Marlene Fichtner in Tränen
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Marlene Fichtner in Tränen

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Wintersport-Ticker: Tränen bei Fichtner nach Staffel-Debakel

Biathletin Marlene Fichtner hat ein Staffelrennen zum Vergessen erlebt. Skirennläufer Linus Straßer hat trotz grandioser Aufholjagd das Podium verpasst. Alle News vom Wintersport im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die wichtigsten Wintersport-News von Sonntag, 8. März

17.40 Uhr: Allgäuer Nawrath wieder bester Deutscher

Biathlet Philipp Nawrath hat zum Abschluss des Weltcups in Kontiolahti das Podium verpasst. Im Massenstart über 15 km belegte der 33-Jährige nach einem Schießfehler Rang sieben. Philipp Horn, Olympia-Vierter im Massenstart, erlebte dagegen ein Rennen zum Vergessen. Der 31-Jährige leistete sich vier Schießfehler und kam abgeschlagen nur auf Rang 26.

Der Sieg ging an den Norweger Sturla Holm Lägreid, der nach fehlerfreier Schießleistung vor dem Franzosen Eric Perrot (1/+16,5) und seinem Teamkollegen Vetle Sjaastad Christiansen (1/+24,1) gewann. Nawrath, in Kontiolahti schon Fünfter im Einzel, hatte 37,5 Sekunden Rückstand auf Lägreid, zu Platz drei fehlten nur 13,4 Sekunden. "Das Fazit fällt durchweg positiv aus", sagte er im ZDF. Perrot holte sich die kleine Kristallkugel im Massenstart und baute seine Führung im Gesamtweltcup aus.

16.45 Uhr: Skispringer Raimund und Hoffmann fliegen auf Rang vier

Philipp Raimund und Felix Hoffmann sind auch im zweiten Super-Team-Wettkampf der Weltcup-Saison knapp am Podest vorbeigeflogen. Das deutsche Skisprung-Duo kam im finnischen Lahti nach drei Durchgängen auf Rang vier und verpasste die Revanche für den umstrittenen Wettbewerb bei den Olympischen Spielen. Rang eins ging an die Österreicher Daniel Tschofenig und Jan Hörl.

Sowohl Olympiasieger Raimund, der am Freitag auf der großen Salpausselkä-Schanze seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, als auch Hoffmann hatten bei ihren Sprüngen Luft nach oben. Mit 804,1 Punkten fehlten letztlich 1,2 Zähler oder umgerechnet 66 Zentimeter zum Treppchen. Bei Olympia waren es sogar nur 0,3 Punkte gewesen.

15.00 Uhr: Staffel-Debakel für deutsche Biathletinnen um Fichtner

Marlene Fichtner hat beim Weltcup in Kontiolahti mit einem dicken Fauxpas am Schießstand den deutschen Biathletinnen die schlechteste Staffelplatzierung der Geschichte beschert. Die zuvor in den Einzelrennen überragende 22-Jährige gab bei ihrer Weltcup-Staffelpremiere im Liegendschießen einen Schuss zu wenig ab. Daraufhin bekam das deutsche Team eine Zwei-Minuten-Strafe. Fichtner, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt beendeten somit das Rennen auf Rang 16. Aufgrund des Zeithandicaps sowie insgesamt einer Strafrunde und zwölf Nachladern lag das DSV-Quartett nach 4x6 Kilometern 6:35,1 Minuten zurück.

"Das Rennen hake ich sofort ab und will ich auch nicht bewerten", sagte Damen-Bundestrainer Kristian Mehringer. Während Schweden den Sieg im letzten Staffelrennen der Saison vor Frankreich und Norwegen bejubelte, musste die weinende Fichtner getröstet werden. In ihrem ersten Anschlag repetierte sie eine Patrone zu viel raus und lud dann nur zweimal nach. So ging sie in die Strafrunde, obwohl sie noch einen Schuss hätte abgeben können.

13.25 Uhr: Straßer bei Hundertstel-Krimi Fünfter im Slalom

Wenn du mit nur neun Hundertstelsekunden Rückstand auf den Sieger Fünfter wirst, dann war ein Rennen wohl knapp. So geschehen beim Slalom der Männer in Kranjska Gora. Linus Straßers Aufholjagd führte ihn von Rang zehn noch auf den fünften Platz mit erwähntem hauchdünnem Rückstand. Den Sieg sicherte sich der Norweger Atle Lie McGrath mit einer Hundertstelsekunde Vorpsrung vor seinem Landsmann Henrik Kristoffersen. Lucas Pinheiro Braathen wurde Dritter (+0,04 Sekunden).

