Kugelschreiber schreibt ein Kreuz
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Symbolbild: Wahlunterlagen

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Bürgermeister gibt zu, Briefwahlunterlagen manipuliert zu haben

Der Erste Bürgermeister (CSU) von Wülfershausen an der Saale hat eingeräumt, Briefwahlunterlagen bei den Kommunalwahlen 2026 manipuliert zu haben. Das teilt die Staatsanwaltschaft Schweinfurt heute mit. Die Auswirkungen auf die Wahlen werden geprüft.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Mainfranken am .

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ermittelt wegen des Verdachts der Wahlfälschung bei den Kommunalwahlen am 8. März in Wülfershausen an der Saale gegen den Ersten Bürgermeister (CSU).

Briefwahlunterlagen geöffnet und verfälscht

Der Beschuldigte habe am Dienstag bei einer ausführlichen Vernehmung durch die Oberstaatsanwältin und Beamte der Kripo Schweinfurt eingeräumt, Briefwahlunterlagen geöffnet und jeweils mehrere Stimmzettel zu der Gemeinderatswahl, der Wahl zum Ersten Bürgermeister und der Kreistagswahl verfälscht zu haben. Anschließend habe er die Wahlumschläge wieder verschlossen oder durch von der Gemeinde vorgehaltene Ersatzumschläge ausgetauscht. Das teilte die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am heutigen Mittwoch mit.

Konsequenzen auf die Wahl werden geprüft

Die Anzahl der jeweils verfälschten Stimmzettel sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, so die Staatsanwaltschaft. Die Konsequenzen für die Wahlen werden derzeit vom Landratsamt Rhön-Grabfeld und der Regierung von Unterfranken geprüft, heißt es. Wegen des Verdachts der Wahlfälschung fanden bereits am vergangenen Freitag Durchsuchungen in Wülfershausen an der Saale statt.

Landratsamt will weiter informieren

Das Landratsamt Rhön-Grabfeld will am heutigen Mittwoch noch ein Gespräch mit dem Beschuldigten führen und sich noch einmal mit der Regierung von Unterfranken abstimmen. Das teilte das Landratsamt auf Nachfrage von BR24 mit. Im Hinblick auf die Kommunalwahl will das Amt am morgigen Donnerstag weitere Informationen bekannt geben.

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