Feuerwehrmann in Neubäu
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Feuerwehrmann in Neubäu

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Waldbrand im Landkreis Cham – 12.000 Quadratmeter in Flammen

In einigen Regionen in Bayern gilt inzwischen die höchste Waldbrand-Warnstufe. Im Landkreis Cham in der Oberpfalz brannte am Mittwochabend eine große Waldfläche. Mehrere Feuerwehren und ein Hubschrauber waren im Einsatz.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

In Neubäu am See bei Roding im Landkreis Cham ist am Mittwochabend gegen 20 Uhr eine größere Waldfläche in Brand geraten. Wie die Polizeiinspektion Roding dem BR mitteilte, waren zunächst über 2.000 Quadratmeter betroffen. Mittlerweile gehen die Einsatzkräfte von einer Brandfläche von 1,2 Hektar (12.000 Quadratmeter) aus.

Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr

Aus dem gesamten Landkreis Cham waren Feuerwehren angerückt. Insgesamt waren 204 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Die Brandstelle liegt in einem schwer zugänglichen Waldgebiet. Laut Polizei war es für die Einsatzkräfte schwierig, genug Wasser zur Brandstelle zu bringen. Zeitweise wurde Löschwasser unter anderem mit Güllefässern ins Waldgebiet gefahren, um so genügend Löschmittel an den Brandort zu bringen. Zur Unterstützung wurde außerdem ein Hubschrauber angefordert.

Feuerwehr wieder vor Ort

Laut Polizei ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle. Die Feuerwehr ist aber auch schon am Morgen wieder vor Ort um nach Glutnestern zu suchen und diese abzulöschen. Obwohl der Brand direkt neben einer Bahnlinie liegt, blieb die Zugstrecke offen.

Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Der betroffene Wald gehört den Bayerischen Staatsforsten. Wie der Brand entstanden ist, ist laut Polizei noch nicht bekannt.

Aufnahme vom Brandort
Bildrechte: Feuerwehr Stadt Roding
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Der Wald in Neubäu in Flammen

Auch bei Nittenau im Landkreis Schwandorf musste die Feuerwehr in der Nacht einen mehrere Tausend Quadratmeter großen Waldbrand löschen. Wie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz am Morgen mitteilte, ist immer noch ein Fahrzeug der Feuerwehr vor Ort, um das Gelände zu überwachen und mögliche Glutnester schnell zu erkennen.

Das Feuer war gegen 17 Uhr ausgebrochen, die Ursache ist unklar. Rund 120 Einsatzkräfte, auch aus umliegenden Landkreisen, waren vor Ort. Die Polizei spricht von einem "kräftezehrenden Einsatz in unwegsamem Gelände". Insgesamt brannten rund 6.500 Quadratmeter ab, wie es heißt. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Im Landkreis Schwandorf – wie auch in anderen Teilen der Oberpfalz – gilt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) seit Tagen die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe 4. Das bedeutet: hohe Waldbrandgefahr. Heute und in den nächsten Tagen bleibt es laut DWD heiß und trocken, was Brände begünstigen kann. Die Situation wird auch aus der Luft beobachtet

Bayernkarte: Wie hoch ist die Waldbrandgefahr?

Im Video: Hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Hohe Waldbrandgefahr in Bayern
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Hohe Waldbrandgefahr in Bayern

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