13.00 Uhr: Snowboardcrosser Ulbricht wieder auf dem Podium

Snowboardcrosser Leon Ulbricht hat nach seinem Sturzpech bei den Olympischen Spielen erneut seine starke Form unter Beweis gestellt. Zwei Tage nach seinem dritten Sieg im Weltcup fuhr der 21-Jährige im türkischen Erzurum erneut aufs Podest - diesmal als Zweiter mit 0,31 Sekunden Rückstand auf Aidan Chollet aus Frankreich. Der niederbayerische Routinier Nörl schied beide Male im Halbfinale aus. Im ersten Rennen am Freitag belegte er danach Rang sechs, im zweiten erreichte er den siebten Rang. "Zweimal kleines Finale ist natürlich immer gut, von der Performance her würde ich mir ein 'okay bis gut' geben", sagte er, betonte aber auch: "In den nächsten Rennen ist ganz klar noch Luft nach oben."

12.35 Uhr: Fünfter Gesamtsieg in Serie für Rodlerin Taubitz

Rodlerin Julia Taubitz hat sich in Altenberg ihren fünften Gesamtweltcuptitel in Folge gesichert. Mit vier Zählern Vorsprung holte sich die Olympiasiegerin den Sieg im Gesamtweltcup und krönte somit ihre starke Saison. Für die Oberwiesenthalerin Taubitz war es der fünfte Gesamtsieg in Serie. Merle Fräbel, die das Weltcup-Finale gewann, wurde Gesamtzweite. Die Suhlerin fuhr zudem Bahnrekord. Damit wurden an dem sonnigen Wochenende in Altenberg in allen vier Einsitzer- und Doppelsitzer-Rennen die Bahnrekorde verbessert.

11.50 Uhr: Gesamtsieger Loch mit Bahnrekord beim Weltcup-Finale

Der bereits als Gesamtweltcupsieger feststehende Felix Loch hat beim Weltcupfinale in Sachsen einen krönenden Abschluss der Rodel-Saison gefeiert. Im Einsitzer der Männer verbesserte der Rekordweltmeister seinen am ersten Wettkampftag aufgestellten Bahnrekord nochmals um 73 Tausendstel. Loch knackte erstmals die 53-Sekunden-Marke auf der Bahn in Altenberg (52,998 Sekunden) und gab somit seine Führung vom Samstag nicht mehr aus der Hand.

Bei der neunten und letzten Station im Weltcup folgten auf den 36 Jahre alten Loch der Italiener Dominik Fischnaller (+0,364) und David Gleirscher aus Österreich (+0,434). Der in dieser Saison wiedererstarkte Berchtesgadener Loch hatte den Gewinn des Gesamtweltcups bereits vor den Läufen in Sachsen sicher. Es war seine insgesamt achte Kristallkugel seit der Saison 2011/2012.

11.40 Uhr: Langläuferin Rydzek auch auf der Distanz stark

Skilangläuferin Coletta Rydzek kann es auch auf der Distanz: Die Teamsprint-Dritte der Olympischen Winterspiele hat einen Tag nach ihrem dritten Platz im Sprint ihr bestes Karriere-Ergebnis über zehn Kilometer folgen lassen. Beim Erfolg von Olympiasiegerin Frida Karlsson (Schweden) überzeugte die Oberstdorferin im finnischen Lahti auf Rang 13.

"Ich bin superhappy, ich laufe ja nicht so oft Distanzrennen. Ich bin zwar hintenraus ein bisschen gestorben, hatte aber auch Glück mit der frühen Startnummer", sagte Rydzek im ZDF. Die 28-Jährige ließ auch Katharina Hennig Dotzler hinter sich, die auf ihrer Paradestrecke im klassischen Stil nur 23. wurde. "Mir haben ein paar PS gefehlt", sagte die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2022.

Der Sieg im Kampf gegen die Uhr ging nach 25:57,6 Minuten an Karlsson vor Teamkollegin Linn Svahn (+4,1 Sekunden) und Jessie Diggins (USA/+6,2 Sekunden). Zweitbeste Deutsche war Helen Hoffmann auf dem 15. Platz.

11.18 Uhr: Aicher patzt auch im Super-G in Val di Fassa

Langsam wird es eng für Emma Aicher im Kampf um die große Kristallkugel. Nach ihrem Patzer in der Abfahrt von Val di Fassa gestern, als sie Zwölfte wurde, schied sie im Super-G nach starkem Beginn aus. Damit sammelt sie keine Weltcuppunkte. Das Rennen um den Gesamtweltcup, das sich zuletzt zugespitzt hatte, dürfte damit wohl zugunsten der Amerikanerin Mikaela Shiffrin entschieden sein.

Im Abfahrtsweltcup hat Aicher vor dem letzten Rennen beim Weltcup-Finale ab 21. März in Kvitfjell und Hafjell 28 Punkte Rückstand auf Laura Pirovano aus Italien. Im Gesamtweltcup wuchs ihr Rückstand auf Mikaela Shiffrin aus den USA sechs Rennen vor dem Saisonende auf 125 Punkte wieder ein wenig an.

Aichers Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann kam zwar ins Ziel, allerdings mit mehr als zwei Sekunden Rückstand auf die Siegerin Elena Curtoni aus Italien.

