1. FC Schweinfurt - Jahn Regensburg
Bildrechte: picture alliance / Pressefoto Evans | Ryan Evans

1. FC Schweinfurt - Jahn Regensburg

Per Mail sharen
Artikel mit Video-InhaltenVideobeitrag

Emotionale Partie: Jahn-Kapitän sieht Rot und fliegt vom Platz

Der SSV Jahn Regensburg hat sich einen emotionsgeladenen Schlagabtausch mit dem 1. FC Schweinfurt 05 geliefert. Jahn-Kapitän Strauß sah Rot und musste vom Platz. Trotz Unterzahl konnten die Gäste am Ende den Dreier mit nach Hause nehmen.

Über dieses Thema berichtet: Heute im Stadion am .

Im Drittliga-Duell Jahn Regensburg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 lagen die Nerven blank. Trotz Gelb-Rot für Jahn-Kapitän Felix Strauß konnten die Gäste das bayerische Duell in Unterzahl gewinnen und den Dreier mit nach Hause nehmen. Schweinfurt war in der packenden Schlussphase noch nah am Ausgleich. "Schweinfurt hat es uns auf jeden Fall sehr schwer gemacht", so Strauß bei Magenta. Dort räumte er zudem ein, dass er die Rote Karte für seine Aussage: "Ihr seid doch alle blind" kassiert hatte.

Den schwungvolleren Start erwischten die Oberpfälzer mit der frühen Führung. Benedikt Bauer hatte den Angriff mit einem weiten Pass auf Noel Eichinger (10') eröffnet. Der gebürtige Mainzer kam viel zu leicht an Pius Krätschmer vorbei und schob die Kugel ins lange Eck.

Regensburg blieb am Drücker. Ein Abpraller landete bei Sebastian Stolze (17'), der den Ball aber aus kurzer Distanz über den Kasten bugsierte. Während die Gäste nah am zweiten Tor waren, kam Schweinfurt kaum aus der eigenen Hälfte. Mit der knappen Gästeführung ging es in die Pause.

Rot für Jahn-Kapitän

Der große Aufreger kam in Halbzeit zwei: SSV-Kapitän Felix Strauß kassierte in der 63. Minute für ein grobes Foul zunächst die Gelbe Karte. Nachdem er vehement weiter meckerte, sah Strauß vom Schiedsrichter Rot und wurde unter die Dusche geschickt.

Trotz Unterzahl wollte den Schweinfurtern der Ausgleich einfach nicht gelingen. In der Nachspielzeit keimte die Hoffnung immerhin noch einmal auf. Ein Schuss von Winners Osawe missglückte völlig, Sebastian Müller hätte um ein Haar als Abnehmer des Querschlägers bereit gestanden, wurde aber zu Boden gerungen. Der Elfmeterpfiff blieb aus, was vor allem wohl daran lag, dass beide Protagonisten kräftig hielten und zogen.

Eine Riesenchance folgte dann noch kurz vor Schluss durch Manuel Witnzheimer. Der frühere Hamburger war frei vor Felix Gebhardt aufgetaucht, doch der machte sich extrem breit und klärte zu einer letzten Ecke, die nichts mehr einbrachte

Trotz aller Bemühungen blieb der Lucky Punch aus. Regensburg sicherte sich den Dreier mit einem knappen 1:0-Erfolg.

Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport.