Papst Leo ruft in Osterbotschaft zu Ende von Konflikten auf

Rom: Leo der Vierzehnte hat bei seinem ersten Osterfest als Papst den Segen Urbi et Orbi mit einem Appell zu weltweitem Frieden verbunden. Vor mehreren zehntausend Menschen auf dem Petersplatz rief er dazu auf, Konflikte durch Dialog zu lösen. Zugleich mahnte der Papst, angesichts der vielen aktuellen Kriege nicht in Gleichgültigkeit zu verfallen. In seiner Predigt kritisierte er zudem eine Unterdrückung der Schwächsten sowie Profitgier, die die Ressourcen der Erde plündere. Nach seiner Osterbotschaft nahm Leo eine Tradition früherer Päpste wieder auf und wünschte in zehn Sprachen "Frohe Ostern". Auf Deutsch sagte er: "Bringt allen die Freude des auferstandenen Jesus, der unter uns gegenwärtig ist." Sein Vorgänger Franziskus hatte auf Wünsche in anderen Sprachen als Italienisch verzichtet.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 05.04.2026 17:00 Uhr

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