Ein Blick auf mehrere Autos der Marke BMW
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(Symbolbild) Brandgefahr: BMW ruft hunderttausende Autos zurück

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Brandgefahr: BMW ruft hunderttausende Autos zurück

BMW ruft weltweit hunderttausende Fahrzeuge zurück. Ursache ist – wie schon im Herbst – ein Problem mit dem Starter. Schlimmstenfalls könnte es laut BMW zu einem Fahrzeugbrand im laufenden Betrieb kommen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

BMW ruft weltweit Fahrzeuge aus mehreren Modellreihen zurück. Insgesamt gehe es um eine mittlere sechsstellige Zahl, hieß es vom Münchner Hersteller. In Deutschland sind 28.582 Fahrzeuge betroffen. Zuvor hatte der "kfz-Betrieb" berichtet [externer Link], der eine Gesamtzahl von 575.000 Fahrzeugen nennt. Diese bestätigte BMW nicht.

Brandgefahr durch Verschleiß

Laut BMW wurde bei Produktkontrollen festgestellt, dass nach einer hohen Anzahl von Starts erhöhter Verschleiß im Magnetschalter auftreten könne. Dadurch könne das Auto schlechter, unter Umständen auch gar nicht mehr gestartet werden. Zudem sei ein Kurzschluss nicht auszuschließen, durch den es zu einer lokalen Überhitzung am Starter kommen könne. "Im ungünstigsten Fall führt dies zu einem Fahrzeugbrand während des Betriebs. In diesem Fall kann während der Fahrt oder beim Verlassen des Fahrzeugs Rauch gesehen oder gerochen werden." BMW empfehle daher, das Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt zu lassen.

Zahlreiche Baureihen betroffen

Konkret geht es um Fahrzeuge aus den Baureihen 2er-Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, den 6er-Gran-Tourismo, die 7er-Limousine, X4, X5, X6 und Z4.

Potenziell betroffen seien Fahrzeuge mit einem Starter-Relais aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022. Der Produktionszeitraum der Fahrzeuge lasse sich allerdings nicht trennscharf abgrenzen, da der Transportweg, Starter- und Fahrzeugproduktion unterschiedlich lang sind. Zudem seien auch Fahrzeuge betroffen, in die ein fehlerhafter Starter nachträglich bei einer Reparatur verbaut wurde.

Nicht der erste Starter-Rückruf mit Brandgefahr

Schon im vergangenen Herbst hatte BMW hunderttausende Autos zurückgerufen, weil es durch ein Starterproblem im schlimmsten Fall zu Bränden kommen konnte. Damals war es allerdings nicht Verschleiß die Ursache, sondern Wasser, das in den Starter eindringen und zu Korrosion führen konnte. Auch hier waren Kurzschluss und im ungünstigsten Fall Brand möglich. Anders als jetzt war dies damals allerdings auch im ausgeschalteten Zustand möglich.

Mit Informationen von dpa

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