Pakistan will nach Scheitern der Gespräche weiter zwischen USA und Iran vermitteln

Islamabad: Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über ein Ende des Iran-Kriegs hat Pakistan die USA und den Iran aufgerufen, die zweiwöchige Waffenruhe einzuhalten. Pakistan werde weiter als Vermittler dienen, um einen "Dialog" zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen. US-Vizepräsident Vance hatte vor seinem Rückflug in die USA erklärt, man habe Teheran ein letztes Angebot unterbreitet. Teheran sprach von einer Atmosphäre des Misstrauens und von "unzumutbaren Forderungen" unter anderem nach einem Ende des iranischen Atomprogramms. Laut Informationen einer iranischen Nachrichtenagentur plant der Iran derzeit keine weiteren Verhandlungsrunden. Ohne Abkommen werde sich an der Lage in der Straße von Hormus nicht ändern, heißt es da weiter. Die USA haben weiterhin rund 50.000 Soldaten in der Region. Außerdem hat das US-Militär zwei Zerstörer zur Minenräumung in die Meerenge geschickt.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 12.04.2026 09:00 Uhr

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