Offenbar sind mindestens zwei vergiftete Hipp-Gläschen im Umlauf

Wien: Im Fall der vergifteten Babykostgläschen von Hipp ist offenbar ein zweites manipuliertes Glas im Burgenland gekauft worden - und auch dieses könnte mit Rattengift versehen sein. Die österreichische Polizei rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Nach aktuellem Ermittlungsstand sind verdächtige Produkte an einem weißen Aufkleber mit rotem Kreis auf dem Glasboden erkennbar. Außerdem knacken sie nicht beim ersten Öffnen. Auch in Tschechien und der Slowakei sollen markierte Gläser sichergestellt worden sein. Deutschland, so heißt es von der Firma Hipp, sei nicht von den manipulierten Gläschen betroffen. Ob es bei den Vorkommnissen um Erpressung geht, ist nicht bestätigt. Beim ersten sichergestellten Gläschen wurde der Inhalt bereits untersucht und positiv auf Rattengift getestet.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 19.04.2026 18:00 Uhr

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