Aiwanger sieht Bayern bei Windkraft-Förderung benachteiligt

München: Die Staatsregierung beklagt, dass Bayern vom Bund zu wenig Förderung für neue Windräder bekommt. Wirtschaftsminister Aiwanger verwies darauf, dass Bayern bei der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur kaum berücksichtigt wurde. Von rund 440 Förderprojekten entfielen demnach nur fünf auf den Freistaat. Die Bundesnetzagentur entscheidet nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Da der Wind im Süden weniger stark weht als im Norden, ist auch der durchschnittliche Ertrag niedriger - ein maßgeblicher Grund, warum es süddeutsche Projekte schwer haben. Aiwanger fordert deshalb noch heuer eine Sonderausschreibung, bei der windarme Regionen mehr berücksichtigt werden. Tatsächlich plant die Netzagentur solche Anpassungen sowie weitere Ausschreibungen, die aber aus Sicht des Freie Wähler-Chefs zu spät kommen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 04.04.2026 18:00 Uhr

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