Der 1. FC Nürnberg hat einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Nach dem 3:2-Auswärtserfolg in Kiel schafften die Franken im Max-Morlock-Stadion gegen den 1. FC Kaiserslautern den siebten Heimsieg. Mit 3:0 (1:0) schickte der FCN die Roten Teufel nach Hause, Trainer Miroslav Klose konnte seine Serie ausbauen: Noch nie hat der Weltmeister von 2014 gegen seinen alten Verein aus der Pfalz als Club-Trainer verloren. Der FCN belegt mit 36 Punkten den neunten Platz und hat zehn Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Blitzstart nach 77 Sekunden: Lochoshvili schockt Lautern
Die Club-Fans hatten bereits nach 77 Sekunden Grund zum Jubeln: Die Gastgeber gingen nach einer Ecke von Julian Justvan durch einen Kopfball von Luka Lochoshvili in Führung. Danach blieb das Klose-Team überlegen, kontrollierte das Spiel. Rabby Nzingoula vergab in der 8. Minute die große Chance, den Vorsprung auszubauen.
Nürnberg im Glück
Von Kaiserslautern war 30 Minuten nichts zu sehen. Doch nach der ersten nennenswerten Offensivaktion der Roten Teufel zappelte der Ball im Franken-Tor. Aber der Treffer vom früheren Augsburger Spieler Mergim Berisha wurde wegen Abseits aberkannt (34.). Die Gäste waren nun deutlich besser im Spiel und kamen gefährlich vor das Club-Tor. Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die Pause.
Markhiev sicher vom Punkt
Die erste Chance in der Hälfte zwei hatte der 1. FCK. Doch Nürnberg-Keeper Jan Reichert parierte den Schuss aus 14 Metern von Semih Sahin. Das war dann aber auch die letzte gefährliche Situation im Strafraum der Franken. Nürnberg übernahm schnell wieder die Spielkontrolle. In der 57. Minute gab es einen Strafstoß für den Club: Adam Markhiev verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 2:0.
Doppelpack perfekt: Lochoshvili sogt für Entscheidung
Jetzt spielte nur noch Nürnberg - besonders auffällig war Justvan, der immer wieder gefährlich vor dem Gäste-Tor auftauchte. Für die Vorentscheidung sorgte Lochoshvili mit seinem zweiten Treffer: In der 83. traf er mit einem Flachschuss zum 3:0. Ein Tor von Adriano Grimaldi wurde wegen Handspiels nicht gegeben.
Video: Abschied vom Abstiegskampf - Aber gefangen im Niemandsland
KI-generiertes Bild: Nürnberger Spieler
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