10.30 Uhr: Straßer Zehnter zur Halbzeit in Kranjska Gora

Skirennläufer Linus Strasser hat bei seinem ersten Weltcup-Start nach den Olympischen Spielen nur noch eine geringe Chance auf seine zweite Podestplatzierung in diesem Winter. Beim Slalom im slowenischen Kranjska Gora liegt der Münchner nach dem ersten Lauf auf Rang zehn, sein Rückstand auf den drittplatzierten Belgier Armand Marchand beträgt 0,38 Sekunden.

Im Kampf um den Sieg zeichnet sich ein Zweikampf ab. Der Norweger Atle Lie McGrath liegt 0,17 Sekunden vor seinem ehemaligen Teamkollegen Lucas Pinheiro Braathen: Der für Brasilien startende Olympiasieger hatte am Vortag den Riesenslalom in Kranjska Gora gewonnen.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am Sonntag, 8. März

  • Ski Alpin: Slalom Männer in Kranjska Gora (09.30 / 12.30 Uhr)
  • Langlauf: 10 Kilometer Freistil Frauen (10.30 Uhr)
  • Rodeln: Einsitzer Männer 2. Durchgang in Altenberg (10.35 Uhr)
  • Ski Alpin: Super-G Frauen in Val di Fassa (10.45 Uhr)
  • Rodeln: Einsitzer Frauen 2. Durchgang in Altenberg (11.43 Uhr)
  • Langlauf: 10 Kilometer Freistil Männer (12.15 Uhr)
  • Rodeln: Mixed-Staffel in Altenberg (13.20 Uhr)
  • Biathlon: Staffel Frauen in Kontiolahti (13.30 Uhr)
  • Skispringen: Super Team Männer in Lahti (15.00 Uhr)
  • Biathlon: Massenstart Männer in Kontiolahti (16.55 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupständ

Die wichtigsten Wintersport-News von Samstag, 7. März

19.00 Uhr: Die Wintersport-Highlights des Tages in der Zusammenfassung

Emma Aicher
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Emma Aicher

18.50 Uhr: Raimund in Lahti Vierter - Tschofenig schlägt Prevc

Skispringer Philipp Raimund hat einen Tag nach seinem ersten Weltcupsieg mit Rang vier in Lahti seine Topform unter Beweis gestellt. Beim Sieg des Österreichers Daniel Tschofenig fehlten dem Olympiasieger aus Oberstdorf umgerechnet keine drei Meter zu seinem siebten Podestplatz der Saison.

"Philipp springt weiter auf sehr hohem Niveau, der zweite heute war erstklassig. Da kann man zufrieden sein", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF. Raimund flog auf der großen Salpausselkä-Schanze in Finnland auf 128,0 und 129,0 m, schon nach dem ersten Durchgang hatte er auf dem vierten Rang gelegen. Nicht zu schlagen war Tschofenig, der vor Weltmeister Domen Prevc (Slowenien) und dem Japaner Ryoyu Kobayashi seinen dritten Saisonsieg holte.

17.30 Uhr: Saisonaus für Skicrosser Florian Wilmsmann

Es war sowieso nicht die Saison von Skicrosser Florian Wilmsmann, aber die ist nun auch vorzeitig beendet. Wie der Mann vom Tegernsee in seiner Instagram-Story bekanntgab, hat er sich einen Syndesmosebandriss zugezogen. Wilmsmann postete ein Foto seines eingegipsten Knöchels aus dem Krankenbett. Der 30-Jährige war nach einem verpatzten Saisonstart zuletzt immer besser in Fahrt gekommen und durfte unmittelbar vor Olympia im Fassatal seinen ersten Saisonsieg bejubeln. Bei den Spielen in Livigno wurde er Siebter.

17.00 Uhr: Deutsche Biathleten Staffel-Sechste - Norwegen siegt

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup im finnischen Kontiolahti beim Kampf um die Podestplätze keine Rolle gespielt. Nach zwei Strafrunden von Youngster Leonhard Pfund bei seiner Staffelpremiere in der A-Liga und insgesamt elf Nachladern reichte es für das DSV-Quartett mit Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath und Philipp Horn nur für den sechsten Rang.

Den Sieg sicherten sich die Norweger, die damit auch die Weltcupwertung gewannen. Beim finalen Schießen behielt Vetle Sjaastad Christiansen im Duell mit dem dreimaligen Antholz-Olympiasieger Quentin Fillon Maillet die Nerven und entschied das letzte Staffelrennen der Saison. Olympiasieger Frankreich hatte nach 4 x 7,5 Kilometern 19,1 Sekunden Rückstand. Rang drei ging an die Schweden, die 48,1 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kamen. 

15.00 Uhr: Kombinierer-Team Rydzek/Armbruster läuft aufs Podest

Die Kombinierer Johannes Rydzek und Nathalie Armbruster sind im ersten Mixed-Teamsprint der Weltcupgeschichte auf das Podest gestürmt. Das deutsche Duo kam im finnischen Lahti nach einer Energieleistung hinter Finnland auf Rang drei. Nicht zu schlagen war Norwegen mit Dreifach-Olympiasieger Jens Luraas Oftebro und Gesamtweltcup-Gewinnerin Ida Marie Hagen.

