Hubig stellt Schwarzfahren als Straftat infrage - Union widerspricht

Debatte über Strafen für Schwarzfahrer nimmt erneut Fahrt auf: Wer in Deutschland im ÖPNV ohne Fahrschein fährt, bekommt eine Geldstrafe. Wer die nicht zahlen kann, muss unter Umständen ins Gefängnis. Justizministerin Hubig will das ändern und Schwarzfahren von der Straftat zur Ordnungswidrigkeit herabstufen. Widerstand kommt vom Koalitionspartner CDU. Auch der Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft, Wortmann, ist dagegen. Dem BR sagte er, die abschreckende Wirkung sei wichtig. Jedes Jahr gingen den Verkehrsbetrieben in Deutschland durch Schwarzfahrer eine Milliarde Euro verloren.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 07.04.2026 22:00 Uhr

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