Im Rahmen eines sogenannten Schwerpunkteinsatzes kontrolliert die Bundespolizei am kommenden Wochenende verstärkt an Bahnhöfen. Die Bundespolizeidirektion München hat dazu eine Verfügung erlassen, die auf das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen abzielt. An sechs bayerischen Bahnhöfen ist das im entsprechenden Zeitraum nicht erlaubt.
Messer aller Art verboten
An den Hauptbahnhöfen München, Aschaffenburg, Nürnberg, Würzburg, Augsburg und Regensburg gilt das Mitführ-Verbot von Freitag um 15 Uhr bis Sonntag um 3 Uhr in der Früh. Konkret dürfen laut der Verfügung folgende Gegenstände nicht dorthin mitgenommen werden: gefährliche Werkzeuge, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art. Wer gegen dieses Verbot verstößt muss damit rechnen, dass die Gegenstände eingezogen werden und möglicherweise ein Verfahren nach dem Waffengesetz droht.
Sicherheitskräfte vor Angriffen schützen
Hintergrund der Aktion ist nach Angaben der Bundespolizei Gewaltprävention. Es gelte Reisende, das Sicherheitspersonal und auch die Polizei vor Angriffen zu schützen und weitere Straftaten zu verhindern. So will man das Sicherheitsgefühl von Reisenden und Beschäftigten erhöhen.
Schon im Januar hatte die Bundespolizei bei einer ähnlichen Aktion vor allem Bahnhöfe ausgewählt, an denen es vermehrt zu Gewalt kommt. Damals wurden bundesweit 2.400 Bundespolizisten eingesetzt und an 43 Bahnhöfen rund 6.600 Menschen kontrolliert.
Mit Informationen von dpa.
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