"Ich war wahnsinnig nervös. Ich wollte unbedingt, dass wir mit einem Podestplatz rausgehen. Wir sind unglaublich happy", sagte Schlussläuferin Armbruster im ZDF. Der 14 Jahre ältere Rydzek war ebenfalls zufrieden, als er im Ziel seine Teamkollegin im Empfang genommen hatte: "Ich habe mitgezittert. Nathalie hat das unglaublich gut gemacht", lobte der Oberstdorfer.

14.25 Uhr: Fichtner im Massenstart knapp am Podium vorbei

Biathletin Marlene Fichtner hat erneut für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. Die 22-Jährige verpasste beim Weltcup in Kontiolahti, dem ersten ohne Franziska Preuß, das Podest nur knapp und belegte im Massenstart einen starken vierten Platz. Die Ruhpoldingerin hatte schon am Donnerstag im Einzel als Fünfte ihr bestes Karriereergebnis geholt und überzeugt.

Der Sieg im Rennen über 12,5 km ging an die dreifache Olympiasiegerin Julia Simon. Die Französin triumphierte mit einem Schießfehler knapp vor den beiden Schwedinnen Elvira Öberg (2/+5,6 Sekunden) und Anna Magnusson (1/8,9). 

Fichtner hatte sich bei der ersten Schießeinlage auch einen Fehler geleistet, arbeitete sich aber von Rang 26 noch weit nach vorne. Zu Rang drei fehlten nur sechs Sekunden. Vanessa Voigt (2/+30,6), Selina Grotian (3/+43,3) und Janina Hettich-Walz (3/+45,2) belegten die Ränge 12, 15 und 17.

13.35 Uhr: Langläuferin Rydzek sprintet in Lahti auf das Podest

Für Skilangläuferin Coletta Rydzek bleibt Lahti ein Pflaster mit Erfolgsgarantie: Die Teamsprint-Dritte der Olympischen Winterspiele ist in Finnland zum fünften Mal in ihrer Karriere auf ein Weltcuppodest gesprintet. Rydzek belegte hinter den Schwedinnen Jonna Sundling und Linn Svahn den dritten Rang.

Laura Gimmler, die zusammen mit Rydzek 17 Tage zuvor bei Olympia die Bronzemedaille gewonnen hatte, kam auf den 14. Rang. Sofie Krehl musste sich nach einem Stockbruch mit dem 28. Platz begnügen.

13.30 Uhr: Skifahrer Grammel feiert bestes Weltcupergebnis

Anton Grammel ist beim Riesenslalom in Kranjska Gora auf Platz acht gefahren, was zugleich die beste Weltcup-Platzierung in der Karriere des 27-Jährigen bedeutet. Grammel verbesserte sich im zweiten Durchgang noch um fünf Ränge. Seine Teamkollegen Jonas Stockinger (13./+2,30 Sekunden) und Fabian Gratz (17./+2,77 Sekunden) fuhren ebenfalls in die Top 20. Alexander Schmid hatte den zweiten Durchgang verpasst.

Den Sieg sicherte sich Lucas Pinheiro Braathen (2:11,95 Minuten), der seine Führung in der Riesenslalom-Wertung ausbaut und in der Gesamtwertung Druck auf den Führenden Marco Odermatt macht. Der Schweizer wurde in Kranjska Gora Fünfter. Platz zwei ging an Landsmann Loic Meillard (0,54 Sekunden) vor dem Österreicher Stefan Brennsteiner (+0,80 Sekunden).

13.00 Uhr: Kombinierer Thannheimer erleidet Kreuzbandriss

Kombinierer Wendelin Thannheimer hat sich bei seinem Sturz im finnischen Lahti eine schwere Knieverletzung zugezogen und fällt monatelang aus. Der Oberstdorfer Team-Weltmeister erlitt einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Außenmeniskusriss. "Wir haben bereits mit abschwellenden Maßnahmen begonnen. Voraussichtlich wird Wendelin am Montag in München operiert", sagte DSV-Mannschaftsarzt Lukas Pecher.

Thannheimer hatte am Freitag nach einem Flug auf 128,5 m das Gleichgewicht verloren, knickte nach links weg und blieb etwa eine Minute im Auslauf liegen. Der 26-Jährige konnte anschließend zwar auf eigenen Füßen die Schanze verlassen, humpelte aber stark.

12.28 Uhr: Aicher patzt im Kampf um Abfahrtswertung

Die Enttäuschung war Emma Aicher im Ziel anzumerken. Nach Platz zwei am Vortag in der Abfahrt, reichte es diesmal im Val di Fassa nicht für eine Topplatzierung. Die 22-Jährige belegt den zwöften Platz und verliert damit wichtige Punkte im Kampf um die kleine Kristallkugel. In Führung liegt Laura Pirovano (ITA), die wie am Vortag nur eine Hundertstelsekunde Vorsprung auf die zweitplatzierte Cornelia Hütter aus Österreich hat. Kira Weidle-Winkelmann wurde Fünfte. In das letzte Rennen in der alpinen Königsdisziplin am 21. März beim Weltcup-Finale im norwegischen Kvitfjell geht Aicher mit einem Rückstand von 28 Punkten auf Pirovano.

