Verfassungsschutz warnt vor russischen Angriffen auf Rüstungsmanager

Berlin: Thüringens Verfassungsschutz hat vor russischen Angriffen auf Rüstungsmanager gewarnt. Im "Handelsblatt" sprach der Präsident der Behörde, Kramer, von einer neuen Eskalationsstufe. Es sei gezielte Operationsvorbereitung, wenn das Moskauer Verteidigungsministerium Adressen europäischer Rüstungsfabriken aufliste und der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Medwedew, diese als potentielle Zielliste bezeichne. Es entstünden mögliche Ansatzpunkte für Spionage, Cyberangriffe und Sabotage. Die Hemmschwelle russischer Akteure in Europa sei gesunken, so Kramer. Er gehe von einer erhöhten Gefährdung der betroffenen Unternehmen aus. Das gelte besonders für Firmen, die Teile von Lieferketten für die Ukraine seien, etwa bei Drohnen, Munition und Luftverteidigung.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 19.04.2026 19:00 Uhr

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