ARCHIV - 28.06.2025, Bayern, Lehrberg: Eine Staße wurde wegen Hochwasser gesperrt. Schneeschmelze und Regen lassen in Franken die Wasserstände steigen.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Tizian Gerbing

Tauwetter und Regen - in Bayern steigt die Hochwassergefahr

Per Mail sharen
Artikel mit Audio-InhaltenAudiobeitrag

Tauwetter und Regen: In Bayern steigt die Hochwassergefahr

Schneeschmelze und Regen lassen in Bayern die Wasserstände steigen. Der Hochwassernachrichtendienst warnt vor Überschwemmungen. Die Experten erwarten den Höhepunkt aber erst Anfang kommender Woche.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Nachrichten am .

Regen und Tauwetter sorgen in Bayern für ungemütliche Tage – und in den Bergen bleibt die Lawinengefahr hoch. Mit dem Tauwetter steigen die Wasserstände der Bäche und Flüsse im Freistaat und damit auch die Überflutungsgefahr.

Vor allem Franken, Schwaben und Oberbayern sind derzeit betroffen. Mit dem Regen dürften die Werte an den Pegeln weiter klettern, erwartet der Hochwassernachrichtendienst (HND). In Franken ist mancherorts die Meldestufe 1 von 4 erreicht – kleinere Ausuferungen sind möglich.

Bayernkarte: Hochwasserwarnungen des LfU

Das Wasser steigt langsam

"Die Scheitel werden erst Anfang nächster Woche erreicht", heißt es vom Hochwassernachrichtendienst. Zu Wochenbeginn sei es möglich, dass einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet werden.

Warnungen vor Ausuferungen und Überschwemmungen (orange auf der Karte) gelten – Stand Samstagabend – für die Landkreise Donau-Ries, Eichstätt, Weißenburg-Gunzenhausen und Forchheim, für die Region Nürnberg, Erlangen, Fürth, Schwabach, Roth, für Stadt und Landkreis Bamberg, für Stadt und Landkreis Ansbach, für Stadt Weiden und Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab sowie für die Landkreise Main-Spessart, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.

Lawinengefahr bleibt hoch

Die Temperaturen steigen und damit steigt auch die Schneefallgrenze. Bis in höheren Lagen kann es regnen, zugleich werden starke Windböen erwartet, am Alpenrand in Sturmstärke. Abseits der Pisten bleibt es, vor allem in den Hochlagen, gefährlich. Das Hauptproblem sei der Neuschnee, so der Lawinenwarndienst Bayern. Lawinen könnten sich von selbst oder durch geringe Zusatzbelastung durch Skifahrer lösen.

Entwarnung nach Schneelast auf Dächern

Entwarnung gab es unterdessen in Augsburg: Zwei Bäder, die wegen der Schneelast auf ihren Dächern geschlossen waren, sind nun wieder geöffnet. Der Badebetrieb könne wieder stattfinden, teilte die Stadt Augsburg mit. 

Das Spickelbad und das Hallenbad Haunstetten seien nach ihren Schließungen am Freitag ab sofort wieder geöffnet. Wegen einer Wasserballveranstaltung ist das Spickelbad am Sonntag für den öffentlichen Betrieb jedoch geschlossen. Besucht werden können zudem das Hallenbad Göggingen und das Alte Stadtbad.

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!