Audio: Aicher verpasst Topergebnis

Emma Aicher
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Emma Aicher

10.40 Uhr: Rodler Eggert/Müller beim Weltcup-Finale Dritte

Die deutschen Rodel-Doppelsitzer Toni Eggert und Florian Müller haben beim Weltcupfinale im sächsischen Altenberg ihren zweiten Saisonsieg verpasst. Das Duo aus Thüringen belegte beim letzten Rennen des Winters den dritten Platz (+0,150 Sekunden) hinter den österreichischen Siegern Thomas Steu und Wolfgang Kindl.

Die bereits als Gesamtweltcupsieger feststehenden Tobias Wendl und Tobias Arlt waren beim Abschluss in Altenberg nicht mehr am Start. Die Rekord-Olympiasieger hatten sich die Kristallkugel bereits eine Woche zuvor in St. Moritz gesichert, es war ihr insgesamt siebter Sieg im Gesamtweltcup seit der Saison 2010/2011. 

Alle Wintersport-Wettbewerbe am Samstag, 7. März

  • Rodeln: Doppelsitzer Männer in Altenberg (8.50 Uhr)
  • Ski Alpin: Riesenslalom Männer in Kranjska Gora (09.30 / 12.30 Uhr)
  • Nordische Kombination: Teamsprint in Lahti (10:15 Uhr)
  • Ski Alpin: Abfahrt Frauen in Val di Fassa (10.45 Uhr)
  • Rodeln: Einsitzer Männer in Altenberg (11.15 Uhr)
  • Langlauf: Sprint Freistil Männer und Frauen (11.30 Uhr)
  • Rodeln: Einsitzer Frauen in Altenberg (12.40 Uhr)
  • Biathlon: Massenstart Frauen in Kontiolahti (13.40 Uhr)
  • Rodeln: Doppelsitzer Frauen in Altenberg (14.10 Uhr)
  • Skispringen: Großschanze Männer in Lahti (17.00 Uhr)
  • Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupständ

Die wichtigsten Wintersport-News von Freitag, 6. März

Im Video: Die Wintersport-Highlights in der Zusammenfassung

Skispringer Philipp Raimund
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Skispringer Philipp Raimund

17.45 Uhr: Nawrath verpasst Podest trotz starker Laufleistung

Biathlet Philipp Nawrath hat auch im ersten Rennen nach den Olympischen Winterspielen das Podest verpasst. Der 33-Jährige vergab beim Weltcup in Kontiolahti im Einzel die Chance nach ganz vorne einmal mehr am Schießstand. Der Olympiafünfte leistete sich zwei Fehler und musste sich trotz bester Laufleistung im Rennen über 20 km mit Rang fünf begnügen.

"Es ist ärgerlich, dass der letzte Schuss daneben geht. Ich habe noch einmal abgesetzt und versucht, den Treffer zu setzen. Das habe ich an dem Rennen auszusetzen", sagte Nawrath im ZDF. Ansonsten habe er aber "richtig starke Ski gehabt. Das hat richtig Spaß gemacht."

Der Sieg ging an den überragenden Franzosen Eric Perrot, der mit fehlerfreier Schießleistung vor den beiden Norwegern Sturla Holm Lägreid (0/+29,9 Sekunden) und Vetle Sjaastad Christiansen (0/+47,9) triumphierte. Nawrath hatte 2:19,6 Minuten Rückstand. Perrot, Olympiazweiter im Einzel, sicherte sich durch seinen vierten Saisonsieg die kleine Kristallkugel in der Einzelwertung. Zudem baute der 24-Jährige seinen Vorsprung im Gesamtweltcup aus.

17.15 Uhr: Oberstdorfer Rydzek bester Deutscher Kombinierer in Lahti

Kombinierer Johannes Rydzek hat nach einer starken Aufholjagd nur knapp das Podest im finnischen Lahti verpasst. Der Routinier holte in seiner Lieblingsloipe zunächst fast 52 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf, eher er entkräftet wieder zurückfiel. Beim Erfolg des Dreifach-Olympiasiegers Jens Luraas Oftebro aus Norwegen wurde der Oberstdorfer schließlich Fünfter.

"Ich komme immer wieder gerne hierher, es ist immer so schön - und heute wieder", sagte Rydzek im ZDF. Der 34 Jahre alte Routinier hatte in Lahti 2011 seinen ersten Weltcupsieg geholt, bei der WM 2017 gewann er dort alle vier Goldmedaillen.

Der überragende Oftebro gewann vor seinem Bruder Einar Luraas und dem Lokalmatador Ilkka Herola (Finnland). Dem Österreicher Johannes Lamparter reichte Rang vier, um zum zweiten Mal den Gesamtweltcup zu gewinnen. Die übrigen Deutschen hatten sich auf der Schanze einen zu großen Rückstand eingehandelt, Peking-Olympiasieger Vinzenz Geiger wurde noch Achter.

16.00 Uhr: Skispringer Raimund feiert ersten Weltcup-Sieg

Skispringer Philipp Raimund hat 25 Tage nach seinem Triumph bei Olympia erstmals auch einen Weltcupsieg gefeiert. Der Oberstdorfer profitierte im finnischen Lahti von einer Disqualifikation von Domen Prevc. Der Weltmeister aus Slowenien hat trotz seiner "Nullrunde" aber den Triumph im Gesamtweltcup sicher und damit ein Stück Skisprung-Geschichte geschrieben.

Raimund flog auf 122,5 m, wurde in dem Mini-Wettkampf mit nur einem Durchgang aber zunächst noch von Prevc (129,0 m) übertroffen. Der Gewinner der Vierschanzentournee feierte seinen vermeintlichen siebten Weltcupsieg in Folge aber zu früh, da er zu wenig Gewicht für seine Skilänge auf die Waage brachte. Zweiter wurde somit Daniel Tschofenig (Österreich) vor Wladimir Sografski aus Bulgarien.

12.10 Uhr: Aicher greift nach Kristallkugel

Skirennfahrerin Emma Aicher ist im Weltcup erneut auf das Podest gefahren und hat einen weiteren großen Schritt hin zum Gewinn der Abfahrts-Gesamtwertung geschafft. Die derzeit beste deutsche Alpin-Athletin musste sich bei der Abfahrt von Val di Fassa als Zweite nur um eine Hundertstelsekunde der Italienerin Laura Pirovano geschlagen geben. Dritte wurde Olympiasiegerin und Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA (+0,29 Sekunden) knapp vor Aichers Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann (+0,32).

Auch wenn Aicher den Sieg denkbar knapp verpasste, machte sie in der Disziplinwertung 80 Punkte gut und liegt zwei Rennen vor dem Saisonende nur noch 14 Zähler hinter Lindsey Vonn. Die Amerikanerin kann nach ihrem Sturz bei Olympia und der schweren Unterschenkel- sowie Knieverletzung in diesem Winter nicht mehr antreten.

12.07 Uhr: Ulbricht feiert Sieg

Snowboardcrosser Leon Ulbricht feiert im türkischen Erzurum beim ersten Rennen nach den Winterspielen den Sieg. Der 21-Jährige nutzt die Abwesenheit einiger Top-Fahrer aus und fuhr wie schon im Vorjahr ganz nach oben aufs "Stockerl". Der US-Amerikaner Theodore Mclemore und Aidan Chollet aus Frankreich hatten im Finale klar das Nachsehen gegen ihn.

"Es ist so befriedigend", sagte Ulbricht, "ich kann es gar nicht beschreiben. Ein wunderbarer Tag für mich. Unsere Bretter waren Raketen heute. Ich bin happy." Für Ulbricht, der auf Platz zwei der Gesamtwertung vorrückte, war es die fünfte Podestfahrt seiner Karriere - die erste eines deutschen Snowboardcrossers in diesem Winter. Martin Nörl wurde im vierten Rennen der Saison am Berg Palandöken Sechster.

11.15 Uhr: Rekord für Nika Prevc, Schmid abgeschlagen

Sie ist unaufhaltsam: Skispringerin Nika Prevc hat mit ihrem 16. Saisonsieg einen weiteren Weltcuprekord aufgestellt. Die 20-Jährige gewann im finnischen Lahti vor Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström aus Norwegen und der Japanerin Nozomi Maruyama.

Einen schwarzen Tag erlebte Katharina Schmid, die als 31. erstmals seit zehn Jahren im Weltcup einen zweiten Durchgang verpasste. "Das tut schon weh - egal, ob es nun das letzte Mal Lahti war oder nicht. Nicht in den zweiten Durchgang zu kommen - das ist nicht gut", sagte die Oberstdorferin, die am Saisonende ihre Karriere beendet, im ZDF.

Teamkollegin Selina Freitag fehlten umgerechnet gut drei Meter zum Podest. "Ich bin zufrieden und fahre mich einem Lächeln nach Hause", sagte die Vizeweltmeisterin. Zweitbeste Deutsche am Ort der übernächsten Weltmeisterschaften im Jahr 2029 war Agnes Reisch als Zehnte. In die Punkte schafften es anders als Schmid, die nur auf 108,0 m kam, zudem Anna Hollandt (26.) und Juliane Seyfarth (27.).

07.40 Uhr: Olympia-Eiskanal weist große Schäden auf

Diese Halbwertszeit war kürzer als erwartet: Der Eiskanal, der extra für die Olympischen Winterspiele in Cortina gebaut wurde, weist nur wenige Wochen nach den Spielen große Schäden auf. Die Schäden sind so groß, das sie nicht mehr einsatzfähig ist.

