Kampf um den Ball / Zweikampf zwischen Mika Schroers (Alemannia Aachen, #27) und Philipp Maier (TSV 1860 Muenchen, #26)
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Spielszene 1860 - Aachen

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Unentschieden gegen Aachen: 1860 München verschenkt den Dreier

Der TSV 1860 München muss sich im Duell mit Alemannia Aachen mit einem Unentschieden zufrieden geben. Ein kleiner Dämpfer für die Aufstiegsträume, denn am 22. Spieltag wäre für die Münchner auch ein Dreier möglich gewesen.

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Der TSV 1860 München hat am 22. Spieltag der 3. Liga die Chance verpasst, näher an die Aufstiegsränge heranzurücken. Im Stadion an der Grünwalder Straße gab es im leidenschaftlichen Fight mit den Gästen von Alemannia Aachen zwar zwei Elfmeter zu sehen und insgesamt vier Tore zu feiern, doch am Ende wurden beim 2:2-Unentschieden die Punkte geteilt.

Die erste Halbzeit spielte sich vor allem zwischen beiden Strafräumen ab und die Mannschaften schenkten sich Nichts. Der erste Treffer fiel nach einem Foul der Gastgeber. Löwe Philipp Maier war im eigenen Sechzehner unter Druck geraten und auf das eigene Tor zugedribbelt. Mika Schroers luchste ihm dabei allerdings die Kugel ab. Der Innenverteidiger zog ihn daraufhin zu Boden, kassierte Gelb und einen Strafstoß. Den verwandelte Stürmer Lars Gindorf in der 18. Minute zur Führung für die Alemannia.

Vier Minuten später konnte Maier seinen Fehler direkt wieder gut machen und alles wieder auf Null stellen. Nach einer Ecke hatte Aachens Abwehr den 34-Jährigen am zweiten Pfosten nicht auf dem Schirm. Dort nahm er den Ball direkt und schoss Gianluca Gaudino am Fünfer ab, von dessen Fuß schlug der Ball unhaltbar im rechten Eck ein.

Ein Elfmeter-Geschenk und der Ausgleich

Ein Abwehr-Patzer der Gäste brachte dann die nächste Chance für die Münchner. Als Danilo Wiebe und Keeper Fotis Pseftis sich nicht einigen konnten, wer zuständig war, spritzte Patrick Hobsch dazwischen und wurde anschließend vom Alemannia-Schlussmann auf der Sechzehnerkante von den Beinen geholt. Kapitän Thore Jacobsen blieb eiskalt und drosch die Kugel beim folgenden Strafstoß flach in die Mitte. Sechzig wieder mit 2:1 in Führung.

Doch noch war die Partie nicht in trockenen Tüchern. Das Traumtor von Mika Schroers stellte die Anzeige auf 2:2-Unentschieden. Der Stürmer hatte aus knapp 30 Metern abgezogen. Keeper Thomas Dähne war mit den Fingerspitzen zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Nur knapp 60 Sekunden später hatten die Gäste dann noch die Möglichkeit in Führung zu gehen. Doch Faton Ademi traf nur das Außennetz.

Während die Löwen viele Fehler anhäuften, drängte die Alemannia auf die Führung. Doch am Ende blieb es beim 2:2-Untenschieden.