dass sie sich ganz bewusst beim kleinsten Anzeichen dafür entscheidet, rauszugehen und zu trainieren", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder im ZDF: "Sie hat einfach einen höheren Anspruch, als nur dabei zu sein bei Olympischen Spielen. Sie will etwas reißen. Und jetzt ist die Zeit, noch einmal aufzubauen und dann anzugreifen."

Hennig Dotzler hatte am Montag auf der zweiten Etappe mit Platz zehn überzeugt und mit ihrem besten Saisonergebnis die Norm für die Winterspiele im Februar erfüllt. Vor der Tour de Ski hatte in Laura Gimmler bereits eine deutsche Topläuferin krankheitsbedingt absagen müssen. Victoria Carl, 2022 in Peking Teamsprint-Olympiasiegerin mit Hennig Dotzler, fehlt auf nicht absehbare Zeit wegen einer Suspendierung nach einem positiven Dopingtest.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 31. Dezember 2025

  • Langlauf, Tour de Ski: 5 km Massenstart der Männer in Toblach (11.30 Uhr)
  • Skispringen, Two Nights Tour Frauen: Springen in Garmisch-Partenkirchen (13 Uhr)
  • Langlauf, Tour de Ski: 5 km Massenstart der Frauen in Toblach (14.30 Uhr)
  • Skispringen, Vierschanzentournee Männer: Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen (16 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände
Selina Freitag
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Selina Freitag

Die wichtigsten Wintersport-News vom 30. Dezember 2025

19.00 Uhr: Selina Freitag überzeugt in Quali

Selina Freitag gelang in der Qualifikation für das Auftaktspringen der Two Nights Tour mit 134 Metern in Garmisch-Partenkirchen der weiteste Satz - trotzdem reichte es aufgrund der Windpunkte nur für Platz vier. Beste der Quali war Nozomi Maruyama. Die Japanerin ist neben der Slowenin Nika Prevc Top-Favoritin auf den Gesamtsieg. Agnes Reisch wurde Siebte, Katharina Schmid landete auf dem 16. Rang.

10.23 Uhr: Weg für Frauen-Tournee frei? Innsbruck bekommt Flutlicht

Die erstmalige Austragung einer Vierschanzentournee für Frauen rückt immer näher. Das für ein Parallel-Event notwendige Flutlicht am Bergisel in Innsbruck ist nun auch schriftlich genehmigt, wie Österreichs Sportdirektor Mario Stecher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte. "Die finanziellen Mittel sind da, und die Aufteilung zwischen Bund, dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck ist abgesichert", erklärte Stecher.

Offen ist demnach noch der Baubeginn einer Flutlichtanlage in dem Stadion, das bislang auf Tageslicht angewiesen war. Die Vierschanzentournee findet in diesem Winter zum 74. Mal ausschließlich für Männer statt. Für die Frauen steht stattdessen eine Two-Nights-Tour mit zwei Wettbewerben in Garmisch-Partenkirchen (Silvester) und Oberstdorf (Neujahr) auf dem Programm. Nach Willen der beiden Skiverbände in Deutschland und Österreich sowie des Weltverbandes Fis soll es im kommenden Jahr eine Premiere für die Frauen geben.

Die wichtigsten Wintersport-News vom 29. Dezember 2025

19.07 Uhr: Vierschanzentournee mit DSV-Podestplatz und viel Schatten

Die deutschen Skispringer haben beim Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf einerseits für Top-Ergebnisse und einen Podestplatz gesorgt, andererseits für ein Debakel. Mit Felix Hoffmann und Philipp Raimund erreichten nur zwei Springer den zweiten Durchgang der Top 30, Hoffmann schnappte sich mit Platz drei am Ende sogar ein "Stockerl". Raimund wurde starker Fünfter.

Pius Paschke, Luca Roth, Andreas Wellinger und Constantin Schmid verpassten den zweiten Durchgang der Top 30 teilweise deutlich. Schmid und Wellinger belegten im 50er-Feld die letzten beiden Plätze. Der frühere Oberstdorf-Sieger Karl Geiger war in seinem Heimatort bereits in der Qualifikation ausgeschieden.

15.54 Uhr: Starke Coletta Rydzek bleibt auf Podestplatz

Langläuferin Coletta Rydzek hat bei der Tour de Ski mit dem besten 10-Kilometer-Ergebnis ihrer Weltcup-Karriere einen Podestplatz in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigt. Die 28-Jährige lief am zweiten Tag des traditionellen Etappenrennens im klassischen Stil auf den starken 15. Platz. Damit bestätigte die Oberstdorferin ihren starken Eindruck vom Vortag, als sie in ihrer Spezialdisziplin Sprint Zweite geworden war.

"Ich bin heute ohne Erwartungen herangegangen und wollte es einfach genießen. Es war super entspannt. Ich bin sehr froh, dass ich heute diese Leistung zeigen konnte", sagte Rydzek in der ARD. Im Ziel hatte sie 1:01,9 Minuten Rückstand auf die norwegische Tagessiegerin Astrid Öyre Slind, die sich vor Teresa Stadlober (Österreich/+7,0 Sekunden) und Jessie Diggins (USA/+8,8) durchsetzte. Diggins, Gesamtsiegerin 2021 und 2024, übernahm damit die Führung in der Tour-Wertung mit 39 Sekunden Vorsprung vor Öyre Slind, Rydzek (+45 Sekunden) ist Dritte.

Im Video: Das Langlauf-Frauenrennen in Toblach

Langläuferin Coletta Rydzek
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Langläuferin Coletta Rydzek

Im Audio: Shiffrin-Kritik an Semmering-Slalom

Mikaela Shiffrin
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Mikaela Shiffrin

13.50 Uhr: Shiffrin zürnt nach Semmering-Slalom - "Über die Grenze hinaus"

Es war ihr fünfter Sieg im fünften Slalom dieses Winters - Ski-Königin Mikaela Shiffrin wollte beim Rennen auf dem Zauberberg in Semmering aber nicht nur über ihren sportlichen Erfolg reden. Nach dem Rennen beschwerte sich die 30 Jahre alte Amerikanerin vor laufenden Kameras über die ungenügenden und aus ihrer Sicht gefährlichen Bedingungen. "Die Strecke war über die Grenze des Akzeptablen hinaus", sagte sie.

Von den 79 Starterinnen schieden bei widrigsten Pistenverhältnissen schon im ersten Durchgang 39 aus. Vor dem Finale sorgte Shiffrin dann dafür, dass die ursprüngliche Kurssetzung verändert wurde. "Mein Verständnis war, dass die Art, wie der Kurs gesetzt war, nicht regelkonform war. Am Ende haben sie ihn angepasst, sodass das Problem behoben wurde, und darüber bin ich wirklich froh", sagte sie.

Verwirrung gab es, weil Shiffrin durch die von ihr angezettelten Diskussionen die zulässige Zeit für die Besichtigung überschritten hatte. Gerüchte, wonach die Skiverbände von Österreich und der Schweiz deshalb einen Protest gegen die Siegerin einlegten, bewahrheiteten sich jedoch nicht. Dennoch bestand nach dem Rennen Aufklärungsbedarf. Die Rennjury wertete die Zeitüberschreitung als nicht strafbar.

Shiffrin beharrte nach dem Rennen darauf, dass die Bedingungen bereits im ersten Lauf nicht fair gewesen seien - die Piste sei gebrochen. "Es war nicht sicher für die Fahrerinnen. Für mich, keine Frage, Startnummer vier im ersten Lauf, das ist kein Problem. Aber für die Frauen, die mit Nummer 13, 15, 18 oder in den 60ern starten, ist das nicht in Ordnung."

13.11 Uhr: Kläbo baut Tour-de-Ski-Vorsprung aus

Norwegens Langlaufstar Johannes Hösflot Kläbo hat den nächsten Schritt zu seinem historischen fünften Gesamtsieg bei der Tour de Ski gemacht und am zweiten Tag des Etappenrennens rund um den Jahreswechsel seine Gesamtführung ausgebaut. Der 29-Jährige wurde in Toblach im Klassikrennen über 10 Kilometer Zweiter und musste sich nur seinem Landsmann Mattis Stenshagen geschlagen heben, der überraschend seinen ersten Weltcupsieg feierte.

Kläbo, der am Sonntag den Auftaktsprint gewonnen hatte, lag bei traumhaftem Winterwetter 8,9 Sekunden hinter Stenshagen, es war der sechste Norge-Doppelsieg im sechsten Distanzrennen der Saison. Emil Iversen machte mit Platz drei Norwegens vierten Dreifachsieg perfekt. Die deutschen Läufer waren chancenlos, als beste DSV-Athleten kamen Florian Notz und Janosch Brugger mit jeweils 1:14 Minuten Rückstand auf die Plätze 28 und 29.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am 29. Dezember 2025