Wie die Tageszeitung "Corriere delle Alpi" berichtet, wurden Schäden in Höhe von über einer Millionen Euro festgestellt. Auch die italienische Bob-, Skeleton- und Schlittenmeisterschaften vom 10. bis 12. März kann nicht wie geplant stattfinden.

6.00 Uhr: Herrmann-Wick fordert Aufarbeitung

Nach den mit nur einer Medaille enttäuschenden Olympischen Winterspielen hat Denise Herrmann-Wick eine umfassende Aufarbeitung im deutschen Biathlon gefordert. "Grundsätzlich bietet sich nach so einem Zyklus immer an, jeden Stein umzudrehen und wirklich auch in alle Richtungen", sagte die Biathlon-Olympiasiegerin.

Neben dem eigenen Hinterfragen im gesamten Team und den Strukturen dürfe man auch den Blick auf die anderen Nationen nicht vergessen. «Das ist natürlich ein ganzes Stück Arbeit. Aber da muss man wirklich Vollgas geben», meinte die 37-Jährige.

03.01 Uhr: Vonn trainiert wieder

Nur wenige Wochen nach dem Horrorsturz bei den Olympischen Winterspielen trainiert Lindsey Vonn wieder. Auf Instagram veröffentlicht der US-Superstar ein neues Video. "Es sind definitiv schwere Zeiten, aber ich bin trotzdem dankbar ... und arbeite weiter hart. Das einzige Ziel ist, wieder gesund zu werden. Ein Tag nach dem anderen."

Bei ihrem Sturz in der Abfahrt von Cortina hatte sich die Speed-Spezialistin eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Nach ihrem Klinikaufenthalt in Italien war Vonn mit dem Krankenwagen zum Flughafen gebracht und in die USA geflogen worden.

Heilungsprozess dauert ein Jahr

In einigen Wochen möchte Vonn aus dem Rollstuhl an die Krücken wechseln. "Es wird etwa ein Jahr dauern, bis alle Knochen verheilt sind", erklärte sie jüngst. Anschließend will sie entscheiden, ob die eingesetzten Metallteile wieder vollständig entfernt werden sollen. Erst danach ist in einer weiteren Operation die endgültige Versorgung ihres Kreuzbandes geplant.

Den Kreuzbandriss hatte sich Vonn im Weltcup-Rennen unmittelbar vor den Olympischen Winterspielen zugezogen. Dennoch ging die zweimalige Weltmeisterin in Italien an den Start.

Alle Wintersport-Wettbewerbe am Freitag, 6. März

Marlene Fichtner beim World Team Challenge auf Schalke (28.12.2025)
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Marlene Fichtner beim World Team Challenge auf Schalke (28.12.2025)

Die wichtigsten Wintersport-News von Donnerstag, 5. März

18.37 Uhr: Biathletin Fichtner im Einzel starke Fünfte

Biathletin Marlene Fichtner hat im ersten Rennen nach der Ära Franziska Preuß das Podest zwar knapp verpasst, aber für eine dicke Überraschung gesorgt. Die 22-Jährige belegte beim Sieg von Elvira Öberg beim Weltcup im finnischen Kontiolahti im Einzel einen starken fünften Rang und sorgte mit ihrem besten Weltcup-Ergebnis nach den zahlreichen deutschen Olympia-Enttäuschungen für einen Lichtblick. Fichtner, die bei den Olympischen Winterspielen nicht am Start gewesen war, blieb im Rennen über 15 km bei eisigen Temperaturen von minus fünf Grad bei den vier Schießeinlagen fehlerfrei.

Janina Hettich-Walz (2/+2:22,8 Minuten) vergab mit zwei Fehlern beim letzten Anschlag Einlage eine bessere Platzierung und wurde Neunte. Selina Grotian (3/+3:31,9), Vanessa Voigt (3/3:56,6), immerhin Vierte im Olympia-Einzel, und Julia Tannheimer (4/+4:13,9) verpassten Topplatzierungen. Immerhin konnte Fichtner überzeugen. Bisher war ein 16. Rang im Weltcup ihr bestes Ergebnis gewesen. Bei Olympia hatte das DSV-Team mit nur einer Bronzemedaille in der Mixed-Staffel enttäuscht.

Elvira Öberg aus Schweden holte sich nach fehlerfreier Schießleistung ihren dritten Saisonsieg vor ihrer Schwester Hanna (1/+41,3 Sekunden) und Paulina Batovska Fialkova aus Tschechien (1/45,0). Fichtner (0) hatte 1:25,9 Minuten Rückstand. Preuß hatte nach Olympia ihre Karriere beendet.

Auf Instagram: Biathletin Fichtner belegt den fünften Platz

17.17 Uhr: Keck gewinnt Massenstart-Gold bei Junioren-WM

Der Allgäuer Elias Keck (TSV Buchenberg) hat bei der Nordischen Ski-WM der Junioren Gold im Langlauf-Massenstart im freien Stil über 20 km gewonnen. Der 22-Jährige siegte in einem Massensprint um 0,3 Sekunden vor dem Russen Savelii Korostelev und dem Kanadier Xavier McKeever (+0,6 Sekunden). Keck hatte bereits am Dienstag Silber im Sprint geholt.

16.49 Uhr: Deutsches Skibergsteiger-Mixed gewinnt EM-Bronze

Auch gemeinsam sind sie stark: Nach Platz drei im Sprint ist die Olympia-Vierte Tatjana Paller (Sektion Tölz des DAV) bei der EM im Skibergsteigen auch mit der Mixed-Staffel aufs "Stockerl" gelaufen, diesmal mit Finn Hösch (Sektion Bergland des DAV). Das deutsche Duo musste sich einen Tag nach Pallers erstem Coup in Shahdaq/Aserbaidschan nur der Schweiz und Spanien geschlagen geben.

Bei der Olympia-Premiere vor zwei Wochen in Bormio hatten sich Paller/Hösch noch mit Rang sieben begnügen müssen. Diesmal fehlten 1:17 Minuten auf Sprint-Europameisterin Marianne Fatton und den EM-Zweiten Thomas Bussard. Silber, das an Alba De Silvestro und Michele Boscacci ging, war rund 23 Sekunden weg.

16.44 Uhr: Freitag beste Deutsche in Lahti

Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) ist am Donnerstag beim Weltcup im finnischen Lahti als beste Deutsche auf einem geteilten sechsten Rang gelandet. Die 24-Jährige sprang auf 118,5 Meter und 116,5 Meter. Die restlichen DSV-Starterinnen um Katharina Schmid (SC Oberstdorf) verpassten die Top 10 deutlich. Der Tagessieg ging an die Slowenin Nika Prevc vor der Norwegerin Anna Odine Stroem und der Japanerin Nozomi Maruyama. Durch den Triumph gewann Prevc auch zum dritten Mal in ihrer Karriere den Gesamtweltcup.

14.55 Uhr: Ruhpolding will erneut Biathlon-WM ausrichten

Der Deutsche Skiverband (DSV) will sich mit Ruhpolding erneut um die Ausrichtung der Biathlon-Weltmeisterschaften bewerben - allerdings frühestens für 2032 oder 2033. "Das ist ein starkes und wichtiges Commitment für den Biathlonsport in Deutschland. Ruhpolding steht für Qualität, Erfahrung und Begeisterung", sagte DSV-Präsident Jörg Flechtner. 

Die Gemeinde im Chiemgau hat schon mehrfach Weltmeisterschaften ausgetragen, zuletzt 2012. Für welches Jahr oder welche Jahre die Bewerbung letztlich eingereicht wird, hängt vom Erfolg der DSV-Bewerbung um die Nordische Ski-WM 2031 (mit Oberstdorf) ab. Die Unterlagen müssen bis Mai 2028 bei der Internationalen Biathlon Union (IBU) vorliegen. Die Entscheidung folgt im Herbst 2028.

9.45 Uhr: DSV mit reduziertem Aufgebot nach Kontiolahti

Der Deutsche Ski-Verband (DSV) hat sein Aufgebot für den Weltcup in finnischen Kontiolahti von jeweils sechs auf fünf Frauen und Männer reduziert. Grund dafür ist ein gebrochener Finger bei Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg) und die Erkrankung von Anna Weidel (WSV Kiefersfelden). Da die IBU-Cup-Mannschaft aktuell in den USA unterwegs ist, konnte kurzfristig nicht mehr reagiert werden. Dafür erhielt Leonhard Pfund (SC Bad Tölz) eine Nominierung für den Kader, nachdem er bereits vor den Olympischen Winterspielen in Nove Mesto mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte.

8.15 Uhr: Nach Fremdgeh-Beichte im TV: Laegreid verlor mehrere Kilos

Im Wirbel um seine Seitensprung-Beichte bei den Olympischen Winterspielen hat der norwegische Biathlet Sturla Holm Laegreid einige Kilos abgenommen. "Es war schwierig zu essen und zu schlafen, deshalb bin ich dünner geworden, als ich eigentlich sein sollte", sagte Laegreid dem norwegischen Sender NRK knapp zwei Wochen nach den olympischen Biathlon-Wettbewerben in Antholz.

Es sei nach den Winterspielen schön gewesen, zu Hause zu sein und sich wieder aufzupäppeln. Vor den Wettkämpfen am kommenden Wochenende im finnischen Kontiolahti setzt der 29-Jährige nun auch auf eine gute Küche, um die "paar Kilos weniger" wieder auszugleichen. "Ich hoffe, dass wir hier viel gutes Essen bekommen, damit ich ordentlich essen und wieder zu Kräften kommen kann", sagte Laegreid.

Der siebenmalige Weltmeister hatte nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Einzel-Wettbewerb in einem TV-Interview unter Tränen erklärt, dass er seine Freundin betrogen habe und sprach von seinem "größten Fehler". Durch das Interview wollte er seine Freundin zurückgewinnen, was aber nicht klappte.